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Hardware & Software Windows 7

Bei Windows 7 den Button „Herunterfahren“ neu konfigurieren

Wer häufiger seinen Computer in den Ruhezustand versetzt als ihn komplett herunterzufahren, der hat bestimmt schon oft aus Versehen den Button „Herunterfahren“ gedrückt. Zum erneuten Hochfahren benötigt der PC länger, als nur aus dem Ruhezustand wieder „aufzuwachen“. Seit Windows 7 können Sie nun auch die Schaltfläche „Herunterfahren“ individuell konfigurieren.

Zur Funktionsänderung der Schaltfläche „Herunterfahren“ klicken Sie zuerst mit der rechten Maustaste auf „Start“ und wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“.

Im nächsten Fenster wechseln Sie zum Register „Startmenü“ und wählen im Drop-Down-Menü der „Standardaktion für Beenden“ die passende Funktion, zum Beispiel „Ruhezustand“, aus. Bestätigen Sie die Änderung mit dem Button „OK“.

Außer „Ruhezustand“ und der ursprünglichen Funktion „Herunterfahren“ stehen noch fünf weitere Standardaktionen zur Verfügung:

  • Benutzer wechseln
  • Abmelden
  • Neu starten
  • Sperren
  • Energie sparen

Ab sofort wird die geänderte Standardaktion im Startmenü angezeigt.

Tipp:

Wenn Sie Ihren PC nach Feierabend nur in den Ruhezustand versetzten, dann sollten Sie ihn mindestens einmal pro Woche dennoch komplett herunterfahren. Dadurch werden laufende Prozesse, geöffnete Ordner und Hintergrundprogramme ordentlich geschlossen. Ein frischer Start sorgt dann auch wieder für mehr Kapazität im Arbeitsspeicher.

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Hardware & Software Windows 7

Mit einem Klick den Bildschirmschoner starten

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz für kurze Zeit verlassen und Sie dabei nicht möchten, dass jemand Einblick in Ihre Arbeit erhält, dann gibt es nur wenig Möglichkeiten. Beispielsweise können Sie Ihr Benutzerkonto abmelden oder Sie schalten per Knopfdruck den Bildschirmschoner sofort ein.

Schoner auf Knopfdruck

Der Schalter für den Screensaver ist lediglich eine neue Verknüpfung auf Ihrem Desktop.So richten Sie den Shortcut ein: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops, und wählen Sie „Neu | Verknüpfung“ aus. Geben Sie danach als Speicherort den Dateinamen des gewünschten Screensavers an, beispielsweise Mystify.scr. Weitere mögliche Dateinamen für die Standard-Screensaver sind:

  • Bubbles.scr
  • Mystify.scr
  • PhotoScreensaver.scr
  • Ribbons.scr
  • scrnsave.scr
  • ssText3d.scr

Welches Bildschirmschoner insgesamt zur Verfügung stehen, verrät ein Blick in den Ordner C:WindowsSystem32. Alle hier liegenden Dateien mit der Dateikennung „.scr“ am Ende sind Bildschirmschoner.

Zum Fortfahren bestätigen Sie das Dialogfenster mit „Weiter“.

Im nächsten Fenster vergeben Sie der neuen Verknüpfung einen Namen und beenden den Arbeitsschritt mit dem Button „Fertig stellen“. Damit wird die Verknüpfung auf Ihrem Desktop erzeugt.

Mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung…

…wird der Bildschirmschoner sofort eingeschaltet.

Dieser „Schalter “ funktioniert auch, wenn Sie gar keinen Screensaver aktiviert haben und ist daher ein praktischer Sichtschutz der blitzschnell eingeschaltet werden kann.

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Facebook Google Internet & Medien

Google- & Facebook-Logins: Global von jedem Rechner aus ausloggen und alle laufenden Sitzungen abmelden

Damit Sie sich nicht jedes Mal aufs Neue bei Facebook oder Google anmelden und die Zugangsdaten eingeben muss, nutzen viele die Funktion, dass man beim nächsten Mal angemeldet bleiben möchte. Wird die Seite erneut aufgerufen, ist man sofort angemeldet. Das ist eine bequeme Sache, die allerdings einen Haken hat: Oft verwendet man die automatische Anmeldefunktion auch an fremdem Orten, etwa im Büro, bei Freunden oder im Internetcafe. Mit der Folge, dass damit auch Fremde problemlos und ohne Eingabe von Zugangsdaten in den eigenen Account gelangen. Um das zu verhindern, gibt es eine Allzweckwaffe: das globale Abmelden und Ausloggen.

