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Mehrere Programme auf einen Schlag entfernen

Das Deinstallieren von Programmen ist bei Windows seit langem über die Systemsteuerung möglich. Der Nachteil: Es lässt sich leider nur ein Programm auf einmal entfernen. Die Deinstallation mehrerer Programme erfordert daher viel Zeit. Wer mehr Programme entfernen will, der benötigt das passende Zusatz-Tool.

Der Bulk Crap Uninstaller ((BCU) ist bei SourceForge kostenlos erhältlich und entfernt bei Bedarf mehrere Programme auf einen Schlag.

Installation oder mobiler Einsatz wählbar

Lade dir das Tool herunter und installiere es auf deinem Rechner ( mind. Windows 7 erforderlich). Für den portablen Einsatz lässt sich der BCU auch auf Wechseldatenträgern installieren. Folge dazu einfach dem Installations-Assistenten.

Nach der Installation startet der Bulk Crap Uninstaller und scannt deinen Rechner. Danach werden alle auf deinem Computer vorhandenen Programme aufgelistet. Im linken Bereich lässt sich die Option Auswahl mit Checkboxen aktivieren, die eine leichtere Auswahl der zu löschenden Programme ermöglicht.

Zum Löschen wählst du nun die betreffenden Programme aus und klickst oben auf die Option Stille Deinstallation. In den nachfolgenden Dialogfenstern bestätigst du die Auswahlliste und, gegebenenfalls das Schließen der betreffenden Anwendungen.

Weitere Funktionen

Optional lässt sich noch ein Wiederherstellungspunkt anlegen. Mit Starte Deinstallation beginnt dann der Löschvorgang.

Besonders erwähnenswert ist noch folgende Funktion: Nach dem Entfernen kannst du den Bulk Crap Uninstaller mit der Suche nach Programmresten, sowie der Reinigung der Registry beauftragen.

Nach der Erledigung aller Aufgaben ist es empfehlenswert einen Computer-Neustart durchzuführen, damit auch alle Reste gelöscht werden.

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„Senden-an“ im Windows-Explorer selber anpassen

Im Windows-Explorer lassen sich Dateien über das Kontextmenü einfach an verschiedene Orte senden. Zum Beispiel lässt sich auf diese Weise eine Desktop-Verknüpfung zu Ordnern oder Programmen erstellen, oder eine Datei an einen E-Mail-Empfänger senden. Die Senden-an-Funktion lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Standardmäßig ist die Auswahl der Orte im Senden-an-Menü ziemlich spärlich. Du kannst mit wenig Aufwand eigene Speicherorte hinzufügen. Dazu öffnest du den Windows Explorer, tippst in die Adresszeile den Befehl shell:sendto ein und bestätigst die Eingabe mit [Enter]. In der Anzeige wird dir nun der aktuelle Umfang der Speicherorte angezeigt.

Mit der Tastenkombination [Strg][N] öffnest du ein weiteres Explorer-Fenster, in dem du zu dem Ordner navigierst, der dem Senden-an-Menü hinzugefügt werden soll.

Mit der rechten Maustaste ziehst du diesen Ordner in das Explorer-Fenster von shell:sendto und wählst im Hinweisfenster Verknüpfung hier erstellen aus.

So lassen sich auch Speicherorte auf externen Festplatten als im Senden-an-Menü verankern.

Zum Entfernen nicht benötigter Speicherorte, rufst du wie oben beschrieben den Ordner shell:sendto auf und löschst den betreffenden Eintrag einfach.

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Windows 10: Dir fehlt dein Windows Movie Maker? So bekommst du ihn zurück.

Besonders mit dem Betriebssystem Windows 7 erfreute sich der Windows Movie Maker großer Beliebtheit. Leider war er schon im nachfolgenden Betriebssystem nicht mehr vorhanden. Nach wie vor ist der Windows Movie Maker im Web erhältlich und funktioniert auch unter Windows 10 problemlos.

Nachdem das Video-Tool noch einige Zeit, als Teil von Microsoft Essentials, bei Microsoft heruntergeladen werden konnte, ist es mittlerweile entfernt worden, da kein Support seitens des Herstellers mehr erfolgt.

Einfache Bedienung, ohne viel Schnick-Schnack

Trotzdem, oder gerade weil das Video-Bearbeitungs-Tool recht übersichtlich und einfach zu bedienen ist, wird es weiterhin gerne genutzt.

Auf vertrauenswürdige Quellen achten

Beim Herunterladen aus dem Web sollte man darauf achten, dass die Quelle vertrauenswürdig ist. Empfehlenswert sind Portale wie Chip.de, Computerbild oder Netzwelt.

