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Windows 7 Aktivierung verlängern: Aktivierung von Windows 7 und Vista unendlich verlängern

30 Tage gewährt Microsoft, mehr nicht. Wer nach der Installation Windows 7 oder Vista seine Version nicht innerhalb von 30 Tagen aktivieren lässt (nicht zu verwechseln mit registrieren), können Windows 7 und Vista nicht weiter nutzen. Mit einem kleinen Trick lässt sich die „Gnadenfrist“ aber auf bis zu 120 Tage verlängern (wir berichteten). Wie die Windows- und Vista-Aktivierung im Detail von 30 auf 120 Tage verlängert wird, erfahren Sie auf folgender Seite:

>> Vista-Aktivierung austricksen und auf 120 Tage verlängern

Jetzt wurde ein Trick bekannt, der sogar noch weiter geht. Der Windows-Experte und Autor Brian Livingstone berichtet auf seiner Webseite, wie bei Windows 7 und Vista über den bereits erweiterten Testzeitraum von 120 Tagen hinaus die Registrierung bzw. Aktivierung ausgetrickst werden kann. Livingstone, ein aufmerksamer Leser der Microsoft TechNet-Entwickerforums, hat einen versteckten Registryeintrag gefunden, der den Aktivierungszeitraum erneut verlängert – theoretisch sogar unendlich. Der Trick funktionierte bei Tests bislang bei allen Windows 7- und Vista-Versionen (Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium, Windows Vista Ultimate, Windows Vista Business und Windows Vista Enterprise).

Geheimer Eintrag SkipRearm

In der Vista-Registrierdatenbank schlummert der geheime Eintrag SkipRearm, der schlicht und einfach das Zurücksetzen des Aktivierungszählers verhindert. Standardmäßig trägt der SkipRearm-Registryeintrag den Wert „0“. Wird dieser auf „1“ gesetzt, wird der Aktivierungszeitraum erneut verlängert. Vermutlich hat Microsoft diese Hintertür eingebaut, um große Unternehmen bei der Umstellung auf Windows Vista zu unterstützen. Livingstone hat in umfangreichen Testreihen ermittelt, dass der SkipRearm-Befehl insgesamt acht Mal genutzt werden kann. Zusammen mit dem Befehl slmgr –rearm (siehe Link oben), der den Aktivierungszeitraum von 30 auf 120 Tage verlängert, ergibt sich so eine Zeitraum von einem Jahr (12 mal 30 Tage), in dem keine Windows-7- und Vista-Aktivierung notwendig ist.

Und so geht’s:

1.    Drücken Sie – bei einer noch nicht aktivierten Windows-Version – die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R].

2.    Geben Sie den Befehl regedit ein, und bestätigen Sie mit [Return].

3.    Öffnen Sie im Registrierungseditor den Ordner

HKEY_LOCAL_MACHINE SOFTWARE Microsoft Windows NT CurrentVersion SL

4.    Klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf den Eintrag SkipReam, und wählen Sie den Befehl Ändern.

5.    Ändern Sie den Wert von 0 auf 1.

6.    Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und wechseln Sie in das Menü Alle Programme | Zubehör.

7.    Klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf Eingabeaufforderung, und wählen Sie den Befehl Als Administrator ausführen.

8.    Bestätigen Sie mit Fortsetzen bzw. geben Sie das Administratorkennwort ein.

9.     Geben Sie den Befehl

slmgr.vbs -rearm

ein.

10.    Starten Sie den PC neu.

11.    Um das neue Ablaufdatum in Erfahrung zu bringen, geben Sie nach dem Neustart in der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:

slmgr -xpr

Damit sehen Sie, wann die nächste Windows-Aktivierung fällig ist. Wichtig dabei: Mit dem smlgr –rearm Befehl wird der Registryeintrag für SkipRearm wieder auf 0 gesetzt. Nach 30 Tagen müssen Sie die gesamte Prozedur inklusive Registryänderung also wiederholen, um die Aktivierung zu verlängern.

Stopft Microsoft die Lücke?

Fazit: Mit dem smlgr –rearm Befehl verlängern Sie die ursprüngliche 30-Tage-Frist um weitere 30 Tage. In Kombination mit dem geänderten Registrywert SkipRearm lässt sich der smlgr –rearm Befehl jetzt mehr als drei Mal aufrufen. Windows lässt sich damit auch über die ursprüngliche 30-Tage-Frist hinaus ohne Aktivierung nutzen.

