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Für´s Arbeiten auf dem Balkon: Bei Notebooks die Monitorhelligkeit anpassen

Wenn die Tage wieder länger und das Wetter schöner wird, sitzt man gerne mal auf dem Balkon, der Terrasse oder im Park auf der Wiese. Wer hier sein Notebook nutzen möchte, der kommt nicht umhin, die Bildschirmhelligkeit zu regeln. Dabei kannst du separat einstellen, wie die Helligkeit bei Akkubetrieb (draußen) und Netzbetrieb (drinnen) angepasst werden soll.

Helligkeitsanpassung bei Laptops

Die Anpassung der Helligkeit wird im Energiesparmodus der Systemsteuerung vorgenommen. Klicke auf den Startbutton und navigiere zu Systemsteuerung | System und Sicherheit | Energieoptionen.

Auf der linken Seite rufst du den Link Energiesparmodus ändern auf und wählst mit den Schiebereglern die gewünschte Anzeigehelligkeit bei Akku- und Netzbetrieb aus. Abschließend speicherst du dann noch die Änderungen mit der gleichnamigen Schaltfläche.

Ab sofort erkennt das Notebook automatisch, welcher Helligkeitsmodus angewendet werden soll.

Helligkeit bei Desktop-PC´s ändern

Leider funktioniert der oben genannte Weg über die Systemsteuerung nicht bei Desktop-Computern. In diesem Fall musst du über das Treiberpaket deiner Grafikkarte die entsprechende Funktion benutzen.

Bei AMD-Grafikkarten ist diese Funktion im Tool AMD Catalyst vorhanden. Und bei NVIDIA-Grafikkarten findest du die Bildschirmhelligkeit im Programm nVidia Control Panel.

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Fotos von der Digitalkamera per WLAN direkt auf den Rechner oder das Tablet senden

Wer viel fotografiert, muss auch häufiger die Bilder von der Digi-Cam auf den Computer überspielen. Für manche Kameramodelle, wie zum Beispiel bei Casio, geschieht das über eine Dockingstation. In der Regel werden aber die Bilder über ein USB-Kabel überspielt, oder die Speicherkarte wird einfach ausgetauscht. Seit einiger Zeit jedoch gibt es auch Speicherkarten mit integriertem WLAN-Modul, sogenannte Eye-Fi-Speicherkarten. Diese senden Ihre Fotos von der Speicherkarte direkt auf den Rechner.

Da es verschiedene Anbieter gibt, können die Speicherkarten Unterschiede in den Austattungsmerkmalen aufweisen.

Beispielsweise gibt es für die Mobi Eye-Fi-Speicherkarten zusätzliche Apps für Android, iPhone und Kindle Fire, mit denen die Fotos direkt auf dem mobilen Endgerät verarbeitet und weitergesendet werden können.

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Der Hersteller einer anderen Speicherkarte, der Eye-Fi Pro X2, versehen die Speicherkarte mit einer Stromsparfunktion, die automatisch neue Dateien erkennt und nur diese an den PC weiterleitet. Danach schaltet sie wieder auf Standby, um das Akku der Kamera zu schonen.

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Ein weiteres Gadget dieser Eye-Fi-Speicherkarten ist das Geotagging. Sie beziehen die Geodaten zwar nicht über GPS, dafür aber aus dem verfügbaren WLAN-Netz.

Zwei Nachteile gibt es aber dennoch: Der Preis und der Stromverbrauch. Die Kosten für eine 8 GB Speicherkarte liegt um die 40 Euro, eine 32 GB Karte schlägt mit cirka 70 Euro zu Buche. Aber mit ein bisschen Geduld lassen sich im Web auch günstigere Eye-Fi-Speicherkarten finden.

Wer längere Zeit mit seiner Kamera unterwegs ist, sollte ein zusätzliches Akku mitnehmen. Bei gleicher Speichergröße lassen sich mit einer WLAN-Speicherkarte rund ein Viertel weniger Fotos pro Akkuladung erstellen, als mit den herkömmlichen Speicherkarten.

