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Keine Internetverbindung? Die Überprüfung der IP-Adresse entlarvt die Störung des DHCP-Server Ihres Routers

Hin und wieder kann es schon einmal passieren, dass der eigene Computer keine Internetverbindung aufbaut oder diese während des Betriebs einfach mal abreißt. Natürlich kann diese Störung verschiedene Ursachen haben, die auch mit der „Windows-Problemlösung“ nicht erkannt werden.  Eine dieser Ursachen kann der DHCP-Server des Routers sein. Hier hilft ein Blick in die „Netzwerkdetails“.

Der DHCP-Server ist für die Ermittlung einer gültigen IP-Adresse verantwortlich. Ist der Server gestört, erstellt Windows automatisch eine „Blindadresse“. Mit den folgenden Arbeitsschritten finden Sie dies schnell heraus.

Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | Netzwerk und Internet“. Im Bereich Netzwerk- und Freigabecenter wählen Sie dann „Netzwerkstatus und -aufgaben anzeigen“.

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Über die Option „LAN-Verbindung“…

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…und die „Details“…

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…gelangen Sie zum Fenster der „Netzwerkverbindungsdetails“. Hier sehen Sie bei „IPv4-Adresse“ ob eine gültige Adresse vorliegt. Beginnt diese mit einer „169“ dann ist es die von Windows verwendete „Blindadresse“.

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In diesem Fall liegt eine Störung des DHCP-Servers vor und wird am besten mit einem Router-Neustart behoben. Danach sollte die Internetverbindung wieder zur Verfügung stehen.

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Drei Multimedia-Android-Apps, die auf keinem Smartphone fehlen sollten

Jeder Anbieter von Smartphone-Apps verspricht dem Nutzer, dass sein Produkt das Beste ist. Tatsächlich sind jedoch Qualität und der Bedienungskomfort sehr unterschiedlich. In der Regel weisen die kostenpflichtigen Programme meistens einen höheren Qualitätsstandard auf als die kostenlosen. Doch es gibt auch gute Gratisprogramme. Drei dieser Multimedia-Apps stellen wir in diesem Artikel vor.

Wie heißt dieses Lied?

Mit der zugegebenermaßen schon etwas älteren App „Shazam“ kann ein Lied zuverlässig identifizieren. Einfach die App starten und zur Lied-Erkennung auf den Startbildschirm tippen.

„Shazam“ hört einen Augenblick zu und präsentiert das Ergebnis. Auf Wunsch können Sie es mit Freunden teilen (Button „Senden“), oder – falls vorhanden – mit der YouTube-Schaltfläche das dazugehörige Video ansehen.

Diese App ist ebenfalls für iPhone und iPad erhältlich.

 

Der „Weltempfänger“ für hunderte Radio-Stationen

Mit dieser Radio-App wählen Sie ganz einfach aus rund 50.000 Radiostationen Ihren Favoriten aus. Und das ganz ohne Antenne. Auf dem Startbildschirm der App wählen Sie die entsprechende Rubrik, beispielsweise „Lokales Radio“,  aus…

und starten die gewünschte Radiostation.

Ihre Lieblings-Radiostation lässt sich natürlich auch als Favorit abspeichern, damit Sie diese nicht immer neu suchen müssen.

Auch diese App ist für Apple Produkte erhältlich.

 

Der Video Player für alle Formate

Die Besitzer von Mobilgeräten mit Android Betriebssystem haben einen wesentlichen Vorteil gegenüber den iPhone/iPad Nutzern. Sie sind in der Lage, auch andere Video-Formate als das aufgezwungene iTunes Format abzuspielen. Der kostenlose „MX Video Player“ ist hier die All-in-one-Lösung. Das Tool spielt alle gängigen Formate und nutzt zudem die Mehrkern-CPU´s der Smartphones und der Tablet-PC´s optimal aus. Außerdem unterstützt das Programm die Steuerung mit Fingergesten, wie zum Beispiel das Vorwärtsspulen oder den Zoom.

Direkt nach dem Start werden alle Ordner des Telefons nach Videodateien untersucht und die entsprechenden Speicherorte werden aufgelistet.

Wählen Sie nun eine Liste aus und starten den Video-Clip.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Video-Players sind die Zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. In der Menüleiste lässt sich die Anzeige wie auch auf dem heimischen Fernseher anpassen. Egal ob Kinomodus, 16:9 oder 4:3. Hier sind etliche Anpassungen möglich.

Sogar eine Auswahl aus mehreren Tonspuren (wenn vorhanden) kann vorgenommen werden. Die dafür verantwortliche Schaltfläche ist das Notensymbol oben rechts im Bildschirm.

Diese App ist wirklich sehr gut durchdacht und umgesetzt worden.

Fazit:

Alle drei Apps stechen aus der Masse der Multimedia-Anwendungen heraus.  Hier haben sich die Hersteller wirklich Mühe gegeben. Zwar finanzieren sich alle drei auch durch Werbung, die aber nicht besonders aufdringlich angezeigt wird.