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Hardware & Software

Alte Notebook-Festplatte als externe USB-Platte weiternutzen

So ein Notebook kommt schnell in die Jahre und wird zu langsam. Meist steigt man um, weil Prozessor oder Grafikkarte zu langsam ist. Die Festplatte läuft selbst bei mehrer Jahre alten Notebooks noch einwandfrei und rasend schnell; schließlich gibt es – im Gegensatz zu CPU und Grafikkarte – bei Festplatten kaum noch Leistungsschübe. Warum also nicht die alte Notebook-Festplatte weiter nutzen? Als externe USB-Festplatte zum Beispiel. Das geht ganz einfach.

Aus der Notebook-Festplatte eine extern USB-Festplatte machen

Die Festplatte aus ausrangierten Notebooks lässt sich problemlos als externe USB-Festplatte weiter nutzen. Allerdings kann man die Notebook-Platten nicht direkt an andere Rechner anschließen, da Notebook-HDDs nur über eine SATA-Schnittstelle verfügen, an den meisten Rechner aber keine externe SATA-Schnittstelle zu finden ist. Der Trick: Die SATA-Festplatte wird einfach in ein eigenes Gehäuse geschraubt, dass sich dann per USB an jeden beliebigen Rechner anschließen lässt.

Solche Gehäuse für Notebook-Festplatten gibt es bei Amazon bereits für rund 10 bis 15 Euro, zum Beispiel hier. Wichtig ist, dass es sich um ein Gehäuse für 2,5″-Festplatten handelt; dem Standardformat für Notebook-Festplatten. Zur Wahl stehen Modelle mit USB-2.0- oder USB-3.0-Anschluss. Sofern der neue Rechner über einen USB-3-Anschluss verfügt, sollte man unbedingt ein USB-3-Gehäuse verwenden, damit die Daten schnell genug übertragen werden.

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Die alte Notebook-Festplatte wird einfach in das externe Gehäuse eingebaut und das Ganze dann per USB an den Rechner angeschlossen. Windows oder Mac-Rechner erkennen die angeschlossene Festplatte automatisch. Über den Explorer oder Finder können Sie dann genau so darauf zugreifen wie auf jede andere USB-Platte auch.

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Hardware & Software Word

Word und gesperrte Dateitypen: Uralte Word-Dateien von Word 1.0 und 2.0 öffnen

Auf Ihrer Festplatte schlummern noch hunderte alte Word-Dateien aus den 1990er Jahren? Da die Dateien aus der Word-Steinzeit das Dateikürzel .DOC tragen, sollten sie sich eigentlich problemlos auch mit neuen Word-Versionen öffnen lassen. Doch weit gefehlt. Beim Öffnen uralter Word-1.0/2.0-Dateien erscheint eine Fehlermeldung – vom Inhalt des Dokuments keine Spur. Die Weigerung hat einen guten Grund: Bei den alten 1.0/2.0-Formaten gibt es eklatante Sicherheitslücken, über die Hacker mit modifizierten Word-Dateien Schadprogramme einschleusen konnten. Doch was tun, wenn man unbedingt auf die alten Texte zurückgreifen möchte?

Die Lösung: Um alte Dokumente trotzdem in neueren Word-Versionen wie Word 2003 (ab Service Pack 3), Word 2007, Word 2010 oder Word 2013 zu öffnen, können Sie die Blockade aufheben. Sofern Sie danach nur eigene alte Word-Dateien (die garantiert keinen Schadcode enthalten) öffnen, ist das risikolos möglich.

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So geht’s bei Word 2003

Ab der Version 2003 hat Microsoft einige Dateitypen gesperrt, darunter alle uralten Word-Dateien. Weitere Informationen zur Sperre gibt’s auf der Seite support.microsoft.com/kb/938810/de. Die Sperre lässt sich aber aufheben. Für Word 2003 sind hierzu folgende Schritte notwendig:

1. Schließen Sie alle laufenden Programme.

2. Rufen Sie folgende Internetseite auf:

http://download.microsoft.com/download/2/8/B/28B644CE-9A30-4D99-AFEF-830A4FB5B839/UnblockWord.reg

