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Internet & Medien

YouTubes Beitrag zu den Menschenrechten

Wir kennen alle die Bilder aus den Nachrichtensendungen der vergangenen Monate; aus Krisengebieten wie Ägypten, Syrien und anderen Brennpunkten. In Ländern wo es keinen unabhängigen Journalismus gibt, dokumentieren die Menschen vorort per Handy oder Digitalkamera die massiven Verletzungen von Menschenrechten. Diese Videos werden anschließend in die verschiedensten sozialen Netzwerke und Internet-Blogs hochgeladen. Seit Mai 2012 unterhält nun auch YouTube einen eigenen Kanal, der nur diesen Videos vorbehalten ist.

Im „YouTube Human Rights Channel“ auf „www.youtube.com/humanrights“, kann jeder, der Zeuge von Menschenrechtsverletzungen wurde und diese dokumentiert hat, die Filme dort hochladen.

Damit unterstützt YouTube den Kampf für Menschenrechte und macht Übergriffe von Polizei auf Demonstranten, Rassen- und Frauendiskriminierung für die Öffentlichkeit zugänglich. Egal ob in Ägypten, Syrien, Afrika oder die Auflösung des Occupy-Camps in Frankfurt. Auch über die russische Pop-Gruppe „Pussy Riot“ wird hier berichtet.

Dabei arbeitet YouTube mit der nicht profitorientierten Organisation „Witness“

…und dem Social News Online-Dienst „Storyful“ zusammen.

„Witness“, die im übrigen von Peter Gabriel mitbegründet wurde, ist zuständig für eine ausgeglichene Themenmischung und der soziale Nachrichten-Dienst „Storyful“ sorgt mit Hintergrundinformationen für eine Verifizierung der hochgeladenen Video-Clips.

Die Konzentrierung dieser Thematik in einem Channel einer weltweit bekannten Video-Plattform, ist ein wichtiger Schritt um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Trotz allem ist aber die Vielfalt der anderen Internet-Plattformen, wie sozialen Netzwerken und Internet-Blogs weiterhin erforderlich, damit  eine unabhängige Berichterstattung möglich ist.

Hinweis: Bei Berichterstattungen aus militärischen Krisengebieten, wie derzeit aus dem Ort Aleppo in Syrien, ist teilweise sehr brutales Bildmaterial enthalten, das man nur schwer ertragen kann. Zu junge Kinder sollten von diesen Beiträgen ferngehalten werden.

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Beruf Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Weltuhr: Mehrere Uhren öffnen, um verschiedene Zeitzonen anzuzeigen

Bei Windows 7 wurden etliche kleine Verbesserungen eingebaut. So zum Beispiel die Uhrzeit-Anzeige. Für alle, die mit Menschen in verschiedenen Zeitzonen Kontakt haben, müssen immer die Zeitverschiebung mit einberechnen,  wenn man mit ihnen kommunizieren will. Das artet in Kopfrechenarbeit aus, gerade wenn die Umstellung unserer Sommer- und Winterzeit ansteht. Bei Windows 7 können Sie sich daher bis zu drei Zeitzonen anzeigen lassen.

So erweitern Sie Ihre Zeitzonen:

1. Mit einem Linksklick auf die Uhrzeit öffnen Sie die Zeit- und Datumsanzeige.

2. Klicken Sie auf die Option „Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern“.

3. Wählen Sie die Registerkarte „Zusätzliche Uhren“, setzen ein Häkchen in die Checkbox bei „Diese Uhr anzeigen“ und wählen mit der darunterliegenden Schaltfläche die gewünschte Zeitzone aus. Im Textfeld „Anzeigenamen angeben“ vergeben Sie nun den entsprechenden Namen, z. B. „Bangkok“.

Benötigen Sie noch eine weitere Zeitzone, dann wiederholen Sie einfach die obigen Arbeitsschritte. Abschließend nur noch auf „OK“ klicken um die neuen Einstellungen zu speichern. 

Fahren Sie nun mit dem Mauszeiger über die Uhrzeit, dann wird eine Kurzfassung aller Zeitzonen angezeigt.

Mit einem Linksklick auf die Uhr, öffnet sich die Detailansicht.