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Apple iPhone: Die Netzsperre (SIM-Lock, Net-Lock) entfernen – So geht’s [Update]

Ärgerlich, dass Telekom-Kunden das iPhone nur mit einer T-Mobile-SIM-Karte nutzen können. Doch das ist kein dauerhafter Zustand. Denn die SIM- bzw. Netzsperre gilt nur für zwei Jahre. Danach ist das iPhone „frei“ und kann mit jeder anderen Mobilfunkkarte genutzt werden. Vorausgesetzt, der SIMlock bzw. Netlock wird aus dem Gerät entfernt. Wir zeigen, wie’s geht.

iPhone: Simlock- und Codefree

Bei einem SIM-Lock gesperrten Handy kann das iPhone nur mit der vom Provider gelieferten SIM-Karte genutzt werden. Das war vor allem bei den iPhones der ersten beiden Generationen der Fall (iPhone und iPhone 2G). Ab dem iPhone 3G kommt statt der SIM-Sperre ein Netlock zum Einsatz. Die Sperre bezieht sich dann nur auf den Provider, will heißen: Nur Telekom-Karten dürfen ins iPhone.

Ihr iPhone bzw. der iPhone-Vertrag sind mindestens zwei Jahre alt? Dann können Sie die SIM- und Netzsperre entfernen und das iPhone auch mit SIM-Karten anderes Provider nutzen. So funktioniert die iPhone-Freischaltung:

1. Rufen Sie die Hotline der Telekom an. Das geht vom Handy aus kostenlos mit der Rufnummer 2202 oder aus dem Festnetz über den Anschluss 01803-330 2202 für 9 Cent pro Minute aus dem Festnetz oder über den Festnetzanschluss 0228-939 2202.

Falls Sie nicht anrufen möchten, können Sie auch direkt zum nächsten Telekom-Shop in der Nähe gehen. Handy und Vertrag nicht vergessen.

2. Zuerst prüft die Telekom bzw. T-Mobile, ob die Voraussetzungen für eine Entsperrung erfüllt sind, ob also der Vertrag seit mindestens 24 Monaten besteht.

3. Zum Entsperren des iPhones gibt die Telekom die 15-stellige Identifikationsnummer (IMEI) des iPhones an Apple weiter.

4. Apple legt dann in der iPhone-Datenbank den Schalter um und setzt das Handy auf den Status „factory unlocked“.

5. Anschließend synchronisieren Sie das Gerät zu Hause wie gewohnt mit iTunes. Im Hintergrund überträgt iTunes den 15-stellinge Network-Code-Key (NCK) des iPhones. Das iPhone wird freigeschaltet.

Das iPhone ist damit „frei“. Es gibt keine SIMlock- oder Netzsperre mehr. Wichtig: Falls Sie eine andere SIM-Karte ins iPhone stecken, sollten Sie das iPhone über iTunes neu aktivieren.

Übrigens: Falls Sie ein iPhone als „Xtra Pac“ gekauft haben, können sie das iPhone gegen eine Zahlung von 49,95 Euro bereits nach zwölf Monaten freischalten. Nähere Infos gibt’s im Telekom-Shop.

[Update]: Mittlerweile können Sie das iPhone auch auf der T-Mobile-Homepage entsperren. Wie die Online-Entsperrung funktioniert, steht hier:

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iPad und iPhone 4/4s: MicroSIM-Karte mit kostenloser PDF-Schablone selbst herstellen

Mit Apples iPad und dem iPhone 4 betritt eine neue Generation SIM-Karten die Bühne: die microSIM-Karte. Die ist mit 15 x12 mm nochmal kleiner als die klassische SIM-Karte (25 x 15 mm) und steckt in jedem iPad 3G oder iPhone 4. Technisch ist die microSIM identisch mit der Standard-SIM-Karte. Wer möchte, kann also durch Zurechtschneiden aus einer normalen SIM eine microSIM machen. Damit dabei nichts schiefgeht, gibt’s sogar eine Schablone zum Ausdrucken.

Der Onlinedienst Macnotes hat sich die Mühe gemacht und eine microSIM-Schablone inklusive bebildeter Schritt-für-Schritt-Anleitung im PDF-Format zum Ausdrucken entwickelt. So funktioniert’s:

1. Die microSIM-PDF-Schablone Sie hier kostenlos herunterladen:

2. Die Schablone ausdrucken. Wichtig dabei: beim Drucken die PDF nicht verkleinern oder skalieren.

3. Die Schablone ausschneiden und auf die Rückseite der SIM-Karte kleben.

4. Jetzt mit einer scharfen Schere entlang der inneren weißen Fläche der SIM die Karte zurechtschneiden.

5. Die aufgeklebte Klebeschablone entfernen und die Kanten mit einer Nagelfeile abrunden. Fertig ist die selbstgebaute mircoSIM-Karte.

