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Windows 10: Stromfresser mit Bordmitteln finden

Wenn das Netzteil des Computers zu heiß wird, ist es fast schon zu spät, um die verantwortlichen Stromfresser zu identifizieren und abzuschalten. Noch vor Kurzem benötigte man die Identifizierung zusätzliche Software. Seit dem großen Windows-10-Frühjahrs-Update (auf Version 1903) kann man die Stromfresser ganz einfach mit Bordmitteln aufspüren.

Dazu benötigst du nur den Windows-Task-Manager. Öffne ihn per Rechtsklick auf den Startbutton oder per Tastenkombination [Strg][Alt][Entf].

Auf der Registerkarte Prozesse befinden sich auf der rechten Seite zwei neue Spalten.

Die Spalte Stromverbrauch misst den aktuellen Verbrauch der aktiven Prozesse und Stromverbrauch (Trend) ist für die Analysierung des Akkuverbrauchs nach Zeit zuständig. Kritische Stromfresser werden mit der Zeit rot markiert.

Wenn etliche Prozesse rot markiert sind, ist zu überlegen ob diese beendet werden können. Natürlich nur die, die nicht systemrelevant sind. Bei Notebooks empfiehlt sich dann der Einsatz eines Netzteils.

Wird bei Desktop-Computern das Netzteil regelmäßig zu heiß, so dass sich der PC automatisch abschaltet, sollte ein leistungsfähigeres Modell eingebaut werden.

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Fehlerhaft laufende Programme per Eingabeaufforderung beenden

Wenn Prozesse und Programme plötzlich nicht mehr reagieren und die Anzeige einfriert, kann dies am Computer, Betriebssystem oder am Programm selber liegen. Bevor man sich aber an die Ursachenforschung macht, müssen Programme und Prozesse zuerst einmal beendet werden da die Standard-Methode zum Schließen meist auch nicht mehr funktioniert. Abhängig von der Anzahl der zu schließenden Prozesse, kannst du zwei Varianten nutzen.

Task-Manager

Über den Task-Manager, der mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] am schnellsten gestartet wird, kannst du per Rechtsklick Programme und Prozesse mit dem Befehl Task beenden zum Stoppen zwingen.

Programme werden über die Registerkarte Anwendungen und Prozesse über die gleichnamige Registerkarte beendet.

Eingabeaufforderung

Über den Task-Manager lassen sich mehrere Programme/Prozesse leider nur nacheinander beenden. Ist dir das zu zeitaufwendig, dann kannst du auch alle fehlerhaften Prozesse über die Eingabeaufforderung auf einmal beenden.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl cmd ein, und klicke dann auf OK.

Mit dem Kommandozeilen-Tool taskkill.exe kannst du nun alle Prozesse und Programme die nicht mehr reagieren auf einen Schlag löschen.

Der komplette Beendigungs-Befehl lautet taskkill /IM Programmname (z. B. taskkill /IM outlook.exe).

Mehrere Programme und Prozesse stoppst du nach folgendem Vorbild:

  • taskkill /IM outlook.exe /IM opera.exe /IM svchost.exe

Mit Drücken von [Enter] werden dann alle, in dieser Befehlskette eingetragenen Programme, auf einen Schlag beendet.

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Windows 10: Die Taskleisten-Uhr mit Sekundenanzeige ausstatten

In allen Windows-Betriebssystemen wird die Uhrzeit in der Taskleiste nur in Stunden und Minuten angezeigt. Da macht auch Windows 10 keine Ausnahme. In der Betaphase von Windows 10 (damals noch Windows 9.x) wurde bereits mit der kompletten Uhrzeit experimentiert. Gerüchten zufolge wurde die Sekundenanzeige aber wieder deaktiviert, da sie zu Performance-Problemen geführt haben soll. Die Problematik wurde inzwischen beseitigt, aber die Sekundenanzeige blieb bisher ausgeblendet. Mit einer kleine Registry-Änderung kannst du deine Systemzeit um die Sekunden erweitern.

Starte dazu deinen Registrierungseditor über das Fenster Ausführen und dem Befehl regedit. Anschließend navigierst du zu folgendem Registryschlüssel:

H_KEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

Im rechen Anzeigebereich führst du einen Rechtsklick aus und wählst im Kontextmenü Neu | DWORD-Wert (32-Bit). Den neuen Schlüssel nennst du ShowSecondsInSystemClock, den du anschließend mit einem Doppelklick öffnest. Ändere den Wert von Null auf eins und speichere die neuen Angaben mit dem Button OK.