Global von allen Rechnern ausloggen

Die globale Auslogg-Funktion bieten zum Beispiel Facebook und Google an. Haben Sie sich zum Beispiel an einem fremdem Rechner bei Google Mail angemeldet, können Sie folgendermaßen sicherstellen, dass alle aktiven Sitzungen abgemeldet werden:

1. Rufen Sie die Webseite die Google-Mail-Webseite auf, und melden Sie sich wie gewohnt mit Ihren Zugangsdaten an.

2. Ganz unten rechts finden Sie unter „Letzte Kontoaktivität“ die Information, wann Sie sich zuletzt bei Google Mail angemeldet haben. Klicken Sie hier auf „Details“.

3. Sie erhalten anschließend eine Übersicht aller noch aktiven Sitzungen und den letzten Logins. Auf diese Weise können Sie ganz leicht herausfinden, ob in den letzten Tagen ein unbefugter Zugriff erfolgte. Gibt es Zugriffe aus dem Ausland oder viele Logins innerhalb kürzester Zeit, erscheinen zudem entsprechende Warnhinweise. Um auf Nummer sicher zu gehen und alle aktiven Sitzungen abzumelden, klicken Sie auf „Alle anderen Sitzungen abmelden“. Damit werden alle derzeit offenen Verbindungen zu Ihrem Google-Mail-Account gekappt. Um wieder ins Google-Mail-Konto zu gelangen, muss auf allen Rechnern wieder der komplette Benutzername plus Kennwort eingegeben werden – selbst dann, wenn zuvor die Funktion zur automatischen Anmeldung genutzt wurde.

Wichtig: Falls Sie den Verdacht haben, dass sich Fremde Zugang zu Ihrem Google-Konto verschafft haben, sollten Sie sich nicht nur auf die Abmeldefunktion verlassen. Sie sollten zudem umgehend Ihr Google-Kennwort ändern. Das geht am schnellsten über die Seite https://www.google.com/settings/security und die Schaltfläche „Passwort ändern“.

Globale Abmeldung bei Facebook

Auch bei Facebook gibt es die Funktion zum Abmelden aller aktiven Sitzungen. Allerdings hat Facebook die Funktion etwas versteckt. So kommen Sie hin:

1. Melden Sie sich bei Ihrem Facebook-Konto an, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf den Befehl „Kontoeinstellungen“.

2. Wechseln Sie in den Bereich „Sicherheit“, klicken Sie in die Zeile „Aktive Sitzungen“.

3. Es erscheint eine Übersicht aller aktuell geöffneten und aktiven Sitzungen sowie alle letzten Zugriffe. Mit einem Klick auf „Aktivität beenden“ schließen Sie die aktiven Sitzungen. Damit werden auf den betreffenden Rechnern die Cookies für die automatische Anmeldung gelöscht. Für den weiteren Zugriff ist ein neuer Login inklusive Eingabe des Kennworts erforderlich.

Auch hier gilt: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Unbefugte auf Ihr Facebook-Konto zugreifen, sollten Sie so schnell wie möglich das Facebook-Kennwort ändern. Dazu rufen Sie die Seite https://www.facebook.com/settings?tab=account auf und klicken in der Zeile „Passwort“ auf „Bearbeiten“.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Automatische An- und Abmeldung per USB-Stick

Häufige An- und Abmeldungen bei Windows-Benutzerkonten können sehr nervig sein, besonders dann, wenn das Passwort ziemlich lang ist. Auch wenn diese Prozedur auf Dauer unbequem ist, ist sie doch unverzichtbar. Es gibt jedoch eine Möglichkeit der automatischen An- und Abmeldung per USB-Stick.

