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Für Windows 7 und 8.1 wird der Support eingeschränkt

Es ist knapp zwei Jahre her (April 2014), dass Microsoft den Support für das beliebte Windows XP eingestellt hat. Nun sind auch die Betriebssysteme Windows 7 und 8.1 von einem vorzeitigen Ende betroffen. 

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Der Support für beide Betriebssysteme sollte ursprünglich bis in das Jahr 2023 erfolgen. Für Windows 7 werden nur Sicherheitsupdates bis Januar 2020 veröffentlicht. Hiervon betroffen sind die Prozessoren mit Skylake-Architektur. Zu den bekanntesten CPU´s dieser Baureihe gehören die Intel Core i3-6100 und i7-6700. Uneingeschränkten Support für diese Prozessoren gibt es nur bis Juli 2017.

Die danach folgenden, neuen Prozessoren werden nur noch Windows 10 unterstützen:

  • 8996 von Qualcomm
  • Bristol Ridge von AMD
  • Kaby Lake von Intel

Wer also ab der zweiten Jahreshälfte 2017 nicht mit veralteter Hardware arbeiten will, der muss sich zwangsläufig von Windows 7 und 8.1 verabschieden und auf Windows 10 umsteigen.

Weitere Informationen zu dem vorzeitigen Ende kann man in dem Blogeintrag des Vizepräsidenten der Windows- und Hardware-Abteilung von Microsoft, Terry Meyerson nachlesen.

Welcher Prozessor in deinem Computer oder Notebook verbaut ist, bekommst du mit dem Tool CPU-Z heraus.

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Die Skylake-Prozessoren von Intel erkennst du an den vierstelligen Produktnummern, die mit einer 6 beginnen (z. B. i3-6100).

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Mit dem Prozessor-Stresstest CPU-Fehlfunktionen auf die Spur kommen

Zuverlässige CPU-Tests mit denen sich Prozessorfehler belegen lassen gibt es leider nicht. Eine defekte CPU führt ohnehin dazu, dass sich der Computer nicht hochfahren lässt. Zumindest kann man durch einen Stresstest ermitteln, ob die Computer-Komponenten auch unter Last zuverlässig funktionieren. Dazu gehört natürlich auch der Prozessor.

Das Tool CPU Stability Test ist kostenlos im Netz als ZIP-Datei erhältlich. Du kannst es beispielsweise bei Chip.de herunterladen.

stresstest-computer-hardware-cpu-stability-test-fehler-finden-ermitteln

Danach entpackst du das nur 430 KB große Programm in einem beliebigen Ordner und startest das Tool mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

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Der Stress-Test wird durch die Schaltfläche Start im Bereich Control Panel gestartet. Der CPU Stability Test sollte nun mehrere Stunden laufen. Da das Programm automatisch maximal 12 Stunden läuft, kannst du es mit dem Stop-Button manuell beenden.

start-stresstest-pc-komponenten-stunden-laufen-mehrere-cpu-stability-test

Ermittelte Fehler werden im Bereich Console angezeigt.

Bevor du aber den „fehlerhaften“ Prozessor austauschst, überprüfe zuerst, ob Fehlermeldungen an eine unzureichende Kühlung zurückzuführen sind. Werden zum Beispiel Mainboard, Festplatte oder der Arbeitsspeicher nicht richtig belüftet, fallen diese ebenfalls negativ bei dem Volllast-Test auf.

Hier kannst du zur Sicherheit im Bereich Mode mit der Option CPU Warming only einen zusätzlichen Wärmetest des Hauptprozessors durchführen.

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Ist der Bildschirm deines Monitors nicht ganz ausgefüllt? Mit diesen kleinen Tricks schaffst du schnell Abhilfe.

Meist liegen die Anpassungsprobleme an falschen Einstellungen. Aber auch veraltete oder falsche Grafikkarten- und Monitor-Treiber gehören dazu.

Die Anpassungsprobleme treten häufig in der Form auf, das Hintergrundbilder, der Desktop und Programmfenster den Bildschirm nicht vollständig ausfüllen. Und da hilft es auch nicht, die maximale Auflösung des Monitors einzustellen.

Als Erstes sollten die Treiber der Grafikkarte und des Monitors akutalisiert werden. Die Treiber werden im Downloadbereich der Hersteller-Webseite kostenlos bereitgehalten.

