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Facebook Firefox Internet & Medien

Soziale Netzwerke über die Firefox-Sidebar direkt erreichen

Seit dem Upgrade auf die Firefox-Version 17 ist eine der auffälligsten Neuerungen die Integration von sozialen Netzwerken direkt in eine Browser-Sidebar. Ab sofort erhält man den Zugriff auf sein Facebook-Account über einen kleinen Button in der Symbolleiste des Firefox-Browsers. Die Sidebar muss aber erst aktiviert werden.

Das geschieht über die Funktion „about:config“. Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, drücken Sie die Taste [Enter], und bestätigen Sie die Sicherheitswarnung.

Tragen Sie in das Feld „Filter“ den Begriff „social.enabled“, beziehungsweise „social.active“ ein. In der Ergebnisliste führen Sie auf diese beiden Einträge einen Doppelklick aus. Der Wert ändert sich von „false“ auf „true“.

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Die Sidebar wird direkt angezeigt und Sie können sich über den Button „Anmelden“ bei Ihrem Facebook-Konto einloggen. Über den Facebook-Button in der Browser-Symbolleiste schalten Sie bei Bedarf die Sidebar ein und auch wieder aus.

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Im Augenblick funktioniert das nur mit Facebook, weitere Netzwerke werden noch folgen. Diese Funktion – die „Social API“ – steht jedem Anbieter offen.

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Android Handy & Telefon

Bei Handys mit AMOLED-Display bis zu 40 Prozent Akku-Leistung sparen

Ein ständiges Thema bei Handys ist die Akkuleistung. Wie lange eine Akku-Ladung hält, ist natürlich im Wesentlichen vom Besitzer abhängig. Aber auch Display-Helligkeit, GPS-Signal und die automatische Datensynchronisation tragen zum Stromverbrauch bei. Ein Softwareentwickler von Goggle, Jeff Sharkey, hat herausgefunden, dass sogar die Display-Farben einem unterschiedlichen Stromverbrauch unterliegen. Android-Smartphones mit rotem Display können bis zu 42 Prozent Strom sparen.

Rot spart Strom

Das liegt daran, dass separate Pixelelemente für jede Farbe (rot, grün, blau) existieren, die einen unterschiedlichen Stromverbrauch haben.

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Die entsprechende Software, die einen Rot- oder anderen Filter über den Bildschirm legt und somit jede Menge Akkustrom spart, ist auf seiner privaten Webseite jsharkey.org zu finden. Allerdings funktioniert die Software nur bei Androids mit AMOLED-Technik. Unser Stromspartipp auch ohne Filter-Software: Verwenden Sie möglichst viel dunkles Rot auf dem Bildschirm.

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Hardware & Software

Windows 7: Benutzerkonten vorübergehend deaktivieren

Wenn in einem Haushalt ein Computer von der ganzen Familie genutzt wird, wird der Zugriff der einzelnen Familienmitglieder normalerweise durch eigene Benutzerkonten gesteuert. So auch der Zugriff durch die Kinder. Um zu verhindern, dass die Kleinen unkontrolliert den PC nutzen, sollte man zusätzlich den Benutzerkonten Passwörter zuweisen. Um zu verhindern, dass Ihr(e) Kind(er) während Ihrer Abwesenheit den Computer nutzen, können Sie aber auch deren Konto ganz einfach vorübergehend deaktivieren.

Konten temporär deaktivieren

Den Passwortschutz können findige Kinder schon mal aushebeln, indem sie sich neue Passwörter vergeben. Das Löschen des Kinder-Kontos sollte nur als allerletzte Maßnahme erfolgen, da bei Löschung auch alle persönlichen Einstellungen entfernt werden. Besser ist das temporäre Deaktivieren des Kontos.

Die Benutzerkonten-Verwaltung sieht vor der Deaktivierung in diesem Beispiel so aus:

Vorübergehende Deaktivierung eines Benutzerkontos

Um ein Konto vorübergehend zu deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf „Start | Alle Programme | Zubehör“. Mit der rechten Maustaste klicken Sie hier auf „Eingabeaufforderung“ und wählen im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

Sollte eine Warnmeldung erscheinen, bestätigen Sie diese mit „OK“.

