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15 Reparaturanleitungen für das iPhone 5s kostenlos herunterladen

Eine iPhone-Reparatur kann ganz schön teuer werden. Es geht aber auch kostenlos. Gängige Reparaturen wie den Akku- und Display-Tausch oder den Austausch von Home-Button und Lautsprecher können handwerklich geschickte iPhone-Besitzer ganz einfach selbst durchführen. Auf der Webseite von iFixIt gibt 15 es gut bebilderte Reparaturanleitungen für das iPhone 5S.

iPhone 5S selbst reparieren

Auf der Seite www.ifixit.com/Device/iPhone_5s stehen insgesamt 15 reicht bebilderte Reparaturanleitungen zum Download bereit, auch als PDF-Download. Die Fotos und begleitenden Texte zeigen Schritt für Schritt wo man ansetzen muss und welche Werkzeuge benötigt werden. Wer nicht gerade zwei linke Hände hat, sollte damit alle wichtigen Reparaturen problemlos selbst durchführen können. Im Angebot sind Anleitungen für folgende Reparaturen:

  • Batterie/Akku tauschen
  • Display tauschen
  • Rückseite tauschen
  • Kopfhörer tauschen
  • Frontkamera ausbauen
  • Hintere Kamera tauschen
  • Home-Button wechsen
  • Lightning-Anschluss reparieren
  • Logik-Board ausbauen
  • Power-Button (Ein-/Ausschaltknopf) reparieren
  • SIM-Kartenslot reparieren
  • Lautsprecher tauschen
  • Vibrationsmodul reparieren
  • Lautstärketasten reparieren

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Werkzeug-Set billiger kaufen

Zum Öffnen des iPhones und Durchführung der Reparaturen empfiehlt iFixIt Spezialwerkzeuge – die man natürlich direkt auf der iFixIt-Homepage kaufen kann. Die Preise sind dort aber recht happig. Die Alternative: Das mit 12€ unschlagbar günstige 20-teilige iPhone-Werkzeugset von Amazon. Auch Ersatzteile gibt es bei Amazon; ein neues Display zum Beispiel für rund 94 Euro.

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Heim & Hobby Heimwerken

Strickmuster Download: Hunderte Strickmuster, Kreuzstichmuster und Strickanleitungen kostenlos herunterladen

Handarbeit ist wieder In. Besonders das Stricken erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Kein Wunder, lässt sich mit den richtigen Strickmustern fast alles selbst anfertigen. Stellt sich nur die Frage, wo man die besten Strickmuster herbekommt? Die Antwort: Aus dem Internet. Im Web gibt es tausende tolle Stickmustervorlagen zum Herunterladen.

Kostenlose Strickmuster und Strickanleitungen

Zu den besten Anbietern zählt das Garnstudio von Drops Design. Hier gibt es unzählige Strickmuster für Damen, Herren, Kinder und Babys sowie jede Menge Zubehör. Hier eine kleine Auswahl:

  • Damen (Pullover, Jacken, Strümpfe, Handschuhe …)
  • Herren (Pullover, Socken, Jacken, …)
  • Kinder (Pullover, Hemden, Handschuhe, Socken,…)
  • Zubehör (Schuhe, Taschen,, Mützen …)
  • Ponchos und Schals
  • Puppen und Tiere
  • Strick- und Häkelmuster

Alle Strickmuster lassen sich kostenlos auf der Webseite anzeigen oder ausdrucken. Zum Nach-Stricken ideal. Und sollte es nicht auf Anhieb klappen, können Sie sich im Forum mit Gleichgesinnten austauschen. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Nachstricken.

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Die besten Strickmuster-Bücher

Übrigens: Falls Sie auf der Webseite keine passenden kostenlosen Strickmuster finden, können wir folgende Bücher rund ums Stricken und Strickmuster empfehlen. Schließlich hat das Buch den Vorteil, dass man beim Stricken nicht vor dem Rechner sitzen muss. Folgende Strickbücher mit Strickmustern sind empfehlenswert:




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Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit der Windows-Problemaufzeichnung oder Schrittaufzeichnung schnell erstellen

Schnell mal eine anschauliche Anleitung erstellen um sie zum Beispiel per E-Mail zu versenden ist gar nicht so einfach. Doch, ist es wohl! Jedenfalls, wenn man das Bordmittel „Windows-Problemaufzeichnung“ von Windows 7 kennt; bei Windows 8 nennt sich das Ganze „Schrittaufzeichnung“.