USB-Stick als Anmeldestick

Zieht man den Stick ab, wird der Rechner gesperrt, steckt man den Stick wieder ein, sorgt dieser für die automatische Wiederanmeldung. Die kostenlose Software „USBLogon“ macht dies möglich. Und keine Sorge: hat man den Stick mal vergessen, können Sie sich per Tastatur wieder ganz normal anmelden.

Herunterladen von „USBLogon“

Als erstes rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Webseite „www.quadsoft.org“ auf, klicken auf „Download“ und folgen anschließend den Download- und Installationshinweisen.

Schlüssel konfigurieren

Stecken Sie nun einen USB-Stick ein und starten Sie das Programm. Es erkennt automatisch alle angeschlossenen USB-Laufwerke. Wählen Sie den passenden Stick aus, klicken Sie auf „Gerät konfigurieren“, und bestätigen Sie den nachfolgenden Sicherheitsdialog.

Im neuen Bearbeitungsfenster geben Sie in das Eingabefeld Ihr Windows-Passwort ein und bestätigen mit „OK“.

Nun erscheint der USB-Stick als „konfiguriert“ in der Liste.

Abmelden, Sperren oder Ruhezustand?

Im letzten Schritt legen Sie nur noch die Aktionen fest, die der Stick durchführen soll. Klicken Sie oben rechts auf das Zahnradsymbol.

Im Fenster „Optionen“ aktivieren Sie die beiden oberen Funktionen

  • Automatische Anmeldung bei Einsetzen des Sticks
  • Bei Entfernen des Sticks folgende Aktion durchführen:

Im darunterliegenden Dropdown-Menü legen Sie die gewünschte Aktion fest. Zur Verfügung stehen folgende Einstellungen:

  • Abmelden
  • Computer sperren
  • Herunterfahren
  • Ruhezustand
  • Bildschirmschoner

Bestätigen Sie die geänderten Einstellungen mit der Schaltfläche „OK“ und schließen Sie das offene Programmfenster.

Ab sofort ist der „USB-Schlüssel“ aktiv und führt die entsprechende Aktion aus, sobald er abgezogen wird. Stecken Sie den USB-Stick wieder ein, wird der gesperrte Computer wieder aktiviert.

Mehr als ein Benutzerkonto? Kein Problem!

Für Computer mit mehreren Benutzerkonten lassen sich sogar mehrere USB-Schlüssel anfertigen.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Systemsounds bei Anmeldung, Abmeldung und Herunterfahren ändern

Weniger ist mehr. Nach diesem Motto geht Microsoft bei Windows 8 auch bei den Konfigurationsmöglichkeiten für die Systemsounds vor. Denn wer einen Blick in die Systemsteuerung und den Bereich „Sounds“ wirft, wird dort einige Einträge vermissen. Etwa zum Ändern der Sounds bei der Windows-Anmeldung. Mit einem Trick machen Sie die verschwundenen Optionen wieder sichtbar.

Verschwundene Systemsound-Optionen wieder aktivieren

Damit Sie die Sounds beim Anmelden, Abmelden, Hoch- und Herunterfahren wieder selbst ändern können, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die [Windows-Taste], um zur Kacheloberfläche zu gelangen.

2. Geben Sie den Suchbegriff „regedit“ ein, und klicken Sie auf „regedit“.

3. Im Registrierungseditor öffnen Sie den folgenden Ordner:

HKEY_CURRENT_USERAppEventsEventLabels

Klicken Sie doppelt auf „EventLabels“, um alle Unterordner einzublenden.

4. Hier finden Sie unter anderem die folgenden wichtigen Unterordner:

  • WindowsLogon
  • WindowsLogoff
  • WindowsUnlock
  • SystemExit

5. Um zum Beispiel die Sounds für die Windows-Anmeldung wieder ändern zu können, öffnen Sie den Ordner „WindowsLogon“. Dann klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf „ExcludeFromCPL“. Im nächsten Fenster ändern Sie den Wert von „1“ in „0“ (Ziffer Null) und schließen das Fenster mit OK.

