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NSA – Nein Danke! Abhörsichere Chat- und Voice-Kommunikation mit PhoneCrypt

Bei jeder neuen Veröffentlichung um Ausspähaktionen der Geheimdienste, kann man nur staunen, für welche Daten sich die NSA und Konsorten interessieren. Immer wieder hören wir von neuen Arten der Bespitzelung, aber nicht, ob und was man dagegen tun kann. Beim telefonieren oder chatten möchte doch jeder reden wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Zumindest für diese Kommunikationsplattformen soll es nach Angaben von „SecurStar GmbH“ das Programm „PhoneCrypt Desktop“ genau das garantieren.

Sichere Sprach- und Chatverbindungen auf Desktop-Basis

Der Verschlüsselungsspezialist „SecurStar“ bietet auf seiner Webseite www.phonecrypt.com neben seinen kostenpflichtigen Verschlüsselungstools auch ein kostenfreies Programm an.

Dieses Programm, „PhoneCrypt Desktop“, ermöglicht eine abhörsichere Chat- und Voice-Kommunikation. Eine Video-Verbindung ist bei PhoneCrypt Desktop nicht vorhanden. Die Bedienung ist vergleichbar mit anderen Messenger-Programmen wie beispielsweise bei Skype oder ICQ.

Verschlüsselung mit Militär-Standard

PhoneCrypt nutzt nach Angaben des Anbieters eine militärstarke Verschlüsselungstechnologie. Die Gespräche werden mit 4096 Bit RSA und AES 256 bit verschlüsselt, ohne die Gesprächsqualität zu beeinflussen. Bei jedem Verbindungsaufbau wird ein neuer Schlüssel generiert, der alle vier Sekunden automatisch durch einen neuen Schlüssel ersetzt wird.

Dieses Verfahren soll jeden Versuch, Ihre Verbindung abzuhören, unterbinden.

Download und Installation

Um „PhoneCrypt Desktop“ zu nutzen, laden Sie die ZIP-Datei von der Webseite www.phonecrypt.com/downloads/win32/ herunter…

…entpacken es in einem beliebigen Ordner und folgen den Installationsanweisungen.

Kostenlose Registrierung erforderlich

Während der Installation werden Sie gefragt, ob bereits ein PhoneCrypt-Konto besteht oder es neu angelegt werden soll. Bei der Neuerstellung eines Kontos werden Sie auf die Anmeldeseite von Securstar weitergeleitet. Füllen Sie dort das Formular entsprechend aus, geben Sie den Captcha-Code ein und klicken Sie auf „submit“.

Ein paar Sekunden später erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit dem Aktivierungslink.

Nach der Accountaktivierung erhalten Sie eine weitere E-Mail mit den Zugangsdaten für „PhoneCrypt Desktop“. Diese Daten benötigen Sie um die Installation zu beenden. Am Ende der E-Mail wird bei „UID“ Ihre Id-Nummer angezeigt, mit der Sie über die Zahlentastatur angewählt werden können, wenn eine Maus-Bedienung nicht möglich ist. Es funktioniert im Prinzip wie eine Telefonnummer.

Um die Installation fertigzustellen, geben Sie die Zugangsdaten in die Eingabemaske ein. Achten Sie hierbei auf die genaue Schreibweise, da das Programm auch zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Klicken Sie dann auf „Weiter“ und im Nachfolgedialog auf „Fertig stellen“.

Individuelle Einstellungen vornehmen

Bevor Sie die erste Kommunikation starten, sollten die Einstellungen individuell angepasst werden. Klicken Sie in der Menüleiste auf „Datei | Einstellungen“.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ belassen Sie auf der Registerkarte „Server“ den voreingestellten Server „hspes.net:6000“.

Auf der ersten „Audio“-Registerkarte stimmen Sie das Programm auf Ihre Lautsprecher und Mikrofone ab. Mit dem zweiten „Audio“-Register steuern Sie die Klingeltöne im WAV-Format. Eigene Klingeltöne können hier ebenfalls hinzugefügt werden.

Im Register „Chat“ aktivieren Sie am besten die Option „Öffne Chatfenster bei einkommender Nachricht“. Bei der Deaktivierung dieser Einstellung ertönt nur ein Signalton, der eventuell überhört werden könnte.