Bordmittel „Problemaufzeichnung“ bzw. „Schrittaufzeichnung“ starten

Eigentlich ist das Tool, wie der Name schon sagt, für die Dokumentation von Fehlern vorgesehen, es eignet sich aber auch hervorragend dazu eigene Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu erstellen.

Starten Sie als erstes die Problemaufzeichnung mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl „psr„. Damit wird die Problemaufzeichnung (Windows 7) bzw. die Schrittaufzeichnung (Windows 8/8.1) gestartet.

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Nach dem Programmstart klicken Sie auf „Aufzeichnung starten“ und führen alle Arbeitsschritte durch um die Schritt-für-Schritt-Anleitung zu erstellen.

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Kommentare separat erfassen

Während Sie Ihre Anleitung aufzeichnen, können auch zusätzliche Kommentare und Hinweistexte hinzugefügt werden. Daraufhin wird ein Textfeld eingeblendet, in dem Sie den Zusatztext eintragen können. Er wird später in der Anleitung abgebildet.

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Diese Funktion ist wichtig, da sonst keinerlei Texte während der Aufzeichnung (in diesem Beispiel die URL von Tipps, Tricks, Kniffe) erfasst werden. So läuft man nicht Gefahr, eventuelle Passwörter unbeabsichtigt zu verbreiten.

Aufzeichnung beenden und speichern

Nachdem alle Arbeitsschritte durchgeführt wurden, wird die Aufnahme mit „Aufzeichnung beenden“ gestoppt und kann nun gespeichert werden. Der Windows-Explorer öffnet sich automatisch. Nur noch den Dateinamen festlegen und mit „Speichern“ bestätigen.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung per E-Mail versenden

Nach der Speicherung schließt sich der Windows-Explorer und die soeben erstellte Anleitung kann aus dem Tool heraus direkt per E-Mail versendet werden. Mit der kleinen Pfeil-Schaltfläche am rechten Rand öffnen Sie das Kontextmenü und wählen die Option „An E-Mail-Empfänger senden“.

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Öffnen der Anleitung und Darstellung im Browser

Der Empfänger der Schritt-für-Schritt-Anleitung braucht dann nur noch die ZIP-Datei zu entpacken und die darin enthaltene „Problemlösung“ per Doppelklick zu öffnen. Sie wird dann im Webbrowser angezeigt.

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Möchten Sie die Screenshots der Anleitung als Diashow anzeigen, dann öffnen Sie die Anleitung mit dem Microsoft Internet Explorer. Mit anderen Webbrowsern erfolgt nur eine normale Ansicht.

Die Screenshots wurden automatisch durchnummeriert und werden oberhalb des Bildes mit der dazugehörigen Aktion angezeigt. Der grüne Rahmen zeigt den Ort der oben beschriebenen Aktion.

Fazit:

Die Problemaufzeichnung ist ein nützliches Tool, das etwas zweckentfremdet auch eine kleine (Start-) Hilfe sein kann.

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Android Handy & Telefon iPad iPhone

Ikea Augmented Reality: Vor dem Kauf testen, wie die Möbel am besten in die Wohnung passen

Vor jedem Möbelkauf sollten zuerst die benötigten Maße genau ermittelt werden, damit der neue Schrank oder das neue Sofa genau passen. Auch wenn man im neuen Ikea-Katalog schon das gewünschte Möbelstück gefunden hat, weiß man aber nicht immer genau, ob auch die Farbe oder das Modell zur übrigen Einrichtung passt. Im Katalog sieht halt alles immer toll aus. Damit Sie nach dem Kauf keine böse Überraschung erleben, können Sie schon vorab per „Augmented Reality“ mit Ihrem Smartphone oder Tablet das neue Möbelstück in Ihrer Wohnung platzieren.

Die neue Ikea Katalog App erhalten Sie kostenlos im Google Play Store und iTunes App Store.

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Installieren Sie die Ikea-Katalog-App auf Ihrem Handy oder dem Tablet-PC und starten Sie diese anschließend. Wählen Sie im Menü die Option „Entdecke mehr“ aus und halten Sie dann Ihr Handy über die vorher ausgewählte Katalogseite.

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Die durch die App gestartete Kamera erkennt das auf der Seite befindliche Möbelstück. Wird das 3D-Symbol angezeigt…

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…tippen Sie darauf, um die Anleitung zur Möbel-Platzierung zu starten. Sie werden dann Schritt für Schritt durch das Programm geführt.

