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Android: Kurze Akkulaufzeiten von Android-Handys mit JuiceDefender erhöhen

Ein Smartphone mit dem Android Betriebssystem erweist sich oft als nützlicher Helfer im Alltag. Wenn da nicht ein großes Manko wäre, die kurze Akkulaufzeit. Vielfach steht eine dringend benötigte Anwendung nicht mehr zur Verfügung, weil der Akku vorher leer ist. Besonders die oft benötigte mobile Internetverbindung verbraucht eine Menge an Energie. Daher hält der Akku kaum länger als einen Tag. Bereits mit der kostenlosen Version von JuiceDefener können Sie die Laufzeit des Akkus verlängern, damit Ihr Smartphone auch nach einem langen Tag noch einsatzbereit ist.

JuiceDefener kann das mobile Datennetz einschließlich WLAN nach einem festen Zeitplan an- und wieder abschalten. Das WLAN lässt sich mit JuiceDefener standortabhängig ein- und ausschalten. Zudem lassen sich Ausnahmen festlegen für bestimmte Programme, Tageszeiten oder je nach Traffic.

Nach der Installation können Sie JuiceDefener einrichten. Im Profil „Standard“ schaltet das Datennetz des Android Smartphone alle 15 Minuten ein um eine Synchronisation von Emails oder z.B. Facebook durchzuführen. Es gibt außerdem noch die Profile „Aggressive“ und „Extreme“. Wenn der Akku nur noch 15% Kapazität hat,wird automatisch auf „extreme“ umgeschaltet und alle Datenverbindungen dauerhaft deaktiviert.

In der Rubrik „Profile“ lassen sich unter dem Punkt „Customize“ weitere Einstellungen tätigen. Weiterhin können Sie unter dem Punkt „Schedules“ die Abstände der Aktivierung von 15 auf 30 Minuten ändern. Wenn Sie unter „Trigger“ gehen können Programme festlegen bei denen JuiceDefener die Verbindung des Android Phones nicht abschalten darf. Mit dem kostenpflichtigen Add on Ultimate Juice können Sie noch mehr Verbrauch sparen. Hier lassen sich spezielle Zeitpläne festlegen in denen beliebige Aktionen ausgeführt werden sollen. Außerdem lassen sich in der Rubrik „Trigger“ ortsabhängige Einstellungen für das WLAN festlegen.

Hier gibt’s den kostenlosen Akkulaufzeit-Verlängerer „JuiceDefender“:
https://market.android.com/details?id=com.latedroid.juicedefender

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Gratis telefonieren mit forfone: Plus 5 Euro Guthaben geschenkt für Tipps-Tricks-Kniffe-Leser

Eine neue App für iPhone und Android mischt den Telefonmarkt auf: Die Gratis-App „forfone“ ermöglicht kostenlose Gespräche ins deutsche Festnetz via WLAN und UMTS. Ganz ohne Registrierung. Und das Beste: Für SMS und weitere Zusatzdienste gibt’s für alle Tipps-Tricks-Kniffe-Leser 5 Euro geschenkt.

Sobald die Gratis-App „forfone“ installiert ist, können forfone-User kostenlos untereinander telefonieren und SMS schreiben. Für Telefonate ins deutsche Festnetz gibt’s jeden Monat 100 Minuten gratis. Jeden Monat aufs Neue. Nur wer pro Monat mit forfone mehr als 100 Minuten verplaudert, zahlt schlappe 2,9 Cent pro Minute, ins Mobilfunknetz 9 Cent pro Minute. SMS kosten weltweit gerade mal 9 Cent.

5 Euro geschenkt

Und das Beste: Alle Leser von Tipps-Tricks-Kniffe.de erhalten bis zum 21.08.2011 für die kostenpflichtigen Zusatzdienste 5 Euro geschenkt. So kommen Sie an die 5 Euro:

1.  Im AppStore oder Marketplace die kostenlose „forfone“-App herunterladen. Die Downloadlinks:

http://itunes.apple.com/de/app/forfone/id422854875

https://market.android.com/details?id=com.forfone.sip

2. In der App auf „Mehr“ und dann auf „Gutschein Code einlösen“ tippen.

3. Geben Sie folgenden Gutscheincode ein:

tippstrickskniffe

Tippen Sie auf „Code abschicken“. Fertig. Ihr Guthaben wird aufgeladen. Los geht’s mit den kostenlosen Telefonaten.