Bei „Erweitert“ legen Sie unter anderem fest, ob „PhoneCrypt“ automatisch mit Windows gestartet werden soll. Mit „Speichern“ werden alle Änderungen übernommen und das Dialogfenster geschlossen.

Nun ist „PhoneCrypt Desktop“ einsatzbereit.

Kontakte finden

Die Suche nach Kontakten erfolgt über die „Plus“-Schaltfläche, das Entfernen von Kontakten mit dem „Minus“.

Sprachverbindung und Chat

Eine Sprachkommunikation starten Sie über das „Numpad“, indem Sie die ID-Nummer (UID) des Teilnehmers anwählen. Eine Chat-Verbindung starten Sie über das Kontextmenü des Teilnehmers. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Teilnehmer und wählen Sie die Option „Chat“.

Zusätzliche Sicherheit gegen „Man-in-the-Middle“-Angriffe: Der Sicherheitscode

Bei einer Sprachverbindung wird im Programmfenster beider Teilnehmer ein Sicherheitscode eingeblendet.

Dieser soll verhindern, dass der Teilnehmer am anderen Ende sich als berechtigt „ausweisen“ kann. Fragen Sie Ihren Teilnehmer nach diesem Code. Kann er ihn nicht nennen, legen Sie einfach auf.

Da PhoneCrypt Ihre Verbindung auch gegen sogenannte „Man-in-the-Middle“-Angriffe absichert, wird bei einem derartigen Angriff der Sicherheitscode an den Angreifer nicht übermittelt.

Bei „Man-in-the-Middle„-Angriffen gibt sich der Angreifer als Ihr Gesprächspartner aus.

Fazit:

Auch wenn „PhoneCrypt Desktop“ eine auf Windows-Rechner reduzierte Version ist, bietet sie einen sehr guten Schutz gegen Abhörangriffe. Natürlich bietet die Firma Securstar auch Lösungen für alle Arten von Handys und Festnetztelefone an, die aber um die 1000 Euro kosten können. Ein genauer Preis wird nur auf Anfrage genannt.

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Handy & Telefon

iPhone-Apps beenden: Programme und Apps im Hintergrund richtig beenden und schließen (iOS 7 und iOS 6)

Bis zur iPhone-OS-Version 4 konnte im iPhone immer nur ein Programm gleichzeitig laufen. Das bedeutete auch: Durch Drücken der Home-Taste wurde das laufende Programm beendet. Das hat sich mit der Einführung von iOS 4 geändert. Seitdem ist das iPhone multitasking-fähig und kann mit mehreren Programmen gleichzeitig jonglieren. Beim Druck auf die Home-Taste wird das jeweilige Programm nicht mehr beendet, sondern nur unterbrochen und im Hintergrund geparkt. Stellt sich nur die Frage, wie man Programme richtig beendet. Wir zeigen, wie es ab iOS 7 und bei früheren iOS-Versionen funktioniert.

Apps im Hintergrund schließen und beenden mit iOS 7

Seit iOS 4 friert das iPhone laufende Programme ein und parkt sie im Hintergrund. Der Vorteil: Sie können bequem zwischen den laufenden Apps wechseln und an der Stelle fortfahren, an der sie die App unterbrochen bzw. verlassen haben. Einige Apps wie Timer laufen sogar im Hintergrund weiter.  Um beim iPhone und iPad mit iOS ab Version 7 Apps richtig zu beenden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Welche Apps im Hintergrund laufen, zeigt ein Doppelklick auf auf den Home-Button. Klicken Sie einfach zweimal kurz hintereinander auf den unteren Home-Button.

2. Jetzt erscheint eine Liste aller im Hintergrund laufenden Apps; und zwar einmal als Icon und darüber als Bildschirmausschnitt. Per Wischbewegung blättern Sie durch die Liste.

3. Möchten Sie eine der Apps beenden, wischen Sie sie einfach nach oben aus dem Bildschirm. Sie tippen also auf den Bildschirmausschnitt, halten den Finger auf dem Display und wischen den Bildschirmausschnitt mit einer Wischbewegung nach oben. Schon ist die App beendet und aus dem Speicher verschwunden.

