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Abgesicherter Modus: So startest du ihn problemlos, auch nach dem Hochfahren.

Im abgesicherten Modus lassen sich am Windows-Rechner Korrekturen und Reparaturen vornehmen, die während des „normalen“ Betriebs nicht möglich sind. Mit der Taste [F8] wird der abgesicherte Modus während des Bootvorgangs aktiviert. Man muss die Taste [F8] öfters drücken, um den richtigen Moment zu erwischen. Leider ist die Schnelligkeit aktueller Rechner hier eher ein Hindernis, da man diesen Moment oft verpasst. Nach mehreren Startversuchen klappt das irgendwann doch. Aber man kann recht einfach diese Fehlversuche vermeiden.

Der abgesicherte Modus kann dabei auf zwei unterschiedlichen Wegen aktiviert werden. Zum Ersten über den Windows-Start-Manager (Bootmenü) der mit Windows 7 eingeführt wurde. Die andere Möglichkeit führt im „Normalbetrieb“ über die Systemkonfiguration (msconfig).

Windows-Start-Manager

Wer mehrere Betriebssysteme auf seinem Computer nutzt und diese über den Windows-Start-Manager auswählt, kann diesem einen zusätzlichen Eintrag für den abgesicherten Modus hinzufügen.

Dazu öffnest du die Kommandozeile mit Administratorrechten. Gib im Suchfeld des Startmenüs den Befehl cmd ein, öffne das Kontextmenü der cmd.exe mit einem Rechtsklick, und wähle die Option Als Administrator ausführen.

abgesicherter-modus-bootmanager-start-manager-eintrag-windows-7-f8-ersatz

Gib im Fenster der Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein und bestätige ihn mit [Enter].

bcdedit /copy {current} /d „Windows abgesichert“

kommandozeile-eingabeaufforderung-befehl-bcdedit-eintrag-windows-start-manager-kopieren-erzeugen

Der Startbefehl für den abgesicherten Modus ist nun dem Boot-Manager hinzugefügt worden und muss nur noch richtig konfiguriert werden. Die Konfiguration wird über msconfig vorgenommen. Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Fenster Ausführen, gibst dort msconfig ein und bestätigst mit OK.

msconfig-systemkonfiguration-starten-ausfuehren-fenster-windows-eintrag-bootmanager

Im Dialogfenster Systemkonfiguration auf der Registerkarte Start wählst du den neuen Eintrag Windows abgesichert aus und aktivierst im Bereich der Startoptionen den abgesicherten Start. Die Einstellung Minimal ist vorausgewählt und kann so bestehen bleiben. Mit OK bestätigst du die Änderung.

systemkonfiguration-start-register-auswahl-abgesicherter-modus-windows-start-option

Nun kannst du beim nächsten Computer-Start, ohne dauernd die [F8]-Taste zu drücken, den PC im abgesicherten Modus starten.

windows-7-win7-start-manager-bootmenue-bootmanager-abgesichert-modus

Tipp:

Soll der Eintrag im Windows-Start-Manager wieder rückgängig gemacht werden, dann starte wie oben beschrieben die Systemkonfiguration. Markiere dann im Register Start den Eintrag Windows abgesichert und entferne ihn mit dem Button Löschen. Nur noch mit OK bestätigen und der Eintrag ist aus dem Bootmanager verschwunden.

bootmanager-eintrag-widerrufen-entfernen-windows-start-manager-msconfig

Im Normalbetrieb zum abgesicherten Modus wechseln

Für die Nutzer, die den Windows-Start-Manager deaktiviert haben und ihn auch nicht wieder reaktivieren möchten, können auch über die Systemkonfiguration den abgesicherten Modus aufrufen.

Starte die Systemkonfiguration, wie oben beschrieben, und wechsle in das Register Start. Normalerweise findest du hier nur das aktuelle Betriebssystem. Markiere es und aktiviere in den Startoptionen die Einstellung Abgesicherter Start und bestätige die Änderung mit OK.

betriebssystem-aktuell-auswahl-abgesicherter-modus-neustart-computer-windows

Starte den Computer jetzt neu, um direkt in den abgesicherten Modus zu gelangen.

Wenn du alle Reparaturen vorgenommen hast, musst du über msconfig den abgesicherten Start wieder deaktivieren. Vergisst du dies, wird der Rechner beim nächsten Bootvorgang wieder automatisch im abgesicherten Modus starten.

