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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7

Windows 10: Mehr Desktop-Icons auf dem Monitor anzeigen lassen

Desktop-Verknüpfungen erlauben schnellen Zugriff auf Dateien, Verzeichnisse und Programme. Jeder Nutzer hat mit Sicherheit etliche Desktop-Icons auf seinem Monitor abgelegt. Im Gegensatz zum Windows-7-Betriebssystem wurden bei Windows 10 die Abstände zwischen den Icons vergrößert. Damit wird die Desktop-Ansicht zwar aufgelockert, es passen (rechnerisch gesehen) aber weniger Icons auf den Monitor. Über einen Registry-Eingriff lassen sich die Abstände jedoch schnell wieder auf Windows-7-Niveau bringen.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige den Vorgang mit OK.

Im Registrierungseditor navigierst du dann zu dem Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop\WindowMetrics.

Im rechten Anzeigebereich öffnest du nacheinander per Doppelklick die Einträge IconVerticalSpacing und IconSpacing, änderst die Werte jeweils auf -1125 und speicherst die neuen Werte mit OK.

Abschließend führst du einen Computer-Neustart durch, damit die Änderungen aktiviert werden können. Ab sofort sind die Abstände zwischen den Desktop-Icons wieder kleiner.

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Hardware & Software Word

Word: Tabellenzellen mit einem größeren Abstand versehen

Um die Inhalte in Tabellen besser unterscheiden zu können, kann es sinnvoll sein, den Abstand zwischen den Zellen einer Tabelle zu vergrößern. Dies lässt sich in Word danke der großen Anzahl an Abstandsoptionen problemlos realisieren. Dabei haben Sie zum einen die Möglichkeit, einen anderen Abstand zwischen den einzelnen Zellen einzustellen und zum anderen können Sie auch die Ränder innerhalb einer Zelle individuell anzupassen. Beide Optionen lassen sich mit ein und demselben Dialogfeld einstellen.

Mehr Platz in und/oder zwischen den Zellen

Als ersten Schritt müssen sie das entsprechende Dialogfeld öffnen. Bewegen Sie hierzu zunächst den Cursor in eine Zelle, für welche Sie die Einstellungen ändern möchten. Falls Sie Word 2007 oder 2010 verwenden, gehen Sie nun in den Bereich „Tabellentools“ und hier auf das Register „Layout“. In der Gruppe „Ausrichtung“ finden Sie den Punkt „Zellenbegrenzungen“, auf den Sie direkt klicken können. Nutzen Sie eine frühere Version der Textverarbeitung, dann rufen Sie zunächst den Befehl „Tabelle | Tabelleneigenschaften“ auf. Im sich daraufhin öffnenden Dialogfeld gehen Sie dann auf die Registerkarte „Tabelle“, in der Sie auf die Schaltfläche „Optionen“ klicken.

Möchten Sie festlegen, wie weit der Inhalt einer Tabellenzelle vom Rand entfernt sein soll, dann nutzen Sie hierfür den Bereich „Standardzellenbegrenzungen“. Dabei ist besonders sinnvoll, den Abstand des Inhalts zum oberen Rand der Zelle etwas zu vergrößern. Dazu haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, den Abstand zwischen den Zellen zu verändern. Wenn Sie diesen vergrößern, dann erscheint jede Zelle wie ein eigenes kleines Kästchen. Aktivieren Sie hierzu als Erstes die Option, um Abstand zwischen den Zellen zuzulassen. Im Feld rechts neben der entsprechenden Option können Sie nun direkt den gewünschten Abstand eingeben. Sobald Sie alle Einstellungen wie gewünscht geändert haben, können Sie die einzelnen Dialogfelder mit einem Klick auf „OK“ schließen. Um ein möglichst optimales Ergebnis zu erhalten, ist es zumeist erforderlich ein wenig mit den verschiedenen Abstandsoptionen zu experimentieren.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Defragmentierung aller Laufwerke mit einem Startbefehl

Beim Verschieben oder Löschen großer Datenmengen oder Programmen empfiehlt es sich eine Defragmentierung der Festplatte(n) vorzunehmen. Wenn nur eine Festplatte vorhanden ist, dann kann man durchaus den Weg über die Systemsteuerung nehmen. Bei mehreren Festplatten muss man diesen Weg für jede Festplatte separat wiederholen. Sie können diesen Vorgang aber erheblich abkürzen.

Warum defragmentieren?

Nicht nur bei den oben genannten Aktionen sollte eine Defragmentierung durchgeführt werden, sondern in regelmäßigen Abständen. Durch das unentwegte Löschen, Installieren und Kopieren von Daten entstehen auf der Festplatte mit der Zeit Lücken. Diese Lücken entstehen automatisch, da der Computer alte Daten löscht und diese mit neuen Daten überschreibt. Da aber neue Daten nicht zwingend die alten Lücken komplett füllen, bleiben zwangsläufig Leerräume bestehen. Diese Leerräume verlangsamen mit der Zeit die Zugriffszeiten und der Rechner wird immer langsamer.

Durch die Defragmentierung werden Daten auf der Festplatte sortiert und optimiert. Leerräume werden zusammengeführt und bilden so wieder neuen, nutzbaren Speicherplatz.

Alles auf einmal defragmentieren

So starten Sie die Defragmentierung aller Festplatten mit einem Startbefehl:

1. Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung“. Den letzten Klick auf „Eingabeaufforderung“ führen Sie mit der rechten Maustaste durch. Im folgenden Kontextmenü wählen Sie anschließend „Als Administrator ausführen“ wieder mit der linken Maustaste aus.

2. Im Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl

defrag /c /m

ein und drücken die [Enter]-Taste. Bei Vista heißt der Befehl einfach nur

defrag -c

3. Windows prüft nun alle verfügbaren Festplatten und startet deren Defragmentierung.