Für das Ausführen des Windows Movie Makers wird das Programm .Net Framework benötigt, das automatisch mit heruntergeladen und installiert werden kann. Ist .Net Framework auf deinem Computer vorhanden, dann wird dieser Teil der Installation übersprungen.

Der Download von Microsoft Essentials enthält noch weitere Tools wie den Messenger, Mail undWriter. Werden diese Programme nicht benötigt, dann entfernt man einfach die Häkchen aus den Checkboxen. Mit dem Button Installieren, wird der Windows Movie Maker auf deinem Rechner installiert.

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Ein zentrales Verwaltungstool für mehrere Messenger

Nutzt du auch mehrere Messenger und hast für jeden Dienst eine eigene (Desktop-) Verknüpfung? Den Platz auf dem Desktop könntest du für andere Programm-Verknüpfungen sicherlich besser gebrauchen. Gut, dass es für diesen Zweck Verwaltungs-Tools gibt, in denen man viele bekannte Messengerdienste bündeln kann.

Zu den bekanntesten (Gratis-) Tools gehört Rambox. Es ist kompatibel mit bekannten Diensten wie WhatsApp, Telegram, Outlook, Protonmail, Facebook Messenger, ICQ, Gmail, Hangouts, LinkedIn Messaging, Xing, Steam Chat, Pushbullet, Threema und viele Anderen. Insgesamt werden 95 Messenger- und E-Mail-Dienste unterstützt.

Rambox ist als ZIP-Datei in englischer Sprache verfügbar. Nach dem Download und der Installation brauchst du nur die benötigten Messenger auszuwählen und dich mit den entsprechenden Zugangsdaten anzumelden.

Für jeden Dienst kannst du die Benachrichtigungen ein- oder ausschalten und alle verbundenen Accounts werden zudem geräteübergreifend synchronisiert. So bleibst du immer auf dem aktuellen Stand, ohne regelmäßig deine mobilen Geräte nach neuen Nachrichten zu kontrollieren.

Rambox ist kompatibel mit Windows, Mac und Linux.

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Windows 10: Individuelle Nachricht beim Hochfahren anzeigen lassen

Bei Windows 10 kannst du mit ein paar Arbeitsschritten wichtige Nachrichten erstellen, die dann direkt beim Hochfahren des Computers einblendet werden. Ideal, um dem Kollegen, der den PC ebenfalls nutzt, eine Info zukommen zu lassen. Oder einfach nur für dich, damit du den Hochzeitstag deines (Ehe-) Partners nicht vergisst.

Um die Textnachricht zu erstellen, sind lediglich zwei kleine Eingriffe in die Registry erforderlich. Öffne zuerst die Dialogbox Ausführen mit dem Shortcut [Windows][R], gib dann den Befehl regedit ein, und bestätige den Vorgang mit der Taste [Enter].

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Verzeichnis:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

Im Ordner System werden im Anzeigebereich etliche Einträge angezeigt. Zwei davon sind für die Erstellung von Boot-Nachrichten wichtig.

Der Unterschlüssel legalnoticecaption ist für die Überschrift und legalnoticetext für den eigentlichne Nachrichtentext verantwortlich.

Öffne legalnoticecaption und tippe in das Feld Wert die Überschrift ein. Zum Beispiel Hallo Frank!

Bestätigt die Eingabe mit OK und öffne dann den nächsten Unterschlüssel legalnoticetext und gib die gewünschte Nachricht, z. B. Bitte im Büro nicht rauchen! ein. Nachdem du auch hier mit OK bestätigt hast, wird die Nachricht bei zukünftigen Boot-Vorgängen angezeigt.

Tipp:

Wenn du die Boot-Nachricht öfter verwenden möchtest, empfiehlt es sich, in der Registry ein Lesezeichen zu diesen Schlüsseln anzulegen. Markiere einfach den Ordner System des Registry-Pfades und klicke in der Menüleiste auf Favoriten | Zu Favoriten hinzufügen. In der nachfolgenden Dialogbox trägst du einen Namen für diesen Favoriten ein und speicherst ihn mit dem Button OK.

Übrigens, diese Arbeitschritte funktionieren nicht nur bei Windows 10, sondern auch bei XP, Vista, Windows 7 und 8.x.

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Die neue Computer-Maus richtig einstellen

Eine neue Computer-Maus ist schnell angeschlossen. USB-Stecker rein, drei Sekunden gewartet bis die Treiber geladen sind und schon kann es losgehen. Allerdings sind die Ergebnisse der Empfindlichkeit, der Beschleunigung und anderer Maus-Funktionen nicht immer zufriedenstellend. Die Standardeinstellungen lassen sich mit ein paar Mausklicks schnell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Einstellungen der Maus befinden sich in den Systemsteuerung. Navigiere zu  Hardware und Sound | Geräte und Drucker. Öffne den Eintrag Maus und rufe die Registerkarte Zeigeroptionen auf.

