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Windows: Alle Systemtreiber auf einen Schlag aktualisieren

Für den reibungslosen Betrieb eines Computers sollten die Treiber von Systemkomponenten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Leider muss man aber die Treiber meist manuell aktualisieren – wenn man daran denkt! Damit der Rechner immer auf dem aktuellsten Stand ist und bleibt, kann man auch ein kleines Helferlein installieren, dass automatisch Wache hält und anzeigt, wenn es neue Treiberversionen gibt.

Das Tool namens SnailDriver ist kostenlos auf der Hersteller-Webseite www.snailsuite.com erhältlich und ist nur 8,4 MB groß.

Treiber-Update mit nur zwei Klicks

Die Bedienung ist sehr intuitiv und erfordert im Wesentlichen nicht mehr als zwei Mausklicks um die Treiber zu aktualisieren.

Nach der Installation von SnailDriver startest du das Programm und klickst auf den Button Scan. Nach ein paar Augenblicken ist der der gesamte Treiber-Bedarf ermittelt. Dabei wird die installierte Treiberversion, sowie das aktuell verfügbare Update angezeigt.

Ein weiterer Mausklick auf den Button Update, rechts oben in der Ecke des Programmfensters, lädt alle verfügbaren Aktualisierungen herunter und installiert sie im Anschluss. Ist danach ein PC-Neustart erforderlich, wird dies am Ende auch angezeigt.

Anlegen eines Wiederherstellungspunktes

Bevor du die neuen Treiber herunterlädst und sie installierst, ist ein Check der Einstellungen (Zahnradsymbol) empfehlenswert. Hier kannst du einen Wiederherstellungspunkt einrichten, der im Problemfall das Betriebssystem wieder auf den alten Stand zurücksetzt.

Die hierfür benötigte Option heißt Create system restore point before install driver. Wer seinen Rechner automatisch überwachen lassen möchte, der aktiviert die Einstellung Launch automatically when Windows startup.

Alle vorgenommenen Einstellungsänderungen müssen abschließend mit der Schaltfläche Apply bestätigt werden.

Fazit:

SnailDriver ist ein sehr nützliches Tool für alle Nutzer die eine mühsame und zeitaufwendige manuelle Treiberaktualisierung vermeiden möchte.

Mich persönlich hat das Tool überzeugt. SnailDriver fand auf meinem Notebook zwei sehr alte Treiberversionen. Der WLAN Netzwerkadapter mit Version 3.0.2 (aktuelle Version: 10.0) und den PCI-Bus Version 10.0 (aktuell: 15.20).

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Windows 10: Fünf Tricks, die ein streikendes Startmenü wieder zum Laufen bringen

Immer wieder kommt es mal vor, dass bei Windows 10 das Startmenü die Arbeit verweigert. Dieses Fehlverhalten hat unterschiedliche Ursachen, aber es stehen auch etliche Lösungswege zur Verfügung. Hier stellen wir fünf einfache Tricks vor, wie du dein Startmenü wieder zum Laufen bringst.

Der Neustart

Sehr oft reicht es aus, den PC erneut zu starten. Da das Startmenü nicht funktioniert, drückst du die Tastenkombination [Alt][F4] und wählst im Aufklappmenü Neu starten aus und bestätigst die Auswahl mit OK.

Problematische Logdatei

In manchen Fällen macht eine Logdatei mit Namen EDB00001.log Probleme, die durch Löschung dieser Datei behoben werden kann. Du findest die Logdatei über den Windows Explorer mit folgendem Pfad:

C:\Users\Benutzername\AppData\Local\TileDataLayer\Database

Benutzername ist ein Platzhalter, den du durch deinen ersetzen musst. Zu beachten wäre noch, dass in dem Dateinamen der Logdatei auch eine andere Zahl als 1 stehen kann.

Antiviren-Software

Auch Antivirensoftware ist manchmal für Fehlfunktionen verantwortlich. Insbesondere dann, wenn sie veraltet ist. Deinstalliere die Software am besten mit dem Deinstallationstool des Anbieters und teste dann, ob das Startmenü wieder richtig funktioniert. Läuft es problemlos, dann installiere die Antivirensoftware mit aktuellen Virensignaturen wieder. Vielleicht gibt es sogar für dein Antivirenprogramm einen Nachfolger, der effizienter funktioniert.

