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Windows Netzwerk: Schneller zu den Netzwerkverbindungen

So ein Netzwerk ist eine feine Sache. Allerdings ist es immer ein Riesenakt, in die Netzwerkverwaltung zu gelangen. Erst nach Klicks auf „Sart“, „Systemsteuerung“, „Netzwerk und Internet“, „Netzwerk- und Freigabecenter“ und „Adaptereinstellungen ändern“ ist man in der Systemsteuerungskomponente „Netzwerkverbindungen“. Dabei gibt’s eine elegante Abkürzung zum Netzwerk.

Mit .cpl-Dateien geht’s schneller

Um schneller zum Windows-Netzwerk zu gelangen, öffnen Sie das Startmenü, geben ins Suchfeld einfach

ncpa.cpl

ein und drücken die [Return]-Taste. Schon erscheint das Fenster mit den Netzwerkverbindungen. Schneller geht’s kaum.

Übrigens: Windows kennt viele weitere .cpl-Abkürzungen. Welche das sind, steht im Tipp „Windows: Schneller zur Systemsteuerung„.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Was ist drin im Rechner? Ohne Schraubenzieher ins Innere des Rechners schauen

Auf einen Schraubendreher können Sie getrost verzichten, wenn Sie einen Blick in das Innere Ihres PCs werfen möchten. Windows hat ein praktisches Werkzeug an Board, das Ihnen einen tiefen Einblick gewährt; den Geräte-Manager.

So werfen Sie gefahrlos einen Blick ins Innere des Rechners:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung mit Start | Systemsteuerung.

2. Klicken Sie auf Leistung und Wartung und dann auf System – oder direkt auf System.

3. Wechseln Sie in das Register Hardware, und klicken Sie auf Geräte-Manager.

4. Im nachfolgenden Fenster zeigt Ihnen Windows exakt, welche Hardware-Komponenten in Ihrem Computer schlummern. Falls Sie zum Beispiel wissen möchten, welches Grafikkarten-Modell eingebaut ist oder wie die Typbezeichnung der Netzwerkkarte lautet: Der Geräte-Manager verrät es. Unschätzbare Informationen, wenn es zum Beispiel darum geht, den neuesten Treiber für die Grafikkarte herunterzuladen.

Wirklich alles anzeigen im Geräte-Manager

Zeigt der Geräte-Manager wirklich alles an? Nein! Normalerweise sind im Geräte-Manager nur die Geräte zu finden, die zurzeit auch tatsächlich angeschlossen sind. Abgestöpselte Geräte wie tragbare Wechselfestplatten, USB-Sticks oder Spiele-Joysticks blendet der Geräte-Manager aus.

Mit einem Trick können Sie auch die versteckten Einträge sichtbar machen:

1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, indem Sie den Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung aufrufen.

2. Geben Sie folgenden Befehl ein

set devmgr_show_nonpresent_devices=1

und bestätigen Sie ihn mit der Return-Taste.

3. Wenn Sie jetzt den Geräte-Manager öffnen, können Sie mit dem Menübefehl Ansicht | Ausgeblendete Geräte anzeigen auch die nicht angeschlossenen „Geister“-Geräte auflisten. Praktisch, wenn Sie z.B. wissen möchten, wie der USB-Stick hieß, den Sie letzte Woche verwendet hatten.

Übrigens: Sie können den Geräte-Manager direkt von der Eingabeaufforderung aus starten. Geben Sie einfach den Befehl start devmgmt.msc ein.

Geräte-Manager deluxe – Noch mehr Systeminformationen entlocken

Nachschlag gefällig? Der Geräte-Manager verrät zwar schon eine Menge Informationen über Ihren PC. Das ist aber bei weitem nicht alles. Noch mehr und weitaus detailliertere Informationen erhalten Sie über das kleine, aber feine Hilfsprogramm Systeminformationen.

1. Klicken Sie auf Start, und rufen Sie den Befehl Alle Programme | Zubehör | Systemprogramme | Systeminformationen auf. Noch schneller starten Sie das Programm, indem Sie den Befehl Start | Ausführen aufrufen, und den Befehl winmsd eingeben.

2. In der linken Fensterhälfte erhalten in Form einer Baumstruktur alle nur erdenklichen Detail-Informationen über die Hardware Ihres PC. Wussten Sie z.B., über wie viele Suren pro Zylinder Ihre Festplatte verfügt. Keine lebensnotwendige Informationen, aber doch interessant, zu wissen.

Wenn Sie ganz bestimmte Informationen suchen – etwa über den Speicher – können Sie in der Zeile Suchen nach den gewünschten Suchbegriff eingeben und mit Suchen finden lassen.

3. Besonders praktisch: Mit dem Befehl Datei | Drucken können Sie die gesamten Informationen ausdrucken und z.B. zu der Dokumentation Ihres PC legen. Falls der Computer einmal streikt und sich nicht mehr einschalten lässt, kann die gedruckte „Patientenkarte“ Ihres PC Gold wert sein.

