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Windows 10: Rückkehr zum senkrechten Lautstärkeregler

Jahrelang haben wir bei Windows den senkrechten Lautstärke-Regler verwendet. Der ist bei Windows 10 durch einen waagerechten, minimalistisch gehaltenen Schieberegler ersetzt worden. Auch der Button des Mixers ist nun verschwunden. Durch eine Ergänzung in der Registry kann sich jeder den alten Lautstärkeregler wieder zurückholen.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Eingabe mit dem Button OK.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion

Erstelle in CurrentVersion mit Neu | Schlüssel einen Eintrag mit dem Namen MTCUVC. In diesem Unterschlüssel legst du mit Neu | DWORD-Wert (32-bit) einen weiteren Eintrag an, der den Namen EnableMtcUvc erhält.

EnableMtcUvc enhält standardmäßig den Wert 0, der auch so beibehalten wird.

Die Änderung wird normalerweise auch ohne Neustart übernommen und der altbekannte, senkrechte Lautstärkeregler (inklusive dem Mixer) ist wieder da.

Möchtest du später lieber doch den aktuellen Regler verwenden, dann ändere den Wert von EnableMtcUvc auf 1 oder lösche einfach den gesamten Schlüssel MTCUVC.

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Windows 10: Bei Desktopverknüpfungen den Begriff „Verknüpfung“ entfernen

Über den Datei Explorer lassen sich per Rechtsklick beliebige Ordner als Verknüpfung auf dem Desktop anlegen. Hierzu werden die Kontextmenübefehle Senden an | Desktop (Verknüpfung erstellen) verwendet. Um kenntlich zu machen, dass es sich letztendlich nur um einen Pfad handelt, wird dem Dateinamen der Begriff Verknüpfung hinzugefügt. Diesen Namenszusatz kann man bei Bedarf komplett unterbinden.

Natürlich lässt sich über die Option Umbenennen das Wort Verknüpfung entfernt werden. Beim häufigen Erstellen von Verknüpfungen ist dies mühselig, zeitraubend und nervig.

Über einen kleinen Registry-Eingriff lässt sich der Begriff von Anfang an vermeiden. Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Eingabe mit einem Klick auf OK.

Im Fenster des Registrierungseditors navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\

Anschließend erstellst du mit Neu | Schlüssel einen Unterschlüssel im Verzeichnis Explorer und nennst ihn NamingTemplates.

In diesem Unterschlüssel legst du mit Neu | Zeichenfolge einen  weiteren Eintrag an, dem der Name ShortcutNameTemplate gegeben wird. Öffne diesen Eintrag mit einem Doppelklick und ändere den Wert auf „%s.Ink“ und bestätige die Eingabe mit OK.

Ab sofort erscheint der Namenszusatz Verknüpfung nicht mehr.

Hinweis: Der Wert „%s.Ink“ muss nach dem Redstone-4-Update in Anführungszeichen gesetzt werden. Wer noch kein Update von Version 1709 auf 1803 vorgenommen hat, der lässt die Anführungszeichen einfach weg.

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Windows 10: Nach Update funktioniert Hello nicht mehr?

Das Windows 10 April Update brachte sehr viele Probleme mit sich, von denen die Meisten beseitigt sein sollen. Daher wird das April Update bereits seit dem 8. Mai. 2018 auf die privaten Computer ausgerollt. Trotzdem werden immer noch einige Bugs von den Nutzern beklagt. Wie zum Beispiel beim Anmelden mit Windows Hello.

Beim Update auf die Windows Version 1803 kann es beim Login mit Hello zu unverhältnismäßig langen Wartezeiten kommen und/oder dass selbst bei guten Lichtverhältnissen Gesichter nicht erkannt werden.

Wenn du auch zu den betroffenden Nutzern gehören solltest, stehen dir drei Möglichkeiten zur Verfügung, wie du das Problem lösen kannst.

Treiber-Update

Als erstes solltest du die Treiber aktualisieren. Diese findest du auf der Webseite deines Geräteherstellers. Die Besitzer eines Surface-Notebooks können die Treiber im Download-Bereich von Microsoft herunterladen.

Hard Reset

Funktioniert nach der Treiberaktualisierung der Anmeldedienst Hello immer noch nicht richtig, dann könnte die Holzhammer-Methode Hard Reset weiterhelfen.

Öffne die Windows-Einstellungen, beispielsweise mit der Tastenkombination [Windows][I] und wähle die Kategorie Update und Sicherheit aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite zur Option Wiederherstellung und startest den Vorgang mit der Schaltfläche Los geht´s im Bereich Diesen PC zurücksetzen.

Anschließend wählst du aus, ob du deine persönlichen Daten behalten willst, oder ob sie gelöscht werden sollen. Die Wiederherstellung funktioniert auch unter Beibehaltung der Daten, ein besseres Ergebnis wird aber erzielt, wenn sie entfernt werden. In diesem Fall solltest du deine Daten vorher auf externen Datenträgern sichern.

Zur alten Version zurückkehren

Wer den Hard Reset nicht durchführen will oder kann, weil persönliche Daten nicht ausgelagert wurden, der kann auch zur älteren Windows Version 1709 zurückkehren. Vorausgesetzt, der Ordner Windows.old wurde nicht gelöscht oder geändert, da sich in diesem Verzeichnis die Version 1709 befindet.

Die Rückkehr zu 1709 startest du ebenfalls im Bereich Wiederherstellung | Zur vorherigen Version von Windows 10 zurückkehren.