Es ist jedoch zu vermuten, dass Microsoft hier nachbessern und die Lücke schließen wird. Zudem hat Livingstone bei einer kürzlich erworbenen Home-Version von Vista festgestellt, dass der Trick mit dem slmgr –rearm-Befehl (siehe Link oben) nicht mehr funktioniert. Offenbar hat Microsoft hier bereits nachgebessert und zumindest die Home-Versionen angepasst. Vermutlich, um die Hintertür bei den Business-Version von Vista (Windows Vista Business und Windows Vista Enterprise) weiterhin offen zu halten.

>> Brian Livingstone erklärt, wie die Vista-Aktivierung ausgetrickst werden kann (englisch)

>> Offizielle Erläuterung von Microsoft zum Registry-Eintrag SkipRearm (englisch)

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Internet & Medien Windows Vista

Kein Flashplayer für Windows Vista 64-Bit und Windows 7 64-Bit?

Wer einen 64-Bit-Prozessor sein Eigen nennt, setzt natürlich die 64Bit-Version von Windows Vista oder Windows 7 ein. Damit ist Windows Vista zwar einen Tick schneller, bereitet mitunter aber auch einige Probleme. Beim Einsatz des Adobe Flash Players etwa.

Der Grund: Der Adobe Flash Player ist zurzeit nur für die 32-Bit-Version von Windows Vista und Windows 7 verfügbar – die 64-Bit-Variante ist erst in einigen Monaten verfügbar. Allerdings vermeldet Adobe das bereits seit Anfang 2007. Offenbar nimmt Adobe die 64-Bit-Nutzer von Windows Vista und Windows 7 nicht ernst.

adobe-flash-player-64-bit-ie.jpg

Komplett verzichten müssen Sie als 64-Bit-Anwender auf Flash aber trotzdem nicht. Denn in der 64-Bit-Version von Windows Vista und Windows 7 sind zwei Internet Explorer integriert: Eine 32-Bit- und eine 64-Bit-Variante.

Wenn Sie also Flash-Seiten betrachten möchten, verwenden Sie solange einfach die 32-Bit-Variante des Internet Explorers. Sie finden Sie im Startmenü unter Start | Alle Programme | Internet Explorer. Damit können Sie auch den Flashplayer von Adobe mit einem Windows Vista 64 Bit nutzen. Auch andere Plugins, die bisher nur als 32-Bit-Variante angeboten werden, lassen sich mit der „abgespeckten“ Internet-Explorer-Version nutzen.

internet-explorer-64-bit-32-bit.jpgFür alle anderen Webtouren können Sie wieder die 64Bit-Version des Internet Explorers verwenden, zu finden unter Start | Alle Programme | Internet Explorer (64-Bit). Mit der Zeit – wenn alle wichtigen Plugins als 64-Bit-Version zur Verfügung stehen – sollte der 64-Bit-Internet-Explorer zu Ihrem Standardbrowser werden. Der 32-Bit-IE dient dann praktisch nur noch als Notlösung für besonders hartnäckige Fälle.

Adobe Flash für Internet Explorer unter Windows Vista & 7 64 Bit installieren

Sollten die Flash-Animationen auch mit dem 32-Bit-Internet Explorer (unter Windows Vista oder 7 in der 64-Bit-Variante) nicht funktionieren und weiterhin die Aufforderung erscheinen, doch bitte das Flash-Plugin zu laden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Internet Explorer im Administratormodus. Hierzu klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf der Internet-Explorer-Symbol und wählen den Befehl „Als Administrator ausführen“.

adobe-flash-64-bit-windows-vista-7

2. Installieren Sie den Flashplayer im Administratormodus neu, indem Sie auf der Seite http://get.adobe.com/de/flashplayer die Flash-Installation neu starten. Und siehe da: Jetzt erscheint nach Installation endlich die Flash-Animtation.

3.  Sollten bei den nächsten IE-Starts die Flash-Animationen erneut fehlen, starten Sie den Internet Explorer erneut im Administratormodus (siehe Schritt 1). Jetzt läuft Flash garantiert auch bei Windows 7 und Vista 64-Bit. Der Umweg über den Administratormodus ist zwar etwas umständlich – aber was tut man nicht alles, um endlich auch bei Windows 7 und Vista 64-Bit in den Genuss von Adobe Flash zu kommen.

Dieser Trick funktioniert mit allen Versionen von Windows Vista und Windows 7 (Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium, Windows Vista Ultimate, Windows Vista Business und Windows Vista Enterprise).