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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows-Benutzerkonten blitzschnell mit neuen Passwörtern ausrüsten

Manchmal ist es notwendig, neue Passwörter für eines oder mehrere Benutzerkonten zu vergeben. Ein regelmäßiges Ändern von Zugangsdaten dient ohnehin einer besseren Sicherheit. Wer auf seinem PC mehrere Benutzerkonten verwalten muss, der kann dies am schnellsten über die Eingabeaufforderung erledigen.

Dies funktioniert aber nur über ein Benutzerkonto mit Administratorrechten. Dies ist bei Windows 7 normalerweise deaktiviert. Die Aktivierung des Admin-Kontos geschieht ebenfalls über die Eingabeaufforderung.

Dazu klickst du auf Start | Alle Programme | Zubehör und führst den Eintrag Eingabeaufforderung per Rechtsklick als Administrator aus. Dann gibst du in das Fenster den Befehl net user Administrator /active:yes ein und bestätigst mit der Taste [Enter]. Nicht vergessen, nach der Passwortvergabe in diesem Fenster das Admin-Konto wieder zu deaktivieren. Der erforderliche Befehl heißt net user Administrator /active:no.

Wer sich bereits im Administrator-Konto befindet, der benötigt die Aktivierung natürlich nicht und kann direkt mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Öffne nun mit der Tastenkombination [Windows][R] die Dialogbox Ausführen, gib den Befehl cmd ein und bestätige diesen Vorgang mit OK.

Tippe in der Kommandozeile den Befehl net user ein und bestätige ihn mit [Enter], damit alle auf dem Rechner vorhandenen Benutzerkonten angezeigt werden.

Um nun ein Passwort zu ändern, gibst du den Befehl net user Benutzerkonto * ein. Ersetze Benutzerkonto durch den benötigten Kontonamen und achte darauf, dass der Stern durch eine Leerstelle vom Namen getrennt ist. Bestätige diesen Befehl mit [Eingabe]. Danach wirst du aufgefordert, das neue Kennwort einzugeben, dass wiederum mit [Eingabe] bestätigt wird.

Die Änderung ist nun abgeschlossen und die Kommandozeile kann beendet werden. Müssen mehrere Konten mit neuen Kennwörtern ausgestattet werden, dann wiederhole die Arbeitsschritte entsprechend oft.

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Firefox Google Internet & Medien

Firefox Gmail Panel: Auf Google Mail zugreifen, ohne die aktuelle Webseite zu verlassen

Anders als Microsoft Outlook, benötigt Google Mail ein aktives Browser-Tab. Das bedeutet, dass Sie beim Zugriff auf Ihr Gmail-Konto immer die aktuelle Internetseite verlassen müssen. Jetzt aber die gute Nachricht für alle Firefox-Nutzer: Mit dem Add-on „Gmail Panel“ ist nun Schluss damit.

Die kostenlose Erweiterung spendiert der Firefox-Symbolleiste ein zusätzliches Icon, dass Sie direkt zu Ihrem Posteingang führt. Vorausgesetzt, dass Sie die Option „Angemeldet bleiben“ aktiviert haben.

Aber nun zum Download und der Installation. Starten Sie Ihren Firefox-Browser, klicken Sie auf den Firefox-Button, und wählen Sie im Kontextmenü „Add-ons“ aus. Geben Sie in das Suchfeld „Gmail Panel“ ein und starten Sie dann die Suche.

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Das gesuchte Add-on wird an oberster Stelle der Ergebnisliste angezeigt. Mit der Schaltfläche „Installieren“ fügen Sie die Erweiterung Ihrem Browser hinzu. Mit einem Browser-Neustart ist es dann aktiv und einsatzbereit.

Klicken Sie auf das Icon des „Gmail Panel“ um Ihr E-Mail-Account einzublenden.

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Nun können Sie wie gewohnt Ihre E-Mails abrufen, bearbeiten und versenden. Zum Schließen klicken Sie erneut auf das Icon von „Gmail Panel“.

Ein weiterer Vorteil dieser Erweiterung ist die Benachrichtigungs-Funktion, wenn eine neue Nachricht eintrifft. Auf Wunsch kann diese Benachrichtigung auch mit einem akustischen Signal versehen werden.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Andere Benutzer zwangsweise abmelden

Wenn auf Ihrem Windows-7-PC mehrere Benutzerkonten eingerichtet sind, kam es bestimmt schon einmal vor, das sich ein Anwender für eine längere Zeit nicht abgemeldet hat. Möchten Sie dann als Admin Änderungen am System vornehmen, wie zum Beispiel neue Software installieren, dann ist das nur eingeschränkt möglich, solange die anderen Konten aktiv sind. Auch wenn diese Benutzer gerade nicht greifbar sind, können sie zwangsweise abgemeldet werden ohne den Computer auszuschalten.

Am schnellsten und einfachsten geht das mit dem Task-Manager und Administratorrechten. Den rufen Sie am besten über das Startmenü auf. Klicken Sie dazu auf das Windows-Icon in der Taskleiste oder drücken Sie auf Ihrer Tastatur die [Windows]-Taste. Geben Sie dann in das Suchfenster den Befehl taskmgr.exe ein und bestätigen Sie mit der Tastenkombination [Strg][Alt][Enter].

