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Dark Mode bei Android-Handys aktivieren

Viele Smartphone-Apps enthalten einen dunklen Modus, der auf Wunsch des Nutzers aktiviert werden kann. Dieser Dark-Mode sieht nicht nur gut aus, er bietet nebenbei auch zwei nützliche Effekte.

Einerseits ist der Dark Mode abends viel angenehmer für die Augen, andererseits verlängert das dunkle Aussehen die Akkuleistung des Handys.

Google hat sich lange Zeit gegen einen systemweiten Dark Mode gewehrt, aber die Nutzer wünschen sich dieses Feature ausdrücklich. Ab Android 10 lässt sich die „dunkle Seite“ über Einstellungen | Display | Dunkles Design manuell aktivieren.

Alle Apps, die ebenfalls den Dark Mode unterstützen, wie zum Beispiel der Browser Opera Touch, passen sich dann automatisch an die Systemeinstellung an.

Bei Geräten mit Android 9 (Pie) Betriebssystem ist zwar auch schon ein dunkler Modus möglich, aber hier werden nur einige Elemente, wie die Benachrichtigungsleiste, auf das dunkle Design umgestellt.

Auch ältere Geräte lassen sich oft mit dem beliebten Dark Mode nachrüsten, da in vielen Handys dieser bereits integriert wurde, aber noch inaktiv ist.

Hier kann dir eine der Dark Mode Apps im Google Play Store zum dunklen Design verhelfen.

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WhatsApp-Nachrichten mit Selbstzerstörung

Was bei Messengern wie Telegram & Co bereits jetzt schon möglich ist, soll demnächst auch bei WhatsApp Einzug halten: Nachrichten die sich selbst zerstören.

Derzeit wird in der WhatsApp-Android-Betaversion 2.19.348 die Selbstzerstörung von Chat-Nachrichten getestet.

Diese Ablauf-Funktion findet man unter den Kontaktinformationen oder in den Gruppeneinstellungen. Hier können aber nur die Gruppen-Administratoren den Timer aktivieren.

Für die Selbstzerstörung von Nachrichten kann man eine von fünf Zeitspannen auswählen:

  • 1 Stunde
  • 1 Tag
  • 1 Woche
  • 1 Monat
  • 1 Jahr

Eine individuelle Zeiteinstellung ist leider nicht möglich. Vielleicht wird dieses Feature später mal möglich sein.

Diese neue Funktion bietet, neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, noch etwas mehr Schutz für Nachrichten mit sensiblem Inhalt. Wann allerdings die „Selbstzerstörung“ bei WhatsApp aktiviert wird, ist noch nicht bekannt. Lange dürfte es aber nicht mehr dauern.

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Mit Handy und Google Geld verdienen

Mit dem Handy im Internet Geldverdienen, davon träumen viele Smartphonebesitzer. Sein einiger Zeit bietet auch der Suchmaschinenriese Google einen Microjob per App an.

Die Voraussetzung zur Teilnahme erfüllt fast jede Person, die ein Handy besitzt, mindestens 18 Jahre alt ist und ein aktives Google-Konto hat.

Lade dir einfach die App Google Umfrage aus dem Play Store herunter. Beim ersten Start der App musst du noch ein paar Fragen beantworten, die allerdings noch kein Geld bringen. Sie dienen nur dazu, die passenden Umfragen für dich herauszusuchen.

Damit du auch an standortbezogenen Umfragen teilnehmen kannst, solltest du die GPS-Funktion und die Standorterkennung deines Smartphones aktivieren.

Wenn Umfragen für dich verfügbar sind, wirst du von Google per Push-Nachricht darüber informiert. Nach eigenen Angaben sollen es sich im Durchschnitt um eine Umfrage pro Woche handeln. Nach erfolgreicher Teilnahme an einer Umfrage wird dir der Betrag (bis zu 80 Euro-Cent) auf dein Google-Play-Konto transferiert.

Fazit

Reich werden wir damit wohl nicht, aber für die eine oder andere kostenpflichtige App und anderen Produkten aus dem Google Play Store wir es reichen. Eine Barauszahlung ist nicht vorgesehen.