Nicht vergessen: Bei kostenlosen Gesprächen ist zwar das Telefonat selbst kostenlos, es fallen aber mitunter Kosten für die Datenübertragung an. Für Smartphone-Nutzer mit Daten-Flatrate ist das aber kein Problem.

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Android Handy & Telefon Tipp des Tages

Google Android Datenleck schließen: Sicherheitsloch stopfen und persönliche Daten schützen

Nach Apple und Facebook hat es jetzt auch Google erwischt: Forscher der Universität Ulm haben in Googles Handybetriebssystem Android ein eklatantes Datenleck entdeckt. Betroffen sind die Android-Versionen 2.1 bis 2.3.3. Android-Nutzer sollten die gespeicherten öffentlichen WLANs und Kennwörter prüfen.

Darum geht’s: Sobald Sie sich mit Ihrem Android-Smartphone in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen (etwa am Flughafen oder im Restaurant), erhalten Hacker ohne großen technischen Aufwand Zugriff auf sämtliche Kontaktdaten, Kalendereinträge und Picasa-Fotos.

Das funktioniert, da beim Synchronisieren mit den Google-Servern ein Authentifizierungs-Token ausgetauscht wird, der wie ein Zweitschlüssel zum Google-Account funktioniert. Der Zweitschlüssel wird unverschlüsselt übertagen; jeder im öffentlichen WLAN kann den Schlüssel abfangen. Der Authentifizierungs-Token ist etwa zwei Wochen gültig und erlaubt einen uneingeschränkten Zugang zu den persönlichen Google-Daten.

Das können Sie tun

Gestopft wurde die Sicherheitslücke erst mit der Android-Version 2.3.4. Die Krux an der Sache: „Alte“ Android-Handys werden aber kaum aktualisiert, da die Handy-Provider Updates nur zögerlich freigeben und zum Download anbieten.

Wer nicht auf das Update seines Providers warten möchte, kann selbst aktiv werden und sich schützen. Und zwar folgendermaßen:

1. Stellen Sie zuerst sicher, dass sich das Android-Smartphone nicht automatisch in bereits besuchte WLANs einwählt. Dazu über „Einstellungen | WLAN-Einstellungen“ die Liste der bekannten WLANs einblenden und die gespeicherten offenen WLANs (erkennbar am fehlenden Vorhängeschloss) löschen.

2. Danach ändern Sie Ihr Google-Passwort, damit alle bisher vergebenen Authentifizierungs-Token ihre Gültigkeit verlieren.

Damit sind Sie zumindest so lange geschützt, bis Sie sich wieder in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen und mit dem neuen Kennwort wieder mit den Google-Servern synchronisieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte danach die obigen Schritte wiederholen.

Weitere Infos zum Android-Datenleck:

Forschungsergebnisse der Universität Ulm

Blogbeitrag von Professor Dan Wallach (Rice University Houston), der den Stein ins Rollen brachte

Prozentuale Verteilung der Android-Versionen 1.5 bis 3.0

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Hardware & Software

QR-Codes selber machen: Eigene QR-Codes für Visitenkarten, Webseite und Co. erstellen

QR-Codes (Quick-Response = „Schnelle Antwort“ Codes) werden immer beliebter, da sie es ermöglichen, auf kleinstem Raum eine Menge an Informationen zu speichern. Die Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos. Im Jahr 1994 entwickelt und erstmalig herausgebracht, sollte dieser neue Code für industrielle Zwecken eingesetzt werden. Inzwischen können die QR-Codes auch für private Zwecke genutzt werden. Eine Vielzahl von QR-Generatoren, wie GOQR.ME sind im Web erhältlich. Sie können damit zum Beispiel Texte, Telefonnummern und Webseiten verschlüsseln. Klassische, private Anwendungsgebiete sind zum einen Visitenkarten, oder Ebay-Auktionen, die man mit einem solchen QR-Code versehen kann, damit potentielle Käufer auch von unterwegs Ihre Auktion nicht erst mühsam über den normalen Weg aufrufen müssen. Hier reicht dann nur noch ein Klick.