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Dabei wird erklärt, wie mit Fingergesten das Objekt gedreht, vergrößert und verkleinert wird. Das ausgewählte Möbelstück wird anfangs nur als schematische Darstellung eingeblendet.

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Im vorletzten Arbeitsschritt wählen Sie über die Schaltfläche „Produkte anzeigen“ das gewünschte Modell aus.

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Mit dem Kamera-Symbol unten rechts im Bildschirm, wird ein Foto dieser Ansicht im JPG-Format gespeichert.

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Mit diesem Foto bewaffnet und der Gewissheit das alles gut aussieht, steht nun einem Möbelkauf bei Ikea nichts mehr im Wege.

Ein kleines „Aber“ gibt es dennoch.

Die Android-App funktioniert zwar ab Version 2.3, ist aber ziemlich rechenintensiv. Getestet wurde das Programm mit einem Huawei Ascend Y201 Pro mit „Ice Cream Sandwich“ (= 4.0). Auch hier waren die Reaktionszeiten recht langsam, die Bedienung hat aber trotzdem zuverlässig funktioniert.

Es ist noch zu erwähnen, das nicht jedes Ikea-Produkt virtuell platziert werden kann. Für viele Produkte stehen aber andere Ansichten zur Verfügung.

Hier einige Beispiele:

  • frei drehbare 3D-Ansichten
  • Produktvideos
  • Einrichtungsvorschläge

Zusätzlich lässt sich der aktuelle Gesamtkatalog oder einzelne Themenbereiche herunterladen.

Auch wenn es ein paar kleine negative Aspekte gibt, ist die App durchaus zu empfehlen, da die „Augmented Reality“-Funktion den Möbelkäufer vor unnötigen Wegen bewahrt.

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Hardware & Software

SyncBack: Schnelle Backups durch Synchronisieren – so einfach geht’s Schritt für Schritt

Wenn Sie sich nicht lange mit dem Thema Backup beschäftigen, sondern möglichst schnell und unkompliziert Daten sichern möchten, empfiehlt sich der Einsatz eines Synchronisations-Tools. Damit legen Sie nur einmal fest, welche Daten wohin gesichert werden sollen, und den Rest erledigt das Programm für Sie. Es kopiert auf Knopfdruck oder automatisch alle neu hinzugekommenen oder geänderten Dateien auf die externe Festplatte.

Gute Programme zum Synchronisieren gibt es im Internet kostenlos. Zu den beliebtesten Tools gehören DirSyncAllwaysyncTraybackup oder SyncBack.

Ganz einfach sichern mit SyncBack Freeware

Um mit dem Gratistool SynBack Daten automatisch auf eine externe Festplatte zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zunächst installieren Sie das kostenlose Backupprogramm SyncBackFree von der Webseite www.2brightsparks.com/freeware/freeware-hub.html.

2. Nach der Installation müssen Sie im ersten Schritt ein Backupprofil festlegen. Damit legen Sie fest, welche Daten wohin gesichert werden sollen. Sie können auch mehrere Profile anlegen, etwa getrennt für Dokumente, Bilder, Musik oder Videos.

Rufen Sie im SyncBack-Programm den Befehl „Profil | Neu“ auf, und wählen Sie die Option „Sicherung“. Geben Sie anschließend einen Namen für das Profil ein.

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3. Im nächsten Fenster wählen Sie bei „Quelle“ und „Ziel“ den Eintrag „Internes/externes Laufwerk, Netzwerkpfad, usw.“ und klicken auf „Fertig“.

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4. Klicken Sie in der Zeile „Quelle“ auf die gelbe Ordnerschaltfläche, und wählen Sie den Ordner aus, in dem sich die zu sichernden Dateien befinden, etwa „Eigene Dateien“ oder den Benutzerordner „C:Users<Benutzername>“, in dem sich bei Windows 7 und 8 alle persönlichen Daten befinden.

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5. Anschließend klicken Sie in der Zeile Ziel auf die Ordnerschaltfläche und wählen den Zielordner auf der externen Festplatte aus, in den die Dateien kopiert werden sollen, etwa Y:Backup.

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5. Das war es im Grunde schon. Über die linke Spalte sowie die Schaltfläche „Experte“ können Sie weitere Einstellungen vornehmen – für einfache Backups reicht die Grundkonfiguration aber aus. Klicken Sie auf OK, um das Profil zu speichern.