Tipp:

Da ältere Digitalkameras Eye-Fi nicht unterstützen, sollten Sie vor dem Kauf einer Eye-Fi-Karte auf den Herstellerwebseiten die Kompatibilität Ihrer Kamera prüfen.

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Facebook-App saugt den Akku leer: So schalten Sie den Stromverschwender aus

Eine möglichst lange Akkulaufzeit ist das A und O für eine möglichst lange Handynutzung ohne Nachladen. Daher gilt unterwegs meist die Devise, so wenig Apps wie möglich zu nutzen. Blogger Scotty Loveless hat mit viel Mühe einen der größten Stromfresser ermittelt: die Facebook-App. Die saugt den Akku auch dann leer, wenn die App gar nicht läuft.

Facebook, der Akku-Killer

Scotty wunderte sich bei seinem neuen iPhone 5S über die kurze Akku-Laufzeit – und ging der Sache auf den Grund. Dafür nutzte der die Entwicklungsumgebung XCode, mit der Entwickler Apps fürs iPhone programmieren können. Zu XCode gehört auch das Tool „Instruments“, einem Aktivitäts-Monitor, mit dem man dem angeschlossenen iPhone auf die Finger und unter die Motorhaube schauen kann. Mit Instruments kann man genau sehen, welche Prozesse auf dem iPhone laufen und wie viel Strom sie fressen.

Das Ergebnis des Instruments-Tests: die Facebook-App taucht regelmäßig in der Liste der laufenden Prozesse auf (und das oft an erster Stelle mit dem höchsten Stromverbrauch), obwohl die App gar nicht aktiv war. Testweise schaltete Scotty die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für Facebook aus – und siehe da: schon sank der Stromverbrauch rapide. Auf Scottys iPhone sprang die Akkuanzeige sogar von 12% rauf auf 17%. Mehrere Tests mit verschiedenen iPhones kamen stets zum selben Ergebnis.

Daher unsere (oder besser: Scottys) Empfehlung: Um die Akkulaufzeit zu verlängern, sollte man unbedingt in den Einstellungen die Ortungsdienste und die Hintergrundaktualisierung für die Facebook ausschalten. Das geht im Bereich Einstellungen | Datenschutz | Ortungsdienste. Hier die Ortungsdienste für Facebook ausschalten.

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Danach im Bereich Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung in der Zeile Facebook die Hintergrundaktualisierung ausschalten. Die App ist dann nicht mehr ständig mit dem Facebook-Netzwerk verbunden und fragt nicht mehr permanent den Status ab. Neue Nachrichten landen dann zwar nicht mehr in Echtzeit auf dem iPhone (sondern erst, wenn man die App öffnet) – aber was tut man nicht alles, um länger ohne Ladekabel auszukommen.

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Übrigens: Je mehr Hintergrundaktualisierung hier aktiviert sind, umso mehr Batteriestrom verbraucht das iPhone im Hintergrund; Facebook ist allerdings mit Abstand die hungrigste App. In Sachen Hintergrundaktualisierung gilt die Device „Weniger ist mehr“. Je weniger Apps im Hintergrund aktiv, umso länger hält der Akku durch. Aktivieren Sie die Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienste nur für Apps, die Sie wirklich benötigen und bei denen es wichtig ist, dass sie auch dann Daten empfangen, wenn sie nicht aktiv sind, etwa Skype.