Windows Explorer

Für etliche Probleme bei Windows sorgt auch schon mal der Windows Explorer. Ein Neustart wirkt oftmals Wunder. Öffne mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] den Taskmanager und klicke gegebenenfalls auf die Option Mehr Details am unteren, linken Rand. Auf der Registerkarte Prozesse scrollst du bis zum Eintrag des Windows Explorer. Mit einem Rechtsklick startest du das Kontextmenü und wählst die Option Neu starten aus.

Tabletmodus

Die fünfte Möglichkeit das Startmenü wieder auf den rechten Weg zu bringen, ist der Tabletmodus. Bei sogenannten Hybrid-PC´s (Convertibles) steuert diese Funktion das Umschalten zwischen Tablet- und „normalem“ Computerbetrieb. Den Schalter für den Tabletmodus findest du im Info-Center, dass du über das Taskleisten-Icon rechts unten einblenden kannst. Auch die Tastenkombination [Windows-Taste][A] startet das Windows-10-Info-Center.

Nach Aktivierung des Tabletmodus klickst du auf den Button des Startmenüs, dass nun als Vollbild angezeigt werden sollte. Ein erneuter Mausklick auf Tabletmodus versetzt das Startmenü wieder in den Desktop-Modus zurück.

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Windows 10: Weiterhin kostenloses Upgrade für einen eingeschränkten Personenkreis verfügbar

Vor ein paar Tagen, am 29. Juli 2016, lief das Microsoft-Angebot für das kostenlose Windows 10 Upgrade aus. Ab sofort müssen Umsteiger das neue Betriebssystem käuflich erwerben. Doch einem kleinen Personenkreis erlaubt Microsoft weiterhin das kostenlose Aufrüsten.

Jeder Nutzer, der eine Hilfstechnologie verwendet, ist weiterhin berechtigt, das Gratis-Upgrade durchzuführen. Hilfstechnologien sind spezielle Hard- oder Software-Lösungen, die Menschen mit Behinderungen eine erleichterte Nutzung des Computers ermöglicht.

Als bekannteste Hilfstechnologien wären hier spezielle Eingabegeräte (z. B. Spracheingabe u. -ausgabe) oder hohe Kontrastauflösungen und besondere Konfigurationen für die Bedienung von Peripheriegeräten wie Maus, Drucker, etc. zu nennen.

Auf jeden Fall sollten berechtigte Personen den Anbieter der verwendeten Hilfstechnologie kontaktieren, um eine Kompatibilität der Soft- oder Hardware mit Windows 10 zu gewährleisten. Anschließend kann man dann über eine Microsoft Webseite ein 5,5 MB großes Kompatibilitätstool herunterladen, dass die Berechtigung/Lizenzbedingungen prüft und anschließend das Upgrade durchführt.

Tipp:

Das am 02. August 2016 veröffentlichte Anniversary Update für Windows 10 enthält umfangreiche Verbesserungen für  diese Hilfstechnologien. Zudem nennt Microsoft in dem Zusammenhang auch noch keine Ablauffrist für Windows 10 Upgrades.

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Windows 10 Updateprobleme durch veraltete Programme beheben

Nur noch zwei Tage ist Windows 10 als kostenloses Upgrade erhältlich. Die meisten Rechner und Notebooks mit Windows 7 und Windows 8.x sind mit dem neuen Betriebssystem kompatibel. Dennoch kommt es beim Upgrade-Vorgang zu unerwarteten Fehlermeldungen. Ein paar dieser Fehlercodes haben wir bereits in einigen Artikeln behandelt. Gleich drei Fehlercodes, die veraltete Programme und Treiber melden, verhindern ein erfolgreiches Upgrade. Die Lösung liegt hier praktisch schon auf der Hand.

Die Codes 0xC1900208, 0x4000C und 0x800F0923 werden angezeigt, wenn Programme und Treiber mit Windows 10 nicht kompatibel sind. Solltest du vor dem Upgrade-Versuch keinen Kompatibilitäts-Check gemacht haben, so ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, dies nachzuholen. Das ist der einfachste Weg herauszufinden, welche Programme/Treiber das Upgrade blockieren.