Wiederholen Sie diesen Schritt für die anderen drei Einträge, um auch die Sounds für die Windows-Abmeldung (WindowsLogoff), das Entsperren (WindowsUnlock) und das Herunterfahren (SystemExit) in der Systemsteuerung wieder sichtbar zu machen.

Wenn Sie jetzt in der Systemsteuerung unter „Hardware und Sound“ das Fenster „Systemsounds ändern“ öffnen, können Sie jetzt auch wieder die zuvor versteckten Einträge „Windows-Anmeldung“, „Windows-Abmeldung“, „Windows entsperren“ und „Windows beenden“ anpassen – ohne die obigen Änderungen bleiben diese Einträge in der Systemsteuerung versteckt. Warum hier eigentlich keine Änderungen erfolgen sollen, weiß sicher nur Microsoft.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Energieeinstellungen des Computers per Timer deaktivieren

Beim Computer und beim Notebook sorgen die Energiespareinstellungen dafür, dass das Akku länger durchhält oder der Desktop-PC in den stromsparenden Sleep-Modus versetzt wird. Für viele Eventualitäten kann man dort die passenden Energiesparprofile selbst anlegen. Aber Achtung: Der Rechner wird auch dann in den Ruhezustand versetzt, wenn längere Downloads laufen oder der Biet-Agent automatisch die auslaufenden Ebay-Auktionen überwacht. Gut das es kluge Köpfe gibt, die es sich zur Aufgabe machen, diese Probleme zu lösen. Für die Lösung dieses Problems gibt es das kostenlose Tool „Don´t Sleep“.

Funktionsweise

Dieses Tool arbeitet wie ein Timer. Auf Wunsch wird nach der voreingestellten Zeitspanne die Blockierung der Energieeinstellungen beendet, oder es fährt den PC automatisch herunter, beziehungsweise versetzt ihn in den Ruhezustand.

Ein weiterer Vorteil von „Don´t Sleep“ ist, dass das Programm ohne Installation auskommt und keine Einträge in der Registry vornimmt. So kann es auf einen USB-Stick gespeichert werden und an jedem Computer zum Einsatz kommen.

Download und Installation

Für den Download des Programms rufen Sie die Webseite des Anbieters auf:

www.softwareok.de/?Download=DontSleep

Klicken Sie anschließend auf den Link „DontSleep.zip“ und folgen dann den Downloadanweisungen.

Nach dem Herunterladen entpacken Sie die ZIP-Datei in dem ausgewählten Ordner. Danach ist „Don´t Sleep“ sofort einsatzbereit.

Starten Sie das Programm mit einem Doppelklick auf die Datei „DontSleep.exe“.

Einstellungen

Im Dialogfenster legen Sie im Bereich „Einstellungen“ die Blockierungsoptionen fest, indem Sie ein Häkchen in die entsprechende Checkbox setzen. Für einen Schnellstart des Timers klicken Sie auf das Rauten-Symbol „#“ und wählen einen Zeitraum von einer Stunde bis zu 48 Stunden fest. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird die standardmäßig im Feld „Timer“ voreingestellte Funktion „Programm beenden und Blockierung aufheben“ ausgeführt. Die Blockierung Ihrer Energieeinstellungen wird dann wiederhergestellt und der PC läuft dann entsprechend weiter.

Timereinstellung und anschließende Aktionen

Das Feld „Timer“ enthält aber noch mehr Funktionen. Sie können im Datumsfeld und dem Uhrzeitfeld einen individuellen Zeitpunkt einstellen. Im Drop-Down-Menü legen Sie außerdem die Aktion fest, die „Don´t Sleep“ nach Ablauf der Zeitspanne durchführen soll.

Zur Verfügung stehen folgende Aktionen:

  • Programm beenden und Blockierung aufheben
  • Programm beenden und PC herunterfahren
  • Programm beenden und PC aggressiv herunterfahren
  • Programm beenden und Standby/Ruhezustand
  • Blockierung deaktivieren

Bei der Aktion „Programm beenden und PC aggressiv herunterfahren“ werden alle aktiven Prozesse ohne Nachfrage beendet, um sicherzustellen, dass der Computer tatsächlich komplett heruntergefahren wird.