Wie das Ganze live und in Farbe auf dem iPhone aussieht, zeigt das folgende kleine Video. Hier können Sie genau erkennen, wie das Beenden von Apps und Programmen auf dem iPhone ab iOS 7 funktioniert:

Apps beenden mit iOS 6 und früheren iOS-Versionen

Bei früheren iOS-Versionen (vor iOS 7) funktionierte es anders. Welche Apps im Hintergrund laufen, zeigt auch hier ein Doppelklick auf auf den Home-Button. Ganz unten sind alle laufenden Apps aufgeführt. Das können mit der Zeit eine ganze Menge werden. Per Wischbewegung können Sie in der Liste nach rechts oder links blättern. Per Fingertipp auf eine der aufgeführten Apps erscheint sie wieder im Vordergrund.

Falls Sie eine App richtig beenden und schließen möchte (um sie zum Beispiel komplett neu zu starten), tippen und halten Sie den Finger auf eine beliebige App in der unteren App-Zeile. Nach rund einer Sekunde wackenln die App-Symbole, und in der oberen linken Ecke erscheinen Minus-Symbole. Lassen Sie erst dann den Finger los. Um eine App zu beenden, tippen Sie auf das Minus-Symbol.

Falls Sie möglichst schnell mehrere Apps beenden möchten, tippen Sie auf das Minus-Symbol des ersten App-Icons und – ganz wichtig – halten die Finger auf dem Display. Jetzt werden in einem Rutsch mehrere Apps hintereinander geschlossen – und zwar solange der Finger auf dem Display bleibt.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone: Foto-Ordner erstellen und Fotos in Ordner einsortieren

Bei bis zu 64 GB Speicher passen eine Menge Fotos aufs iPhone. Allerdings werden alle Bilder in einem einzigen Ordner gesammelt. Unter hunderten Bildern die richtigen zu finden bedeutet dann viel Wischarbeit. Die können Sie sich seit iOS 5 sparen. Denn mit der neuesten Version können Sie auf dem iPhone endlich Foto-Ordner anlegen.

Foto-Ordner anlegen

Um direkt auf dem iPhone Foto-Ordner anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in die „Fotos“-App, und öffnen Sie die Bildübersicht.

2. Dann tippen Sie unten links auf das Weiterleiten-Symbol (gebogener Pfeil).

3. Jetzt können Sie durch einfaches Antippen die Fotos markieren, die in einem neuen Album zusammengefasst werden sollen. Sind die gewünschten Bilder markiert, tippen Sie unten rechts auf „Hinzu“ und dann auf „Neues Album hinzufügen“.

4. Geben Sie dem Album einen passenden Namen, und bestätigen Sie mit „Sichern“.

Das war’s. Das neue Album erscheint in der Alben-Übersicht unter „Aufnahmen“ und – falls die iCloud genutzt wird – im Fotostream. Die Zahl in Klammer gibt an, wie viele Fotos das Album enthält.

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Handy & Telefon iPhone

iTunes-Gutschein einlösen: So geht’s mit iTunes oder direkt im iPhone, iPad oder iPod Touch

Geschenkgutscheine von iTunes sind eine feine Sache. Der Beschenkte kann sich für 10€ bis 200€ im iTunes-Store Musik, Filme oder Apps aussuchen. Doch wie funktioniert das überhaupt. Wer noch nie oder nur selten den iTunes-Store nutzt, weiß auf Anhieb nicht, wie iTunes-Gutscheine eingelöst werden. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie’s funktioniert.

Um einen iTunes-Gutschein – egal ob Karte oder E-Mail-Gutschein – einzulösen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können den Gutschein entweder am PC oder direkt am iPhone (oder iPod bzw. iPad) einlösen.

iTunes-Gutscheine am PC mit iTunes einlösen

Wenn Sie Ihren iTunes-Gutschein am heimischen Rechner einlösen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie iTunes, und klicken Sie in der linken Navigationsspalte auf „iTunes Store“.

2. Falls Sie bereits mit Ihren iTunes-Zugangsdaten angemeldet sind, erscheint in der oberen rechten Ecke Ihre iTunes-E-Mail-Adresse. Falls nicht, klicken Sie oben rechts auf „Anmelden“, und geben Sie Ihre Apple-ID (iTunes-E-Mail-Adresse) und Ihr iTunes-Kennwort ein.

Klicken Sie oben rechts auf Ihre iTunes-E-Mail-Adressen und dann auf „Einlösen“.

