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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Sandbox-Schutz für den Defender

Vielen Windows-10-Verwendern ist das Antivirenprogramm von Microsoft, der Windows Defender, Schutz genug. Trotzdem sollte man auf ein zusätzliches Sicherheits-Feature nicht verzichten: Die Sandbox.

Auch wenn Microsoft in der Vergangenheit seinen Defender erheblich verbessert hat, kann man den Schutz noch weiter verbessern.

Der Sandboxing-Schutz ist eine besonders gesicherte Umgebung, in der das Antiviren-Tool vor Manipulationen besser geschützt ist und eventuelle Schädlinge nicht so leicht den Rest deines Computers infizieren können.

Meist ist die Sandbox-Funktion auf den Rechnern nicht aktiviert. Um dies zu kontrollieren, öffne mit der Tastenkombination [Strg[Alt][Entf] den Task-Manager und wechsle zum Register Details.

Ob die Sandbox für den Defender aktiv ist, erkennst du an dem Prozess MsMpEngCP.exe. Ist dieser Prozess nicht auffindbar, dann muss er über die Windows PowerShell manuell eingeschaltet werden.

Starte PowerShell (Administrator) per Rechtsklick auf den Startbutton, tippe den Befehl setx /M MP_FORCE_USE_SANDBOX 1 ein, und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter].

Nach einem Computer-Neustart ist die Sandbox für den Defender aktiv und schützt deinen PC zusätzlich.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge: Preload des Browsers deaktivieren

Im November 2018 wurde die Windows-10-Version 1809 an die User ausgeliefert. Damit wurde auch eine neue Funktion aktiviert, die den Edge Browser durch schneller starten lässt. Dies wird durch einen Preload im Hintergrund erreicht, der bei Bedarf deaktiviert werden kann.

Wenn du den Edge Browser ohnehin nicht verwendest, oder deine Hintergrundprozesse minimieren möchtest, dann schalte den Edge-Preload über die Registry einfach ab.

Öffne den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Dann navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft

Im Ordner Microsoft legst du per Rechtsklick und Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag mit Namen MicrosoftEdge an. Hier legst du einen weiteren Schlüssel an, dem du den Namen Main gibst.

Abschließend legst du in Main mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) den Eintrag AllowPrelaunch an und öffnest diesen mit einem Doppelklick. Gegebenenfalls änderst du hier den Wert auf Null. Speichere die Änderung und führe einen Computer-Neustart durch. Ab sofort findet kein Preload des Edge-Browsers mehr statt.

Tipp:

Bevor du die Änderungen im Registrierungseditor vornimmst, starte den Task-Manager mit [Strg][Umschalt][Entf] und überprüfe in den Prozessen, ob der Edge-Browser aktiv ist, ohne dass du ihn gestartet hast.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Computer-Bildschirm mit dem Handy sperren

Der Bildschirm eines Computers mit Windows 10 Betriebssystem lässt sich seit dem Creators Update sogar über ein Smartphone bequem sperren. Auch wenn diese Funktion schon über ein Jahr alt ist, dürfte sie wenigen Nutzern bekannt sein.

Die Voraussetzungen für PC, Notebook, Tablet und Handy ist eine Bluetooth-Schnittstelle. Bevor du die dynamische Bildschirmsperre aktivierst, müssen Handy und Computer per Bluetooth miteinander gekoppelt werden.

Dann klickst du auf dem PC (oder Notebook/Tablet) auf Einstellungen | Konten | Anmeldeoptionen. Scrolle in dieser Kategorie bis zum Bereich Dynamische Sperre und aktiviere diese Option.

Ab sofort wird auf deinem Computer die Bildschirmsperre ausgelöst, wenn du mit deinem Handy den Arbeitsplatz verlässt und die Bluetooth-Verbindung unterbrochen wird.

Das Gute an dieser Funktion ist, dass sie unabhängig von Handyhersteller und -betriebssystem funktioniert.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Dateiendungen im Explorer blitzschnell anzeigen lassen

Dateiendungen, wie beispielsweise .jpg, .ogg und .xlsx, werden vom Windows Explorer schon seit längerer Zeit nicht mehr automatisch angezeigt. Trotzdem werden sie hin und wieder benötigt und man musste mit etlichen Mausklicks die Endungen wieder einblenden. Das wurde beim Explorer in Windows 10 wesentlich vereinfacht.

Noch in Windows 7 konnten die Dateiendungen nur über die Menüleiste des Windows Explorers aktiviert werden. Die Option Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden verbirgt sich hinter dem Pfad Organisieren | Ordner und Suchoptionen auf der Registerkarte Ansicht. Diese Option muss deaktiviert werden, damit die Dateiendungen wieder angezeigt werden können.

Bei Windows 10 ist das viel einfacher. Klicke in der Symbolleiste des Explorers auf das Register Ansicht und setze ein Häkchen in die Checkbox der Option Dateinamenserweiterungen. Die Änderung wird sofort umgesetzt und die Endungen angezeigt.

Tipp:

Direkt unter dieser Option befindet sich eine weitere Funktion, die ausgeblendete Systemdateien wieder sichtbar macht. Aktiviere Ausgeblendete Elemente, damit die Systemdateien ebenfalls angezeigt werden.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Beschleunigte Textsuche aktivieren

Wer bestimmte Begriffe auf Webseiten finden will, muss manchmal schon genau hinsehen und viel scrollen. Komfortabler ist die bereits bekannte Suchfunktion, die mit der Tastenkombination [Strg][F] gestartet wird. Sie funktioniert in allen bekannten Browsern. Beim Mozilla Firefox geht es aber auch noch etwas schneller.