Auch für die Werbe-Industrie ist dies ein sehr effektives Werkzeug. Hier können noch zusätzliche Informationen untergebracht werden. Bei Plakaten, Werbebroschüren und Flyern können so Platzangebot und Kosten optimiert werden.

QR-Codes sind sehr pflegeleicht. Sie sind so konstruiert, dass sie auch dann noch funktionieren, wenn sie teilweise verschmutzt oder beschädigt sind. Auch die Anforderung von Lesegeräten sind sehr gering. Handys oder Computer müssen mit einer Lese-Software, wie zum Beispiel Beetagg,  ausgestattet sein, damit die Entschlüsselung wieder funktioniert. Grundsätzlich ist der Größe des Inhaltes oder den Abmessungen eines QR-Codes keine Grenze gesetzt.

Ein paar Mindestanforderungen müssen allerdings eingehalten werden. Die Kantenlänge darf nicht zu klein sein (mindestens 2,5 cm Kantenlänge), damit Geräte mit einfacher Leseoptik, wie Handy-Kameras, den Code scharfstellen und entziffern können. Auch sollte die Textlänge nicht über 300 Zeichen lang sein. Ältere Handys können Probleme mit der Darstellung zu großer QR-Codes haben.

QR-Codes selber machen

Um eigene QR-Codes zu erstellen, kann man auf etliche Online-Dienste zurückgreifen. GOQR.ME ist ein einfach zu bedienender QR-Generator. Hier lassen sich Texte, vCards, Telefonnummern, URL´s und sogar SMS-Texte inklusive Telefonnummer erfassen.

So nutzen Sie den QR-Generator:

1. Rufen Sie in Ihrem Web-Browser die Seite GOQR.ME auf.

2. Wählen Sie mit einem Klick auf eine Registerkarte das gewünschte Format aus, zum Beispiel „vCard“.

3. Tragen Sie in dem gewählten Format alle gewünschten Informationen ein. Im rechten Bereich des Bildschirms sehen Sie dann den fertigen QR-Code.

4. Unterhalb des QR-Codes kann mit dem Schieberegler die Kantenlänge verändert werden.

5. Mit der Schaltfläche „Herunterladen“, speichern Sie den Code im PNG-Format auf Ihre Festplatte. Der Code kann nun per Email versendet werden, oder bei Bedarf, auch ausgedruckt werden.

Die Schaltfläche „Einbetten“ ermöglicht es, den Link in einen Instant-Messenger einzubetten oder den Code in HTML umzuwandeln, damit dieser in eine Webseite oder in einer Ebay-Auktion integriert werden kann.

Testen Sie doch gleich mal den Generator und senden Ihrem/Ihrer Arbeitskollegen (-in) eine Fun-Nachricht oder die Uhrzeit der nächsten Raucherpause…

QR-Codes automatisch erkennen

Zum Entschlüsseln eignet sich sehr gut der QR-Reader von BeeTagg. Er ist sehr einfach zu bedienen und erkennt auch die Codes sehr schnell.

Zum Installieren rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite www.beetagg.com/downloadreader/ auf und geben Ihre Handynummer in das Textfeld ein. Der Reader wird dann direkt per SMS auf Ihr Handy gesendet, und Sie müssen nur noch den Installationsanweisungen folgen. Mit Eingabe von „http://get.beetagg.com“ in Ihren Handybrowser erreichen Sie das gleiche Ergebnis.

Nach der Installation starten Sie den BeeTagg-Reader und wählen „Scannen“. Es wird die Scanfunktion über die Handykamera gestartet. Halten Sie die Kamera einfach nur vor den QR-Code und Ihr Handy zeigt die Informationen in Klarschrift. Abhängig vom Format des Codes können noch weitere Optionen wie SMS-Versand oder Speicher-Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Testen Sie doch mal den Reader mit dem Code:

QR Code

oder mit diesem:

QR Code

Tipp: Mit dem Snapshot-Modus werden QR-Codes auf dem Handy gespeichert, um dann später gelesen oder weiterverarbeitet zu werden.

