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iCloud: Daten löschen und iCloud-Account deaktivieren

Mit dem iPhone 4S und der iOS-Version 5 hat Apple das neue iCloud-Konzept gestartet. Das Prinzip: Auf Wunsch werden alle Daten in der iCloud-Datenwolke gespeichert und dann per Internet auf die iOS-Geräte und den Rechner verteilt. Alle iCloud-Geräte haben damit den gleichen Datenbestand. Eigentlich eine praktisch Sache – allerdings ist einigen Anwendern das Speichern der Daten in der Wolke nicht ganz geheuer. Schließlich weiß man nie, wer die Daten zu Gesicht bekommt. Wer iCloud wieder den Rücken kehren möchte, kann die iCloud-Daten ganz einfach löschen.

iCloud-Daten löschen

Um den iCloud-Account bzw. die iCloud-Daten wieder zu löschen und die Daten wie gewohnt über iTunes und per USB-Kabel zu synchronisieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie auf einem Ihrer iOS-Geräte (iPod touch, iPad, iPhone), das für die iCloud konfiguriert wurde, in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „iCloud“.

3. Tippen Sie auf „Speicher & Backup“ und dann auf „Speicher verwalten“.

4. Anschließend tippen Sie auf „Speicher verwalten“, wählen das Gerät aus, dessen Daten nicht mehr in der iCloud gespeichert werden sollen und tippen auf „Backup löschen“. Wenn Sie die Sicherheitsabfrage bestätigen, wird das iCloud-Backup für dieses Gerät deaktiviert und die bisherigen Backups aus der iCloud entfernt.

5. Um auch die lokalen Daten auf dem iPhone zu löschen, blättern Sie im Bereich „Einstellungen > iCloud“ ganz nach unten und tippen auf „Account löschen“.

6. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage per Tipp auf „Löschen“.

Damit werden alle Daten dieses Geräts, die bisher in der iCloud gespeichert wurden, aus der iCloud-Datenwolke gelöscht. Das iOS-Gerät wird jetzt wieder wie gewohnt über iTunes synchronisiert.

Wichtig: die iCloud-Daten anderer Geräte (die noch mit der iCloud verbunden sind), bleiben in der Datenwolke erhalten. Wenn Sie auch diese löschen möchten, wiederholen Sie die Schritte für alle iPods, iPhones und iPads.

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Windows Live Essentials: Den Start des Windows Messenger stoppen

Nutzer von „Windows Live Essentials“ werden zwangsweise festgestellt haben, dass bei jedem Start des Computers der Windows Live Messenger auch startet. Das stört vor allem dann, wenn man einen anderen Messenger wie zum Beispiel ICQ nutzt. Mit ein paar Klicks können Sie dem Live Messenger verbieten, beim Einschalten des Computers ebenfalls mitzustarten – ohne dabei die anderen Live-Essentials-Programme zu beeinträchtigen.

Bitte ohne Windows Messenger starten

Um Windows ohne den Live Messenger zu starten, drücken Sie im Live Messenger die Tastenkombination [Alt][X] und wählen im Kontextmenü „Optionen“ aus.

Im nächsten Fenster markieren Sie im linken Bereich die Option „Anmelden“. Deaktivieren Sie dann im rechten Bereich „Allgemein“ den Eintrag „Messenger bei jeder Anmeldung am Computer starten“, indem Sie das Häkchen in der Checkbox entfernen. Klicken Sie auf „OK“ um die Änderung zu speichern.

Um den Messenger zu beenden, drücken Sie die Tastenkombination [Alt][D] und wählen die Option „Messenger beenden“. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon in der Taskleiste und wählen auch hier „Messenger beenden“.

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Hardware & Software

Windows 7 XP-Mode: Statt Ruhezustand den XP-Modus richtig herunterfahren (Shutdown)

Damit auch alte XP-Anwendungen garantiert laufen, gibt’s seit Windows 7 den XP-Modus. Innerhalb von Windows 7 wird einfach ein waschechter XP-Rechner simuliert. Für alte XP-Schätzchen ideal. Damit der XP-Modus schneller startet, wird der virtuelle XP-Rechner aber nicht heruntergefahren, sondern nur in den Ruhezustand versetzt und praktisch eingefroren. Wer die virtuelle XP-Maschine richtig herunterfahren möchte, sollte folgenden Trick kennen.

Profis wissen, dass jeder Rechner früher oder später richtig herunterfahren werden sollte, um Altlasten zu entfernen und mit einem frischen Windows zu starten. Das gilt auch fürs simulierte XP innerhalb von Windows 7. Hier gibt’s im Startmenü aber nur den Befehl „Abmelden“. Der Shutdown-Befehl fehlt. Wenn Sie das XP-Mode-Fenster schließen, wird der virtuelle XP-Rechner lediglich in den Ruhezustand versetzt.

