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Windows per Handy aktivieren – So geht’s

Ohne Aktivierung läuft bei Windows nichts. Wer seine frisch installierte Windows-Kopie nicht per Internet oder Telefon aktiviert, schaut nach 30 Tagen in die Röhre. Ist die Frist ohne Aktivierung abgelaufen, lässt sich Windows nicht mehr nutzen. Normalerweise ist die Aktivierung per Internet oder einem Telefonanruf schnell erledigt. Bei der Telefonvariante akzeptiert Microsoft aber nur Anrufe aus dem Festnetz. Mit einem Trick klappt’s auch per Handy.

Handy-Aktivierung von Windows

Wer die Rufnummer 0800-2848283 oder 069-50070025 für die telefonische Aktivierung mit dem Handy anruft, hat schlechte Karten. Microsoft erkennt sehr zuverlässig, ob es sich um eine Handynummer handelt und bricht die Aktivierung ab. Doch was tun, wenn man Windows dringend aktivieren muss aber kein Festnetz-Telefon in der Nähe ist? Mit einem simplen Trick lässt sich die Aktivierungszentrale überlisten und die Akitivierung trotzdem per Handy und Smartphone durchführen.

Der Trick: Sie müssen im Handy nur die Übermittlung der Rufnummer ausschalten, da Microsoft lediglich anhand der übermittelten Rufnummer erkennt, ob der Anruf von einem Handy oder einem Festnetz-Telefon stammt. Und wenn keine Rufnummer übermittelt wird, geht der Aktivierungscomputer automatisch davon aus, dass man von einem Festnetz aus anruft – und schon klappt’s mit der Windows-Aktivierung per Handy.

Rufnummernübermittlung ausschalten

Standardmäßig übermittelt jedes Handy die Rufnummer. Die Rufnummernübermittlung lässt sich aber bei jedem Handy ganz einfach ausschalten, wahlweise dauerhaft oder nur für den nächsten Anruf. Wie’s geht, haben wir ausführlich im Tipp Rufnummer unterdrücken beschrieben. Unser Tipp: Verwenden Sie für den Aktivierungsanruf die Variante, nur den nächsten Anruf ohne Rufnummernübermittlung durchzuführen. Dazu müssen Sie über den Ziffernblock nur den GSM-Code #31# vor die Rufnummer setzen. Die komplette Rufnummer für die Windows-Aktivierung lautet dann zum Beispiel

#31#08002848283

Dank des GSM-Codes #31# wird dieser Anruf (und nur dieser) ohne Übermittlung der Rufnummer durchgeführt, und Sie können auf diese Weise problemlos die Windows-Kopie auch übers Handy aktivieren.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Geheimes Einstellungsmenü aufrufen

Seit dem Firefox Update auf Version 31 wurde ein Facelift des Einstellungsmenüs vorgenommen. In den nachfolgenden Firefox-Versionen soll das neue Einstellungsmenü das Alte ablösen. Wer möchte, kann aber schon mal einen neugierigen Blick auf das, bis dato noch versteckte Einstellungsmenü werfen.

Geben Sie in der Adresszeile Ihres Firefox-Browsers den Befehl about:preferences ein und bestätigen Sie mit [Enter].

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Zur Erinnerung: So sieht das bisherige Einstellungs-Menü aus.

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Wer öfters mal mit anderen Webbrowsern arbeitet, wird sicherlich die verblüffende Ähnlichkeit des neuen Firefox-Aussehens zum Chrome- und Opera-Browser bemerkt haben…

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Android Handy & Telefon iPhone

Die eigene Handy-Rufnummer nur für das nächste Telefonat unterdrücken

Bei manchen Telefonaten, insbesondere bei Service-Hotlines, möchte (sollte) man die eigene Handynummer unterdrücken. Viele Callcenter speichern die eingehenden Telefonnummern, die dann für Werbezwecke weitergegeben werden können. Die eigene Rufnummer beim (Android-) Handy unterdrücken ist normalerweise kein Problem. Der Nachteil bei der herkömmlichen Methode ist aber, vergisst man die Rufnummern-Unterdrückung rückgängig zu machen, wird die Rufnummer für alle abgehenden Telefonate ausgeblendet. Das kann dazu führen, dass manche Telefonpartner einen Anruf ohne Anrufer-ID gar nicht entgegennehmen. Um das zu verhindern, gibt es einen Trick mit dem man vor jedem Anruf selber entscheiden kann, ob die Telefonnummer unterdrückt werden soll oder nicht.