3. Klicken Sie im Downloadfenster auf „Ausführen“.

4. Bestätigen Sie den Sicherheitshinweis mit einem Klick auf „Ja“, und klicken Sie im nächsten Fenster auf OK.

Das war’s. Jetzt können Sie mit Word 2003 auch alte Word-Dokumente in den Formaten Word für Windows 1.x und 2.x sowie Word für Mac 4.x und 5.x öffnen. Wenn Sie die Sperre wieder aktivieren möchten, wiederholen Sie die obigen Schritte, verwenden in Schritt zwei jedoch die folgende Downloaddatei:

http://download.microsoft.com/download/2/8/B/28B644CE-9A30-4D99-AFEF-830A4FB5B839/RestoreBlockingWord.reg

So geht’s mit Word 2007, 2010 und 2013

Bei Word ab Version 2007 genügt es, die „alte“ Word-Datei in einen sogenannten vertrauenswürdigen Ordner zu verschieben. Das geht folgendermaßen:

1. Klicken Sie auf die runde Office-Schaltfläche oben links und dann auf „Word-Optionen“, oder rufen Sie den Befehl „Datei | Optionen“ auf.

2. Klicken Sie auf „Vertrauensstellungscenter“ bzw. „Trust Center“ sowie auf „Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter“ (bzw. „Einstellungen für das Trust Center“ und „Vertrauenswürdige Speicherorte“.

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3. Anschließend klicken Sie auf „Neuen Speicherort hinzufügen“ und wählen per Klick auf „Durchsuchen“ einen Ordner aus, der in Zukunft als vertrauenswürdig gelten soll. Das bedeutet: Bei allen dort abgelegten Dateien verzichtet Word auf die Sicherheitsprüfung. Sie sollten daher nicht den gesamten Ordner „Dokumente“ oder „Eigene Dateien“ sondern einen separaten Ordner wählen, etwa „Uralt-Dokumente“.

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4. Schließend Sie alle Dialogfenster mit OK.

Jetzt müssen Sie das „alte“ Word-Dokument nur noch in den im Schritt 3 ausgewählten Ordner kopieren und können ihn dann auch mit Word 2007, 2010 oder 2013 öffnen – und zwar ohne Fehlermeldung.

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Hardware & Software Multimedia

Sicherheitslücke beim VLC Media Player

Werden mit älteren Versionen des VLC Media Players Filme im TIVO-Format abgespielt, kann das zum Virenbefall des Rechners führen. Die Version 1.1.13 sollte diese Lücke schließen. Die letzte aktuelle Version (1.2) sprang wegen zahlreicher Erweiterungen und Fehlerkorrekturen direkt auf Version 2.0. Daher ist es empfehlenswert das Update schnellstens herunterzuladen.

Zu den Erweiterungen zählen unter anderem auch neue Videofilter, skalierbare Untertitel, ein Blu-ray-Support für ungeschützte Disks und eine reduzierte Prozessorbelastung (unter 10 %) bei Windows 7, Vista und Linux. Alle Neuerungen finden Sie natürlich auch auf der Herstellerseite.

Besonders erwähnenswert ist hier noch die Version für die Nutzer von 64bit-Betriebssystemen. Diese kann beispielsweise auch bei Chip.de kostenlos heruntergeladen werden.

Die „normale“ Version für die 32Bit-Betriebssysteme finden Sie natürlich auch kostenlos bei Chip.de.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Versteckte Webseiten-Informationen anzeigen

Der Firefox-Browser enthält eine Funktion, mit der Sie sich Seiteninformationen der aktiven Webseite anzeigen lassen können. Haben Sie zum Beispiel Ihr Passwort für einen Online-Shop vergessen, den Sie öfters besuchen und im Browser abgespeichert haben, dann können Sie sich diese Informationen direkt auf den Bildschirm holen. Und vieles mehr.

Wie oft habe ich die Seite schon besucht?

Die Funktion „Seiteninformationen anzeigen“ ist seit der Version 2.0 bei Firefox integriert. Um die Informationen einzusehen, starten Sie den Firefox-Browser, rufen die entsprechende Seite auf und klicken mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich der Webseite. Danach wählen Sie im Kontextmenü die Option „Seiteninformationen anzeigen“.

Im neuen Fenster „Seiteninformation…“ können Sie im Bereich „Sicherheit“ Informationen einsehen, wie oft Sie die Seite besucht und welches Kennwort Sie zur Anmeldung eingegeben haben.

Im Bereich „Feeds“ sehen Sie, ob der Anbieter der Webseite Feeds zur Verfügung stellt und können diese auch direkt von hier abonnieren.