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Die Windows-Suche funktioniert nicht mehr (richtig)?

Jeder Computer-Nutzer legt im Laufe der Zeit viele Ordner und Unterverzeichnisse für seine gespeicherten Daten wie Fotos oder Dokumente an. Das erneute Aufrufen von Dateien wird mit zunehmender Anzahl der Unterordner immer langwieriger. Hier hilft die Windows Suchfunktion, benötigte Dateien schnell wiederzufinden. Sollte aber einmal die Windows-Suche nicht (richtig) funktionieren, dann ist das aber kein Grund zu verzweifeln. Mit ein paar Klicks ist sie wieder voll funktionsfähig.

Suchdienst neu starten

Die erste Maßnahme ist die Kontrolle, ob sich der Suchdienst versehentlich deaktiviert hat. Dazu klickst du im Startmenü auf Systemsteuerung | System und Sicherheit | Verwaltung. Hier öffnest du mit einem Doppelklick die Dienste und suchst den Eintrag Windows Search.

Der Starttyp von Windows Search sollte auf Automatisch oder auf Automatisch (verzögerter Start) stehen. Meistens funktioniert die Windows Suche wieder einwandfrei, wenn der Dienst beendet und dann wieder neu gestartet wird.

Suchindex überprüfen

Wenn der Neustart des Suchdienstes nicht in der gewünschten Weise erfolgreich war, ist der nächste Schritt die Erneuerung des Suchindexes. Unvollständige Ergebnisse der Windows Suche treten auf, wenn Dateien und Ordner im Suchindex fehlen. Fehlende Verzeichnisse werden durch die Neuerstellung des Suchindexes wieder eingebunden.

Im Hauptbildschirm der Systemsteuerung änderst du oben rechts die Ansicht von Kategorie auf kleine Symbole und wählst anschließend die Indizierungsoptionen aus. Über den Button Erweitert und der Schaltfläche Neu erstellen im Bereich Problembehandlung des Unterfensters, wird der alte Suchindex gelöscht und automatisch neu erstellt.

Wenn du wissen möchtest, welcher Fehler die Windows Suche behindert, dann analysierst du deinen PC über den Link Problembehandlung für Suche und Indizierung.

Ordner manuell dem Suchindex hinzufügen

Im Hauptbildschirm der Indizierungsoptionen lassen sich über den Button Ändern auch weitere Verzeichnisse manuell dem Suchindex hinzufügen. So werden beispielsweise externe Festplatten in die Windows-Suche eingebunden.

Tipp:

Die Windows-Suche fällt immer wieder mal negativ durch lange Suchprozesse auf. Eine effektivere Suche bietet das kostenlose Tool Everything. Es ist deutlich schneller und unterstützt natürlich auch eine Wildcard-Suche sowie komplexe Suchanfragen (Regex-Einstellung).

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Chrome Google Internet & Medien

Google Chrome: Dokumente mit der eigenen Unterschrift versehen und per Gmail versenden.

Sollen per E-Mail handschriftlich unterschriebene Dokumente versendet werden, dann führt der „normale“ Weg über den Drucker und über den Scanner zurück auf die Festplatte. Erst dann wird das Dokument als Anhang versendet. Natürlich gibt es genügend Hardware, um Unterschriften in Dokumente einzufügen. Jeder, der in Vergangenheit einmal zu Hause eine Versicherung abgeschlossen hat, wurde mit dieser Technik bereits konfrontiert. Mit „HelloSign“ geht das aber auch viel einfacher.

Unterschreiben Sie mit „HelloSign“

Die kostenlose Erweiterung „HelloSign“ für Google Chrome ermöglicht das einfache Einfügen handschriftlicher Unterschriften oder Namenskürzel in ein beliebiges Dokument. Automatisch wird das auf diese Weise unterschriebene Dokument ins PDF-Format umformatiert und kann direkt mit Ihrem Gmail-Konto versendet werden. Zusätzlich wird das Dokument in Google Drive gespeichert.

Erhalten Sie per E-Mail Unterlagen die unterschrieben oder gegengezeichnet werden müssen, kann dies direkt im Gmail-Account geschehen.

Erste Schritte vor dem Download

Aber alles der Reihe nach. Bevor Sie über den Chrome Webstore die Erweiterung herunterladen, scannen Sie als erstes Ihre Unterschrift und speichern sie in einem Bildformat (z. B. jpg, bmp, png) ab. Danach rufen Sie Anbieter-Webseite www.hellosign.com/gmail auf.

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Klicken Sie auf den roten Button „Try it out“ und bestätigen Sie im nächsten Dialogfenster mit „Zugriff zulassen“ die Zugriffsberechtigung auf Ihr Gmail-Konto.

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Download aus dem Chrome Webstore

Nun können Sie aus dem Chrome Webstore die Erweiterung herunterladen und Ihrem Chrome-Browser hinzufügen.

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Erhalten Sie nun eine Email mit der Bitte, die beigefügten Unterlagen zu unterschreiben, dann klicken Sie bei dem angehängten Dokument auf den Link „Sign“. Dieser Link wurde Ihrem Googlemail-Konto durch das Add-on hinzugefügt.

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Erstellen und Einfügen von Unterschriften

Das Dokument wird nun hochgeladen. Mit der Schaltfläche „Signature or Initials“ öffnen Sie das Dialogfenster zur Unterschriften-Erfassung. Mit diesem Dialog können Sie jederzeit eine neue oder aktuellere Unterschrift eingeben und abgespeicherte Unterschriften in das betreffende Dokument einfügen.

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Um eine Unterschrift zu erstellen, klicken Sie auf die Kategorie „Upload image file“ und auf den Button „Upload“ um Ihre zuvor gescannte Unterschrift hochzuladen.

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Folgen Sie dann den weiteren Arbeitsschritten „Crop and Contrast“ zur weiteren Optimierung der Unterschrift. Mit „Next“ gelangen Sie zum nächsten Bearbeitungsschritt.

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Mit „Save & Insert Signature“ wird die Unterschrift gespeichert und in ein Dokument eingefügt.

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Eine weitere Möglichkeit der Unterschriften-Erstellung ist die Funktion „Draw it in“. Da hier aber nur eine begrenzte Anzahl von Buchstaben zur Verfügung stehen, ist diese Version nur für kurze Namen oder Initialen nutzbar. Tragen Sie mit der Maus Ihren Namen oder Ihre Initialen auf der gestrichelten Linie ein und bestätigen Sie die Eingabe mit „Next“. Die nächsten Arbeitsschritte entsprechen den bereits erläuterten Schritten in „Upload image file“.

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Ziehen Sie anschließend das Unterschriftenfeld an die richtige Stelle. Die Unterschrift kann mit gedrückter linker Maustaste in der Größe angepasst werden. Zum Schluss klicken Sie auf „Save and Attach to Email“.

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Nach ein paar Sekunden ist der Speichervorgang beendet und das unterschriebene Dokument wird in Google Drive angezeigt. Von hier kann es dann mit einer neuen E-Mail versendet oder auf den Rechner heruntergeladen werden.

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„HelloSign“ ist das ideale Tool um die eigene digitale Korrespondenz mit einer persönlichen Note zu versehen. Bitte achten Sie aber darauf, welche Dokumente Sie mit Ihrer Unterschrift versehen. Ihre (digitale) Unterschrift könnte als rechtsverbindlich anerkannt werden.