3. Geben Sie die 16-stellige Geheimnummer des iTunes-Gutscheins ein, und klicken Sie auf „Einlösen“.

4. Sofern sich kein Tippfehler eingeschlichen hat, erscheint die Meldung „Einlösung erfolgreich“. Das Gutschein-Guthaben erscheint im iTunes-Fenster oben rechts neben Ihrem Anmeldenamen (der iTunes-E-Mail-Adresse).

iTunes-Gutscheine am iPhone (oder iPad/iPod) einlösen

Alle iTunes-Gutscheine lassen sich auch unterwegs direkt am iPhone (oder iPod Touch oder iPad) einlösen. Das geht folgendermaßen:

1. Öffnen Sie im iPhone die App „AppStore“.

2. Tippen Sie auf „Highlights“.

3. Blättern Sie die Seite ganz nach unten. Tippen Sie dort auf den Befehl „Einlösen“.

4. Dann tippen Sie ins Feld „Code“, geben die 16-stellige Geheimnummer des iTunes-Gutscheins ein und tippen auf „Fertig“ sowie „Einlösen“.

5. Bestätigen Sie die folgende Meldung mit „Weiter“, und geben Sie Ihr iTunes-Kennwort ein. Wurde alles korrekt eingegeben, erscheint zum Beispiel die Meldung „Ihrem Account wurden 20,00 € gutgeschrieben. Ihr Guthaben beträgt: 50,00 Euro.“  Bestätigen Sie die Meldung mit „Fertig“.

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Beruf Handy & Telefon

Schluss mit teuren 0180-Nummern: Servicenummern entschlüsseln und viel günstiger telefonieren

Mittlerweile sind Servicerufnummern bei fast jeder Firma zu finden. Gerade die sogenannten Hotlines sind meistens 0180- oder 0900-Nummern. Die Tarife variieren stark und dienen bei seriösen Anbietern zur Aufrechterhaltung von zusätzlichen Service-Dienstleistungen. Aber auch Behörden, wie zum Beispiel die Agentur für Arbeit, nutzen diese „Service-Rufnummern“. Bisher war jeder darauf angewiesen, trotz Festnetz-Flatrate, die kostenpflichtigen Rufnummern zu benutzen. Gerade bei arbeitssuchenden oder arbeitslosen Menschen, die auf jeden Euro angewiesen sind, schlagen diese Zusatzkosten erheblich zu Buche. Hilfe verspricht das 0180-Telefonbuch von Teltarif.de. Hier werden 0180-Service-Rufnummern und die dazugehörigen Festnetznummen angezeigt.

Mehrwertnummern gehen ins Geld

Die Tarife dieser sogenannten „Mehrwert-Nummern“ reichen vom Ortstarif bis zu 30 Euro pro Anruf. Bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz, egal von welchem Anbieter, kann es sogar noch teurer werden. Hier dürfen bei Telefonaten vom Mobilfunknetz zu 0180-Nummern, 42 Cent/Min nicht überschritten werden. Bei 0900-Nummern gibt es zwar auch eine gesetzliche Deckelung für Telefonate aus dem Festnetz, aber bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz, sind diese nicht mehr gültig und können vom Anbieter frei gestaltet werden. Weitere Informationen zu den Tarifen finden Sie zum Beispiel auch online bei Sellpage.de.

So teuer sind 0180-Nummern

Viele Anbieter von 0180-Servicerufnummern versuchen die Höhe der Gebühren durch eine veränderte Schreibweise zu verwischen (0180-515… oder 01805-15… etc.). Denn die Zahl, die nach der 0180 folgt, legt fest, welche Gebühren fällig werden. Generell gelten für 0180-Nummern folgende (Festnetz-) Tarife:

  • 0180-1 = 3,9 Cent pro Minute
  • 0180-2 = 6  Cent pro Anruf
  • 0180-3 = 9 Cent pro Minute
  • 0180-4 = 20 Cent pro Anruf
  • 0180-5 =  14 Cent pro Minute

Bei 0900-Nummern dürfen die Festnetz-Tarife nicht über 3 Euro pro Minute und bei Blocktarifen nicht über 30 Euro pro Anruf liegen. Außerdem müssen die Gebühren vorher angesagt und dem Anrufer die Möglichkeit eingeräumt werden, vor Inanspruchnahme des Mehrwertdienstes, den Anruf kostenfrei zu beenden.

