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Maklerprovision – endlich gibt’s Veränderungen

Die Maklerprovision ist vielen Mietern ein Dorn im Auge, aber dennoch kommen Sie nicht um sie herum. Vor allem auf der Suche nach einem Objekt in einer attraktiven Wohnlage werden Sie sie in der Regel bezahlen müssen, denn gerade hier werden Objekte selten ohne Makler vermittelt. Für 2013 allerdings sind gravierende Änderungen geplant, sodass Sie vielleicht noch mit der Suche nach einem neuen Objekt warten sollten.

Die Maklerprovision ist vielen Mietern ein Dorn im Auge, aber dennoch kommen Sie nicht um sie herum. Vor allem auf der Suche nach einem Objekt in einer attraktiven Wohnlage werden Sie sie in der Regel bezahlen müssen, denn gerade hier werden Objekte selten ohne Makler vermittelt. Für 2013 allerdings sind gravierende Änderungen geplant, sodass Sie vielleicht noch mit der Suche nach einem neuen Objekt warten sollten.

Neuregelung 2013 geplant

Derzeit müssen Mieter und Käufer die Maklercourtage immer noch vollständig alleine bezahlen. Die meisten Makler nehmen auch den Höchstsatz; lediglich in wenig gefragten Wohnlagen kann man noch darauf hoffen, günstigere Konditionen zu bekommen. Geplant ist allerdings die Neuregelung, dass der Eigentümer des Objektes künftig mindestens die Hälfte der Courtage selbst zahlen muss, denn der Mieter ist bereits ausreichend belastet. Im April 2013 ist mit der Neuregelung zu rechnen – bei optimistischen Prognosen.

Maklerprovision – das ist zu beachten

Bis dahin sollten Mieter beachten, dass sie die Maklerprovision nach wie vor selbst zu tragen haben. Wenn im Expose des Objektes vermerkt ist, dass sie anfällt, dann muss sie auch bezahlt werden und es kann in der Regel auch nicht verhandelt werden. Im Zweifelsfall sollten Sie nachfragen; im Internet sehen Sie, ob ein Makler das Objekt vermittelt. Wenn Makler und Eigentümer dieselbe Person sind, wird oft versucht, ebenfalls eine Courtage zu verlangen – das ist aber laut Gesetz nicht gestattet. Wenn Makler und Eigentümer identisch sind, darf keine Vermittlungsprovision verlangt werden.

Beachten sollten Sie außerdem, ob mehrere Makler an der Vermittlung der Immobilie beteiligt sind, denn dann kann es sein, dass sie alle bezahlt werden müssen – und das wird schnell teuer. Deswegen sollten Sie in solchen Fällen lieber nach Alternativen suchen, bevor Sie unnötig hohe Kosten auf sich nehmen; denn für die Vermittlung einer Immobilie reicht auch ein Makler vollkommen aus.

5 Antworten auf „Maklerprovision – endlich gibt’s Veränderungen“

@Harald ich gehe mal ganz stark davon aus das Sie Makler sind und bei jeder Vermietung kräftig abkassieren ohne wirklich was dafür getan zu haben ! Außer vielleicht die Anzeige ins Netz zu stellen. Und der dumme zukünftige Mieter wird schon zahlen, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, wenn er in einer vernünftigen Wohnung ziehen will ! Und dass ist in meinen Augen die reinste Abzocke ! Und die Aussage mit den Arbeitsplätzen ist nur bedingt richtig. Denn jeder Makler der seinen Job gut macht und sich auch um seine Kunden kümmert hat auch in Zukunft genügend Aufträge.

Meiner Ansicht nach sollte derjenige der den Makler beauftragt auch die Provision zahlen. Wenn Vermieter sowie auch Mieter einen beauftragt haben so sollen sie sich die Kosten teilen.

In einigen Städten wird dies bereits umgesetzt und da sitzen auch keine Makler auf der Straße.

Das ist aber eine „schöne“ Lobby-Antwort. Das Totschlagargument „Arbeitsplätze“ geht diesmal aber ins Leere.

Was soll denn diese Überschrift?

Denkt mal an die vielen Arbeitsplätze in der Immobilienbranche!
Jahrzehnte war dies ein normaler Vorgang, also das der Mieter den Makler zahlt.
Warum etwas altes abschaffen, dass solange so funktioniert hat?
Macht euch mal Gedanken über die Folgen!

VG

Hallo,
der Artikel enthält einen gravierende Fehler. Wenn Eigentümer und Makler die selbe Person sind, darf er vom Gesetz her keine Provision nehmen. Allerdings wird dies bisweilen trotzdem versucht.

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