2. Im folgenden Fenster „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:no

ein und drücken [Enter]. „<Benutzername>“ ist hier nur der Platzhalter, den Sie durch den Namen des Benutzerkontos austauschen. In diesem Beispiel wurde der Name „Kirstin“ verwendet.

Das Ergebnis „Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.“ wird sofort im gleichen Fenster angezeigt.

In der Benutzerkonten-Verwaltung wird das deaktivierte Konto komplett ausgeblendet.

Reaktivierung des Benutzerkontos

Wiederholen Sie die Arbeitsschritte um die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten zu öffnen. Geben Sie den Befehl

net user <Benutzername> /active:yes

ein und bestätigen mit „Enter“. Auch hier ist <Benutzername> wieder durch den entsprechenden Namen (hier: Kirstin) zu ersetzten.

Die Aktivierung des Benutzerkontos wird wieder im gleichen Fenster bestätigt.

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Hardware & Software

Internet Explorer: Manuell alle Surfspuren löschen

Wer beim Surfen im Web keine Spuren auf dem eigenen Rechner hinterlassen möchte, verwendet den InPrivate-Modus. Doch was tun, wenn man vergessen hat, vor dem Geschenkekauf oder anderen geheimen Surftouren die digitale InPrivate-Kappe aufzusetzen? Dann können Sie die digtialen Fußabdrücke immer noch manuell loswerden.

Um im Nachhinein zu entscheiden, ob und welche Surfspuren gelöscht werden sollen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie im Internet Explorer oben rechts auf das Zahnrad und dann auf den Befehl „Internetoptionen“.

2. Wechseln Sie ins Register „Allgemein“.

3. Dann klicken Sie im Bereich „Browserverlauf“ auf die Schaltfläche „Löschen“.

4. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Surfspuren gelöscht werden sollen. Im Normalfall reicht es, die folgenden Optionen anzukreuzen:

  • „Bevorzugte Websitedaten beibehalten“
  • „Temporäre Internetdateien“
  • „Cookies“
  • „Verlauf“

Damit werden die meisten Surfspuren vernichtet, ohne auf Komfortfunktionen wie gespeicherte Kennwörter oder Formulardaten zu verzichten. Die Option „Bevorzugte Websitedaten beibehalten“ sorgt dafür, dass Cookies und Dateien von Webseiten aus der Favoritenleiste bestehen bleiben.

Möchten Sie hingegen restlos alle Spuren vernichten möchten, sollten Sie alle Kontrollkästchen mit Ausnahme von „Bevorzuge Websitedaten beibehalten“ ankreuzen.

4. Im letzten Schritt klicken Sie auf „Löschen“, um die gespeicherten Daten zu löschen.

Noch ein Tipp, falls Sie Sie an einem öffentlichen Rechner arbeiten – etwa im Internet-Cafe: Um auch alle noch im Arbeitsspeicher befindlichen Cookies zu entfernen, schließen Sie alle geöffneten Browserfenster.

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Hardware & Software

Windows 7, Vista: Das versteckte Administrator-Konto aktivieren und sichtbar machen

Normalerweise gibt es bei Windows 7 und Vista nur die Benutzerkonten, die bei der Installation oder über die Benutzerverwaltung der Systemsteuerung angelegt wurden. Das ist aber noch nicht alles. Auf jedem Windows-Vista- und Windows-7-Rechner gibt es zusätzlich ein Administrator-Konto. Das ist allerdings versteckt. Wir zeigen, wie Sie es sichtbar machen.

Um das versteckte Administrator-Konto zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Startmenü, und geben Sie ins Suchfeld „cmd“ ein.

2. Dann klicken Sie in der Trefferliste mit der rechten Maustaste auf „cmd.exe“ und wählen den Befehl „Als Administrator ausführen“. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit einem Klick auf „Ja“.

3. Ins Fenster der Eingabeaufforderung, geben Sie folgenden Befehl ein:

net user Administrator /active:yes

Das versteckte Administrator-Konto wird damit aktiviert. Es ist ab sofort sowohl in der Benutzerverwaltung der Systemsteuerung als auch bei der Windows-Anmeldung sichtbar.

Falls Sie das Administratorkonto wieder deaktiviern und verstecken möchten, wiederholen Sie die obigen Schritte und geben bei Schritt 3 den folgenden Befehl ein:

net user Administrator /active:no