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Energie am Laptop sparen und die Restlaufzeit verlängern

Die Technik der Laptops hat sich rasant weiter entwickelt. Auch die Akkuleistung der Geräte hat sich kontinuierlich verbessert und der Stromverbrauch reduziert. Mit modernen Ultrabooks können Sie heute zum Teil ganze Arbeitstage mit nur einer einzigen Akkuladung bestreiten. Doch trotz langen Laufzeiten ist ein leerer Akku immer wieder ein Ärgernis. Denn nicht immer denkt man daran den Akku vor dem Gebrauch aufzuladen und oft ist gerade wenn man eine Steckdose für das Ladegerät benötigt, keine zu finden. Doch mit einer rechtzeitigen Warnung und den richtigen Einstellungen lässt sich auch bei niedrigem Akkustand mit den meisten Geräten noch ausreichend lange arbeiten.

Akkuleistung optimieren

Zunächst einmal sollten Sie rechtzeitig über den Akkustand informiert werden, damit Sie noch reagieren können. Nicht alle haben den Ladezustand des Akkus immer im Blick, so dass Sie sich vom System automatisch warnen lassen sollten, wenn eine gewisse Grenze unterschritten wird. Diese darf nicht zu gering gesetzt sein, damit ihnen noch genügend Zeit zum Reagieren bleibt. 30 % Ladezustand können eine passende Untergrenze sein. Einstellen könne Sie die Warnschwelle in den Energieoptionen. Ist diese Grenze erreicht und müssen Sie noch eine geraume Zeit weiter mit dem Laptop arbeiten können, empfiehlt es sich alles, was nicht zur Arbeit unbedingt benötigt wird, abzuschalten oder zu reduzieren. Folgende Einstellungen helfen Ihnen länger mit der Restenergie des Akkus zu überstehen:

  • Stromfresser Nummer Eins ist der Bildschirm. Reduzieren Sie die Helligkeit des Bildschirms so weit wie möglich. Verwenden Sie dazu die Helligkeits-Tasten auf dem Laptop.
  • Schalten Sie WLAN, Bluetooth und die Audioausgabe aus, wenn sie nicht benötigt wird. Auch hierfür gibt es bei vielen Modellen eigene Tasten. Falls nicht, können Sie die Geräte auch im Geräte-Manager ([Windows-Taste][Pause] plus Klick auf „Geräte-Manager“) abschalten.
  • Entfernen Sie Datenträger aus CD- oder DVD Laufwerk und ziehen Sie nicht benötigte USB Geräte ab.
  • Beenden Sie alle Programme, die nicht zur aktuellen Arbeit benötigt werden.
  • Stellen Sie die Festplatte auf automatische Abschaltung (z.B. nach ein bis drei Minuten).Die Optionen dazu finden Sie in der Systemsteuerung unter „Hardware und Sound | Energieoptionen | Energiespareinstellungen ändern | Erweiterte Energieeinstellungen ändern | Festplatte ausschalten nach“.
  • Reduzieren Sie die Prozessorleistung über die Energieoptionen so weit wie möglich.

Haben Sie die Einstellungen getroffen, sollten Sie mit der verbleibenden Akkukapazität noch um einiges länger arbeiten können.

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Mit dem Flugmodus automatisch beim Android-Smartphone Akkuleistung sparen

Stromsparen ist bei Smartphones gar nicht so einfach. Jede Menge im Hintergrund laufende Prozesse, Beleuchtung, Multimedia-Anwendungen und andere Umstände fressen viel Strom. Während des Tages lässt sich dadurch kaum Akkuleistung sparen. In der Nacht jedoch oder bei regelmäßig wiederkehrenden Zeitspannen können Sie mit ein paar Tricks sehr viel Strom einsparen.

Flugmodus-Wechsel ohne PIN-Eingabe

Das größte Einsparpotential wird durch die Aktivierung des „Flugmodus“ erreicht. Egal ob für die Nachtruhe, am Arbeitsplatz, für die Dauer einer Besprechung oder tatsächlich bei einer Flugreise.

Hier sind aber zwei Sachen zu beachten. Zum einen dürfen Sie nicht vergessen, den Flugmodus wieder auszuschalten; zum anderen muss man dann wieder die PIN-Nummer eingeben.