Im Normalfall öffnet man mit dem Shortcut [Strg][F] das Suchfeld und tippt den Begriff dort ein. Die Schnellsuche des Firefox ermöglicht die automatische Direktsuche im Text der Webseite.

Doch zuvor muss die Schnellsuche in den Browsereinstellungen aktiviert werden. Dazu klickst du auf das Icon mit den drei Balken oben rechts und öffnest über das Kontextmenü die Einstellungen.

Im Register Allgemein scrollst du nach unten zum Bereich Browsing und aktivierst dort die Funktion Beim Tippen automatisch im Seitentext suchen.

Die Funktion ist sofort aktiv und kann direkt benutzt werden.

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Hardware & Software Windows 10

Bei Windows 10 die verborgenen Funktionen nutzen

Beim Windows Betriebssystem sind nicht alle Funktionen gleich gut erreichbar. Das ist auch beim aktuellen Windows 10 nicht anders. In der Standardeinstellung sind einige Funktionen zu Aktivierung und Deaktivierung spezieller Anwendungen und Dienste versteckt. Hier bedarf es eines einfachen Tricks, um sie sichtbar zu machen.

Diese optionalen Windows-Features öffnet man über das Fenster Ausführen, dass du mit der Tastenkombination [Windows][R] startest. Gib dann den Befehl optionalfeatures ein und bestätige die Aktion mit OK.

Dadurch öffnet sich das Fenster der Windows-Features, in dem etliche Dienste und Funktionen aufgelistet sind. Hier lässt sich beispielsweise der Internet Explorer 11 und der Windows-Media-Player ein- und ausschalten.

Weitere Funktionen, wie beispielsweise Windows Powershell, Microsoft XPS-Dokument Generator und der Telnet-Client, sind ebenfalls hier vorhanden.

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Android Handy & Telefon iPhone

iPhone: Verteilung von Google Lens für Google Fotos startet

Die Bildanalyse und -erkennungsfunktion Google Lens wird nun doch schon in der App Google Fotos für iOS-Geräte freigeschaltet. Seit der Ankündigung von Google Lens im Jahr 2017, war dieses Feature nur auf den Pixel-Smartphones verfügbar. Voraussetzung für Google Lens ist neueste Version (mindestens 3.15) von Google Fotos.

iPhone, iPad und iPod Touch

Sollte Google Lens auf deinem Apple-Gerät nicht verfügbar sein, dann stelle die Systemsprache auf Englisch (USA) um. Nach dem Wechsel der Sprache ist die Option am unteren Bildschirmrand zu finden, wenn du ein Foto öffnest. Tippe auf das Lens-Icon um das Bild zu analysieren. Dafür ist eine Verbindung zum Internet notwendig.

Das Ergebnis wird dann entsprechend dem Motiv eingeblendet. Google Lens kann derzeit noch nicht alle Informationen verarbeiten.

Hier eine kleine Übersicht (nicht vollständig), was Google Lens erkennen kann.

  • Erkennung von Tieren und Pflanzen
  • Texterkennung und -extrahierung
  • Erkennung von Landmarken, Plätzen, Sehenswürdigkeiten, etc.
  • Kunstwerke
  • Bücher, Videospiele, Musik, Filme anhand von Einbänden oder Plakaten

Die Funktion ist besonders vorteilhaft, wenn man während einer Reise Sehenswürdigkeiten fotografiert, aber vergessen hat wo das war.

Auch für Naturliebhaber dürfte Google Lens für die Bestimmung von Pflanzen und Tieren sehr interessant sein.

Fotografierst du Namensschilder oder Visitenkarten, können die Informationen direkt in die Kontakte übernommen werden.

Android

Die Android-Version von Google Fotos ist bereits Anfang März 2018 mit Lens ausgestattet worden. Aber auch hier ist (noch) die Umstellung auf Englisch erforderlich. Wenn du bereits ein Handy/Tablet mit Android 7 (Nougat) besitzt, dann kannst du dein Gerät auch mit mehreren Sprachen gleichzeitig verwenden. Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Malware-Scanner im Windows Defender einschalten

Windows-Programme können meist mehr als man ihnen zutraut. Das gilt auch für den hauseigenen Antiviren-Schutz, den Windows Defender. Wer dieses Windows-Programm nutzt, kann von einer versteckten Funktion zusätzlich profitieren. Im Defender steckt nämlich auch ein Malware-Scanner, der eigentlich nur für den Schutz von Firmennetzwerken gedacht ist. Durch ein paar kleine Änderungen in der Registry wird das Feature aktiviert.

Änderung im Registrierungseditor

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Aktion mit einem Klick auf den Button OK.

In der Registry navigierst du dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender

Im Verzeichnis Windows Defender legst du mit Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag mit dem Namen MpEngine an.

Im Schlüssel MpEngine legst du im rechten Anzeigebereich einen weiteren Eintrag mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) an. Diesen nennst du MpEnablePus. Mit einem Doppelklick öffnest du den neuen Eintrag, änderst den Wert von 0 auf 1 und bestätigst die Eingabe mit OK.

Windows Explorer oder Computer neu starten

Abschließend startest du deinen Rechner neu, damit die Änderung aktiviert werden kann.

Alternativ kannst du stattdessen über den Task-Manager den Windows Explorer neu starten. Du startest ihn über das Kontextmenü der Taskleiste, dass du mit einem Doppelklick aufrufst. Dann suchst du im Register Prozesse den Eintrag Windows-Explorer, klickst mit der rechten Maustaste auf diesen Prozess und wählst im Kontextmenü Neu starten aus.

Ab sofort ist der Malware-Scanner deines Windows Defenders aktiv und meldet sich sofort, wenn sich in einem Programm Malware versteckt.