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6. Beantworten Sie die Frage, ob Sie einen Testlauf durchführen möchten mit Ja. Damit prüfen Sie zunächst, ob Sie alles richtig eingestellt haben. Im Protokollfenster zeigt das Programme, welche Dateien beim nächsten Durchlauf kopiert würden. Prüfen Sie hier, ob wirklich alle wichtigen Daten berücksichtigt werden.

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7. Um die Datensicherung tatsächlich durchzuführen, schließen Sie zunächst alle Programme. Damit verhindern Sie, dass Dateien während des Sicherungsvorgangs noch geöffnet sind und nicht mitgesichert werden. Anschließend markieren Sie das Profil und klicken auf die Schaltfläche „Starten“.

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8. SyncBack prüft zuerst, welche Daten noch nicht gesichert wurden und zeigt eine Übersicht der ausgewählten Dateien. Klicken Sie auf „Ausführung fortsetzen“, um den Kopiervorgang zu starten. Die Dateien werden anschließend wie gewünscht kopiert.

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In der Spalte „Fortschritt“ erkennen Sie, wie viele Dateien noch gesichert werden müssen. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, erscheint in der Spalte „Status“ der Eintrag „Erfolg“. Sollte SyncBack Dateien nicht sichern können, weil sie zum Beispiel geöffnet waren, erscheint eine Fehlermeldung. Mit dem Befehl „Aktion | Protokoll anzeigen“ anzeigen erhalten Sie eine Liste aller Dateien, die nicht kopiert wurden.

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Direkter Zugriff auf Sicherheitskopiene

Das Praktische am 1:1-Backup: Im Zielordner, auf der externen Festplatte, können Sie direkt auf die gesicherten Dateien zugreifen. Zwar verfügt SyncBack auch über eine Wiederherstellen-Funktion; die ist aber gar nicht notwendig. Über den Windows-Explorer haben Sie direkt Zugriff auf die Sicherungsdateien.

Das Sichern automatisieren per Zeitplan

Mit Programmen wie SyncBack sind Sicherheitskopien eine Sache von wenigen Mausklicks. Es geht sogar noch komfortabler. Sie können einen Zeitplan festlegen, nach dem das Programm automatisch für das Kopieren der neuen oder geänderten Dateien sorgt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Zeitplan für automatische Backups einzurichten:

1. Markieren Sie im SyncBack-Fenster das Backupprofil, das automatisch ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Zeitplan“, und bestätigen Sie das Fenster mit „Ja“.

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Wenn Sie Windows XP verwenden, erscheint der Hinweis, dass die Sicherung nur dann automatisch durchgeführt werden, wenn Ihr Windows-Benutzerkonto mit einem Kennwort geschützt ist. Wenn Sie Windows auch weiterhin ohne Kennwort nutzen möchten, klicken Sie auf „Ja“, um diese Beschränkung aufzuheben.

3. Kreuzen Sie ganz unten das Kontrollkästchen „Nur ausführen, wenn angemeldet“ an.

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4. Im oberen Bereich des Fensters geben Sie das Intervall für die automatische Sicherung an, etwa Wöchentlich, Freitags um 13:00 Uhr.

4. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

Das Backupprofil wird jetzt automatisch im gewünschten Intervall ausgeführt. Sollte der Rechner zum gewählten Zeitpunkt ausgeschaltet sein, holt SyncBack das Backup beim nächsten Rechnerstart nach.

Mehrere externe Festplatten nutzen und Sicherungskopien richtig lagern

Noch ein Extra-Tipp: Das Sichern auf nur eine externe Festplatte ist riskant. Ist die externe Platte am Rechner angeschlossen, können zum Beispiel durch einen Blitzschlag beide Datenträger – die interne und externe Festplatte – beschädigt werden. Am besten sichern Sie Ihre Daten zusätzlich auf einer zweiten externen Platte. Hierzu schließen Sie beide externe Festplatten an und richten in SyncBack ein Profil ein, dass alle Daten von der einen zur anderen externen Festplatte kopiert. Lagern Sie die zweite Backup-Festplatte außer Haus, etwa bei Verwandten. Wenn Sie zum Beispiel zwei externe Festplatten zum Sichern verwenden, lagern Sie immer eine der beiden Backup-Platten außer Haus. Um bei besonders wichtigen Daten auf Nummer sicher zu gehen, lagern Sie die Backup-Datenträger im Schließfach der Bank.