Die kostenlose App „Auto Airplane Mode“ nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Sie können Schaltzeiten eingeben, die Ihr Handy automatisch in den Flugmodus versetzen und nach Ablauf der Zeitspanne den Modus wieder deaktivieren. Wahlweise kann währenddessen die WLAN-Verbindung bestehen bleiben.

In der kostenpflichtigen Pro-Version für 0,76 Euro lassen sich sogar unterschiedliche Zeiträume für jeden Wochentag programmieren. Für dieses bisschen (werbefreien) Luxus ist der Preis trotz allem angemessen. Lohnt sich aber nur für Benutzer, die regelmäßig Ihr Telefon ausschalten (müssen). Ist eine Woche mal komplett programmiert, muss man sich nicht mehr darum kümmern.

In diesem Beispiel bleiben wir aber bei der kostenlosen Version und testen die App mit einem „Huawai Ascend Y201 Pro“.

Die App „Auto Airplane Mode“ ist im Google Play-Store als Download erhältlich. Klicken Sie hier um direkt zum Angebot zu gelangen. Mit der Schaltfläche „Installieren“ laden Sie die App auf Ihr Smartphone.

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Nach der Installation auf Ihrem Mobiltelefon starten Sie die App. Um die Uhrzeiten für den nächsten Einsatz festzulegen, tippen Sie auf die Start- und Stop-Zeit und stellen die Zeiten ein. Für die Aktivierung der Schaltzeiten, tippen Sie auf die Schaltfläche „Auto Airplane Mode on“.

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Der Flugmodus startet nun zur festgelegten Zeit und schaltet die Mobilfunkverbindung aus. In der Statusanzeige Ihres Smartphones wird anstatt des Signalstärke-Symbols ein Flugzeugsymbol abgebildet.

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Während der Laufzeit des Flugmodus ist es auch möglich, per WLAN ins Internet zu gelangen. In den Programmeinstellungen aktivieren Sie hierzu die Option „Wifi“.

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Mit der Option „Themes“ ändern Sie lediglich die Farbe des Bildschirmhintergrunds.

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Alles in allem ist die App „Auto Airplane Mode“ ein nettes, kleines Tool mit dem man die dauernde Eingabe der PIN im Flugmodus umgehen und bei regelmäßiger Nutzung auch noch Akkuleistung sparen kann.

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iPhone Akkulaufzeit verlängern: So hält die iPhone-Batterie länger durch

So ein Smartphone ist ein ganz schöner Energiefresser. Kein Wunder, schließlich ist das iPhone eigentlich ein kleiner Computer. Zwar stattet Apple die iPhones mit sehr guten Akkus aus. Trotzdem ist die Batterie oft schneller leer als einem lieb ist. Wer länger mit dem iPhone mobil sein möchte, sollte folgende Tipps für mehr Akkulaufzeit kennen.

Damit die iPhone-Batterie länger durchhält, haben sich in der Praxis folgende Tipps und Ratschläge bewährt:

Helligkeit reduzieren

Stromfresser Nummer 1 ist das Display. Superhell sieht zwar schön aus, kostet aber viel Energie. Wenn Sie die Helligkeit reduzieren, können Sie die Laufzeit spürbar verlängern. Um die Helligkeit zu ändern, wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Helligkeit“.

Überflüssige Netzwerkdienste wie Bluetooth, GPS und WLAN abschalten

Schalten Sie alle Netzwerkdienste ab, die Sie nicht benötigen. Wenn Sie zum Beispiel keine Bluetooth-Verbindung brauchen, deaktivieren Sie Bluetooth im Menü „Einstellungen | Allgemein | Bluetooth“.

Sind Sie unterwegs, schalten Sie WLAN ab, damit das iPhone nicht ständig nach neuen WLAN-Verbindungen sucht. WLAN deaktivieren Sie im Menü „Einstellungen | WiFi“.

Und wer auf Ortungsdienste verzichten kann, deaktiviert im Menü „Einstellungen | Allgemein | Ortungsdienste“ den GPS-Empfänger.