So wird die SIM-Karte eingelegt

Eigentlich ist Apple dafür bekannt, alles einfach und intuitiv zu gestalten. Auspacken, anschließen, loslegen – so lautet die Apple-Philiosophie. Was sich Apple beim iPhone leistet, verwundert dann aber doch Apfel-verwöhnte Anwender. Beim iPhone fehlt* die Anleitung, wie die SIM-Karte eingelegt bzw. gewechselt wird. Wir zeigen, wie’s geht.

Um die SIM-Karte ins iPhone 4 oder 3G/3GS einzulegen, brauchen Sie eine handelsübliche Büroklammer. Diese auseinanderbiegen und damit in das kleine Loch auf der Oberseite drücken, bis der Kartenschlitten herausfährt. Diesen herausziehen, die Karte einlegen und den Kartenschlitten wieder bis zum Anschlag einstecken.

Wie’s beim iPhone 3 und 3GS im Detail funktioniert, zeigt das folgende YouTube-Video:

Beim iPhone 4 funktioniert das Einlegen der SIM-Karte ähnlich. Wichtig dabei: Wer genau in die iPhone-Verpackung schaut, findet gut versteckt doch eine kleine Anleitung und sogar eine beiliegende silberne Nadel – sowohl beim iPhone 3G/3GS als auch beim iPhone 4.

Die SIM-Nadel beim iPhone 3G/3GS

Die Anleitung zum Einlegen der SIM-Karte und eine passende Nadel finden Sie beim iPhone 3G und 3GS  auf der Innenseite der Verpackung, wenn Sie den beiligenden schwarzen Pappumschlag komplett auspacken. Die Praxis zeigt jedoch, dass kaum einer die Skizze, geschweige denn die Nadel auf Anhieb findet.

Die SIM-Nadel beim iPhone 4

Beim iPhone 4 ist die Nadel, um den SIM-Kartenslot zu öffnen, ebenfalls gut versteckt. Beim iPhone 4 steckt sie im weißen Umschlag, in dem sich die iPhone-4-Anleitung Kurzanleitung befindet.

Mit der SIM-Karten-Nadel ist es ein Leichtes, den SIM-Kartenslot zu öffnen. Sie müssen die kleine Nadel nur senkrecht in das kleine schwarze Loch des SIM-Kartenslots stecken – und schon springt der SIM-Slot auf.

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Apple iPhone: Die Symbole auf dem Dock ändern, anpassen, verschieben

Das Dock (die untere graue Leiste auf dem iPhone-Bildschirm) sieht auf fast allen iPhones gleich aus. Fast überall sind hier die Icons für „Telefon“, „Mail“, „Safari“ und „iPod“ zu finden. Was viele nicht wissen: Das Dock lässt sich beliebig konfigurieren und mit eigenen Symbolen belegen.

So funktioniert’s:

1. Auf ein beliebiges App-Icon tippen und den Finger auf dem Display lassen. Nach einigen Sekunden wackeln alle App-Symbole.

2. Jetzt lassen sich die Programmsymbole (auch die Dock-Icons) beliebig verschieben. Einfach mit der Maus aufs Symbol tippen und an die neue Position schieben.

3. Sobald die gewünschten Apps auf dem Dock gelandet sind, die Home-Taste drücken. Fertig.

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Handy & Telefon

iPhone T-Mobile-Tarife: Mit Edge die Datenbeschränkung und Drosselung umgehen

T-Mobile wirbt bei den Tarifen fürs Apple iPhone 3G, 3GS und 4 zwar mit einer Flatrate für unbegrenzten Datenverkehr. Die Sache hat allerdings einen Haken: Werden bei den Tarifen Complete S oder Complete 120 mehr als 300 MB verbraucht (1 GB bei Complete M und Complete 240 bzw. 5 GB bei Complete L und Complete 1200), drosselt T-Mobile die Bandbreite auf auf steinzeitliche 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload). Sie können dann zwar noch unbegrenzt im Internet surfen – zur „Strafe“ aber nur noch im Schneckentempo. Für Vielsurfer gibt’s zum Glück einen Trick, um die Datenbeschränkung zu umgehen – zumindest teilweise.