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Hardware & Software

Windows 7: Alle Ordner anzeigen; versteckte Ordner, Dateien und Systemdateien sichtbar machen

Wenn Sie den Windows Explorer starten, können Sie durch alle Ordner der Festplatte stöbern. Durch wirklich alle? Nicht ganz. Denn auf der Festplatte gibt es jede Menge versteckte Ordner. Die sind zwar physikalisch vorhanden, werden vom Explorer aber nicht angezeigt. Macht nichts. Mit einer kleinen Konfigurationsänderung machen Sie alles sichtbar. Ohne wenn und aber.

Alle Ordner anzeigen

Damit der Windows Explorer wirklich alle Ordner anzeigt, können Sie bei Windows Vista und Windows 7 die versteckten und verborgenen Ordner und Dateien folgendermaßen sichtbar machen:

1. Starten Sie den Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Rufen Sie den Befehl „Organisiern | Ordner- und Suchoptionen“ auf.

3. Wechseln Sie ins Register „Ansicht“.

4. Entfernen Sie das Häkchen bei „Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)“, um die versteckten Systemdateien sichtbar zu machen. Bestätigen Sie die Sicherheitswarnung mit „Ja“.

5. Blättern Sie weiter runter, und aktiveren Sie die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“. Danach schließen Sie das Fenster mit OK.

Vorsicht: Das Verstecken ist ein Schutzmechanismus von Windows. Löschen Sie keinesfalls versteckte oder geschützte Systemdateien. Im schlimmsten Fall startet Windows dann nicht mehr. Um wieder die Standardansicht mit geschützten und versteckten Dateien und Ordner wiederherzustellen, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 und klicken auf „Standardwerte“.

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Android Handy & Telefon

Android Smartphones: Gesprächsdauer anzeigen

Kein Flatrate-Vertrag? Dann kommt es auf jede Gesprächsminute an. Jede Sekunde länge kostet bares Geld. Damit die Handykosten nicht explodieren, sollten Sie bei Minutenverträgen die Gesprächsdauer im Auge behalten. Das geht bei Android-Smartphones ganz einfach.

Um bei Android-Handys die Gesprächsdauer der zuletzt geführten Handygespräche in Minuten und Sekunden anzuzeigen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie zur Telefon-App, und tippen Sie auf „Anrufe“.

2. Es erscheint eine Liste aller zuletzt getätigten Anrufe. Tippen Sie auf das Gespräch, für das Sie die Gesprächsdauer in Erfahrung bringen möchten.

3. Auf der nächsten Seite steht oben im grauen Feld, wie viele Minuten und Sekunden das Gespräch gedauert hat und um welche Uhrzeit es geführt wurde.

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Android Handy & Telefon

Android Tethering: Android-Handys als WLAN-Hotspot nutzen – zum Beispiel fürs iPad oder Netbook

Mobiles Internet wird immer wichtiger. Nicht nur für Handys und Smartphones – auch für Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs wie das iPad. Doch extra fürs Netbook eine SIM-Karte plus Datentarif anzuschaffen, geht ins Geld. Besitzer eines Android-Handys können auf die Zusatzinvestition verzichten. Denn mit der Tethering-Funktion wird aus dem Android-Handy ein WLAN-Hotspot für alle WLAN-fähigen Geräte.

Dank Tethering können zum Beispiel auch WLAN-iPads (iPads ohne SIM-Karte) unterwegs und von überall ins Internet. Ein WLAN-Gerät genügt. Das Grundprinzip ist einfach: Das Android-Handy baut über das Handynetz eine Internetverbindung auf. Gleichzeitig fungiert das Android-Handy als WLAN-Hotspot – also als Zugangspunkt für alle in der Nähe befindlichen WLAN-Geräte. Diese können sich mit dem Android-Hotspot verbinden und darüber ins Internet gehen.

Wichtig: Damit’s funktioniert muss das Android-Handy  mit der Android-Version 2.2 (oder höher) ausgestattet sein. Erst mit der Version 2.2 (auch „Froyo“ genannt), hat Google die Tethering-Funktion ins Android-Betriebssystem gepackt.