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Den abgesicherten Modus per msconfig über die Systemkonfiguration starten

Über den abgesicherten Modus werden verschiedene Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel der Austausch von defekten Treibern, vorgenommen. Während der Startphase wird mit der Taste [F8] der abgesicherte Modus gestartet. Leider kann es aber bereits schon hier zu einer Fehlfunktion kommen, indem der abgesicherte Modus nicht startet und der „normale“ Startvorgang fortgesetzt wird. Wenn es auch nach einem erneuten Versuch nicht klappt, kann man den Weg zum abgesicherten Modus auch über die Systemkonfiguration nehmen.

Dazu rufst du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen auf. Dann gibst du den Befehl msconfig ein, der mit OK oder [Eingabe] bestätigt wird.

msconfig-ausfuehren-abgesicherter-modus-starten-f8-hochfahren

Im Dialogfenster der Systemkonfiguration findest du im Register Allgemein die Option Diagnosesystemstart. Dies ist eine Art  „erweiterter“ abgesicherter Modus, bei dem nicht alle Dienste blockiert werden. Verschiedene Features und auch die Hintergrundbilder bleiben aktiv.

Aktiviere den Diagnosesystemstart im Bereich Systemstartauswahl und bestätige die Auswahl mit dem Button OK. Führe anschließend einen Computer-Neustart durch, um den erweiterten, abgesicherten Modus zu starten.

systemkonfiguration-msconfig-diagnosesystemstart-einstellen-hochfahren-neustart-register-allgemein

Soll dagegen der „richtige“ abgesicherte Modus zum Einsatz kommen, wechsle zum Register Start. Hier aktivierst du in den Startoptionen die Einstellungen Abgesicherter Start und Minimal. Dann nur noch mit OK bestätigen und den PC erneut starten.

start-registerkarte-minimal-abgesicherter-option-richtig-modus-erweitert-aktivieren-msconfig-neustart

 

 

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Firefox Internet & Medien

Der Firefox-Browser funktioniert nicht mehr richtig? Dann stellen Sie ihn auf die Werkseinstellung zurück.

Nicht immer sind die unnötigen Toolbars von Babylon, Ask und Konsorten für ein fehlerhaftes Funktionieren des Firefox-Browsers verantwortlich. Oft sind auch wir User nicht ganz unschuldig. Zu viele Add-ons und falsche Änderungen über about:config können den Browser fast unbrauchbar machen. Bevor Sie aber den Firefox löschen und neu installieren, stellen Sie ihn erst einmal auf die „Werkseinstellungen“ zurück.

Über den abgesicherten Modus des Firefox wird der Browser wieder in den Orignalzustand zurückgesetzt. Klicken Sie dazu auf Hilfe | Mit deaktivierten Add-ons neu starten.

firefox-zuruecksetzen-abgesicherter-modus-starten-neu-unbrauchbar-mozilla

Die Meldung Mit deaktivierten Add-ons neu starten bestätigen Sie entsprechend.

meldung-neu-starten-hilfe-ff-extras-im-abgesicherten-modus-firefox

Im Fenster Abgesicherter Modus klicken Sie auf die Schaltfläche Firefox zurücksetzen.

dialogfenster-zurueck-stellen-neu-starten-mozilla-browser-meldung-

Der Firefox-Browser startet mit den ursprünglichen Einstellungen neu und die wichtigsten Daten wie Lesezeichen und gespeicherte Passwörter bleiben trotz allem bestehen.

Nun können Sie wieder anfangen, Ihre Add-ons neu zu installieren.

Tipp:

Bevor Sie Änderungen an den Einstellungen vornehmen oder Erweiterungen installieren, sollten Sie ein Backup aller Einstellungen und Add-ons vornehmen. Hierzu empfehlen wir das Tool Firesave, mit dem selbst Neueinsteiger mit einem Doppelklick eine komplette Sicherung des Firefox vornehmen können.

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Excel Hardware & Software Office Word

Word & Excel abgesicherter Modus: Bei Add-In-Problemen Word oder Excel im abgesicherten Modus starten

Office-Add-Ins sind eine feine Sache – meistens zumindest. Denn mitunter kann es passieren, dass die frisch installierten Erweiterungen Word, Excel und die anderen Office-Programme aus der Bahn werfen. Das Office-Programm startet dann nicht mehr oder es dauert eine halbe Ewigkeit, bis das Programmfenster erscheint. Lösen lässt sich das Problem mit dem abgesicherten Modus.