Tipp

Eine andere Möglichkeit dein Google Play Guthaben aufzustocken, ist das Payback Premienprogramm. Hier kannst du Punkte deiner Payback-Karte in einen Gutschein umwandeln. Zur Auswahl stehen folgende Gutscheine zur Verfügung:

  • 10 Euro Guthaben für 999 Punkte
  • 15 Euro Guthaben für 1499 Punkte
  • 25 Euro Guthaben für 2499 Punkte

Die gleichen Stückelungen stehen auch für iTunes und den App Store bereit.

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Diese zwei neuen Features bei Google Maps sind wichtig

Der Kartendienst von Google ist bei vielen Smartphone-Besitzern zum Navigations-Tool Nummer 1 geworden. Dabei stechen insbesondere zwei Funktionen heraus, die kürzlich zur App Google Maps hinzugefügt wurden.

Live View – Augmented Reality Hilfe

Für Routen die zu Fuß bewältigt werden, ist ein AR-Feature eingebaut worden, dass dir dann weiterhilft, wenn du dir trotz Navigation (oder fehlender GPS- oder Kompassdaten) nicht sicher bist, auf dem richtigen Weg zu sein.

Voraussetzung ist, dass bei der Routenberechnung die Einstellung Laufen ausgewählt wurde. Bei der ersten Verwendung tippst du am unteren Bildschirmrand auf den Button Live View und folgst den Anweisungen. Erteile dabei auch die Berechtigung für die Kameraverwendung.

Zukünftig lässt sich Live View auch durch Heben und Neigen des Handys aktivieren und deaktivieren. Richte die Handykamera idealerweise auf markante Gebäude und/oder Schilder mit Straßennamen. Dann zeigt Google dir mit eingeblendeten Pfeilen den richtigen Weg.

Route für E-Scooter

Seit einigen Wochen erobern E-Scooter unsere Städte. Dazu kooperieren etliche Städte mit dem E-Mobilitäts-Anbieter Lime. Befindest du dich in einem „Lime-Gebiet„, kannst du eine Route mit Google Maps und der Reiseart Zu Fuß, speziell für E-Scooter auswählen. Gleichzeitig ermittelt Google den ungefähren Streckenpreis und zeigt den direkten Link zum Anbieter Lime an.

Hinweis: Für beide Google-Maps-Features ist mindestens Android 7.0 oder iOS 11.0 erforderlich.

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Dateiaustausch 200 mal schneller als Bluetooth

Der Austausch von Bildern, Videos und anderen Dateien zwischen zwei Handys erfolgt in der Regel immer noch per Bluetooth. Allerdings ist diese Datenverbindung ziemlich langsam. Schneller geht´s mit Messengern wie WhatsApp, Telegram oder Threema. Doch hier sind die Dateimengen begrenzt. Der mobile Browser Opera Mini nutzt zum Datenaustausch die WLAN-Funktion der Smartphones, die bis zu 200 mal schneller ist, als Bluetooth!

Wer macht´s möglich? Die Norweger!

Damit der Datenaustausch per WLAN funktioniert, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Beide Smartphones müssen sich in der Nähe befinden und die aktuelle Version des Opera Mini installiert haben.

Dateien senden

Der Absender wählt im Hauptmenü des Opera Mini (Opera-Symbol) die Option Dateifreigabe, die ihrerseits einen QR-Code erstellt, die der Empfänger mit seinem Gerät scannen muss.

Opera Mini erzeugt dadurch ein privates Netzwerk damit die Daten schnell und sicher übermittelt werden können.

Danach wählt der Absender die Datei(en) aus, die übermittelt werden sollen. Der Dateiempfang funktioniert automatisch und der Absender erhält einen entsprechenden Hinweis, wenn die Übermittlung erfolgreich war. Übertragene Dateien werden im Browser-Tab Empfangen angezeigt und im entsprechenden Geräteordner gespeichert.

Vorteile und Nachteile

Ein weiterer Vorteil dieser Variante ist, dass Opera Mini die Daten so stark komprimiert (bis zu 90 Prozent), was ebenfalls zu einer schnelleren Übertragungsrate beiträgt. Außerdem ist diese Funktion auch ohne aktive Internetverbindung nutzbar.

Wie auch bei den anderen Opera-Produkten, ist ein eingebauter Werbeblocker ebenfalls vorhanden. Der einzige Nachteil des Opera Mini ist, dass er (derzeit) leider nur für Android-Geräte verfügbar ist.

