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Mac OS X Energieverbrauch: Herausfinden, welche Apps und Programme wie viel Strom verbrauchen

Bei Notebooks und MacBooks kommt es auf jedes Quentchen Energie an. Je weniger Strom das MacBook braucht, umso länger hält der Akku durch. Bislang war jedoch nie klar, welche Programme eigentlich wie viel Strom fressen. Ob nun diese oder jene App am meisten Strom verbraucht, konnte man lange Zeit nur vermuten. Seit der Version Mac OS X Mavericks (Version 10.9) ist das anders. Hier zeigt der Energiemonitor, welche der laufenden Apps zu den Energiefressern gehören – und welche nicht.

Wer verbraucht am meisten Strom?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr MacBook von einer App regelrecht leergesaugt wird, können Sie ab Mac OS X 10.9 (Mavericks) den oder die Übeltäter ganz einfach entlarven. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten. Variante 1: Klicken Sie in der Menüleiste oben rechtes auf das Batteriesymbol.Hier erfahren Sie im Bereich „Apps, die viel Energie verbrauchen“, welche laufenden Apps zu den größten Stromfressern gehören.

Wesentlich mehr Informationen bietet die zweite Variante, die Aktivitätsanzeige. Starten Sie die Anzeige, indem Sie zum Beispiel mit [cmd][Leertaste] die Spotlight-Suche starten, das Suchwort „Aktivität“ eingeben und auf „Aktivitätsanzeige“ klicken. Dann wechseln Sie ins Register „Energie“. In der Spalte „Energiebedarf“ sehen Sie, welche Apps wie viel der Energie für sich beanspruchen. Am besten klicken Sie einmal auf die Spaltenüberschrift „Energiebedarf“, um die Liste absteigend zu sortieren. Auf diese Weise erfahren Sie sofort, wer für den rasch sinkenden Akkustand verantwortlich ist.

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Stromfresser abschießen

Bei einigen Einträgen gibt es vor dem App-Namen einen kleinen Pfeil. Ein Klick darauf klappt die Liste aus und zeigt alle Unterprozesse. Mitunter ist hier ein Stromfresser zu finden, zum Beispiel bei Google Chrome ein bestimmter Tab oder ein Flash-Thread. Per Doppelklick darauf, blenden Sie weitere Details ein. Und wenn Sie dem Stromfresser den Garaus machen möchten, reicht ein Klick auf „Beenden“. Doch Vorsicht: Die App bzw. der Tab wird dann radikal „abgeschossen“; darin geöffnete Dateien wandern ebenfalls im Daten-Nirwana.

Aktivitätsanzeige im Video

Hier ist unser YouTube-Video zum Energieverbrauch-Tipp:

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Mac OS X Spotlight-Probleme: Die Spotlight-Suche reparieren

Dank Spotlight lassen sich auf dem Mac blitzschnell Dateien, Programme oder Einstellungen finden. Einfach die Tastenkombination [cmd][Leertaste] drücken und drauflos suchen. Allerdings funktioniert die Spotlight-Suche nicht immer wie gewünscht. Mitunter bleibt die Spotlight-Suche ergebnislos, lastet den Rechner aber trotzdem zu 100% aus. In diesem Fall helfen folgende Tipps, um die defekte Spotlight-Suche wieder zu reparieren.

Spotlight reparieren

Sollte die Spotlight-Suche nicht mehr richtig funktionieren, können Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Die effektivste Methode ist das Beenden des „SystemUIServer“-Dienstes in der Aktivitätsanzeige. Hierzu öffnen Sie den Finder, wechseln in den Bereich „Programme“ und klicken auf „Dienstprogramme | Aktivitätsanzeige“.

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Hier markieren Sie den Eintrag „SystemUIServer“ und klicken oben auf „Prozess beenden“. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit „Sofort beenden“, um die Menüleiste und damit auch die Spotlight-Suche neu zu starten.

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2. Als zweite Reparaturmöglichkeit können Sie den Spotlight-Index neu erstellen. Starten Sie den Terminal, indem Sie die Tastenkombination [cmd][Leertaste], „Terminal“ eingeben und auf „Terminal“ klicken. Im Terminalfenster geben Sie den folgenden Befehl ein und drücke [Return]:

sudo mdutil  -E  /

Anschließend geben Sie Ihr Kennwort ein und drücken [Return], um den Spotlight-Index neu aufzubauen.

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3. Sollte beim Anklicken der Lupe in der Menüleiste oder beim Drücken der Tastenkombination [cmd][Leertaste] das Suchformular nicht erscheinen, hilft meist das Ändern der Bildschirmauflösung. Dazu wechseln Sie in die Systemeinstellungen in den Bereich „Monitore“ und wechseln über die Option „Skalieren“ einmal kurz in eine andere Auflösung und dann wieder zurück zur optimalen Original-Auflösung.

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Mac OS X: Wo ist die Festplattenlampe?

Vom Windows-Rechner sind Sie es sicherlich gewohnt, dass eine kleine LED die Festplattenaktivität anzeigt. Die Festplattenlampe flackert immer dann, wenn der Rechner Daten auf die Festplatte schreibt oder von ihr liest. Bei den meisten Macs gibt es leider keine Festplattenlampe. Mit einem Trick lässt sich das ändern. Wenn Sie auch ohne Festplattenlampe wissen möchten, ob die Platte gerade etwas zu tun hat oder nicht, können Sie die Aktivität wahlweise im Dock oder in der Menüzeile anzeigen lassen.

Wenn Sie nur ab und zu einen Blick auf die Festplattenaktivität werfen möchten, verwenden Sie die Aktivitätsanzeige von Mac OS. Um das Programm zu starten, drücken Sie die Tastenkombination [cmd]+[Leertaste], um die Suchfunktion von Mac OS zu aktivieren. Geben Sie in das Suchfeld den Suchbegriff „Aktivität“ ein, und klicken Sie in der Trefferliste auf „Aktivitätsanzeige“. Am unteren Bildschirmrand erscheint im Dock ein neues Symbol für die Aktivitätsanzeige.

Um im Dock die Festplattenaktivität anzuzeigen, klicken Sie auf das Menü „Darstellung“ und wählen per Mausklick den Befehl „Symbol im Dock“ und „Festplattenaktivität“. Das Symbol im Dock zeigt jetzt die Schreibzugriffe (rot) und Lesezugriffe (grün).

iStatsMenu

Wenn Sie die Festplattenaktivität dauerhaft im Blick haben möchten, ohne Platz auf dem Dock zu verschwenden, können Sie auch eine kleine Festplattenlampe in die Menüzeile oben rechts einblenden. Hierzu müssen Sie allerdings zuerst das kleine Programm “iStats menu” (www.islayer.com/apps/istatmenus) installieren.

In der oberen Menüzeile (oben rechts) erscheint daraufhin ein kleines Festplattensymbol. Anhand der blinken Pfeile können Sie sofort erkennen, ob die Festplatte gerade Daten schreibt (schwarzer Pfeil nach unten) oder liest (weißer Pfeil nach oben).