Bei Monitoren stehen die Modellangaben auf der Rückseite oder auf der Unterseite des Fußes. Modell und Hersteller der Grafikkarte stehen hier auf dem Produktkarton und den mitgelieferten Unterlagen. Da diese gerne mal „verloren“ gehen, können die benötigten Daten auch über Windows ausgelesen werden.

Der schnellste Weg führt dabei über den Gerätemanager. Den findest du in Systemsteuerung | Hardware und Sound im Bereich Geräte und Drucker.

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Das Dialogfenster des Geräte-Managers wird unter Grafikkarte das eingebaute Modell angezeigt. Ein Doppelklick auf die Modellbezeichnung öffnet den Unterdialog der Eigenschaften von…

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Hier kannst du dann über das Register Treiber direkt ein Treiberupdate von deinem Computer oder über das Internet durchführen. Nachdem die Grafikkarten- und Monitor-Treiber aktualisiert wurden, startest du deinen Computer neu.

Etwas detaillerte Grafikkarteninformationen erhälst du übrigens über das DirectX-Diagnoseprogramm. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Viele Hersteller bieten auch eigene Tools an, die oft schneller erreichbar sind als die windowseigenen Tools der Systemsteuerung. Bei AMD/ATI-Produkten ist es beispielsweise der Catalyst Control Center. Diese Software erkennt automatisch alle angeschlossenen Bildschirme.

Hier findest du im linken Bereich die Kategorien Meine digitalen Flachbildschirme und/oder Meine VGA-Anzeigen.

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Über die Eigenschaften bei digitalen Bildschirmen, beziehungsweise über die Bildskalierung bei VGA-Monitoren nimmst du die entsprechenden Einstellungsänderungen vor.

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Sicherheitshalber überprüfe noch über die Systemsteuerung, ob die Monitore auch auf maximale Auflösung eingestellt sind.

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Am schnellsten gelangst du aber zur Bildschimauflösung, indem du per Rechtsklick auf eine freie Desktopstelle das Kontextmenü startest.

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Spielerechner aufrüsten und schneller machen: Eine neue Grafikkarte einbauen

Spielernaturen, die stets die neuesten 3D-Actionspiele, Rennsimulationen, Ego-Shooter oder Adventures spielen, brauchen eine schnelle Grafikkarte. Hersteller wie ATI/AMD und Nvidia haben hierzu spezielle Spiele-Grafikkarten entwickelt, die auch bei rasanten Bildschirmszenen für einen flüssigen Bildschirmaufbau sorgen. Diese Spezialkarten eignen sich auch ideal für die Bildbearbeitung oder Videoschnitt am PC.

Welche Grafikkarte brauche ich?

Bei fast allen Spielen ist genau angegeben, welche Grafikkarte Sie für das jeweilige Spiel mindestens brauchen. Nur mit den angegebenen Grafikkarten oder noch schnelleren Nachfolgemodellen ist der Spielspaß garantiert.

Läuft das Spiel hingegen zu langsam und kommt es zu Rucklern oder Standbildern, lohnt sich das Aufrüsten der Grafikkarte. Oder besser: Der Austausch, denn aufrüsten lassen sich Grafikkarten nicht. Hier hilft es nur, die alte Grafikkarte auszubauen und durch ein neues Modell zu ersetzen. Gute neue Grafikkarten von den beiden großen Herstellern AMD/ATI und Nvidia finden Sie hier:

AGP oder PCI-Express? Welche Grafikkarte passt

Schnelle Grafikkarten gibt es in zwei Varianten: Mit einer AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle. Bevor Sie eine neue Grafikkarte kaufen, sollten Sie folgendermaßen prüfen, ob in Ihrem PC überhaupt einer der beiden Schnittstellen frei ist:

1. Schalten Sie den PC aus, und ziehen Sie auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie beispielsweise an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC auf Seite, um die Hauptplatine und Steckplätze besser erkennen zu können.

5. Prüfen Sie, ob auf der Hauptplatine ein AGP- oder PCI-Express-Port verfügbar ist. In den meisten Fällen steckt die derzeit eingebaute Grafikkarte in einem der beiden Ports.