Klicke auf das Get-Windows-Taskleisten-Icon um die Kompatibilität zu prüfen. Anschließend listet Windows alle veralteten Elemente in dem GWX-Kompatibilitätsbericht auf.

Sollte in deiner Taskleiste das Get-Windows-Icon nicht (mehr) vorhanden sein, dann hilft dir der Windows 10 Upgrade Assistent von Microsoft weiter. Den direkten Download-Link findest du hier: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=799445.

Für alle, in diesem Bericht aufgelisteten Treiber und Programme, gibt es nur zwei Möglichkeiten zur Lösung des Problems: Aktualisieren oder Deinstallieren. Natürlich sollte man zuerst die Aktualisierung ausprobieren. Was sich nicht „updaten“ lässt, muss zunächst vom Rechner entfernt werden.

Betrifft die Deinstallierung ein Programm dass du weiterhin benötigst, dann lässt es sich meist unter Window 10 erneut installieren. Auch Windows 10 enthält – wie die Vorgänger auch – einen Kompatibilitätsmodus, der ältere Betriebssysteme imitiert, damit die alten, liebgewonnenen Schinken vernünftig funktionieren.

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Adobe Flash: Wieder eine neue Sicherheitslücke

Der Adobe Flash Player ist und bleibt das Sicherheitsrisiko Nummer eins. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass neue Sicherheitslücken, manche so groß wie Scheunentore, bekannt werden. Bereits vor vier Wochen, Mitte Oktober 2015 wurde eine Zero-Day-Lücke für den Angriff auf Computer von Außenministerien verschiedener Länder weltweit genutzt.

Forscher des Sicherheitsblogs von Trend Micro haben die Hackergruppe Pawn-Storm für diesen Angriff ausgemacht. Für diesen Angriff wurde die Sicherheitslücke in der Flash-Version 19.0.0.207 genutzt.

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Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte jeder Nutzer darauf achten, dass sein Flash-Player immer aktuell ist. Gegebenenfalls ist eine wöchentliche Überprüfung durchzuführen.

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Am besten ist es jedoch, Flash komplett zu deaktivieren und HTML5 zu verwenden. Die großen Webbrowser haben mit der Umstellung keine Probleme, da HTML5 bereits integriert wurde. Zudem kannst du über die Webseite www.html5test.com Informationen über kompatible Browser und deren Leistungsfähigkeit abrufen.

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Mit FastCopy viel schneller große Datenmengen kopieren

Das Kopieren von Dateien wird im Normalfall über den Windows-Explorer durchgeführt. Das hat mitunter aber auch seine Nachteile. Große Dateien zu kopieren kann recht lange dauern, was die Prozessorleistung für andere aktive Programme reduziert. Das Gratis-Tool FastCopy verkürzt den Kopiervorgang erheblich.

Mechanik bremst

Das gilt insbesondere für Computer mit herkömmlichen Festplatten (HDD). Der Lese- und Schreibkopf dieser Festplatten funktioniert hier noch mechanisch. Auch wenn die Abstände sehr gering sind, führt das alleine schon zu zeitlichen Verzögerungen und zu einer zusätzlichen Prozessorbelastung. Hinzu kommt noch, dass der Windows-Explorer nur kleine Datenmengen verschiebt.

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Weniger Mechanik, mehr Daten

Hier arbeitet das Tool FastCopy effizienter. Das Lesen größerer Datenmengen führt bei FastCopy durch weniger Bewegungen des Lesekopfes zu einem schnelleren Kopiervorgang. Zudem kann FastCopy auch ohne Installation, zum Beispiel von einer SD-Speicherkarte, ausgeführt werden.

FastCopy ist kostenlos im Web als ZIP-Datei für Windows 32-Bit und 64-Bit erhältlich. Für eine Installation entpackst du das Programm und klickst auf die Setup.exe-Datei. Für eine mobile Anwendung per SD-Speicherkarte oder USB-Stick kopierst du einfach nur die beiden Dateien FastCopy.chm und FastCopy.exe auf den Wechseldatenspeicher.