Festnetznummern zu 0180- und 0900-Nummern finden

Im 0180-Telefonbuch von Teltarif.de finden sich aber auch auf ca. 20 Seiten Festnetznummern zu 0900-Nummern. Und so nutzen Sie das 0180-Telefonbuch von Teltarif.de:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser und rufen die Seite „http://www.0180.info/“ auf.

2. Tragen Sie in das Eingabefeld die 0180-Nummer oder den Firmennamen ein und klicken auf „Finden“.

3. In der Ergebnisliste werden nun alle zu dieser Firma oder der Servicerufnummern gehörigen Festnetz-Nummern angezeigt. Suchen Sie sich aus dieser Liste die passende Rufnummer heraus.

4. Wenn Ihre Suche erfolglos ist, liegt es daran, dass noch keine Festnetz-Nummer ermittelt wurde. Dieses 0180-Telefonbuch lebt hauptsächlich von den Benutzern selbst, die ihre Suchergebnisse eintragen, denn jeder kann und soll hier mitmachen. Haben Sie eine Festnetznummer zu einer 0900- oder 0180- Nummer herausgefunden, können Sie Ihren Fund eintragen. Klicken Sie auf den Hyperlink von „aktiven Mitarbeit“ …

und vervollständigen die Kontaktdaten. Gegebenenfalls können Sie auch noch einen Kommentar abgeben. Klicken Sie auf „Abschicken“ um die Daten zu übermitteln.

Es fällt sehr schnell auf, dass sich hinter Service-Rufnummern viele Firmen- und Behördenstandorte verbergen können. Geben Sie mal testweise die Service-Rufnummer der Arge in Duisburg (01801-555111) ein. Die Ergebnisliste umfasst 53 Seiten und führt zu Arbeitsagenturen quer durch Deutschland.

Die Arbeitsagentur Duisburg findet man übrigens erst auf Seite 8. Tipp: Manchmal findet man sogar zu den kostenpflichtigen Service-Rufnummern eine kostenfreie 0800-Nummer (z. B. 1&1 oder das Bahn-Fundbüro München)! Geben Sie in das Suchfeld auf der Startseite einfach mal 0900 ein und lassen sich überraschen…

Hinweis: Wenn Sie keine Festnetz-Telefon-Flatrate besitzen, prüfen Sie lieber vorher, ob die Festnetztelefonnummern tatsächlich günstiger sind als die Servicerufnummer. Ein Tarifbeispiel der Telekom (Call Plus): Ein Ferngespräch innerhalb von Deutschland kostet pro Minute in der Hauptzeit ( Mo-Fr 7 – 19 Uhr) 5,1 Cent. Hier wäre ein Anruf zu einer Servicerufnummer 0180-1 (=3,9 Ct/Min) oder 0180-2 (6 Ct pro Anruf) viel günstiger.

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Handy & Telefon

iPhone: Alle Befehle der iPhone Sprachsteuerung

Hallo iPhone: Das Apple-Handy lässt sich nicht nur über den Touchscreen bedienen. Es gehorcht auch aufs Wort. Wer möchte, kann das iPhone per Sprachbefehl steuern und zum Beispiel per Kommando Musik abspielen oder Telefonnummern wählen. Unsere Übersicht zeigt, welche Sprachbefehle das iPhone kennt und wie die Sprachsteuerung funktioniert.

Die Sprachsteuerung gibt es ab dem iPhone 3GS. Wichtige Befehle zum Telefonieren oder Abspielen von Musik können Sie nicht nur per Tastendruck, sondern auch per Sprachbefehle erteilen. Sagen Sie dem iPhone einfach, was es machen soll.

Um bei iPhone 3GS und 4 die Sprachsteuerung zu aktivieren, drücken Sie den Home-Button für rund drei Sekunden. Jetzt können Sie mit dem Handy sprechen. Folgende Sprachbefehle kennen iPhone 3GS und iPhone 4:

Sprachsteuerung beenden
Abbrechen
Stopp

Aktuelle Uhrzeit ansagen (Zeitansage)

Wie viel Uhr ist es?
Wie viel Uhr?
Wie spät ist es? 

