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Google Bildersuche: Fotos per Drag and Drop ins Suchfeld ziehen und ähnliche Fotos finden

Wo stand nochmal dieses Gebäude? Von wem ist dieses Gemälde? Diese und ähnliche Fragen beantwortet die Google-Bildersuche. Statt mit Suchbegriffen suchen Sie einfach anhand eines vorhandenen Fotos nach ähnlichen Bildern. Oder lassen Google herausfinden, was auf dem Foto zu sehen ist.

Die neue Möglichkeit der Google-Bildersuche funktioniert folgendermaßen:

1. Rufen Sie die Seite http://images.google.de auf.

2. Klicken Sie auf die Grafikdatei (zu der Sie ähnliche Fotos oder passende Webseiten suchen möchten), und ziehen Sie sie mit gedrückter Maustaste ins Suchfeld. Lassen Sie erst dort die Maustaste wieder los.

3. Das Bild wird zu Google hochgeladen und als Grundlage für die Bildersuche verwendet. Als Ergebnis präsentiert Google ähnliche Fotos oder Webseiten rund um das abgebildete Objekt.

Bei Gebäuden oder Gemälden klappt das sehr gut. Kann die Google-Bildersuche den Inhalt nicht eindeutig zuordnen, erscheinen zumindest farblich ähnliche Fotos.

Add-On für Google Chrome und Firefox

Das Erkennen hochgeladener Fotos eignet sich nicht nur für Fotos von der eigenen Festplatte. Auch Bilder aus dem Web lassen sich so identifizieren und als Grundlage für eine Bildersuche verwenden. Wer die Funktion häufiger braucht, kann für Google Chrome und Firefox ein Add-On herunterladen. Dank der installierten Erweiterung reicht ein Rechtsklick auf eine Webgrafik, um sie sofort für die Bildersuche zu verwenden.

Die Erweiterungen für Firefox und Chrome können Sie hier herunterladen:

Google Chrome: Search by Image Erweiterung

Firefox: Search by Image Erweiterung

Was passiert mit den hochgeladenen Fotos?

Damit die Fotos analysiert werden können, werden die Fotos auf die Google-Server kopiert. Fraglich bleibt nur, was Google mit den hochgeladenen Fotos macht. Darüber hüllt sich Google leider in Schweigen.

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Google Synonym-Suche: Synonyme und sinnverwandte Begriffe finden mit der Tilde (~)

Suchmaschinen wollen es eigentlich genau wissen: Gefunden wird nur das, was ins Suchfeld eingegeben wurde. Wort für Wort und Buchstabe für Buchstabe. Es geht aber auch anders.  Mit einem speziellen Schalter finden Sie auch Treffer mit Synonymen und bedeutungsähnlichen Begriffen.

Ein Beispiel: Sie möchten bei der Suche nach „Laptop“ auch ähnliche Begriffe wie „Notebook“ oder „Computer“ finden. Um bei Google nach Synonymen zu suchen und die Trefferquote zu erhöhen, geben Sie vor dem Suchbegriff eine Tilde (~) (Tastenkombination [Alt Gr][+]) ein, zum Beispiel:

~Laptop

Setzen Sie die Tilde ohne Leerzeichen direkt vor das Suchwort. In der Trefferliste erscheinen jetzt auch Webseiten, die sich mit ähnlichen Begriffen wie „Notebook“ oder „Computer“ befassen.

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Wie sagt man noch? Die besten Online-Synonymwörterbücher für ähnliche und sinnverwandte Wörter (Synonyme)

Beim Schreiben von Briefen und E-Mails fällt einem mitunter partout nicht das passende Wort ein? Und das Duden-Synonymwörterbuch ist gerade nicht greifbar? Macht nichts. Im Internet gibt es viele gute Online-Synonymwörterbücher. Damit finden Sie im Handumdrehen ähnliche und sinnverwandte Begriffe. Hier sind besten Online-Synonymwörterbuch zum Sofort-Nachschlagen.

Ein Beispiel: Sie möchten in einem Brief oder einer E-Mail nicht immer den Begriff „kaufen“ wiederholen. Ein Blick in eines der folgenden Synonym-Wörterbücher findet schnell passende Alternativen und Pendants zum gesuchten Begriff:

wie-sagt-man-noch.de

Gut gemacht und einfach zu bedienen ist das Synonym-Wörterbuch http://www.wie-sagt-man-noch.de. Geben Sie ins Formular den gesuchten Begriff ein, und klicken Sie auf „Suche!“. Die Trefferliste zeigt alle ähnlichen Wörter. Per Klick auf „Alle Treffer anzeigen“ gibt’s noch mehr Ergebnisse.