Um den XP-Modus komplett herunterzufahren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie im XP-Mode auf die Schaltfläche „Strg + Alt + Entf“.

2. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche „Herunterfahren“.

Mitunter erscheint die Meldung, dass Updates für den XP-Modus zur Verfügung stehen. Wählen Sie in diesem Fall den Eintrag „Updates installieren und herunterfahren“, und klicken Sie auf OK.

Windows XP-Modus standardmäßig herunterfahren

Sie können den XP-Modus auch so einstellen, dass er beim Beenden immer heruntergefahren wird oder Sie jeweils entscheiden können, was beim Schließen des XP-Modes passieren soll. So geht’s:

1. Rufen Sie im XP-Mode-Fenster den Befehl „Extras | Einstellungen“ auf.

2. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf „Schließen“.

3. Im rechten Fenster wählen Sie, was beim Beenden des XP-Modus passieren soll. Mit der Option“ Vor Aktion bestätigen“ werden Sie zum Beispiel jedes Mal gefragt, ob XP beendet oder in den Ruhezustand gehen soll.

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Internet & Medien

Wegwerf- und Einweg-E-Mail-Adressen: Die Spam-Flut schnell und einfach in den Griff bekommen

Die Spam-Flut ist mittlerweile sehr groß geworden. An jeder Ecke lauern „Top Gewinne“, „Penis-Vergrößerungen“ oder „Super-Sonderangebote“ und verstopfen unser E-Mail-Postfach. Einmal irgendwo angemeldet, und schon geht´s los. Leider kann man vorher nicht wissen, ob die Adresse weiterverkauft wird oder nicht. Seriöse Anbieter löschen die eingegebenen Daten, wenn der Newsletter abbestellt wird. Die Lösung: Wegwerf-E-Mail-Adressen. So wird Ihr privater oder geschäftlicher Posteingang garantiert nicht mehr zugemüllt.

Verschiedene Online-Dienste wie zum Beispiel sofort-mail.de oder trash-mail.com bieten Solche Wegwerf-Adressen an. Diese E-Mail-Adressen werden nicht mit Ihrer privaten E-Mail-Adresse verknüpft und somit kann auch kein Datenmüll in Ihrem Postfach landen. Bei beiden Anbietern ist keine Registrierung nötig. Einfach die Wunschadresse eingeben und auf Verfügbarkeit prüfen, fertig! Sogar Datei-Anhänge können an diese Adressen anonym versendet und von dort heruntergeladen werden.

Der einzige Nachteil: Da diese Adressen nicht durch ein Passwort geschützt sind, eignen sie sich auf keinen Fall für den Versand von sensiblen Daten wie Passwörter, Bankdaten und ähnliches.

Hier denkt Yahoo einen Schritt weiter. Man kann hier bis zu 500 Wegwerf-Adressen erstellen, die mit der privaten Yahoo-Email-Adresse verknüpft sind. Zusätzlich werden diese „Müll-Mails“ mit einem Schlüsselwort ausgestattet, damit Sie schon beim Empfang erkennen können, was der Inhalt dieser Spam-Mail ist. Natürlich können diese „Müll-Adressen“ bei Bedarf mit zwei Klicks gelöscht werden.

So erstellen Sie bei Yahoo Ihre Wegwerf-Adressen:

1. Starten Sie Ihren Internetbrowser, geben die Adresse „http://de.yahoo.de“ ein und loggen sich mit Ihren Zugangsdaten ein und klicken auf der linken Seite auf den Button „Mail“ . Haben Sie noch kein Konto bei Yahoo, dann nutzen Sie den Link „Registrieren“ um ein neues Konto zu erstellen.

2. Klicken Sie in der Menüleiste auf „Optionen“ und im Drop-Down-Menü auf „Mail-Optionen“.

3. Im folgenden Fenster wählen Sie die Option „Wegwerfadressen“…

danach klicken Sie auf die Schaltfläche „Adresse hinzufügen“.

4. Tragen Sie nun den Grundnamen der Wegwerfadresse in das Textfeld ein und klicken auf „Weiter“. Dieser Grundname muss sich von Ihrer primären E-Mailadresse (= Login-ID) unterscheiden!

5. Im nächsten Schritt vergeben Sie ein Schlüsselwort und legen den Ordner fest, in den diese E-Mail zugestellt werden soll. Optional können Sie auch mit dem „Indikator“ eine farbige Markierung für diese Emails festlegen.

6. Klicken Sie danach auf „Speichern“ um die E-Mail-Adresse zu aktivieren.

Wenn die Wegwerfadresse nicht mehr benötigt wird, klicken Sie auf „Optionen | Mail-Optionen | Wegwerfadressen“, markieren die nicht mehr benötigte Email-Adresse und klicken auf den Button „Entfernen“.