Kontakt anrufen
Wählen
Wähl
Ruf
Anrufen

plus Name des Kontaktes

Nummer wählen
Wählen
Wähl
Ruf
Anrufen

…plus gewünschte Rufnummer

Telefonnummer
Über Telefonnummer
Per Telefonnummer
E-Mail
E-Mail-Adresse
Über E-Mail-Adresse
Per E-Mail-Adresse
Facetime mit
Videotelefonat mit
Videoanruf mit
Videogespräch mit
Voicemail
Sprachnachricht
Sprachanruf

Befehl korrigieren
Beenden
Abbrechen
Aussetzen
Aufhören
Stopp
Stoppen
Nicht dieses
Nicht dieser
Dieser nicht
Falsch
Nein 

iPod-Steuerung: Musikwiedergabe
Spiel
Spielen
Musik spielen
Wiedergeben

Pause
Halt
Anhalten
Musik anhalten

Zufällige Wiedergabe
Shuffle 

Playlist
Wiedergabeliste
Liste
Lieder von
Titel von
Songs von
Stücke von
Tracks von

Nächster Titel
Nächster Song
Nächstes Stück
Nächster Track
Vorheriger Titel
Voriger Song
Voriges Stück
Voriges Lied
Voriger Track

iPod-Steuerung: Album wiedergeben
Spielen
Spiel
Musik spielen
Wiedergeben
Wiedergabe 

danach

Album
Wiedergabeliste
Künstler
Band
Interpret 

und den jeweiligen Namen des Albums, der Wiedergabeliste oder des Künstlers.

iPod-Steuerung: Zufällige Wiedergabe
Zufällig
Zufällige Wiedergabe
Shuffle

iPod-Steuerung: Ähnliches wiedergeben
Genius
Ähnliche Titel spielen
Ähnliche Lieder spielen
Spiel ähnliche Musik
Spiel ähnliche Titel
Spiel ähnliche Songs
Spiel ähnliche Stücke
Spiel ähnliche Tracks 

iPod-Steuerung: Weitere Informationen
Wie heißt der Song
Wie heißt der Titel
Wie heißt das Stück
Welcher Titel ist das
Welches Lied ist das
Welcher Song ist das
Wer singt dieses Lied
Welcher Song wird gespielt

Welcher Titel wird gespielt
Welches Lied wird gespielt

Sonstige Sprachbefehle
Hilfe 

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Hardware & Software

iPhone-Batterie ersetzen: Geld sparen und den iPhone Akku selbst tauschen

Ein viel geäußerter Kritikpunkt bei Apples iPhone ist der fest verbaute Akku. Zwar hat der Akku eine sehr hohe Qualität und Kapazität und verrichtet normalerweise bei pfleglicher Behandlung auch über mehrere Jahre seinen Dienst, doch irgendwann ist auch er am Ende und muss getauscht werden. Gehen Sie hierfür zu einem Händler oder zu Apple selbst, sind für den Akkuwechsel zwischen 50 und 100 Euro fällig. Wer selbst etwas technisches Geschick mitbringt, kann mit der richtigen Anleitung den Akku jedoch auch selbst tauschen und viel Geld sparen. Hier die wichtigsten Infos, die Sie zum Akkutausch beim iPhone kennen müssen.

iPhone-Akku kaufen

Mit etwas Suche im Internet haben Sie schnell den für Ihr iPhone passenden Akku gefunden. Doch achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen seriösen Händler auswählen und wenn möglich einen neuen Original Akku kaufen. Billige Kopien und minderwertige Akkus können Ihr Gerät beschädigen. Preislich müssen Sie für einen Original Akku mit 15 bis 20 Euro rechnen. Auch Amazon bzw. Amazon-Händler verkaufen iPhone-Akkus – ein Übersicht finden Sie hier.

Die passende Anleitung

Der Akkuwechsel selbst unterscheidet sich von iPhone Modell zu iPhone Modell zum Teil erheblich. Manchmal muss nur die Rückseite geöffnet werden, teilweise müssen aber auch Teile oder Front entfernt werden. In der Regel fügen viele Händler dem Akku eine kurze Anleitung zum Wechsel bei. Praktisch sind auch die vielen im Netz zu findenden Videos, die den Tausch für jedes iPhone Modell Schritt für Schritt erklären. Gute Video-Anleitungen finden Sie zum Beispiel bei iFixit.com:

Benötigtes Werkzeug

Für den Tausch reicht meist ein kleiner Schraubenzieher, eine Gehäuseöffner aus Plastik und ein kleiner Saugnapf sowie evtl. eine Pinzette. Das Werkzeug kann bei vielen Online-Händlern für wenige Euro zum Akku hinzu bestellt werden.