Nur Musik hören oder spielen im Flugmodus

Wenn Sie selbst auf die Handyverbindung verzichten können und mit dem iPhone nur Musik hören oder spielen möchten, verwenden Sie den Flugmodus. Damit werden alle WLAN- und Mobilfunkverbindungen gekappt. Das iPhone ist dann nur noch ein iPod bzw. eine Spielekonsole. Und verbraucht ohne die stromhungrigen GPRS-, Edge-, UMTS-, 3G- und WLAN-Verbindungen weniger Energie. Aktiviert wird der Flugmodus mit dem Befehl „Einstellungen | Flugmodus“.

Statt UMTS  stromsparende Edge-Verbindungen nutzen

UMTS und 3G sind zwar schnell, verbrauchen aber eine Menge Akkustrom. Wenn Sie keine schnellen Datenverbindungen brauchen und nur E-Mails abrufen, reicht auch die stromsparende Edge-Verbindung. Um 3G auszuschalten und nur noch mit Edge zu surfen, deaktivieren im Menü „Einstellungen | Allgemein | Netzwerk“ die Option „3G aktivieren“.

Automatische Sperre nach einer Minute

Falls Sie vergessen sollten, das iPhone auszuschalten bzw. den Bildschirmschoner zu aktivieren, schaltet sich das Smartphone automatisch aus. Damit das möglichst schnell passiert, sollten Sie die kürzeste Zeitspanne „1 Minute“ einstellen. Das geht im Menü „Einstellungen | Automatische Sperre“.

E-Mail-Push und andere Pushdienste abschalten

Sehr stromhungrig ist die Push-Funktion. Zwar ist es praktisch, sofort per Push über neue E-Mails oder Google-Plus-Aktivitäten informiert zu werden – der Komfort geht allerdings zu Lasten des Akkus. Wer der iPhone-Batterie etwas gutes tun möchte, verzichtet komplett auf Push und ruft E-Mails zum Beispiel nur noch auf Anfrage ab.

Um Push generell auszuschalten, schalten Sie im Menü „Einstellungen | Benachrichtigungen“ die Option „Benachrichtigungen“ aus.

Um E-Mail-Push zu deaktivieren, wechseln Sie ins Menü „Einstellungen | Mail, Kontakte, Kalender | Datenabgleich“ und schalten dort die Option „Push“ aus. Im unteren Bereich wählen Sie zum Laden neuer Mails die Einstellung „Manuell“.

Hintergrund-Apps beenden

Alle einmal gestarteten Apps laufen im Hintergrund weiter. Einige davon verbrauchen auch als Hintergrund-App weiter Strom. Um überflüssige Hintergrund-Apps zu beenden, tippen Sie zweimal kurz hintereinander auf die Home-Taste. Dann tippen Sie auf die App und – ganz wichti – halten den Finger gedrückt. Sobald die App-Icons wackeln, lassen Sie den Finger los. Zum Beenden der App tippen Sie auf das rote Minuszeichen.

Musik ohne Equalizer hören

Der Equalizer ist eine nette Spielerei – mehr aber auch nicht. Da er beim Musikhören nur unnötig Strom verbraucht, sollten Sie ihn im Menü „Einstellungen | iPod | Equalizer“ ausschalten. Auch ohne aktivierten Equalizer liefert das iPhone einen guten Sound.