Office: Abgesicherter Modus

Wenn Word und Excel nicht mehr richtig starten, ist der abgesicherte Modus der letzte Rettungsanker. Damit starten Word oder Excel in einer Sparversion ganz ohne Add-Ins und andere Spielereien. Word und Excel pur eben.

Word 2007, 2010, 2013

Bei Office 2007, 2010 oder 2013 starten Sie die Not-Version, indem Sie während des Klicks auf das Programm-Symbol – etwa auf das Word-Icon – die [Strg]-Taste gedrückt halten. Es erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie noch einmal bestätigen müssen, dass Word oder Excel tatsächlich im abgesicherten Modus gestartet werden soll. Ein Klick auf „Ja“ aktiviert den Notfallmodus – erkennbar am Zusaztz „(Abgesicherter Modus)“ ganz oben in der Titelleiste.

office-word-excel-abgesicherter-modus-starten-aktivieren-strg-taste-safe-safemode

Jetzt können Sie in Ruhe der Ursache für die Startprobleme auf den Grund gehen und zum Beispiel nacheinander die zuletzt installieren Add-Ins oder Makros deaktivieren. Hierzu wechseln Sie ins Dialogfenster „Datei | Optionen“ und klicken auf „Add-Ins“. Ganz unten wählen Sie die Add-In-Kategorie – etwa „Excel-Add-Ins“ – und klicken auf „Gehe zu“. Über die Kontrollkästchen können Sie jetzt entscheiden, welche Erweiterungen beim Start aktiviert werden sollen und welche nicht. Um dem Übeltäter auf die Spur zu kommen, schalten Sie am besten immer nur ein Add-In aus und prüfen, ob Word danach fehlerfrei startet. Das fehlerhafte Add-In sollten Sie über die Schaltfläche „Entfernen“ aus der Add-In-Liste löschen.

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So geht’s mit Word XP, 2002 und 2003

Um Word XP (2002) oder 2003 im abgesicherten Modus zu starten, drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] und geben den folgenden Befehl ein:

winword /safe

Nach einem Klick auf OK starten auch Word XP bzw. Word 2003 im Notfallmodus; erkennbar am Zusatz „Abgesicherter Modus“ in der Titelleiste. Über den Befehl „Extras | Vorlagen und Add-Ins“ gelangen Sie zur Liste der installierten Add-Ins und können per Mausklick einzelne Erweiterungen deaktivieren oder direkt löschen. Nach der Reparatur können Sie Word oder Excel wieder normal starten.

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Hardware & Software Windows XP

Windows XP mit der Wiederherstellungskonsole reparieren

Sollte Windows XP auch im abgesicherten Modus nicht starten, liegt ein schwerwiegenderes Problem vor. Ursache ist meist ein Defekt an der Festplatte. Windows kann dann zum Beispiel nicht auf die sogenannten Startsektoren der Festplatte zugreifen. Hier hilft die Wiederherstellungskonsole von Windows XP.

Wenn der abgesicherte Modus nicht funktioniert, können Sie mit Windows XP folgendermaßen die Startdateien der Festplatte reparieren. Sie benötigen hierzu die Original-Installations-CD/DVD von Windows XP.

1. Legen Sie die Installations-CD/DVD ins CD/DVD-Laufwerk ein, und starten Sie den Computer neu.

2. Nach kurzer Zeit erscheint in der oberen linken Ecke der Hinweis Drücken Sie eine beliebige Taste, um von der CD zu starten. Kommen Sie der Aufforderung nach, indem Sie eine beliebige Taste drücken. Fahren Sie mit Schritt 3 fort.

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Sollte der Hinweis nicht auf dem Bildschirm erscheinen und stattdessen sofort Windows starten, ist Ihr Computer vermutlich nicht so eingestellt, dass er von der CD/DVD startet. In diesem Fall können Sie bei den meisten Computern während der Startphase mehrfach die Taste [F12] drücken, um ein weiteres Auswahlmenü (Boot Device Menu) zu erhalten. Wählen Sie hier den Eintrag CD-ROM Device, um den Computer von der CD/DVD zu starten.