Der Tausch

Gehen Sie beim Tausch exakt nach Anleitung vor und seien Sie sehr sorgfältig bei den einzelnen Arbeitsschritten, um das iPhone nicht zu beschädigen. Verwenden Sie eine saubere und glatte Arbeitsoberfläche und legen Sie die einzelnen Teile sicher ab. In der Regel ist der Tausch innerhalb weniger Minuten durchgeführt und von jedem technisch versierten iPhone Nutzer durchzuführen. Je nach Modell können Sie so leicht 50 Euro und mehr sparen.

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Hardware & Software

Bei DVD- und Blu-Ray-Player den Regionalcode ändern

Seitdem DVD-Player auf dem Markt sind, versuchen Käufer die Kosten für die DVD möglichst gering zu halten. Früher brachte man sich die Silberscheiben aus dem Urlaub mit, oder man ließ sie sich durch ausländische Freunde per Post schicken. Heute besorgt man sich die Scheiben eher im Internet. Der weltweite Handel hat aber einen Nachteil: Den Regionalcode. Wenn man weiß wie’s geht, kann dieser am Gerät entsprechend geändert werden oder sogar auf „Region free“ schalten.

Warum Regionalcodes?

Die Regionalcodes wurden von den Herstellern als Verbreitungskontrolle eingeführt. Wie so oft, geht es hier natürlich um Geld. In West-Europa ist schließlich mehr Geld zu holen als beispielsweise in Ost-Europa oder Indien.

Welche Codes gibt es?

So ist die Welt aufgeteilt worden:

  • Region 1 – USA, Kanada und US-Außenterritorien
  • Region 2 – West- und Mitteleuropa (auch franz. Überseegebiete und Grönland) Südafrika, Ägypten, Naher Osten, Japan
  • Region 3 – Südost-Asien, Südkorea, Hongkong, Indonesien, Philippinen, Taiwan
  • Region 4 – Australien, Neuseeland, Mexiko, Zentral- und Südamerika
  • Region 5 – Russland und ehemalige UdSSR, Osteuropa, Indien und andere Länder Asiens, Rest-Afrika
  • Region 6 – China
  • Region 7 – Für zukünftige Nutzung reserviert, wird gelegentlich für Presse-Samples verwendet
  • Region 8 – Für internationale Territorien wie Flugzeuge und Schiffe

Einen Regionalcode „0“ gibt es zwar nicht, wird aber umgangssprachlich häufig als Code für die „Code-Free-Geräte“ genannt.

Des Käufers Vorteil

Die Abspielgeräte, die in den verschiedenen Ländern verkauft werden, stammen jedoch meistens aus einer Produktion. Lediglich die Software steuert hier den Regionalcode. Durch Eingabe von bestimmten Zahlencodes kann die Ländersperre geändert oder aufgehoben werden.

Natürlich wird kein Hersteller diese „Umgehungs-Codes“ freiwillig veröffentlichen. Hier ist man zwangsläufig auf die Hilfeseiten im Web angewiesen.

Finden Sie Ihren Freischaltcode

Auf der Webseite von Videohelp.com/dvdhacks sind Freischaltcodes von über 6.700 DVD-, VCD- und BluRay-Playern kostenlos abrufbar. Die notwendigen Arbeitsschritte werden ebenfalls erklärt.

Geben Sie in das Suchfeld die Modellbezeichnung Ihres Abspielgerätes ein und klicken Sie auf den Button „Search“. In der Spalte „DVD-Player“ werden die Suchergebnisse angezeigt.

Mit einem Klick auf den Link in der Spalte „Hacks“ gelangen Sie zu den Freischaltcodes und der Beschreibung.

Die Inhalte der Webseite „Videohelp.com“ ist ausschließlich in englischer Sprache. Gut, das es den Google Translator gibt, der komplette Webseiten übersetzt…

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