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Android Handy & Telefon

Die Grafikqualität von Spielen auf Android-Smartphones und -Tablets verbessern

Die Spiele auf Android-Smartphones sehen meist recht gut aus. Trotzdem kann in den meisten Fällen die Grafik noch etwas verbessert werden. Durch das Heraufsetzen des Anti-Aliasing (Kantenglättung), das meist auf einer niedrigen Stufe voreingestellt ist, wird das Maximale aus den Grafikoptionen des Handys oder des Tablets herausgeholt.

Volle Grafikpower duch eine 4-fach-Kantenglättung

Für die Optimierung der Spielegrafik ist die Funktion Multisample Anti-Aliasing (MSAA) verantwortlich. Du findest diese Funktion in den Einstellungen deines Gerätes in der Kategorie Entwickleroptionen.

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Im Bereich Zeichnung aktivierst du die Einstellung 4x MSAA aktivieren.

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Ab sofort kannst du deine Spiele mit voller Grafikpower genießen.

Findest du in den Entwickleroptionen die Einstellung 4x MSAA aktivieren nicht, dann befindet sie sich in der Kategorie Über das Telefon, bzw. Über das Tablet. Hier suchst du den Eintrag Build-Nummer und tippst mehrfach hintereinander darauf.

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Im Bereich System findest du dann die gesuchte Kantenglättungsfunktion.

Geräte ohne MSAA-Einstellungen

Zuletzt ist aber noch zu erwähnen, dass es Geräte gibt, die eine Kantenglättung nicht unterstützen. Darunter sind auch zwei Smartphones des Herstellers Huawei, das Huawei Ascend Y201 Pro und das Ascend Y300. Da dies eher Einstiegsmodelle der unteren Preiskategorie sind, ist zu vermuten, dass das auch Geräte anderer „Billig-Hersteller“ betreffen kann.

Bei solchen Geräten kann man dann nur dafür sorgen, dass möglichst viel Rechenpower für das Game zur Verfügung steht. Welche Einstellungen dafür geändert werden müssen, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

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Android Handy & Telefon

Gefahrenquelle USSD-Code: So schließen Sie diese Sicherheitslücke bei Ihrem Android-Handy

Nicht nur betrügerische Apps versuchen an Ihre Daten zu kommen; auch die allseits geschätzten USSD-Codes sind wie ein offenes Scheunentor für Angeifer aus dem Netz. So lässt sich die Gerätenummer (Code *#06#) oder das Restguthaben (Code *100#) beispielsweise mit USSD-Codes anzeigen. Auch die Sperrung von SIM-Karten oder die Wiederherstellung der Werkseinstellungen und die damit verbundene Löschung aller Datenbestände können damit vollzogen werden. Wer diese Gefahr jedoch kennt, der kann das „Scheunentor“ schnell schließen.

Die eigentliche Gefahrenquelle

Die Gefahr die von den USSD-Codes ausgeht, sind eigentlich nicht die Codes selbst. Vielmehr ist es das Android-Handy, von dem die Gefahr ausgeht. Die Codes lassen sich nämlich nicht nur manuell über die Tastatur eingeben, viele Handys lassen auch die Übergabe der USSD-Codes per URLs zu, die mit „tel:“ beginnen.

Diese Tel-URL´s sind in Webseiten oder in QR-Codes eingebettet und bauen eine Rufverbindung auf. Besonders gerne wird die Funktion der QR-Codes von Online-Telefonbüchern genutzt. Diese automatische Übergabe gilt es zu verhindern.

Ist mein Telefon gefährdet?

Die gute Nachricht ist, dass nicht alle Hersteller von Android-Handys die automatische Übergabe erlauben. Das Computermagazin „COM“ schafft hier Klarheit. Mit der Webseite www.com-magazin.de/ussd-check können Sie testen ob Ihr Smartphone zu den gefährdeten Geräten gehört.

Rufen Sie mit Ihrem Smartphone diese Webseite auf. Wird im Anschluss folgende Webseite mit Text angezeigt…

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…findet keine automatische Übergabe an das Wählprogramm statt.

Wird allerdings die Gerätenummer (IMEI) angezeigt…

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…gehört Ihr Handy zu den gefährdeten Geräten.

 „No Tel URL“ schützt

In diesem Fall können Sie Ihr Smartphone mit der App „No TelURL“ des Entwicklers Jörg Voss schützen. Die App ist kostenlos im Google Play-Store erhältlich. Klicken Sie hier, um direkt zum Angebot weitergeleitet zu werden und laden Sie die App herunter.

„No Tel URL“ schützt Ihr Handy automatisch; ein separater Programm-Start ist nicht nötig. Versuchen Sie es trotzdem, erhalten Sie lediglich folgende Meldung:

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Wird von der App eine „infizierte“ Telefonnummer erkannt, reagiert das Programm mit folgender Bildschirmmeldung:

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Tippen Sie auf „No Tel: URL“ wird die Verbindung verhindert, mit „Telefon“ werden Sie automatisch mit dem Teilnehmer verbunden.