Das permanente Unterdrücken der eigenen Handy-Nummer wird in den „Einstellungen | Zusätzliche Einstellungen“ vorgenommen. Das sieht bei Ihrem Android-Handy so oder ähnlich aus:

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Die andere, die „Call-by-Call“-Methode, wird über die „Kontakte“ gesteuert. Rufen Sie den Kontakt des Teilnehmers auf, der angerufen werden soll. Tippen Sie auf die Telefonnummer und halten Sie den Finger so lange darauf, bis das Kontextmenü erscheint. Wählen Sie dann die Option “ Nr. vor Anruf bearbeiten“ aus.

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Das Smartphone wechselt dann in den Telefonmodus und zeigt die Zielrufnummer des Teilnehmers an. Setzen Sie nun den GSM-Code „#31#“ vor die Telefonnummer.

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Führen Sie jetzt ihr Telefonat wie gewöhnlich. Beim Anrufer wird Ihre Telefonnummer nun unterdrückt. Eine Änderung der Kontaktdaten des Teilnehmers wurde nicht vorgenommen.

Dieser GSM-Code funktioniert nur für das aktuelle Gespräch.  Bei allen nachfolgenden Telefonaten wird Ihre Anruferkennung wieder angezeigt.

Der Trick funktioniert auch mit den Einträgen der Anrufliste. Tippen Sie auf einen Listeneintrag und halten ihn, bis das Kontextmenü erscheint.

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Es enthält zwar einige Optionen mehr, die benötigte Option „Nr. vor Anruf bearbeiten“ ist aber ebenfalls vorhanden.

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Im nächsten Schritt tragen Sie dann, wie bereits oben beschrieben, den GSM-Code #31# vor der Rufnummer ein und führen wie gewohnt das Telefonat.

Besitzer von iPhones gehen ähnlich vor und nutzen ebenfalls den Code #31#. Allerdings können hier die Rufnummern eines Kontaktes vor dem Anrufen nicht bearbeitet werden. Der Kontakt muss erst geöffnet werden. Wählen Sie dann „Bearbeiten“, tragen Sie vor der Rufnummer den GSM-Code ein, und speichern Sie die Änderung mit „Fertig“.

Die Optionen im Kontextmenü der Android-Smartphones können in der Formulierung etwas anders lauten. Für diesen Tipp verwendeten wir das Huawei Ascend Y201 Pro.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook 2007 / 2010: Immer am letzten Tag im Monat automatisch an einen Termin erinnert werden

Seit Outlook 2007 kann man sich auch an unregelmäßige Termine wie den Monatsletzten erinnern lassen. Mit dieser Erinnerungsfunktion vergisst man keine wiederkehrenden Tätigkeiten. Das gilt insbesondere für Banküberweisungen wie Miete, Telefon, Monatsabschlussarbeiten, usw. Das Einrichten einer unregelmäßigen Erinnerung ist auch nicht komplizierter als das Einrichten einer normalen Erinnerung.

Der kleine Unterschied ist nur das Einbeziehen der „Serientyp“-Funktion. Und so geht´s:

1. Starten Sie Outlook, und wechseln Sie zur Kalenderansicht.

2. Klicken Sie in Outlook 2007 auf „Neu“, in der Version 2010 klicken Sie auf „Neuer Termin“. Hier können Sie schon bei „Beginnt um:“ und „Endet um:“ den Start und das Ende der Erinnerung inklusive der Uhrzeigen festlegen. Anschließend wählen Sie die Option „Serientyp“.

3. Aktivieren Sie im Bereich „Serienmuster“ die Optionen „Monatlich“ und danach „Am 31. Tag jedes 1. Monats“. Speichern Sie die Änderungen mit „OK“.

4. Folgende Meldung…

…bestätigen Sie mit „OK“.

5. Bevor Sie den Termin mit „Speichern & Schließen“ bestätigen, können Sie noch einen „Betreff“ eingeben, der Sie an die Art der Tätigkeit erinnert.

Ab sofort werden Sie frühzeitig an diesen „unregelmäßigen Termin“ erinnert.