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Excel ohne Nullen: Alle Nullwerte ausblenden

Beim Rechnen hält sich Excel strikt an die mathematischen Regeln. Kommt als Ergebnis der Wert Null heraus, zeigt Excel die Ziffer 0. Auch wenn das mathematisch korrekt ist, sind die Nullwerte in Excel-Tabellen aber nicht immer willkommen. Zum Glück geht’s auch ohne Nullen. Wer Excel-Tabellen übersichtlicher gestalten möchte, kann die Nullwerte ganz einfach verstecken.

Weg mit den Nullen – Überflüssige Nullen ausblenden und nicht anzeigen

Dank einer versteckten Excel-Option können Sie Nullwerte automatisch ausblenden. Hierzu rufen Sie bei Excel XP bis 2003 den Befehl „Extras | Optionen“ auf und entfernen im Register „Ansicht“ das Häkchen bei der Option „Nullwerte“. Bei Excel 2007 klicken Sie auf die runde Office-Schaltfläche und den Befehl „Excel-Optionen“; bei Excel 2010 und 2013 rufen Sie den Befehl „Datei | Optionen“ auf . Dann wechseln Sie in die Kategorie „Erweitert“ und deaktivieren im Bereich „Optionen für dieses Arbeitsblatt anzeigen“ das Kontrollkästchen „In Zellen mit Nullwert eine Null anzeigen“. Ab sofort werden Nullen nicht mehr angezeigt.

Von Fall zu Fall die Null ausblenden

Sie können auch von Fall zu Fall entscheiden, ob die Null erscheinen soll oder nicht. Dazu lassen Sie die Option „In Zellen mit Nullwert eine Null anzeigen“ aktiviert. Die fallweise Unterscheidung übernimmt eine bedingte Formatierung.

Soll nur in einer bestimmten Zellen oder einem Zellbereich die Null unterdrückt werden, markieren Sie den Zellbereich, klicken mit der rechten Maustaste auf die Markierung und rufen den Befehl „Zellen formatieren“ auf. Im Register „Zahlen“ klicken Sie auf „Benutzerdefiniert“ und tragen in das Feld „Typ“ das folgende Zahlenformat ein:

0;-0;““

Bestätigen Sie die Eingabe mit OK. Das Ergebnis: Sind die Formelergebnisse oder eingeragenen Werte Null, lässt Excel die Zelle leer.

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Word Textbausteine: AutoTexte und Schnellbausteine für wiederkehrende Formulierungen

Wer regelmäßig mit Word Dokumente erstellt, stößt immer wieder auf dieselben Formulierungen. Anrede, Grußformel und andere Textelemente tauchen immer wieder im Dokument auf. Und immer wieder werden sie aufs Neue von Hand eingebenen. Das muss nicht sein. Wenn Sie es leid sind, immer wieder die gleichen Formulierungen einzutippen, sollten Sie für wiederkehrende Texte die Textbausteine, AutoTexte bzw. Schnellbausteine von Word 2007 oder Word 2010 nutzen. Das macht die Arbeit erheblich leichter.

Textbausteine, AutoTexte oder Schnellbausteine sollten Sie immer dann einrichten, wenn sich Formulierungen in Dokumente häufig wiederholen oder diese in vielen Dokumenten verwendet werden. Ein Beispiel: Wenn Sie als Personalchef häufig Zeugnisse anfertigen müssen, können Sie für die Standard-Bewertungen wie „Die Aufgaben sind stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt worden“ einen Textbaustein anlegen und mit einem Kürzel versehen, etwa „z1“ für „Zufriedenheit sehr gut“. In späteren Zeugnissen müssen Sie dann nur noch das Kürzel „z1“ eingeben und die Taste [F3] drücken – Word tauscht dann das Kürzel gegen die passende Formulierung aus.

Neue AutoTexte, Textbausteine und Schnellbausteine anlegen

Übrigens: Microsoft hat mit jeder Word-Version den Namen der Bausteine verändert. Lautete er bis Word 2003 noch „AutoTexte“, sind es bei Word 2007 und 2010 plötzlich „Schnellbausteine“. An der Funktionsweise hat sich jedoch nichts geändert.

Das Anlegen neuer Textbausteine geht mit Word 2000, XP, 2003, 2007 oder 2010 ganz einfach:

1. Geben Sie die Formulierung ein, für die Sie einen Textbaustein anlegen möchten, etwa „Die Aufgaben sind stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt worden“. Anschließend Markieren Sie die Textpassage mit gedrückter Maustaste.

2. Drücken Sie die Tastenkombination [Alt][F3] , um das Dialogfenster „Neuen Baustein erstellen“ aufzurufen.

3. Dann tragen Sie in das Feld „Name“ ein möglichst kurzes und einprägsames Kürzel ein, mit dem Sie den Baustein später aufrufen möchten, etwa „z1“ für die Note „Zufriedenheit: sehr gut“. Je nach Word-Version können Sie im Dialogfenster weitere Einstellungen vornehmen und zum Beispiel festlegen, ob der Baustein später als eigener Absatz oder separate Seite eingefügt werden soll.

4. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

AutoTexte, Textbausteine und Schnellbausteine verwenden

Sobald ein neuer Schnellbaustein angelegt wurde, können Sie ihn in allen Dokumenten einsetzen. Hierzu geben Sie das Kürzel ein – etwa „z1“ – und drücken die Taste [F3].  Das Kürzel wird daraufhin gegen den jeweiligen Textbaustein ausgetauscht.

Falls Sie eine Übersicht aller bisher angelegten AutoTexte oder Schnellbausteine benötigen, rufen Sie in Word XP/2020/2003 den Befehl „Einfügen | AutoText | AutoText“ auf oder klicken in Word 2007/2010 im Menüband „Einfügen“ auf „Schnellbausteine“ und „Organizer für Schnellbausteine“.

Textbausteine für alle Windows-Programme

Die in Word angelegten Textbausteine, AutoTexte und Schnellbausteine können Sie nur innerhalb der Textverarbeitung Word nutzen. Wenn Sie Textbausteine generell in allen Windows-Programmen verwenden möchten, empfiehlt sich das Gratisprogramm „Phraseexpress“. Die Freeware macht die Textbausteinfunktion allen Programmen zugänglich. Damit können Sie die Bausteine zum Beispiel auch im Browser, im E-Mail-Programm oder beim Chatten verwenden. Die bestehenden Word-Textbausteine werden auf Wunsch automatisch übernommen.

Hier gibt’s das kostenlose PhraseExpress, mit dem Sie die AutoText-Funktion in allen Programmen nutzen:
http://www.phraseexpress.com/de/

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