Um aus einem Android-Handy (ab Android 2.2) einen WLAN-Hotspot für alle WLAN-Geräte in der Umgebung zu machen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie in den „Einstellungen“ den Befehl „Wireless“ auf.

2. Tippen Sie auf „Tethering & mobiler Hotspot“.

3. Mit „Mobiler WLAN-Hotspot“ aktivieren Sie die Tethering-Funktion.

4. Tippen Sie auf „WLAN-Hotspot-Einstellungen“ und danach auf „WLAN-Hotspot konfigurieren“, um die Zugangsdaten einzustellen.

5. Im folgenden Fenster können Sie den Namen des WLAN-Hotspots, die Verschlüsselungsmethode und das Kennwort festlegen.

Das war’s. Ab sofort können sich alle WLAN-Geräte mit dem Android-Hotspot verbinden und die Internetverbindung des Android-Smartphones nutzen. Allerdings zehrt das Tethering gehörig am Akku. Wenn Sie die Hotspot-Funktion längere Zeit nutzen möchten, lassen Sie das Android-Handy am besten in der Ladestation oder schließen es per USB am Notebook an, um dessen Akku mitzunutzen.

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Hardware & Software

Google Android gefahrlos in virtueller Maschine testen

Googles Betriebssystem „Android“ für Handys ist in aller Munde. Android schickt sich an, eine echte Alternative zum Platzhirschen iPhone zu werden. Wer Android einmal anfassen und hautnah erleben möchte, muss sich nicht extra ein Android-fähiges Handy zulegen. Ein PC reicht. Wir zeigen, wie Sie auf Ihrem Rechner gefahrlos ein echtes Android-System testen können.

Alles, was Sie dazu brauchen ist die kostenlose Virtualisierungssoftware „VirtualBox“. Damit können Sie innerhalb Ihres Rechner anderes Rechner simulieren. Windows, Linux – oder eben Android. So geht’s Schritt für Schritt:

1. Laden und installieren Sie die kostenlose Virtualisierungssoftware VirtualBox. Die Downloadadresse: http://www.virtualbox.org.

2. Dann rufen Sie die Webseite http://www.android-x86.org/download auf und laden das aktuelle ISO-Image von Android herunter. Zum Download klicken Sie im Bereich „StableRelease“ auf den aktuellen Eintrag mit der Kennung .iso, etwa „android-x86-1.6-r2.iso“.

3. Starten Sie VirtualBox, und legen Sie eine neue virtuelle Maschine mit folgenden Einstellungen an:

Betriebssystem: Linux
Version: Linux 2.6
Arbeitsspeicher: 512 MB
Bootfestplatte: Festplatte erzeugen, Dynamisch wachsend, Größe 512 MB

4. Über die Schaltfläche „Ändern“ nehmen Sie folgende Änderungen an der virtuellen Maschine vor:

Anzeige: Grafikspeicher 8 MB
Audio: Audio-Controller SoundBlaster 16
Netzwerk im Bereich „Erweitert„: Adaptertyp PCnet-Fast III

5. Im nächsten Schritt muss die virtuelle Maschine so eingestellt werden, dass sie vom Android-ISO-Image startet. Wechseln Sie im Dialogfenster „Ändern“ in den Bereich „Plattenspeicher“. Klicken Sie unterhalb von „IDE-Controller“ auf „leer“ und dann rechts neben „CD/DVD-Laufwerk“ auf das gelbe Ordnersymbol.

Danach klicken Sie auf „Hinzufügen“ und wählen die im Schritt 2 heruntergeladene ISO-Datei aus. Schließen Sie die Fenster mit OK bzw. „Auswählen“.

Das war’s. Wenn Sie jetzt in VirtualBox doppelt auf die virtuelle Maschine klicken, startet Android und Sie können gefahrlos alle Funktionen ausprobieren. Für das Testsystem wählen Sie im Auswahlmenü den Eintrag „Live CD – Run Android-x86 without installation“.

Da sich alles geschützt in einer virtuellen Maschine abspielt, kann mit Ihrem Hauptrechner nichts passieren. Wichtig, falls die virtuelle Maschine den Mauszeiger „gefangen“ hat: Wenn Sie die rechte [Strg]-Taste drücken, gehört der Mauszeiger wieder dem Hauptrechner.