Hinweis:

Das Verbinden mit dem Teilnehmer per Taste „Telefon“ funktioniert erst ab Android 4.o (Ice Cream Sandwich). Die Nutzer von älteren Android-Versionen müssen den manuellen Weg über das Wählprogramm nehmen. Einen Einfluss auf den Schutz des Telefons hat das jedoch nicht. Der Grund liegt einfach nur in der fehlenden Schnittstelle zum Wählprogramm, die erst ab Android 4.0 (ICS) enthalten ist.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Mit Shortcuts den Taschenrechner schneller bedienen

Möchte man mit dem Windows-Taschenrechner die Grundrechenarten durchführen, kann man dazu den Ziffernblock der Tastatur nutzen. Rechenvorgänge, die aber die Kreiszahl Pi oder aber den eigegebenen Wert hoch zwei erfordern, müssen umständlich über den Taschenrechner angeklickt werden. Gut, dass es auch für Taschenrechner ein paar Shortcuts gibt.

Taschenrechner-Tricks

Drücken Sie beispielsweise im Taschenrechnermodus die Taste [P], erscheint die Zahl Pi mit 29 Nachkommastellen.

Die Taste [@] berechnet aus der eingegebenen Zahl die Quadratwurzel und mit der Tastenkombination [*][Eingabe] wird der Wert hoch zwei errechnet.

Tipp: Während der Taschenrechner bei Windows 7 grundlegend überarbeitet und zusätzliche Funktionen eingebaut wurden, ist der Taschenrechner bei Windows XP recht unspektakulär. Trotzdem Sie auch hier ein paar wissenschaftliche Funktionen wie cos, tan, sin und andere einblenden. Hierzu klicken Sie in der Menüleiste auf „Ansicht | Wissenschaftlich“.

Sollte aber –  egal ob bei Windows 7, Vista oder XP – die integrierten Funktionen nicht ausreichen, können Sie bei Microsoft den wissenschaftlichen Taschenrechner „Mathematics 4.0“  herunterladen. Der Download ist kostenlos. Weitere Infos zum Profi-Taschenrechner von Microsoft finden Sie in unserem Tipp „Microsoft Mathematics 4.0 – Der Windows Taschenrechner für Algebra, Trigonometrie und Co.

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Hardware & Software

Microsoft Mathematics 4.0 – Der Windows Taschenrechner für Algebra, Trigonometrie und Co.

Der Standard-Taschenrechner der in jedem Windows Betriebssystem integriert ist, umfasst im Wesentlichen nicht mehr als die Grundrechenarten. Für Schüler und Studenten mit Hauptfächern wie Mathematik und Naturwissenschaften, ist dieser Rechner vollkommen unbrauchbar. Im Download-Center von Microsoft ist daher der wissenschaftlicher Rechner „Mathematics 4.0“ kostenlos erhältlich.

Wissenschaftlicher Rechner von Microsoft

Dieser Taschenrechner beherrscht lineare Algebra, Trigonometrie, Statistik, Infinitesimalrechnung und verschiedene andere Standardrechenarten. Formeln können Sie mit der Maus oder mit einem Zeichenstift eingeben. Formel-Tools, Dreieck-Assistent und ein Gleichungen-Assistent vervollständigen dieses Mathematik-Programm.

Und so finden und installieren Sie den neuen Taschenrechner:

1. Starten Sie Ihren Internetbrowser, rufen Sie das Download-Portal von Microsoft auf (www.microsoft.com/downloads/de-de), geben Sie in das Suchfeld „Mathematics“ ein, und starten Sie den Suchvorgang.

2. Im nächsten Fenster klicken Sie in der Ergebnisliste auf den Link „Microsoft Mathematics 4.0“ um zum Download-Fenster zu gelangen.

3. Im nächsten Fenster wählen Sie Ihre Download-Version mit dem Button „Herunterladen“ aus. Folgen Sie anschließend den Installationshinweisen.

Das Programm „Mathematics 4.0“ wird zusätzlich zum Standard-Taschenrechner installiert. Der Standard-Taschenrechner wird nicht geändert und bleibt weiterhin im Ordner „Zubehör“ bestehen.

Nach der erfolgreichen Installation ist der neue Taschenrechner sofort einsatzbereit und kompatibel mit den Betriebssystemen Windows 7, Vista und XP.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Flash-Spiele und -Videos im Vollbildmodus anzeigen

Auf vielen Webseiten findet man Spiele und Videos im Flash-Format. Die meisten können aber nicht im Vollbild-Modus angezeigt werden. Gerade bei den Spielen ist eine Anzeige in kleinen Fenstern sehr hinderlich. Eine der besten Add-ons für den Firefox ist daher ein „Flash-Resizer“. Mit diesem Resizer können Sie Spiele und Videos im Vollbild-Modus nutzen.

Dazu rufen Sie im Firefox-Browser die Seite „https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/flashresizer/?src=direct“ auf und klicken auf den Button „Add to Firefox.“

Wenn der Download beendet ist, führen Sie einen Neustart des Firefox durch und die Installation ist aktiviert.

Wenn Sie nun ein Flash-Spiel oder ein -Video im Vollbild-Modus sehen wollen, klicken Sie auf den Rand der Flash-Applikation und ziehen diesen mit gedrückter, linker Maustaste in die gewünschte Größe.

Die Grafik wird dem vergrößerten Modus angepasst und wird in der gleichen Qualität dargestellt, wie in der Ursprungsgröße.

Testen Sie doch hier gleich mal das Add-On bei Flash-Spielen

und Flash-Videos.