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TrueCrypt: Ganz einfach verschlüsselte Laufwerke anlegen

Im Zuge der Abhörskandale – Stichwort NSA und Edward Snowden – sorgen sich immer mehr PC-Anwendern um die Sicherheit der eigenen Daten. Und zwar nicht nur um die Daten, die übers Internet verschickt werden, sondern auch die eigenen Dokumente, Fotos und E-Mails auf dem eigenen Rechner. Kein Wunder, schließlich gibt es genügend Schnüffelprogramme, mit denen Unbefugte Dateien öffnen, lesen und übers Internet verschicken können. Doch es gibt ein Gegenmittel. Wenn Sie Dateien regelmäßig oder in großen Mengen geheim halten möchten, können Sie Verschlüsselungsprogramme nutzen, die einzelne Bereiche oder die komplette Festplatte sicher verschlüsseln oder verstecken.

Dateien auf verschlüsselten Laufwerken speichern

Als sicher und bisher ungeknackt kommt die kostenlose Software TrueCrypt zum Einsatz, die weltweit als derzeit sicherstes Verstecktool gilt. TrueCrypt ist eine OpenSource-Lösung mit offenem Quellcode; es gibt also keine versteckten Hintertürchen.

Das sichere Verschlüsseln von Dateien ist mit TrueCrypt einfach. Zunächst legen Sie ein sogenanntes TrueCrypt-Volume an. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Laufwerk, das im Windows-Explorer als eigenes Festplattenlaufwerk eingebunden wird. Es ist also keine „echte“ physikalische Festplatte, sondern eine verschlüsselte Datei, die Windows als Laufwerk erkennt und sich wie eine normale Festplatte nutzen lässt. Mit einem wichtigen Unterschied: alle dort gespeicherten Daten sind sicher verschlüsselt.

TrueCrypt einrichten und konfigurieren

So legen Sie verschlüsselte Laufwerke an und verstecken Dateien:

1. Rufen Sie die Webseite www.truecrypt.org auf, laden Sie unter „Downloads“ die aktuelle der Verschlüsselungstools TrueCrypt herunter. Anschließend starten Sie die heruntergeladene Datei und folgen den Anweisungen des Installationsassistenten.

2. Im nächsten Schritt laden Sie das Language Pack für die deutsche Benutzeroberfläche herunter. Wechseln Sie zur Webseite www.truecrypt.org/localizations.php, und klicken Sie in der Zeile „German“ auf den Download-Link. Nach dem Download entpacken Sie die ZIP-Datei und kopieren alle dort enthaltenen Dateien in den TrueCrypt-Programmordner, zum Beispiel in den Ordner C:ProgrammeTrueCrypt.

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3. Starten Sie TrueCrypt mit dem Befehl „Start | Alle Programme | TrueCrypt | TrueCrypt“.

4. Um ein neues verschlüsseltes Laufwerk anzulegen, klicken Sie auf „Volumen erstellen“ (Mit „Volumen“ sind Laufwerke gemeint). Markieren Sie die erste Option „Eine verschlüsselte Containerdatei erstellen“, und klicken Sie auf Weiter.

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5. Wählen Sie die Option „Standard TrueCrypt-Volumen“, und bestätigen Sie mit Weiter.

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6. Klicken Sie auf „Date“i, und wählen Sie den Speicherort für den digitalen Safe. Geben Sie einen Dateinamen mit der Kennung .tc ein – etwa „MeinVersteck.tc“ –, und wählen Sie den Dateityp „TrueCrypt-Volumen“. Aus dieser Datei wird später das verschlüsselte Laufwerk, in das Sie sie die zu versteckenden Dateien und Ordner legen. Die TrueCrypt-Datei wird als Laufwerk in den Explorer eingebunden.

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7. Im nächsten Fenster wählen Sie den Verschlüsselungsalgorithmus. Am schnellsten ist AES. Wer es noch sicherer mag, kann auch alternative Varianten wie AES-Twofish-Serpent verwenden. Die sind noch sicherer, aber auch langsamer. Die Unterschiede erkennen Sie beim Klick auf „Benchmark“.

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8. Im nächsten Schritt bestimmen Sie, wie groß das verschlüsselte virtuelle Laufwerk werden soll, etwa 30 GB.

