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Mit einem Fake-Anruf die langweilige Besprechung für eine kurze Pause unterbrechen

Ich bin im Meeting! Ein Satz den man in der letzten Zeit sehr oft hört. Zum einen dient er dazu, unangenehme Telefonate oder Termine nicht wahrnehmen zu müssen. Zum anderen sollen diese Besprechnungen tatsächlich etwas bringen. Aber Scherz beiseite, etliche Meetings sind wirklich nicht notwendig und halten einen von wichtiger Arbeit ab. Wer eine Besprechung verlassen und nicht schlecht dastehen möchte, der kann sich mit einem sehr realistischem Fake-Anruf erlösen lassen.

Im Google Play Store ist eine ganze Reihe von Fake-Call-Apps erhältlich. Manche sind mal mehr, mal weniger realistisch umgesetzt. Besonders aufgefallen sind uns zwei der Fake-Call-Apps.

Fake Anruf – Fake me a call

Fake Anruf – Fake me a call ist eine recht einfach zu bedienende App. In der Gratisversion lassen sich aber nur zwei Anrufer-Profile anlegen. Wie bei einem richtigen Telefonbucheintrag kannst du den beiden Kontakten je einen Klingelton und ein Kontaktfoto von deinem Handy zuweisen. Außerdem lässt sich aus insgesamt sieben Anrufbildschirmen das am besten passende Layout auswählen.

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Und damit der Fakeanruf noch realistischer wirkt, kannst du eine Audiodatei definieren, die die Anruferstimme imitiert.

Die Zeitplanung für den erlösenden Anruf ist auch schnell erledigt. Du wählst einen Kontakt aus und legst über einen der fünf festen Zeit-Buttons den Anruf fest. Mit der Schaltfläche Zeitangabe erfasst du einen individuellen Startzeitpunkt. Der Button Fälschen startet den Countdown zum Anruf.

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Fake Call & SMS & Call Logs

Die zweite Fake-Call-App mit dem Namen Fake Call & SMS & Call Logs ist in der Ausstattung etwas umfangreicher. Zusätzlich zu den Fake-Anrufen, können auch noch Fake-SMS und -Anruferlisten für verpasste Anrufe erstellt werden.

Die Auswahl des „Anrufers“ erfolgt ebenfalls direkt aus der Kontaktliste deines Handys. So bist du nicht gezwungen, zusätzlich noch Fake-Profile zu erstellen.

Du wählst über Einstellungen | Allgemein über den Eintrag Conversation Screen ein passendes Layout aus, zum Beispiel Ice Cream Sandwich. Wenn du dann den Anrufer über das Telefonbuch auswählst, wird der gespeicherte Kontakt inklusive Bild und Telefonnummer übernommen.

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In Einstellungen | Call Preference wählst du dann noch den Klingelton und/oder die Vibration aus. Fertig ist das Profil des imaginären Anrufers.

Die Zeitplanung ist wie bei der anderen App genauso einfach. Eine Zeit auswählen oder selbst festlegen und auf Zeitplan tippen.

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Die Einstellungen für Fake-SMS und der Fake-Anrufliste sind vergleichbar einfach und werden im dazugehörigen SMS-Chat bzw. in den Anruflisten angezeigt.

Beide oben aufgeführten Fake-Call-Apps verfügen übrigens über einen Annäherungssensor (Proximity Detector), der den Anruferbildschirm verdunkelt, wenn du das Smartphone an dein Ohr hältst.

Zudem verfügt die App Fake Call & SMS & Call Logs noch über eine Funktion zum Verstecken des App-Icons. damit ein zufälliger Beobachter keinen Verdacht schöpfen kann. Allerdings gehört dieses Feature zur Pro-Version.

Gratis-Version oder Pro?

Wer sich für eine kostenpflichtige Pro-Version der beiden Apps interessiert, dem empfehlen wir Fake Call & SMS & Call Logs. Das Upgrade kostet hier nur 1,49 Euro und schlägt damit die sehr viel einfacher gehaltene Anwendung Fake Anruf – Fake Me A Call, die 3,57 Euro kostet.

Fake-A-Call free für´s iPhone

Den iPhone-Nutzern empfehlen wir die App Fake-A-CALL FREE, die ähnlich ausgestattet und zu bedienen ist.

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Fazit: Alle hier aufgeführten Apps, insbesondere Fake Call & SMS & Call Logs, sind überraschend realistisch und werden für etlichen Spass (oder Kaffee-Pausen) sorgen.

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Hardware & Software

Skype Blockierfunktion und Tarnmodus: Unerwünschte Anrufe und Nervensägen blockieren

Zum kostenlosen Telefonieren ist Skype eine feine Sache. Wenn da nicht die nervigen unerwünschten Anrufe wären. Oft missbrauchen Spammer und Werbeanrufer die Skype-Software und nerven mit unaufgeforderten Werbeanrufen. Schieben Sie dem Skype-Spam einen Riegel vor, und blocken Sie alle unerwünschten Anrufe.

Fremde Anrufer blocken

Sie können Skype so einstellen, dass nur noch Ihre Kontakte Sie anrufen können – und alle fremden Anrufer erst gar nicht durchkommen. Um die Sperre einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie in Skype den Befehl „Aktionen | Optionen“ auf.

2. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte auf „Privatsphäre“.

3. Aktivieren Sie folgende Optionen:

  • „Erlaube Anrufe“ -> „nur von Kontakten in meiner Kontaktliste“
  • „Video- und Bildschirmübertragungen automatisch empfangen von“ -> „Kontakten in meiner Kontaktliste“
  • „Zeigen, dass ich eine Webcam habe“ -> „Kontakten, die in meiner Kontaktliste sind“
  • „Erlaube Sofortnachtichten“ > „Nur von Kontakten in meiner Kontaktliste“
4. Bestätigen Sie die Änderungen per Klick auf „Speichern“.