Veraltet, aber häufig noch zu finden: AGP

AGP (Advanced Graphics Port) ist eine Schnittstelle ausschließlich für Grafikkarten. Sie erkennen die AGP-Schnittstelle zumeist als braune, längliche Schnittstelle über den weißen PCI-Schnittstellen. Sie ist etwas kürzer als ein PCI-Slot und befindet sich meist als letzter Steckplatz am oberen Rand der Steckleistenreihe Die meisten AGP-Ports haben zusätzlich rechts einen kleinen Haken oder eine „Nase“, um die AGP-Karte auf der Platine zu fixieren.

Modern: PCI-Express

Moderne PCs sind mit PCI-Express-Schnittstellen ausgestattet, die Sie auf der Hauptplatine zumeist anhand einen roten, gelben oder schwarzen Slot erkennen, der etwas länger ist als die PCI-Schnittstelle. Auch PCI-Express-Slots verfügen am Anfang über eine zusätzliche „Nase“ oder einen kleinen Hebel zum Fixieren der Karte.

Sofern der PC über eine freie AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle verfügt, ist der Weg für eine neue Grafikkarte frei. Achten Sie beim Kauf darauf, die korrekte Schnittstelle für Ihren PC zu wählen.

Grafikkarte einbauen

Ob PCI-Express- oder AGP-Modell, eine neue Grafikkarte ist schnell eingebaut. Die Installation dauert nur wenige Minuten:

1. Zunächst schalten Sie den Computer aus. Ziehen Sie am besten auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs, damit keine Netzspannung anliegt.,

2. Öffnen Sie mit das PC-Gehäuse. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem dem Öffnen des Gehäuses sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie zu Beispiel an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Am besten legen Sie den geöffneten PC auf die Seite, um besser an das Motherboard und die Steckplätze zu gelangen. Die Steckplätze für den AGP- oder PCI-Expressport erkennen Sie – wie weiter oben beschrieben – anhand der charakteristischen Merkmale wie der Klemme bei AGP-Ports.

Interne Grafikkarte?

Bei einige PCs können Sie die „alte“ Grafikkarte nicht ausbauen, da sie bereits auf dem Motherboard integriert ist. Fachleute sprechen dabei von eine „Onboard-Grafikkarte“. Sie können aber – sofern ein Steckplatz frei ist – trotzdem eine neue Grafikkarte einbauen. Der PC erkennt beim nächsten Start dann automatisch, dass der Monitor jetzt an der neu eingebauten Grafikkarte angeschlossen ist und schaltet die Onboard-Grafikkarte ab.

5. Bauen Sie die bisherige Grafikkarte aus. Hierzu müssen Sie bei den meisten PC zunächst eine Schraube am Seitenblech der Grafikkarte lösen. Bei AGP-Karten drücken Sie zusätzlich die an der Seite befestigte Klemme zur Seite, um die Arretierung zu lösen. Jetzt können Sie die Grafikkarte nach oben aus dem Steckplatz ziehen.

6. Anschließend kann der Einbau der neuen Grafikkarte beginnen. Nehmen Sie die Grafikkarte zur Hand, und halten Sie sie – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An den Kontakten erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Steckplatz verwenden.

7. Drücken Sie die Grafikkarte gleichmäßig in den freien Steckplatz.

8. Bei einigen Grafikkarten müssen Sie zusätzlich an einem Ende des Steckplatz mit einer Klemme die Grafikkarte arretieren.

9. Moderne Grafikkarten brauchen zudem eine eigene Stromversorgung. Schließen Sie hierzu einen freien Stromstecker aus dem PC-Netzteil an den Stromanschluss der Grafikkarte an.

Die neue Grafikkarte ist damit fertig eingebaut. Jetzt müssen Sie den PC nur noch wieder zuschrauben und die Anschlüsse wiederherstellen. Beim nächsten Start erkennt Windows automatisch, dass eine neue Grafikkarte eingebaut wurde und installiert in den meisten Fällen auch gleich die passenden Treiber.

Die Windows-Treiber sind zwar praktisch und installieren sich meist automatisch, empfehlenswert sind sie aber nicht. Schneller und komfortabler sind die Treiber der Grafikkartenhersteller. Am besten laden und installieren Sie von der Webseite des Herstellers die aktuellste Version des Treibers. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Frühjahrsputz auf dem Rechner im Abschnitt Mit neuen Treiber frischen Schwung in den Rechner bringen.