Abschließend aktivieren Sie „Timer verwenden“ und schließen das Bearbeitungsfenster mit der Schaltfläche „To-Tray“ oben rechts. Damit wird das Programm nicht beendet, sondern nur auf die Taskleiste minimiert.

Um das Programm definitiv zu beenden, klicken Sie stattdessen im Bearbeitungsfenster auf die Schaltfläche „Exit“.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Mit einem Klick den eigenen PC sperren

Wenn Sie Ihren Computer sperren möchten, weil Sie kurz mal den Schreibtisch verlassen müssen, dann führt der normale Weg über den „Start“-Button. Entweder melden Sie sich dann von Ihrem Benutzerkonto ab, oder sperren ihn nur. Das sind zwar nur wenige Klicks die man aber manchmal in der Eile doch vergisst. Mit einer speziellen Verknüpfung auf dem Desktop lässt sich der Vorgang erheblich vereinfachen.

So einfach richten Sie die Spezial-Verknüpfung ein:

1. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf eine freie Stelle des Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

2. Im Dialogfenster „Verknüpfung erstellen“ geben Sie folgenden Pfad in das Eingabefeld ein:

rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation

Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

3. Abschließend vergeben Sie im letzten Dialogfenster der Verknüpfung einen Namen, beispielsweise „Computer sperren“ und klicken auf „Fertig stellen“.

Wem das Blankosymbol der neuen Verknüpfung zu langweilig erscheint, kann dieser noch zusätzlich ein passendes Symbol, wie beispielsweise einen Schlüssel, zuweisen.

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und wählen Sie die Option „Eigenschaften“. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Computer sperren“ wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“ und öffnen mit der Schaltfläche „Anderes Symbol“ das nächste Bearbeitungsfenster.

Dort geben Sie den Pfad %SystemRoot%system32SHELL32.dll ein und bestätigen mit „OK“. Wählen Sie sich ein passendes Symbol per Linksklick aus und bestätigen wiederum mit „OK“.

Nun können Sie auch das Hauptfenster der „Eigenschaften von Computer sperren“ mit „OK“ schließen. Auf dem Desktop erscheint nun die Verknüpfung mit dem neuen Symbol.

Beim Computer am Arbeitsplatz kann es vorkommen, dass Sie keine Berechtigung zum Anlegen von Verknüpfungen haben. Entweder sprechen Sie mit der IT-Abteilung, oder Sie nutzen direkt die Tastenkombination [Windows][L], die die gleiche Funktion hat, wie die Verknüpfung.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Registry anderer Benutzerkonten ändern ohne sich vom aktuellen Konto abzumelden

In früheren Artikeln haben wir schon etliche Registry-Tricks beschrieben, die unter „HKEY_CURRENT_USER“ vorgenommen wurden. Die so geänderte Registry betrifft aber nur die von dem aktuellen Benutzerkonto. Soll aber eine Änderung auch für ein anderes Benutzerkonto des gleichen Computers gelten, muss man sich erst bei dem anderen Konto anmelden. Mit einem wenig bekannten Trick ist das aber nicht nötig.

Aber Achtung: Gehen Sie bei Registry-Änderungen generell sehr vorsichtig vor. Falsche Eingaben oder versehentliches Löschen von Inhalten kann dazu führen, dass Benutzerkonten oder das Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann. Lesen Sie hier, wie ein Registry-Backup angelegt wird.

Starten Sie den Registrierungs-Editor wie folgt:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl „regedit“ ein, und klicken Sie auf „OK“. Markieren Sie im linken Navigationsbereich

HKEY_USERS

…und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Struktur laden“.

Navigieren Sie zu über „c:benutzer“ zu dem Konto, dessen Registry geändert werden soll, markieren Sie die Datei „NTUSER.DAT“, und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Öffnen“.

Im Dialogfenster „Struktur laden“ tragen Sie den Namen des betreffenden Kontos ein und bestätigen mit „OK“.

Als neuer Unterschlüssel von „HKEY_USERS“ wird die Registry des anderen Kontos angezeigt.

Der Unterschlüssel wird wieder entfernt, wenn Sie diesen markieren und „Datei | Struktur entfernen“ wählen.

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