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Wenn das Drücken der Taste [F12] kein Auswahlmenü öffnet, müssen Sie die BIOS-Einstellung (Starteinstellung) Ihres Computers anpassen. Wechseln Sie hierzu ins BIOS, indem Sie kurz nach dem Einschalten des Rechners die Taste zum Aktivieren der BIOS-Einstellungen drücken – bei den meisten PCs sind das die Tasten [Entf] oder [F2]. Wechseln Sie im BIOS in den Bereich Boot bzw. Boot Sequence, und stellen Sie die Bootreihenfolge (Startreihenfolge) so ein, dass das CD/DVD-Laufwerk an erster Stelle steht („1st Boot Device“/“First Boot Device“).

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3. Der Computer wird jetzt von der eingelegten CD/DVD gestartet. Sobald das erste Auswahlmenü erscheint, drücken Sie die Taste [R], um die Wiederherstellungskonsole zu starten.

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4. Im nächsten Fenster erscheint eine Liste aller installierten Windows-Versionen. In der Regel ist hier nur ein Eintrag „1: C:Windows“ vorhanden. Beantworten Sie die Frage, bei welchem Windows Sie sich anmelden möchten mit [1], und drücken Sie zwei Mal die [Return]-Taste.

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5. In der Wiederherstellungskonsole können Sie nur Textbefehle eingeben. Im ersten Schritt sollten Sie die Festplatte auf Fehler prüfen und reparieren. Hierzu geben Sie folgenden Befehl ein und drücken die [Return]-Taste:

chkdsk c: /p /r

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Je nach Festplattengröße dauert der Prüfvorgang zwischen wenigen Minuten und einer Stunde. Gefundene Fehler werden sofort behoben. Starten Sie den Rechner anschließend neu, indem Sie den Befehl „exit“ eingeben.

6. Sollte der Computer nach der Reparatur immer noch nicht starten, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4, und geben in die Wiederherstellungskonsole folgenden Befehl ein:

fixboot

Beantworten Sie die Sicherheitsabfrage mit [J]. Damit werden die für den Startvorgang wichtigen Startsektoren der Festplatte repariert. Starten Sie den Rechner anschließend mit dem Befehl „exit“ neu.

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7. Wenn Windows noch immer nicht korrekt startet und stattdessen die Fehlermeldung „Invalid partition table“ (Ungültige Festplattenstruktur-Tabelle) erscheint, können Sie mit der Wiederherstellungskonsole (wiederholen Sie Schritte 1 bis 4) den sogenannten Master Boot Record (Haupt-Startdateien) der Festplatte reparieren. Hierzu geben Sie in die Wiederherstellungskonsole folgenden Befehl ein:

fixmbr

Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit [J]. Damit wird ein neuer Startbereich auf die Festplatte geschrieben. Anschließend geben Sie diesen Befehl ein und betätigen ihn mit der [Return]-Taste:

fixboot

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Retter in der Not: Notfall-CDs

Wenn nichts mehr geht, Sie Ihre Daten aber noch auf eine andere Festplatte oder USB-Sticks sichern möchten, sind Notfall-CDs empfehlenswert. Damit können Sie Ihren Rechner starten, selbst wenn Windows nicht mehr hochfährt. Eine sehr gute Notfall-CD zum Herunterladen und Selberbrennen finden Sie auf der Internetseite www.computerbild.de/download/COMPUTER-BILD-Notfall-CD_3127466-tutorial.html. Dort gibt es auch ausführliche Anleitungen und Tipps zur Datenrettung.

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Hardware & Software Windows 7

Sicher ist Sicher: Vor Änderungen an der Registry eine Kopie der Registrierdatenbank anlegen

In vielen Artikeln von Tipps, Tricks & Kniffe geht es um Änderungen im Registrierungseditor. Wird aber aus Versehen ein fehlerhafter Eintrag erzeugt oder versehentlich ein Eintrag gelöscht, kann es passieren, dass Windows nicht mehr (richtig) startet. Sicherheitshalber sollten Sie daher spätestens vor jeder beabsichtigten Änderung eine Kopie der Registry anlegen. Mit dem kostenlosen Tool „Erunt“ lässt sich das schnell und unkompliziert erledigen.