Mit einer neuen Grafikkarte machen Spiele oder Videobearbeitung noch mehr Spaß.

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PC-Tuning und Optimierung: Das macht den PC schnell – Die wichtigsten Komponenten eines Rechners

Ganz klar: PCs müssen schnell sein. Je schneller, desto besser. Doch welche Komponenten sind für die hohen Geschwindigkeiten verantwortlich? Was kann einen PC bremsen? Die Antworten sind einfach: Beim Blick auf – oder besser: in einen PC wird deutlich, dass im Grunde nur wenige Bausteine über die tatsächliche Geschwindigkeit entscheiden.

Die vier wichtigsten Komponenten in Sachen Performance sind:

* Prozessor (CPU)

* Arbeitsspeicher (RAM)

* Festplatte

* Grafikkarte

Der Prozessor – Das Herz des Computers

Auf Platz Eins der wichtigsten PC-Komponenten steht unangefochten der Prozessor bzw. die CPU (Central Processing Unit). Der Prozessor ist das Herz des Computers; das wichtigste Organ im Zusammenspiel der Computerbausteine. Wie schnell ein Prozessor ist, verrät die Taktfrequenz. Analog zur PS-Zahl des Autos gibt die Taktfrequenz in Megahertz oder Gigahertz die Leistungsfähigkeit der CPU an. Dabei gilt: Je höher die Taktfrequenz, desto mehr „PS“ hat der PC.

Bei modernen Prozessoren wird die Taktfrequenz bewusst „versteckt“. Produktbezeichnungen wie „Intel Core 2 Extreme QX9300“ oder „AMD Phenom X4“ verraten zunächst nichts über den tatsächlichen Takt. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen möchten die beiden Haupt-Konkurrenten Intel und AMD im Prozessor-Markt den direkten Vergleich der Konkurrenzprodukte erschweren. Zum anderen spielen bei modernsten Prozessoren neben der Taktfrequenz mehr und mehr andere Aspekte der CPU eine große Rolle. Die Faustregel: Hohe Taktfrequenz gleich hohe Geschwindigkeit behält dennoch seine Gültigkeit – zumindest innerhalb der gleichen Prozessorklasse.

Der Arbeitsspeicher – Je mehr, desto besser

Viel hilft viel. Auf dieses simple Motto lässt sich die Bedeutung des Arbeitsspeichers reduzieren. Denn Arbeitsspeicher kann ein PC eigentlich nie genug haben. Je mehr sie ihm gönnen, umso schneller und flüssiger arbeiten Ihre Programme; umso rascher wechseln Sie zwischen mehreren Programmen hin und her.

Der Arbeitsspeicher ist praktisch die „Spielwiese“ ihres PCs, auf dem sich Programme und Daten nach Herzenslust „austoben“ können. Und richtig Spaß macht es erst auf einer richtig großen Wiese.

Hungrig nach Speicher sind alle Programme; die einen mehr, die anderen weniger. Je nachdem, ob Sie nur mit Büroanwendungen arbeiten oder die allerneuesten PC-Spiele installieren, sollten Sie Ihrem PC entsprechend genügend Speicher gönnen. Als Faustregel gelten folgende Speicherempfehlungen für ein schnelles Arbeiten:

* Büroanwendungen wie Word, PowerPoint, Outlook: 1 GB bis 2 GB

* Grafikanwendungen wie PhotoShop oder CorelDraw: 2 GB bis 4 GB

* Grafik-intensive Spiele und/oder Videobearbeitung: 4 GB bis 16 GB

Wichtig; Beim Kauf von Speichermodulen sollten Sie möglichst große Module kaufen. Für 4 GB Arbeitsspeicher sind zwei 2-GB-Bausteine empfehlenswerter als vier 1-GB-Bausteine. Das spart Steckplätze für spätere zusätzliche Erweiterungen.

Die Festplatte – Platz satt für Programme und Daten

Ihr Rechner braucht Platz. Viel Platz. Den bekommt er in Form der Festplatte. Auf ihr speichert Ihr Computer dauerhaft alle Dateien und Programme, die für die Arbeit mit dem PC notwendig sind. Das kann mit der Zeit eine ganze Menge werden. Mehrere tausend oder hunderttausend Dateien sind keine Seltenheit.