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9. Geben Sie das Kennwort für den späteren Zugang zu den Dateien an. Beachten Sie dabei die Hinweise im Dialogfenster und die Tipps im Artikel „Das optimale Kennwort„. Je länger und zufälliger das Kennwort gewählt wurde, umso sicherer sind die Daten dort aufgehoben. Am besten sind lange Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben.

10. Anschließend wählen Sie das gewünschte Dateisystem, zum Beispiel NTFS. Falls Sie nicht sicher sind, welches Dateisystem zum Einsatz kommen soll, nehmen Sie FAT.

Bewegen Sie die Maus für einige Sekunden, um einen möglichst sicheren Zufallsschlüssel für die Verschlüsselung zu generieren, und klicken Sie auf „Formatieren“. Sobald die Formatierung abgeschlossen ist, klicken Sie auf „Beenden“.

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11. Jetzt können Sie das verschlüsselte Laufwerk in die Laufwerksliste des Windows Explorers einbinden. Klicken Sie im TrueCrypt-Programmfenster auf „Datei“ und wählen die soeben angelegte Datei aus, zum Beispiel „MeinVersteck.tc“.

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12. Markieren Sie im oberen Teil des TrueCrypt-Programmfensters einen Laufwerksbuchstaben für das verschlüsselte Laufwerk aus – zum Beispiel V: – , und klicken Sie auf „Einbinden“.

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13. Geben Sie das Kennwort für das verschlüsselte Laufwerk ein. Im TrueCrypt-Fenster erkennen Sie, unter welchem Laufwerksbuchstaben das neue Laufwerk erreichbar ist.

14. Damit das Laufwerk bei jedem Windows-Start automatisch eingebunden wird, rufen Sie den Befehl „“Favoriten | Eingebundenes Volument zu Favoriten hinzufügen“ auf. Anschließend markieren Sie oben das Laufwerk, kreuzen Sie das Kästchen „Ausgewähltes Volumen beim Anmelden einbinden“ und bestätigen mit OK.

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Das neue Laufwerk steht jetzt wie ein normales Festplattenlaufwerk im Windows-Explorer zur Verfügung. Es sieht im Explorer aus wie ein normales Laufwerk und verhält sich auch so. Speichern Sie dort alle Dateien, die Sie verschlüsseln und damit verstecken möchten. Die Verschlüsselung erfolgt automatisch und ohne merklichen Geschwindigkeitsverlust. Beim nächsten Windows-Start bindet TrueCrypt das verschlüsselte Laufwerk automatisch in die Laufwerksliste ein – sofern Sie nach dem Start das richtige Verschlüsselungskennwort eingeben.

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Kennwort nicht vergessen

Selbst wenn die Festplatte oder das Notebook gestohlen werden, haben Datendiebe keine Chance, auf die Daten des verschlüsselten virtuellen Laufwerks zuzugreifen. Auch ob und wie viele Dateien dort gespeichert sind, ist nicht sichtbar. Doch aufgepasst: Wenn Sie das Kennwort vergessen, sind Sie die Daten für immer los. Es gibt keine Hintertüren oder Tricks, um die Verschlüsselung ohne das richtige Passwort zu knacken.

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Hardware & Software

iPhone-Batterie ersetzen: Geld sparen und den iPhone Akku selbst tauschen

Ein viel geäußerter Kritikpunkt bei Apples iPhone ist der fest verbaute Akku. Zwar hat der Akku eine sehr hohe Qualität und Kapazität und verrichtet normalerweise bei pfleglicher Behandlung auch über mehrere Jahre seinen Dienst, doch irgendwann ist auch er am Ende und muss getauscht werden. Gehen Sie hierfür zu einem Händler oder zu Apple selbst, sind für den Akkuwechsel zwischen 50 und 100 Euro fällig. Wer selbst etwas technisches Geschick mitbringt, kann mit der richtigen Anleitung den Akku jedoch auch selbst tauschen und viel Geld sparen. Hier die wichtigsten Infos, die Sie zum Akkutausch beim iPhone kennen müssen.

iPhone-Akku kaufen

Mit etwas Suche im Internet haben Sie schnell den für Ihr iPhone passenden Akku gefunden. Doch achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen seriösen Händler auswählen und wenn möglich einen neuen Original Akku kaufen. Billige Kopien und minderwertige Akkus können Ihr Gerät beschädigen. Preislich müssen Sie für einen Original Akku mit 15 bis 20 Euro rechnen. Auch Amazon bzw. Amazon-Händler verkaufen iPhone-Akkus – ein Übersicht finden Sie hier.