Pfiffig: Über den Link „Synonym hinzufügen“ können Sie bei wie-sagt-man-noch mitmachen und eigene Vorschläge unterbreiten. Nach einer Prüfung wird der Vorschlag in die Datenbank von „wie sagt man noch“ aufgenommen.

Für den Firefox-Browser gibt es übrigens ein „wie sagt man noch“-Plugin. Damit können Sie direkt im Suchfeld des Firefox-Browser die „wie sagt man noch“-Datenbank durchforsten. Das Plugin gibt’s hier: http://www.wie-sagt-man-noch.de/firefoxplugin.php.

Woxikon-Synonymwörterbuch

Ebenfalls gut gemacht ist das Online-Synoymwörterbuch „Woxikon“ (http://synonyme.woxikon.de). Hier können Sie auch nach Fremdwörtern und Anotnymen (Gegenteilen, Gegensätzen) suchen.

woerterbuch.info

Eine gute Alternative ist das Synonymwörterbuch der Webseite http://www.woerterbuch.info/. Eigentlich handelt es sich um ein Übersetzungstool; wenn Sie im Suchfeld aber die Option „Synonym“ wählen, spuckt das Online-Synonymwörterbuch eine stattliche Liste ähnlicher Begriffe aus.

Frag Caesar

Eine interessante Lösung bietet die Webseite http://www.frag-caesar.de/synonyme/. Hier erscheinen die Treffer nicht in einer langweiligen Liste, sondern als interaktive Mindmap, die sich per Mausklick beliebig erweitern lässt. Eine clevere Idee.

Wiktionary

Nach dem Wikipedia-Prinzip arbeitet das freie Synonymwörterbüch http://de.wiktionary.org.

Das offene Universalwörterbuch zeigt nicht nur eine Liste aller Synonyme, sondern auch weitere interessante Informationen wie Gegenwörter, Redewendungen, Aussprachen oder abgeleitete Begriffe. Im Vergleich zu den anderen Synonym-Datenbanken sind die Alternativvorschläge für sinnverwandte Begriffe aber recht mager.

Wortschatz Uni Leipzip: Kookkurrenzen, signifikante linke und rechte Nachbarn

Einen interessanten Ansatz verfolgt der „Wortschatz“ der Uni Leipzig: http://wortschatz.uni-leipzig.de.

Hier erhalten Sie neben den klassischen Synonyme auch die Kookkurrenzen sowie signifikanten linken und rechten Nachbarn. Hört sich wild an, ist aber simpel. Kookkurrenzen sind Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Hauptbegriff auffällig häufig genutzt werden; zum Beispiel sind „preiswert“ oder „werktags“ signifikante Kookkurrenzen des Hauptbegriffs „einkaufen“.

Das Original: Duden Synonymwörterbuch

Falls die Suche im Online-Synonymwörterbuch nicht erfolgreich war, können Sie auf die gedruckte Variante zurückgreifen. Das „Duden-Synonymwörterbuch“ gilt immer noch als eines der besten Nachschlagewerke für Synonyme. Die aktuelle Ausgabe erhalten Sie hier:

– Amazon: Duden-Synonymwörterbuch (aktuellste Ausgabe)

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Ähnliche Fotos finden: Bilder nach Aussehen durchsuchen

Dank Digitalkamera und Handy schlummern auf der Festplatte schnell 1.000, 10.000 oder 100.000 Fotos. Hier auf Anhieb den schönen Sonnenuntergang aus den letzten drei Kanada-Urlauben zu finden, ist fast schon Glücksache. Gut, dass es Programme gibt, die Bilder nach Aussehen sortieren – und zum Beispiel alle Sonnenuntergänge, Porträts oder Architekturfotos zeigt. Ganz ohne Vorarbeit.

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Ein sehr gutes Fotoprogramm, das Bilder nach Aussehen sortieren kann, ist das Gratistool „ImageSorter“. Das Sortierprogramm scannt alle Bilder der Festplatte und sortiert sie inhaltsbezogen. Im Suchfenster sind die Fotos dann zum Beispiel nach Optik oder Farbe gelistet.

Ebenfalls empfehlenswert: die Freeware Photology. Auch hier wird die komplette Fotosammlung nach durchforstet und automatisch in vordefinierte Kategorien wie „Sonnenuntergänge“, „Porträts“ oder „Pflanzen“ einsortiert.