Auf der Festplatte geht’s ganz schön rund: Das Starten von Programm, das Speichern von Dateien oder das Spielen hält die Festplatte auf Trab. Stets müssen neue Dateien von ihr geladen auf ihr gespeichert werden. Die Geschwindigkeit der Festplatte ist daher in Sachen Performance ein gewichtiger Faktor: Je schneller der Computer die Dateien findet oder ablegt, umso zügiger geht’s zur Sache.

Drei Faktoren sind für die Geschwindigkeit der Festplatte ausschlaggebend:

* Die Datenübertragungsrate: Dieser Wert bestimmt, wie schnell große Datenpakete übertragen werden. Flotte Platten schaufeln die Daten mit einer Transferrate von 40 MByte pro Sekunde vom und zum Rechner.

* Die Zugriffszeit: Dieser Wert definiert die Zeit, die die Festplatte benötigt, um einen Datenblock zu finden. Schnelle Festplatten haben eine mittlere Zugriffszeit – auch Random Access Time genannt – von 9 bis 11 Millisekunden.

* Die Fragmentierung: Die Fragmentierung – oder „Zerstückelung“ bestimmt, in welchem Grad die Daten auf der Festplatte in einzelne Teilstücke zerteilt (fragmentiert) vorliegen. Je mehr Dateien nur als Fragmente und nicht in einem Stück vorliegen, umso mehr Zeit vergeht beim Lesen der Dateien.

Neben der Geschwindigkeit ist auch die Größe der Festplatte für ein flottes Arbeiten wichtig. Der Grund: Einen Teil der Festplatte nutzt Windows als „Not-Reserve“. Wenn es im Arbeitsspeicher eng wird, nimmt Windows einen Teil der Festplatte, um dort selten benötigte Bereiche des Arbeitsspeichers auf der Festplatte in einer so genannten Auslagerungsdatei auszulagern. Dieser Bereich ist in etwa so groß wie der derzeit installierte Arbeitsspeicher. Für 1 GByte Arbeitsspeicher schnappt sich Windows entsprechend 1 GByte zusätzlichen Festplattenspeicher.

Weitaus hungriger als Windows selbst sind Programme und Spiele. Nicht selten verlangen moderne Programme nach mehreren GByte Festplattenplatz. Wenn Sie Video- oder Musikdateien bearbeiten oder speichern sind in Windeseile mehrere Dutzend GByte verbraucht.

Für die Auslagerungsdatei, Programme und Dateien sollten Sie stets freien Speicherplatz in Reserve haben. Denn wenn die Platte voll ist, geht gar nichts mehr. Als Faustregel hat sich folgendes bewährt: Auf Ihrer Festplatte sollte stets die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kapazität noch frei sein, um für zukünftige Programme und Dateien gerüstet zu sein. Wenn auf Ihrer 200-GB-Festplatte zurzeit nur noch 30 GB frei sind, ist ein Engpass in den nächsten Wochen oder Monaten bereits abzusehen.

Ganz schön bunt hier – Die Grafikkarte

Spielen Sie gerne? Dann, aber auch nur dann sollten Sie auf Ihre Grafikkarte ein besonderes Augemerk legen. Für normale Büro-Anwendungen ist die Qualität der Grafikkarte von geringer Bedeutung.

Anders bei Computerspielen: Nahezu alle grafikintensiven Spiele verlangen nach einer Grafikkarte mit speziell auf Spiele abgestimmten Grafik-Prozessoren. Die beiden Marktführer in Sachen Spiele-Grafikkarten – NVidia und ATI – haben hierfür spezielle Prozessoren entwickelt, die Spiele richtig schnell machen.

Schnelle Grafik kann sehr teuer werden: Die allerneuesten und -schnellsten Grafikkarten kosten selten unter 500 Euro. Unser Tipp: Wählen Sie nie das allerneueste Modell, da dies innerhalb weniger Monate technisch bereits wieder überholt sein wird. Greifen Sie stattdessen zum wesentlich günstigeren, aber nur minimal langsameren Vorgängermodell von ATI und Nvidia.