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So bleibt der PC schnell: Programme sparsam installieren

Es ist schon verrückt: Je länger man mit dem PC arbeitet, je mehr Programme man installiert, um so langsamer wird der PC. Keine Spur mehr von der rasanten Geschwindigkeit am ersten Tag. Lassen Sie es am besten gar nicht erst so weit kommen. Viele Geschwindigkeitsbremsen können Sie selbst abstellen. Oder noch besser: Erst gar nicht entstehen lassen.

Es ist schon verrückt: Je länger man mit dem PC arbeitet, je mehr Programme man installiert, um so langsamer wird der PC. Keine Spur mehr von der rasanten Geschwindigkeit am ersten Tag. Lassen Sie es am besten gar nicht erst so weit kommen. Viele Geschwindigkeitsbremsen können Sie selbst abstellen. Oder noch besser: Erst gar nicht entstehen lassen.

Programme sparsam installieren

Einer der Hauptgründe für einen immer langsamer werdenden PC sind zu viele installierte Programme. Die Verlockung ist groß. Monat für Monat liegen Fachzeitschriften CDs oder DVDs randvoll mit kostenloser Software bei. Download-Portale im Internet bieten Gratis-Software in Hülle und Fülle. Oft wird da blind drauflos installiert, was das Zeug hält.

Das massenhafte Installieren von Tools und Programmen bleibt nicht ohne Folgen. Auch wenn die Festplatte die Datenmengen locker wegsteckt, das Betriebssystem ächzt unter der Last der Programmflut. Die Hauptgründe hierfür:

  • Schlechte oder fehlende De-Installation: Viele Programme lassen sich zwar leicht installieren – man wird die Geister, die man rief, mitunter nur nicht mehr los. Das kann an einer fehlenden De-Installations-Funktion liegen oder das Programm entfernt nicht restlos alle hinterlassenen Dateien und Spuren. Oft bleiben Datei- und Ordnerleichen auf der Festplatte oder – noch schlimmer – dauerhaft im Speicher zurück.
  • Versteckt im Autostart-Ordner: Viele Programme halten sich für so wichtig, dass sie bei jedem Start von Windows automatisch mitgestartet werden – ob notwendig, oder nicht. Das Programm nistet sich dabei im Autostart-Ordner ein und aktiviert sich bei jedem Windows-Start gleich mit. Je mehr Programme sich im Autostart-Ordner tummeln, umso enger wird es im Arbeitsspeicher von Windows. Und umso langsamer startet das Betriebssystem.
  • Versteckt im Hintergrund: Einige Programme installierten kleine Zusatzprogramme, die ständig im Arbeitsspeicher bleiben und mehr oder weniger nützliche Dinge erledigen. Erste Anzeichen hierfür finden Sie in der Taskleiste. Je mehr Symbole hier neben der Uhr auftauchen, um so mehr Hilfsprogramme schleppt Windows mit.

Damit der PC schnell bleibt, gilt in Sachen Software die Devise: Weniger ist mehr. Je weniger Programme Sie installieren, desto schneller arbeitet der PC. Beschränken Sie sich weitestgehend nur auf die Programm, die Sie zum Arbeiten oder Spielen auch tatsächlich benötigen. Blindes und grenzenloses Installieren endet zwangsläufig in eine Performance-Sackgasse.

Sparen können Sie auch bei den notwendigen Installation wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Mailprogramm. Viele Programme bieten während der Installation die Auswahl, zusätzliche Komponenten zu installieren. Viele davon sind aber überflüssig, beispielsweise Videolehrgänge, zusätzliche Sprachversionen oder Hilfsdateien. Wählen Sie beim Einrichten der Software möglichst die benutzerdefinierte Installation, und markieren Sie nur die Softwarekomponenten, die Sie wirklich benötigen. Später nachinstallieren können Sie immer noch.

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