Im Bereich Bewegung passt du die Geschwindigkeit des Mauszeigers mit dem Schieberegler an. Im Bereich Sichtbarkeit lässt sich eine Mausspur einstellen.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten findest du auf den Registerkarten Tasten, Zeiger, Rad und Hardware. Hier kannst du beispielsweise die Klickgeschwindigkeit der Maustasten ändern, andere Mauszeiger auswählen und das Mausrad konfigurieren.

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Das Herunterfahren des Computers abbrechen

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal den PC heruntergefahren und festgestellt, dass man etwas vergessen hat zu erledigen. Um die restlichen Aufgaben dann noch abzuarbeiten, muss dann der Computer erst wieder hochgefahren werden. Aber es gibt einen Trick, wie der Shutdown-Prozess abgebrochen werden kann.

Flinke Finger erforderlich

Der Trick funktioniert mit Computern am besten, die häufig benutzt werden. Bei diesen Geräten laufen mit der Zeit etliche Hintergrundprozesse, die das Betriebssystem nacheinander beendet. Das gibt dir als Benutzer etwas mehr Zeit zu reagieren, da für den Abbruch nur eine kurzes Zeitfenster zur Verfügung steht.

Bei neuen Computern oder bei frisch Aufgesetzten PC`s braucht man schon ein „sehr flinkes Händchen“.

Der Abbbruchbefehl

Drücke während des Herunterfahrens die Tastenkombination [Windows][R] um das Fenster Ausführen aufzurufen, tippe den Befehl cmd ein, und bestätige den Vorgang mit dem Button OK.

Die Kommandozeile startet, du gibst nun den Befehl shutdown /a ein und bestätigst die Aktion wieder mit der Taste [Enter].

Wenn du schnell genug reagieren konntest, dann ist der Shutdown erfolgreich gestoppt und du kannst weiterarbeiten. Wenn nicht, dann muss der Computer halt wieder ganz normal hochgefahren werden.

Geöffnete Programme vorhanden?

Sind zum Start des Shutdown-Prozesses noch Ordner oder Programme geöffnet, dann wird eine Warnmeldung angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt kann das Herunterfahren problemlos gestoppt werden.

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Windows 10: Die Taskleiste unsichtbar machen

Unter Windows 10 lässt sich das Design des Betriebssystems über Einstellungen | Personalisierung anpassen. Farben, Hintergründe und Menüs können hier individuell eingestellt werden. Auch die Transparenz des Taskleiste wird hier vorgenommen. Eine komplette Durchsichtigkeit kann mit diesen Bordmitteln aber nicht erreicht werden. Dazu ist eine ganz kleines Zusatz-Tool notwendig.

Das erforderliche Tool TranslucentTB benötigt keine Installation, belegt nur 2 MB RAM und verbraucht nur minimale Prozessorleistung. Es ist als kostenlose ZIP-Datei auf Github erhältlich.

Lade TranslucentTB herunter, entpacke es in einem beliebigen Verzeichnis und starte das Programm mit einem Doppelklick auf TranslucentTB.exe.

Durch den Programmstart wird das TranslucentTB-Icon im Infobereich der Taskleiste angezeigt. Mit einem Mausklick auf dieses Symbol, kannst du über das Kontextmenü aus zwei Taskleisten-Einstellungen auswählen.

Die Option Blur erzeugt eine transparente, verschwommene Taskleiste und Clear macht die Taskbar komplett durchsichtig. Die dritte Option – Exit – beendet das Tool TranslucentTB.

In der heruntergeladenen ZIP-Datei befinden sich noch zwei Dateien im Markdown-Format (,md). Zum Öffnen der Usage- und Readme-Datei benötigst du einen MD-Editor den es, ebenfalls kostenlos, im Windows-Store gibt.

In der Datei Usage.md wird beschrieben, dass man beim Programmstart über die Eingabeaufforderung TranslucentTB durch Eingabe weiterer Parameter auch andere Farben einstellen kann.

Persönlich halte ich diese Variante für nicht besonders komfortabel. Das geht mit den Windows-10-Bordmitteln besser.

TranslucentTB ist leider nur mit Windows 10 kompatibel. Wer seine Taskleiste unter Windows 7 und 8 verschwinden lassen möchte, der nutzt am besten Classic Shell. Kostet nichts und bietet zusätzliche Features, auch für das Startmenü.