Die passende Anleitung

Der Akkuwechsel selbst unterscheidet sich von iPhone Modell zu iPhone Modell zum Teil erheblich. Manchmal muss nur die Rückseite geöffnet werden, teilweise müssen aber auch Teile oder Front entfernt werden. In der Regel fügen viele Händler dem Akku eine kurze Anleitung zum Wechsel bei. Praktisch sind auch die vielen im Netz zu findenden Videos, die den Tausch für jedes iPhone Modell Schritt für Schritt erklären. Gute Video-Anleitungen finden Sie zum Beispiel bei iFixit.com:

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Benötigtes Werkzeug

Für den Tausch reicht meist ein kleiner Schraubenzieher, eine Gehäuseöffner aus Plastik und ein kleiner Saugnapf sowie evtl. eine Pinzette. Das Werkzeug kann bei vielen Online-Händlern für wenige Euro zum Akku hinzu bestellt werden.

Der Tausch

Gehen Sie beim Tausch exakt nach Anleitung vor und seien Sie sehr sorgfältig bei den einzelnen Arbeitsschritten, um das iPhone nicht zu beschädigen. Verwenden Sie eine saubere und glatte Arbeitsoberfläche und legen Sie die einzelnen Teile sicher ab. In der Regel ist der Tausch innerhalb weniger Minuten durchgeführt und von jedem technisch versierten iPhone Nutzer durchzuführen. Je nach Modell können Sie so leicht 50 Euro und mehr sparen.

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Internet & Medien

Anonym im Internet surfen: Tor Browser Bundle und der anonyme Firefox zum Mitnehmen

Mit Anonymisierungssoftware wie JonDonym oder Tor werden die Surfspuren des eigenen Rechners wirksam verswischt. Doch was tun, wenn auch unterwegs, etwa im Internetcafé oder bei Freunden anonym gesurft werden soll? Dann können Sie die Anonymisierungssoftware inklusive Browser auf einen USB-Stick installieren. Damit surfen Sie dann an jedem Rechner anonym und unerkannt durchs Web.

Tor Browser Bundle: Die Tarnkappe für unterwegs

Die Einrichtung einer „Tarnkappe zum Mitnehmen“ ist einfach. Mit folgenden Schritten installieren Sie die Anonymisierungssoftware auf einen USB-Stick:

1. Schließen Sie den USB-Stick an.

2. Rufen Sie die Webseite https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en auf, und klicken Sie im unteren Downloadbereich auf „Deutsch (de)“.

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3. Klicken Sie doppelt auf die heruntergeladene Datei.

4. Wählen Sie per Klick auf die Schaltfläche […] den USB-Stick als Zielordner, und klicken Sie danach auf „Extract“. Die Dateien werden daraufhin auf den USB-Stick kopiert.

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Mit dem USB-Stick können Sie von jedem Rechner aus anonym surfen. Sie müssen nur den Stick einstöpseln und im Ordner „Tor Browser“ auf dem Stick doppelt auf die Datei „Start Tor Browser.exe“ klicken.

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Der Tor Browser ist eine modifizierte Version des Firefox-Browsers. Die Anonymisierungssoftware Tor ist hier bereits integriert. Alle damit aufgerufenen Webseiten werden durch das Tor-Netzwerk geleitet und anonymisiert. Alle zwischengespeicherten Informationen wie Cookies, Lesezeichen oder besuchte Webseiten werden auf dem USB-Stick gespeichert; der Hauptrechner bleibt „sauber“.

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Alle Seiten, die Sie mit dem Tor-Browser besuchen, werden anonym besucht. Achtung: Wenn Sie mit anderen Browser surfen, hinterlassen Sie wieder wie gewohnt die üblichen Surfspuren.

Ob Sie wirklich anonym unterwegs sind oder nicht, lässt sich leicht feststellen. Wenn Sie Tor nutzen, prüfen Sie den Status über die Webseite check.torproject.org. Mehr Informationen erhalten Sie mit dem Anonymisierungstest von JonDonym, den auch Tor-Nutzer verwenden können. Auf der Webseite www.jondos.de/de/anontest erkennen Sie in den Ampelfarben, wie erfolgreich Tor und JonDonym Daten wie IP-Adresse, Standort, Netzzugang oder Referrer verschleiern.