Übrigens: Besitzern von Windows XP Professional hat Microsoft ein weiteres interessantes Werkzeug zum „Hardware-Schnüffeln“ spendiert. Das ist zwar nicht sonderlich komfortabel, erfüllt aber auch seinen Zweck: Wenn Sie in der Eingabeaufforderung (Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung) den Befehl systeminfo eingeben, spuckt Windows alle Hardware-Informationen in Textform aus. Um die Informationsflut einzugrenzen, empfiehlt es sich, die Textausgabe zu filtern. Suchen Sie beispielsweise nur Informationen zum Speicher, grenzen Sie die Ausgabe mit folgendem Befehl auf den Suchbegriff „Speicher“ ein:

systeminfo | findstr /i speicher

Den senkrechten Strich erzeugen Sie übrigens mit der Tastenkombination [AltGr][<].

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Mit der Schlüsselwortsuche Abkürzungen für beliebige Suchanfragen einrichten

Das Suchfeld in der oberen rechten Ecke des Firefox-Browsers kennen Sie sicherlich. Damit können Sie ganz schnell bei Google, MSN oder anderen Suchdiensten eine Suchanfrge durchführen. Firefox kennt aber noch eine weitere, kaum bekannte Suchvariante. Sie können sogenannten Schlüsselwörter definieren, mit denen Sie ganz schnell auf beliebigen Webseiten eine Suchanfrage stellen.

Nutzen Sie beispielsweise regelmäßig die Suche der Webseite Kostenlos.de, können Sie hierzu das Schlüsselwort bzw. den Schlüsselbuchstaben k einrichten. Und das geht so:

1. Öffnen Sie die Webseite Kostenlos.de, und klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf das Suchfeld.

2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen.

3. Geben Sie in das folgende Fenster einen Titel sowie das gewünschte Schlüsselwort – etwa k ein. Schließen Sie das Fenster mit OK.

Wenn Sie eine Suche bei Kostenlos.de durchführen möchten, müssen Sie in das Adressfeld nur noch das Kürzel k, gefolgt vom Suchbegriff eingeben, etwa

k bargeld gewinnen

Firefox wechselt automatisch zur entsprechenden Webseite und zeigt die Suchergebnisse für die eingegebenen Suchbegriffe an.

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Outlook

Outlook: Die besten Tastenkombinationen für Microsoft Outlook

„Information at your fingertips“, so nennt Microsoft-Chef Bill Gates eine seiner Visionen, die dem Anwender lästige Aufgaben praktisch auf Knopfdruck abnehmen und ihm gleichzeitig deutlich mehr Flexibilität bescheren soll. Die Vision ist längst Realität geworden. Das beweisen die zahlreichen Tastenkombination in Outlook, die Ihnen auf Knopfdruck die wichtigsten Arbeiten abnehmen – ganz ohne Maus und Menü.

Neue Elemente auf Knopfdruck

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, per Tastenkombination neue Elemente wie Termine, Adressen oder E-Mail-Nachrichten zu erzeugen. Egal, wo Sie sich gerade in Outlook befinden, mit folgenden Tastenkombinationen erstellen Sie im Handumdrehen neue Elemente:

Element – Tastenkombination

Termin – [STRG][UMSCHALT][T]

Kontakt – [STRG][UMSCHALT][C]

Ordner – [STRG][UMSCHALT][E]

Journaleintrag – [STRG][UMSCHALT][J]

Nachricht – [STRG][UMSCHALT][M]

Besprechungsanfrage – [STRG][UMSCHALT][Q]

Notiz – [STRG][UMSCHALT][Z]

Aufgabe – [STRG][UMSCHALT][A]

Aufgabenanfrage – [STRG][UMSCHALT][R]

Wenn Sie sich bereits in dem Ordner befinden, zu dem Sie ein neues Element hinzufügen möchten, geht’s sogar noch schneller. Sind Sie beispielsweise gerade im Kontakte-Ordner, drücken Sie einfach die Tastenkombination [STRG][N], um eine neue Adresse einzutragen.

Blitzschnelle Formatierungen

Nicht nur beim Einfügen neuer Elemente können Sie jede Menge Zeit sparen. Auch beim Formatieren von Nachrichten- oder Notiztexten geht die Gestaltung des Textes dank der folgenden Tastenkombinationen besonders schnell und unkompliziert von der Hand.

Formatierung – Tastenkombination

Text fett formatieren – [STRG][UMSCHALT][F]

Text kursiv formatieren – [STRG][UMSCHALT][K]

Text unterstreichen – [STRG][U]

Aufzählungszeichen hinzufügen – [STRG][UMSCHALT][L]

Text zentrieren – [STRG][E]

Einzug vergrößern – [STRG][T]

Absatz linksbündig ausrichten – [STRG][L]

Formatierung entfernen – [STRG][LEERTASTE]

Hyperlinks im Griff

Das ist praktisch: Sobald im Notiztext ein Hyperlink ins Internet auftaucht, wandelt Outlook die entsprechende Textpassage in eine dynamische Verknüpfung um. Ein Mausklick öffnet automatisch einen Browser und stellt die entsprechende Web-Seite dar.

Um den blau formatierten Hyertext zu bearbeiten, müssen Sie jedoch einen Trick anwenden: Halten die [STRG]-Taste gedrückt, und klicken Sie auf den Hyperlink. Outlook plaziert daraufhin die Einfügemarke an die gewünschte Stelle innerhalb des Hyperlinks. Eine völlig andere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie die [UMSCHALT]-Taste gedrückt halten, und den Hyperlink anklicken. Outlook öffnet dann das Dialogfenster – Web-Browser suchen – , aus dem Sie den gewünschten Web-Browser zur Darstellung des Hyperlinks auswählen können. 

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