Registry-Backup mit „Erunt“

Das passende Backup-Tool „Erunt“ ist in zwei Versionen erhältlich. Die „größere“ Version mit 772 Kb enthält zusätzlich die „Uninstall“-Funktion. Die kleinere, 501 Kb große Datei, enthält lediglich die notwendigen Dateien zur Registry-Sicherung. Nutzer der Windows NT – Version müssen ohnehin zur kleineren Version greifen, da hier die Uninstall-Funktion nicht funktioniert.

„Erunt“ ist kompatibel mit Windows NT, 2000, 2003, XP, Vista und Windows 7. Bei den beiden letzteren muss die Benutzerkontensteuerung vor der Installation und vor jedem Anlegen einer neuen Sicherung abgeschaltet werden, damit das Tool den Zugriff auf die Registry erhält. Wie das funktioniert, wird natürlich auch in diesem Artikel erläutert.

Erunt-Download

Rufen Sie die Webseite www.larshederer.homepage.t-online.de/erunt auf,…

…und scrollen Sie zu den Download-Anbietern. Für die größere Datei (772Kb) mit der Unistaller-Funktion werden Sie zu externen Download-Anbietern weitergeleitet. Die kleinere Version ist hier direkt über die Server eins bis drei herunterladbar.

Klicken Sie auf einen der Download-Links, wählen Sie im Nachfolgedialog mit dem Button „Speichern“ den Zielort aus, und laden Sie die Zip-Datei herunter.

Installationsvorbereitung für Windows 7 und Vista

Windows 7 und Vista Nutzer müssen nun vor dem Entpacken und Installieren die Benutzerkontensteuerung abschalten. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben den Befehl „msconfig“ ein und drücken [Enter] oder klicken auf „OK“.

Im nächsten Fenster, der „Systemkonfiguration“, wechseln Sie zur Registerkarte „Tools“, markieren den Eintrag „UAC-Einstellungen ändern“ und klicken auf „Starten“.

Das Fenster der Benutzerkontensteuerung öffnet sich, den Schieberegler auf der linken Seite bewegen Sie ganz nach unten bis zur Meldung „Nie benachrichtigen“. Mit der Schaltfläche „OK“ und dem nachfolgenden Sicherheitshinweis bestätigen Sie das Abschalten der Benutzerkontensteuerung. Starten Sie anschließend Ihren Rechner neu.

Entpacken, installieren und Sicherung anlegen

Starten Sie jetzt den Windows-Explorer, navigieren Sie zum Speicherort von „Erunt“, entpacken und installieren das Tool.

Starten Sie „Erunt“ mit einem Doppelklick auf die Startdatei und bestätigen Sie das Welcome-Fenster mit „OK“.

Im nächsten Fenster geben Sie den Pfad zum Speicherort ein, oder navigieren dorthin mit der Schaltfläche „…“. Bestätigen Sie dieses Fenster mit „OK“. Wenn die Zieldatei nicht existiert, bestätigen Sie die nachfolgende Meldung ebenfalls mit „OK“.

Das Statusfenster „Backing up registry to…“ informiert über den Fortschritt des Sicherungsvorgangs.

Nach erfolgreichem Backup beenden Sie den Sicherungsvorgang mit „OK“.

Rufen Sie nun wieder die Benutzerkontensteuerung auf und bewegen Sie den Schieberegler auf die vorherige Position (zum Beispiel „Standard“) zurück.

Registry wiederherstellen

Um um eine beschädigte Registry wiederherzustellen, starten Sie den Computer neu, drücken beim Hochfahren die Taste [F8] und wählen „Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung“.

Wechseln Sie mit dem Befehl

cd c:registry-sicherung

gefolgt von [Enter] in den Sicherungsordner (gegebenenfalls müssen Sie hier den von Ihnen gewählten Ordnernamen eingeben).

Listen Sie anschließend mit dem Befehl dir alle Sicherungsdateien auf und wechseln mit

cd dateiname

in die Datei, dessen Sicherung Sie wiederherstellen möchten. „Dateiname“ ist ein Platzhalter, den Sie durch Ihren Datei ersetzen müssen. In diesem Beispiel ist es „07.06.2012“.

Als letzten Arbeitsschritt geben Sie den Befehl

erdnt silent sysreg

ein und drücken wieder die [Enter]-Taste. Nach einem Neustart des Computers ist die Registry wieder hergestellt.