Nach einem Computer-Neustart wird in der Taskleiste die komplette Uhrzeit inklusive Sekunden angezeigt. Wenn du keinen System-Neustart durchführen willst, reicht es vollkommen aus, die explorer.exe über den Taskmanager neu zu starten.

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Abgestürzten Windows-Explorer ohne Computer-Neustart wieder herstellen.

Mit sicherheit hat jeder Nutzer schon einmal von seinem Windows-Computer die Meldung explorer.exe funtioniert nicht mehr erhalten. Eine der Möglichkeiten den Windows-Explorer wieder zu starten ist ein Neustart des Computers. Dazu müssen aber erst einmal alle laufenden Programme und Dateien geschlossen werden, da sonst ein Datenverlust droht. Aber es geht auch anders, nämlich über den Task-Manager.

Windows 7

Im Falle eines Absturzes öffnest du mit dem „Affengriff“ [Strg][Alt][Entf] den Task-Manager. Alternativ kannst du auch die Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] verwenden.

Auf der Registerkarte Prozesse suchst du den Eintrag explorer.exe. Mit einem Rechtsklick öffnest du das Kontextmenü und wählst Prozess beenden aus.

task-manager-windows-explorer-prozess-beenden-pc-computer-neustart

Um den Windows-Explorer wieder zu starten, klickst du auf Datei | Neuer Task (Ausführen)

neuer-task-datei-neu-starten-manager-windows-explorer

…und gibst dann den Befehl explorer.exe in das Eingabefeld ein.

neustart-explorer-windows-task-manager-ohne-computer-pc

Der Button OK startet den Explorer wieder, ohne einen Computer-Neustart durchzuführen.

Windows 8

In Windows 8 und 8.1 ist der Weg etwas anders. Im Task-Manager klickst du unten auf Mehr Details und gelangst so zum Register Prozesse. Mit einem Rechtsklick auf Windows-Explorer und auf Neu Starten reaktiviert den Explorer wieder.

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Der Task-Manager startet nicht mehr? So wird er wieder reaktiviert.

Der Windows-Taskmanager wird mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] oder mit dem altbekannten „Affengriff“ [Strg][Alt][Entf] geöffnet. Es kann aber auch mal, insbesondere nach Abstürzen, vorkommen, dass der Taskmanager nicht mehr startet. Meist wurde dann der Registry-Eintrag des Taskmanagers beschädigt oder geändert. Das ist aber kein Grund zur Panik. Mit ein paar Handgriffen ist der Task-Manager schnell wieder einsatzbereit.

task-manager-defekt-aufrufen-geht-nicht-windows-7- win7-registry-fehler-beheben

Dazu startest du den Registrierungseditor über das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

ausfuehren-regedit-editor-starten-wiederherstellen-taskmanager-win7

Im Anschluss navigierst du zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

registry-schluessel-eintrag-navigieren-win7-task-manager-neustart-wert-disable-taskmgr

Im Ordner System sollte sich der Eintrag Disable TaskMgr befinden. Öffne diesen mit einem Doppelklick und ändere den Wert auf 0 (Null).

Nach einem Computer-Neustart sollte der Task-Manager dann wieder funktionieren.

Registry-Eintrag „System“ fehlt?

Ist aber der Ordner System nicht vorhanden, dann ist das kein Registry-Problem. Hier helfen dann die Gruppenrichtlinien weiter. Starte das Tool am besten über das Startmenü. Gib in das Suchfeld gpedit.msc ein und klicke dann auf den Programmeintrag.

gruppenrichtlinien-task-manager-neu-starten-gpedit

In den Gruppenrichtlinien navigierst du zu folgendem Verzeichnis:

Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | System | Str+Alt+Entf (Optionen)

In diesem Ordner findest du die Option Task-Manager entfernen.

benutzer-konfiguration-administrative-vorlagen-taskmanager-neustart-fehler-aufrufen

Öffne den Eintrag mit einem Doppelklick, wähle die Option Nicht konfiguriert, und bestätige die Änderung mit OK.

eigenschaften-nicht-konfiguriert-task-manager-entfernen-aktivieren-gruppenrichtlinien

Jetzt ist der Task-Manager wieder einsatzbereit und das Programmfenster der Gruppenrichtlinien kann beendet werden.