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Mit WhatsApp YouTube-Videos herunterladen

Download-Programme für YouTube-Videos gibt es im Web wie Sand am Meer. Beim Handy ist das schon komplizierter. Gut, dass es für Android-Smartphones eine einfache Lösung gibt.

Normalerweise lässt sich ein YouTube-Video direkt im WhatsApp-Messenger anschauen, ohne zu YouTube wechseln zu müssen. Mit der Android-App Snaptube lassen sich Videos problemlos direkt aus WhatsApp herunterladen und später auch ohne Internetverbindung offline abspielen.

Nicht im Google Play Store verfügbar

Die kostenlose App Snaptube gibt es aber leider nicht im Google Play Store, da der Konzern keine YouTube-Download-Programme duldet. Um Snaptube auf einem Android-Handy zu installieren, kannst du zwischen zwei Möglichkeiten wählen.

Alternativer APK-Download

Du kannst per PC die APK-Datei von der Snaptube Webseite herunterladen und per Airdroid-App auf deinem Handy installieren.

Es geht aber auch ohne Airdroid. Du rufst in deinem Handybrowers die Snaptube Webseite auf und klickst auf den Download-Button. Lasse dich aber nicht von der Google-Meldung Seite nicht verfügbar verwirren. Der Download wird trotzdem durchgeführt.

Einfache Bedienung

Wenn dir per WhatsApp ein YouTube-Video bekommst, dann drücke etwas länger auf den Link und es erscheint ein gelber runder Button mit einem nach unten gerichteten Pfeil. Tippe auf diesen Button und wähle im Anschluß das gewünschte Video- oder Audioformat aus. Tippe dann auf Download um die Datei herunterzuladen.

Tipp:

Snaptube unterstützt nicht nur YouTube. Auch von vielen anderen Plattformen wie Facebook oder Instagram kannst du die Videos bei Bedarf herunterladen. Sogar Videos der WhatsApp-Status-Stories deiner Kontakte lassen sich downloaden. Das geht aber nur aus der Snaptube App heraus.

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Unterwegs Radio hören und trotzdem Bandbreite sparen

Da nicht jeder für sein Smartphone oder Tablet eine Daten-Flatrate abgeschlossen hat, muss man den Verbrauch immer im Blick haben und jede Einsparmöglichkeit sollte in Betracht gezogen werden. Das betrifft auch die Nutzer von Radio-Streams. Mit der richtigen App lässt sich der Datenverbrauch um fast die Hälfte reduzieren.

Ein normaler MP3-Stream hat eine Bandbreite von 128 kBit pro Sekunde und verbraucht somit zirka 50 MB des Datenvolumens. Mit der Gratis-Version der App PCRADIO reduziert sich der Verbrauch auf 32 kBit/S (ca. 20 MB pro Stunde). Dafür wird dann natürlich Werbung eingeblendet.

Erreicht wird die Reduktion durch einen Proxy-Server, der den Stream komprimiert und auf dein Handy weiterleitet. Die dabei entstehenden Audioverluste sind minimal und kaum wahrnehmbar.

Durch In-App-Käufe (0,99 – 6,49 Euro/Jahr) kannst du die Bandbreite sogar noch weiter reduzieren.

PCRADIO ist für Android und iPhone/iPad in den jeweiligen App-Stores erhältlich.

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Google verbessert die Gesichtserkennung

Google Fotos ist auf vielen Handys und Tablets die Nummer eins für die Online-Sicherung von Fotos und Videos. Viele nützliche Funktionen stehen für die Bearbeitung und Sortierung in der App zur Verfügung. So auch die automatische Gesichtserkennung, die derzeit mal wieder optimiert wird.

Wenn in deiner Google Fotos App die Gesichtserkennung (Ähnliche Gesichter gruppieren) aktiviert ist, erscheint gelegentlich folgende Frage:

Dieselbe oder eine andere Person?

Mit der passenden Antwort, Dieselbe Person, Andere Person sowie Nicht sicher, trägst du zur Verbesserung der Gesichtserkennung bei.

Die Verbesserung der Gesichtserkennung wurde bereits mit einem der letzten Updates ausgerollt. Es kann daher vorkommen, dass dieses Feature schon auf deinem Gerät angekommen ist.

Tipp: Die Gesichtserkennung ist nicht nur auf Menschen begrenzt, sie findet auch Haustiere mit einer sehr guten Präzision.