Die Datenbeschränkung bezieht sich nur aufs schnelle 3G-Netzwerk mit HSPA-/UMTS-Technik. Ist das Datenlimit erreicht (bei Complete S und 120 etwa nach 300 MB pro Monat), geht’s nur noch in GPRS-Geschwindigkeit von 64 kBit pro Sekunde weiter. Die Daten tröpfeln dann nur noch durch die Leitung. Mit einem Trick geht’s zumindest ein wenig schneller.

Der Trick: Wer statt mit 3G (UMTS/HSPA – Universal Mobile Telecommuncations System/High Speed Packet Access) mit der Edge-Technik des GSM-Netzes weitersurft,  erhält zwar nicht die volle Geschwindigkeit, kann aber zumindest mit maximalen 260 kBit/s weitersurfen. Das ist zwar kein Vergleich zu den sonst üblichen 7.200 kBit/s bei HSDPA – aber noch immer wesentlich flotter als mit der 64-kBit-Beschränkung.

Und so funktioniert’s: Um beim iPhone die 3G-Technik auszuschalten und stattdessen mit GPRS-Technik zu surfen, wechseln Sie unter „Einstellungen“ in den Bereich „Allgemein“ sowie „Netzwerk“. Sobald hier der 3G-Schalter ausgeschaltet wurde, geht es nur noch mit GPRS-Technik ins Netz.

Nicht vergessen: Sobald der Abrechnungsmonat rum ist (und wieder ein neues Kontingent beginnt), sollte 3G wieder aktiviert werden, damit Sie wieder im UMTS/HSPA-Tempo durchs Web surfen können. 

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Internet & Medien Software

Jap, Tor, Torbutton & Co.: Anonym surfen, aber richtig

Wer glaubt, im Internet anonym unterwegs zu sein, irrt gewaltig. Auch wenn Sie daheim alleine vor dem PC sitzen, hinterlassen Sie beim Surfen jede Menge Spuren. Jeder Schritt im Internet, jeder Klick und jede besuchte Webseite hinterlässt Spuren. Dauerhaft und ganz leicht einsehbar. Sämtliche Schritte sind noch Tage später nachweisbar.

Datenschützer laufen Sturm gegen das Datensammeln. Mit den gespeicherten Surfspuren wird der Internetnutzer zum gläsernen Websurfer. Verhindern lassen sich die Spuren nicht, wohl aber verwischen. Wer mehr Anonymität wünscht, kann sogenannte Anonymizer verwenden. Das sind Dienste, die die eigene Identität verbergen. Der Trick: Alle Seitenanfragen werden über einen speziellen Anonymisier-Server geschickt und dort verschleiert. Eine völlige Anonymität gibt es damit zwar auch nicht, die Web-Aktivitäten sind damit aber zumindest nicht mehr ganz so offensichtlich. Die Sicherheitsbehörden und gewiefte Hacker finden auch trotz Anonymisier-Dienst zurück zum ursprünglichen Absender. Schwieriger wird es mit Netzwerken wie TOR oder JAP, die die Verbindungsdaten über ein gesamtes Netzwerk von anonymisierenden Servern schicken.

Wenn Sie selbst anonym im Netz unterwegs sein möchte, empfehlen sich folgende Anonyme Proxy-Server bzw. Anonymisierungsnetzwerke:

Anonyme Proxy-Server:

www.proxy4free.com

www.anonymitychecker.com

Anonymisierungsnetzwerke:

TOR (The Onion Router): http://tor.eff.org

JonDonym (früher JAP): www.jondonym.de

Torbutton: Plugins für Firefox-Browser

Die Installation und Konfiguration von Anonymisierern wie Tor ist für Laien nicht einfach. Wer sich gar nicht erst mit der Konfiguration der Anonymisierer befassen möchte, installiert einfach Plugins wie den „Torbutton“ für Firefox. Damit können Sie auf Knopfdruck zwischen dem normalen und dem anonymen Modus wechseln. Den Torbutton für Firefox finden Sie hier als kostenlosen Download:

https://www.torproject.org/torbutton/index.html.de

Wichtig: Für die Firefox-Version 4 verwenden Sie Torbutton-Version ab 1.3.3 oder die neueste Version, die Sie auf der Webseite unter „Installation Alpha-Version“ finden – diese läuft auch mit der neuesten Firefox-Version, etwa Firefox 4.01 oder 5.0.

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