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Do it Yourself: Der „Super-Task-Killer“ von Windows zum selbermachen

Wenn Programme nicht mehr reagieren und abstürzen, kann man sie über den Task-Manager beenden. Der wird mit dem altbekannten „Affengriff“, [Strg][Alt][Entf] gestartet. Dann nur noch die Anwendung heraussuchen und  „Prozess beenden“ auswählen. Mit einem kleinen, selbst angelegten und wenig bekannten Mini-Tool geht das noch viel schneller und einfacher.

Programme schneller abschießen

Der „Super-Task-Killer“ für Windows 7, 8 und Vista ist eine simple Verknüpfung, die schnell angelegt ist. Mithilfe der Verknüpfung schießen Sie dann alle Programme ab, die nicht mehr reagieren und offensichtlich abgestürzt sind.

Um die TaskKiller-Verknüpfung anzulegen, klicken Sie auf eine freie Stelle des Desktops mit der rechten Maustaste, und wählen Sie im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

Geben Sie dann den Befehl

taskkill /f /fi „status eq not responding“

in das Eingabefeld als Ziel für die Verknüpfung ein, und klicken Sie auf  „Weiter“.

bild-1-windows-vista-7-8-win7-win8-super-taskkiller-task-killer-abgestürzt-beenden-nicht-reagieren-programm-mini-tool-selbst-anlegen-verknüpfung

Im nächsten Fenster vergeben Sie der Desktop-Verknüpfung einen passenden Namen, beispielsweise „Super-Task-Killer“. Automatisch ist hier schon der Name „taskkiller“ voreingestellt. Klicken Sie zur Bestätigung auf die Schaltfläche „Fertig stellen“.

bild-2-name-mini-tool-vergeben-eintragen-fertig-stellen-dialogfenster-verknüpfung-desktop-super-task-killer-affengriff-task manager

Tipp:

Windows wählt bei der neuen Verknüpfung automatisch ein System-Symbol aus. Möchten Sie dagegen ein etwas aussagekräftigeres Symbol haben, dann ändern Sie das wie folgt:

Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf die Verknüpfung und wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“ aus. Im neuen Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“ und klicken auf die Schaltfläche „Anderes Symbol“.

bild-3-verknüpfung-eigenschaftgen-anderes-symbol-rechtsklick-kontextmenü-öffnen-auswählen-desktop-minitool

Wählen Sie nun aus den verfügbaren Symbolen das passende aus, und bestätigen Sie mit „OK“. Beenden Sie die Registerkarte „Verknüpfung“ ebenfalls mit „OK“ und das Symbol des „Super-Task-Killer“ wird entsprechend geändert.

bild-4-verknüpfung-symbol-ändern-eingeben-eigenschaften-register-auswählen-passend-wechsel

Ab sofort genügt nun ein Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung, um abgestürzte Programme zu beenden. Beendet werden alle Programme, die im Task-Manager den Status „Reagiert nicht“ haben. Achtung: Mitunter haben auch Programme diesen Status, die gerade sehr beschäftigt sind, etwa Videoprogramme beim Berechnen von Filmen. Verwenden Sie den Super-Task-Killer daher nur dann, wenn sicher ist, dass im Hintergrund keine rechenintensiven Anwendungen laufen.

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Windows Task-Manager: Den Taskmanager einhändig öffnen – ohne Affengriff

Jeder kennt den Windows-Affengriff um den Taskmanager zu öffnen: [Strg][Alt][Entf] plus Klick auf die Schaltfläche „Task-Manager“. Bei Notebook- und Netbook-Tastaturen kann sich die [Entf]-Taste schon mal an einer anderen Stelle befinden. Was viele nicht wissen: Der Task-Manager lässt sich viel einfacher und ohne Zusatzklick öffnen.

Statt „Affengriff“ und Zusatzklick auf eine Schaltfläche lässt sich der Task-Manager auch einhändig öffnen. Auch auf Notebooks, denn die Tasten [Strg], [Umschalten] und [Esc] liegen auf allen Tastaturen an der gleichen Stelle. Um also blitzschnell den Task-Manager zu öffnen, müssen Sie nur die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][Esc] drücken. Diese können Sie einhändig bedienen und haben den gleichen Effekt wie der Affengriff. Funktioniert mit allen Versionen von Windows.