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Zum Kopieren von Daten startest du das Tool, klickst auf Source um die Datei auszuwählen und auf DestDir um den Bestimmungsort festzulegen. Der Button Execute startet den Kopiervorgang.

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Über das Aufklappmenü Diff (Size/Date) können weitere Kopier- und Lösch-Modi eingestellt werden.

Die voreingestellte Variante Diff (Size/Date) ist aber universell. Sie kopiert natürlich komplette Verzeichnisse oder nur die Änderungen, wenn am Zielort schon eine Datei gleichen Namens vorhanden sein sollte.

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Dein Windows-Explorer aktualisiert keine Dateien mehr? So wird der Fehler schnell behoben.

Wenn der Windows-Explorer keine Dateien mehr aktualisiert, dann funktioniert auch die Vorschaufunktion nicht mehr. Gleich zwei Lösungswege können den Fehler schnell beheben.

Der erste Variante führt über den Registry-Editor. Öffne dazu das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Eingabe mit OK.

windows-explorer-problem-aktualisieren-datei-nicht-regedit

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Mit einem Rechtsklick in den rechten Bildschirmbereich legst du über Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen neuen Eintrag…

registrierungseditor-policies-dword-wert-32bit-anlegen-neu-dateiaktualisierung-explorer-fehlerhaft

…mit Namen NoSimpleNetIDList an. Diesen öffnest du mit einem Doppelklick und änderst den Wert von 0 (Null) auf 1. Mit OK bestätigen und die Registry kann danach geschlossen werden.

registry-policies-hkey-current-user-explorer-restart-nosimplenetidlist-wert-eins

Nach einem Computer-Neustart sollte der Windows-Explorer wieder einwandfrei funktionieren.

Der zweite Lösungsweg ist der über den Windows-Explorer selbst. Hier klickst du zuerst auf Organisieren und deaktivierst bei Layout den Navigationsbereich durch Entfernen des Häkchens.

navigationsbereich-organisieren-haken-entfernen-windows-explorer-layout

Danach rufst du das Menü Organisieren | Ordner- und Suchoptionen auf…

erneut-aufrufen-starten-organisieren-ordner-suchoptionen

…und klickst im Register Ansicht auf den Button Für Ordner übernehmen.

organisieren-windows-explorer-layout-optionen-vorschau-navigationsbereich-deaktivieren

Die Warnmeldung bestätigst du abschließend dann nur noch mit Ja.

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Über die MAC-Adresse den Hersteller eines Gerätes finden

Wer versucht den Hersteller eines Netzwerkgerätes herauszufinden, der stellt sich meist auf eine lange Web-Recherche ein. Dabei kann das aber sooooo einfach sein!

Auf der Unterseite der meisten Geräte sind zwar Etiketten mit der Media-Access-Control-Adresse (MAC-Adresse) aufgeklebt, die haben aber die Angewohnheit verloren zu gehen, oder unleserlich zu werden. Aber über die Kommandozeile erfahren Sie die MAC-Adresse genauso leicht.

Dazu geben Sie in das Eingabefeld des Startmenüs den Befehl cmd ein und starten die cmd.exe per Mausklick in der Ergebnisliste.

mac-adresse-finden-hersteller-netzwerk-geraet-hardware

Im Fenster der Kommandozeile geben Sie den Befehl ipconfig /all ein und bestätigen ihn mit [Enter].

ipconfig-all-physikalische-adresse-mac-hersteller-herausfinden

In der Zeile Physikalische Adresse finden Sie die MAC-Adresse Ihres Computers.

Um nun den Hersteller des Netzwerkgerätes zu ermitteln, rufen Sie die Webseite der IEEE Standards Association auf. Geben Sie auf der Webseite die ersten sechs Stellen der MAC-Adresse, durch Bindestriche getrennt, in das Eingabefeld ein und starten Sie die Suche mit dem Button Search!.

ieee-standards-association-ma-l-listing-hersteller-adapter

Im nächsten Fenster wird die Adresse des Adapter-Herstellers angezeigt.

adresse-anzeige-search-mac-media-access-control-physikalisch-treffer-suche