Ersatz- und Erweiterungsakkus mitnehmen

Falls selbst die Stromspartipps nichts bringen, der Akku leer und weit und breit keine Steckdose in Sicht ist, helfen externe Akkus. Mit den Ladepacks können Sie den iPhone-Akku unterwegs bis zu fünf Mal komplett aufladen. Sehr gut ist zum Beispiel der Ersatzakku „Just Mobile Gum Plus“:

Ebenfalls empfehlenswert ist die schützende Hartschale „Mophie Juice Pack Air“ mit integriertem Akku:

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Apple iPhone Batterie/Akku-Probleme: So hält der Akku wieder länger

Keine Frage: So ein Apple iPhone ist ein tolles Mobiltelefon. Viele Anwender klagen jedoch über die kurze Akkulaufzeit. Oft ist die iPhone-Batterie bereits nach wenige Stunden leer – obwohl das iPhone kaum genutzt wurde. Folgende Tricks helfen, um schlappen Akkus wieder Beine zu machen.

iPhone Reboot

Ihr iPhone saugt den Akku regelrecht leer? Nach wenigen Stunden ist bereits Schluss? Das iPhone ist verdächtig warm, auch wenn es nicht genutzt wird? Häufigste Ursache für eine extrem kurze Akkulaufzeit und eine dauerhafte Erwärmung des iPhones ist eine fehlerhaft programmierte App, die im Hintergrund munter weiterläuft und den iPhone-Prozessor belastet. Die sogenannten „Zombie“-Prozesse arbeiten im Hintergrund weiter und halten das iPhone unnötig auf Trab.

Die Lösung, um den unbekannten Stromfresser loszuwerden, ist einfach: Führen Sie einen Reboot durch, um das iPhone neu zu starten und damit die Zombie-Prozesse zu löschen. Hierzu den Ein/Ausschaltknopf oben rechts gedrückt halten, bis der Schieberegler „Ausschalten“ erscheint. Sollte das iPhone nicht reagieren, den „Home“- und „Ausschalten“-Knopf gleichzeitig für einige Sekunden drücken. Mit dem „Ausschalten“-Regler das iPhone ausschalten.

Sobald das iPhone ausgeschaltet ist, einige Minuten warten und es neu einschalten. Damit ist der Reboot abgeschlossen, das iPhone wird neu gestartet und befindet sich in einem „frischen“ Zustand ohne stromfressende Zombie-Prozesse.

Push kostet 20% Akkuleistung

apple-iphone-strom-akku-mehr-leistung-1Eine Ursache für hohen Stromverbrauch können die Push-Dienste des iPhone sein. Apple räumt ein, dass mit Push die Akkuleistung um 20% Prozent sinkt. Liegt der Mehrverbrauch deutlich darüber, sollten Sie alle Push-Dienste neu konfigurieren, inklusive MobileMe und Exchange. Wer möchte, kann jetzt erst mal testen, ob ohne Push die Akkuleistung wieder steigt.

Falls nicht, ist vielleicht eine andere Push-Applikation verantwortlich. Dann hilft folgendes: Im Einstellmenü unter „“Mail, Kontakte, Kalender“ die MobileMe/Exhange-Accounts auswählen und „Löschen“. Dann unter „Einstellungen | Benachrichtigungen“ die Liste der Programme prüfen, die Push-Dienste nutzen. Diese Programme testweise deinstallieren (wie’s geht, stehtim Tipp „IPhone Apps deinstallieren: iPhone-Programme löschen„). Danach die normalen Push-Dienste für MobileMe/Exchange wieder einrichten.

Hilft auf jeden Fall: Zurück zum Auslieferungszustand (iPhone Restore)

apple-iphone-strom-akku-mehr-leistungAls letzte Maßnahme gegen übermäßigen Stromverbrauch hilft mitunter ein Zurücksetzen in den Auslieferungszustand (Restore), um wirklich alle heimlichen Zombies, Push-Apps und andere Stromfresser loszuwerden. Dabei gehen allerdings sämtliche Daten verloren.

Um das iPhone zurückzusetzen und einen Restore durchzuführen, das iPhone per USB an den Rechner anschließen und iTunes starten. Im iTunes-Fenster auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“ klicken. Damit wird der interne Speicher des iPhone komplett gelöscht und die Firmware neu aufgespielt. Dabei gehen zwar alle Daten und Einstellungen verloren – beim nächsten Synchronisieren ist aber alles wieder da.