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Im Fenster des „Taskmanager“ wechseln Sie zum Register „Benutzer“ und wählen das Konto aus, das abgemeldet werden soll.

bild-2-benutzer-konto-administrator-recht-register-auswählen-beenden-markieren-schaltfläche-button-taskmgr-alt-strg-enter-kombination

Mit der Schaltfläche „Abmelden“ wird das ausgewählte Benutzerkonto geschlossen. Die nachfolgende Warnmeldung…

bild-3-warnmeldung-task-manager-icon-startmenü-benutzer-abmelden-nicht-gespeichert-daten-gehen-verloren

…bestätigen Sie mit dem Button „Benutzer abmelden“. Danach wird das Benutzerkonto auch aus der Liste des Task-Managers entfernt.

Aber Achtung: Sollten sich bei dem Benutzer aber noch offene Programme, Ordner oder Dokumente befinden, werden diese abgebrochen und ohne Speichern beendet.

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Google Internet & Medien

Google Mail: E-Mails im Hintergrund versenden

Google Mail (Gmail) hat hat den Vorteil, überall verfügbar zu sein. Egal ob per Notebook, Android-Handy oder im Internet-Cafe. Bei letzterem zahlt man einen Zeittarif. Hat man hier etliche E-Mails zu versenden, kann es zeitlich eng werden. bei jeder mit Gmail versendete Nachricht wird mit der Meldung „Ihre Nachricht wurde gesendet.“ quittiert. Bis zu dieser Meldung wird Ihnen eine Zwangspause auferlegt. Je nach Größe der Nachricht und Bandbreite der Internetverbindung kann das länger dauern. In dieser Zeit können Sie keine andere Email erstellen. Hier heißt es aber „Zeit ist Geld“. Mit ein paar Änderungen der Einstellungen kann diese Wartezeit abgeschaltet und die Nachrichten im Hintergrund versendet werden.

Starten Sie Google Mail (Gmail), und melden sich bei Ihrem Konto an. Anschließend klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol und wählen im Kontextmenü die Option „Einstellungen“.

Im neuen Fenster „Einstellungen“ wählen Sie das Register „Labs“. Suchen Sie in der Liste der experimentellen Funktionen den Eintrag „Senden im Hintergrund“, und aktivieren Sie diesen mit der entsprechenden Schaltfläche.

Bestätigen Sie die Änderung mit dem Button „Änderungen speichern“ am Ende der Seite. Ab sofort erscheint beim Versenden einer E-Mail die Nachricht „Wird im Hintergrund gesendet.“ und Sie können ohne Wartezeit mit dem Verfassen einer neuen Nachricht beginnen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Registry anderer Benutzerkonten ändern ohne sich vom aktuellen Konto abzumelden

In früheren Artikeln haben wir schon etliche Registry-Tricks beschrieben, die unter „HKEY_CURRENT_USER“ vorgenommen wurden. Die so geänderte Registry betrifft aber nur die von dem aktuellen Benutzerkonto. Soll aber eine Änderung auch für ein anderes Benutzerkonto des gleichen Computers gelten, muss man sich erst bei dem anderen Konto anmelden. Mit einem wenig bekannten Trick ist das aber nicht nötig.

Aber Achtung: Gehen Sie bei Registry-Änderungen generell sehr vorsichtig vor. Falsche Eingaben oder versehentliches Löschen von Inhalten kann dazu führen, dass Benutzerkonten oder das Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann. Lesen Sie hier, wie ein Registry-Backup angelegt wird.

Starten Sie den Registrierungs-Editor wie folgt:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl „regedit“ ein, und klicken Sie auf „OK“. Markieren Sie im linken Navigationsbereich

HKEY_USERS

…und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Struktur laden“.

Navigieren Sie zu über „c:benutzer“ zu dem Konto, dessen Registry geändert werden soll, markieren Sie die Datei „NTUSER.DAT“, und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Öffnen“.

Im Dialogfenster „Struktur laden“ tragen Sie den Namen des betreffenden Kontos ein und bestätigen mit „OK“.

Als neuer Unterschlüssel von „HKEY_USERS“ wird die Registry des anderen Kontos angezeigt.

Der Unterschlüssel wird wieder entfernt, wenn Sie diesen markieren und „Datei | Struktur entfernen“ wählen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Systemverzeichnisse mit Punkten oder Schrägstrichen öffnen

Bei Windows 7, Vista und XP lassen sich einige Systemverzeichnisse wie „Arbeitsplatz“ oder „C:“ sehr schnell mit Punkten oder Schrägstrich öffnen. Das erspart nicht nur den Schnelltippern viel Zeit.

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R] um das Eingabefenster „Ausführen“ zu öffnen Mit den folgenden Zeichen öffnen Sie folgende Verzeichnisse:

Windows XP 

  • mit einem Punkt („.“) wird das Benutzerverzeichnis des angemeldeten Kontos geöffnet,
  • mit zwei Punkten („..“) das Verzeichnis „C:Dokumente und Einstellungen“,
  • mit drei Punkten („…“) der Arbeitsplatz
  • und mit dem Backslash-Schrägstrich („“) das Verzeichnis „C:“

Windows 7 und Vista

  • mit einem Punkt („.“) wird das Benutzerverzeichnis des angemeldeten Kontos geöffnet,
  • mit zwei Punkten („..“) das Verzeichnis „C:Benutzer“
  • und mit dem Backslash-Schrägstrich („“) das Verzeichnis „C:“