Fallweise alle Anrufe blockieren und abweise

Mitunter möchte man selbst von Freunden und Bekannten aus der Kontaktliste nicht gestört werden. In diesem Fall verstecken Sie sich einfach. Mit dem Onlinestatus legen Sie fest, ob Sie für Freunde und Bekannten sichtbar sind. Um den Onlinestatus zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Skype-Icon in der Taskleiste und wählen aus dem Untermenü „Meinen Status ändern“ den neuen Sichtbarkeitsstatus aus.

Alternativ hierzu können Sie auch im Skype-Fenster den Befehl „Skype | Onlinestatus“ aufrufen oder auf den kleinen Pfeil links neben Ihrem Skype-Namen klicken.

Die verschiedenen Statusmeldungen haben folgende Auswirkungen:

  • Online – Sie sind bei Skype angemeldet und erreichbar
  • Abwesend – Sie sind bei Skype angemeldet, der PC wurde aber eine Weile nicht genutzt
  • Beschäftigt – Sie sind bei Skype angemeldet, haben aber viel zu tun und möchten nicht gestört werden. Anrufe und Chatnachrichten werden nicht angezeigt. Im Ereignisprotokoll können Sie aber trotzdem nachsehen, wer angerufen oder Sie angechattet hat.
  • Als offline anzeigen – Sie können mit Skype Gespräche führen und chatten; Ihre Kontakte sehen Sie allerdings als offline und nicht erreichbar
  • Offline – Sie sind nicht bei Skype angemeldet und können weder angerufen werden noch eigene Anrufe tätigen

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Outlook

Outlook-Termine nur unter Vorbehalt: Bestimmen, ob ein Termin fest gebucht oder nur unter Vorbehalt eingetragen wird

Wenn Sie mit Microsoft Outlook einen neuen Termin eintragen, gilt dieser automatisch als fest gebucht, d.h., die festgelegte Zeit ist ausschließich für diesen Termin reserviert. Sollte es zu ܜberschneidungen mit anderen Terminen kommen, schlägt Outlook Alarm.

Vielleicht kennen Sie die Situation: Mitunter ist man sich nicht sicher, ob man dem Termin bereits zusagen oder ihn nur unter Vorbehalt eintragen soll. Wenn Sie beispielsweise ein Mittagessen planen, aber noch nicht genau wissen, ob zur Mittagszeit nicht noch ein wichtiges Meeting einberaumt wird, sollten Sie das Mittagessen nicht als festen Termin, sondern nur unter Vorbehalt buchen – so wichtig ist das Essen ja nun auch wieder nicht.

Zeitspanne zeigen als

Ob ein Termin fest gebucht wird oder nicht, legen Sie im Dialogfenster Termin im Feld Zeitspanne zeigen als fest. Hier bestimmen Sie nicht nur den Status des Termins, sondern auch, wie der Termin im Kalender angezeigt wird. Dies wirkt sich vor allem bei der Arbeit im Netz aus, wenn andere Netzwerkteilnehmer Einblick in Ihren Kalender nehmen.

Im Listenfeld Zeitspanne zeigen als stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

Option – Darstellung – Beschreibung

Frei – Weiߟ – Der Termin ist zwar im Kalender eingetragen, verpflichtet aber zu nichts; er dient praktisch nur als Notiz. Der Status – Frei – eignet sich beispielsweise für – Putzfrau putzt Fenster – oder – Müllabfuhr holt Sperrmüll ab – oder – Gärtner kommt – . Microsoft Outlook verwendet den Status – Frei – automatisch für Ereignisse (Kontrollkästchen Ganztägig). Netzwerkteilnehmer, die Ihren Terminkalender einsehen und bearbeiten dürfen – beispielsweise bei der Besprechungsplanung -, können zeitgleich zu freien Termin andere Termine planen.

Mit Vorbehalt – Hellblau – Der Termin ist nur unter Vorbehalt eingetragen und noch nicht fest eingeplant, beispielsweise relativ unwichtige Termine, wie – Mittagessen – oder – Blumen gieߟen – . Netzwerkteilnehmer, die Ihren Terminkalender einsehen und bearbeiten dürfen, können zeitgleich zu reservierten Termin andere Termine planen.

Gebucht – Dunkelblau – Der Termin ist fest gebucht und sollte sich in der Regel nicht mit anderen Terminen Überschneiden, da die Zeit ausschließlich für diesen Termin reserviert ist. Den Status – Gebucht – sollten Sie für alle Termine verwenden, die Sie bereits fest zugesagt haben und zu deren Zeiten Sie keiner anderen Beschäftigung nachgehen können. Standardmäߟig verwendet Outlook für jeden neuen Termin den Status – Gebucht – . Netzwerkteilnehmer, die Ihren Terminkalender einsehen und bearbeiten dürfen, können innerhalb der fest gebuchten Zeiten keine eigenen Termine planen – gebuchte Termine sind für Netzwerkteilnehmer tabu.

Abwesend – Lila – Der Termin findet ohne Ihre Anwesenheit statt, Sie sind zu diesem Zeitpunkt also nicht im Büro. Der Status – Abwesend – eignet sich beispielsweise für Termine, wie – Kundengespräch in Mannheim, TÜV-Untersuchung beim TܜV Rheinland – oder – Messegespräch mit Herrn Meier – . Termine, mit dem Status – Abwesend – sind für Netzwerkteilnehmer tabu – schließlich sind Sie ja nicht im Büro.