IP-Check Anonymitäts-Test: Was Webseiten und Onlinedienste alles über mich und meinen Rechner wissen

Jeder Websurfer weiß: Sobald eine Internetseite angesurft wird, erhält der Webseitenbetreiber jede Menge Informationen über den eigenen Rechner. Doch was genau wird da verraten? Welche Informationen werden abgefragt oder automatisch übermittelt? Der Anonymitäts-Test von JonDonym verrät’s.

Anonym im Web surfen und dadurch die eigene Privatsphäre schützen

Das Internet ist voll von Datensammlern, die Ihre Spuren, die Sie im Netz hinterlassen, speichern und für eigene Zwecke verwenden. Da weiß man nie, wozu diese Daten verwendet werden. Täglich hört man neue Schreckensmeldungen in den Medien. Man sollte jedes mal, wenn in ein Formular persönliche Daten eingegeben werden sollen, genau überlegen ob dies wirklich nötig ist. Eine weitere Möglichkeit seine Privatsphäre zu schützen, ist anonym zu surfen.

Internet-Explorer: Ab Version 8 mit dem Privat-Modus anonym im Internet surfen

Der Microsoft Internet-Explorer besitzt einen Privat-Modus mit dem keine Daten über Ihre Browser-Sitzung gespeichert werden. Somit kann nicht nachvollzogen werden, auf welche Webseiten Sie sich während Ihrer Mittagspause angesehen haben. Standardmäßig ist das InPrivate-Browsen allerdings deaktiviert. Nachfolgend zeigen wir, wie dieser Modus aktiviert wird.

Mozilla Firefox: Unsichtbar surfen und keine Spuren hinterlassen

Wer im Internet anonym surfen möchte, weil man einen fremden Computer nutzt oder in der Mittagspause mal vom Arbeitsplatz aus surfen möchte, kann dies mit einem Add-on für den Firefox tun. Damit verpassen Sie Ihrem Firefox-Browser eine Tarnkappe. Diese heißt Stealther 1.0.8 und ist kostenlos erhältlich.

Firefox Browser: Referer verstecken und nicht mitsenden

Sobald Sie eine Webseite aufrufen, erfährt der Webseitenbetreiber, von welcher Webseite Sie kommen. Wenn Sie zum Beispiel von unserer Seite auf die Microsoft-Seite klicken, erfährt Microsoft, dass Sie von tipps-tricks-kniffe.de kommen. Die Information, woher ein Besucher kommt, steht im sogenannten Referer, der bei jedem Klick mitgeschickt wird. Wer das nicht möchte und lieber unerkannt surft, kann das Senden des Referers abschalten. Der Webseitenbetreiber kann dann nicht mehr nachvollziehen, von welcher Seite Sie gekommen sind.

Apple iPhone: Rufnummer unterdrücken oder senden?

Beim Telefonieren mit dem Handy haben Sie die Wahl: soll die Rufnummer beim Empfänger angezeigt werden oder nicht. Ob’s praktisch ist, dass der Angerufene erkennt, wer da anruft ist Geschmackssache. Der eine mag’s, wenn man sofort weiß, wer dran ist – andere bleiben lieber anonym. Wie auch immer; beim iPhone können Sie blitzschnell zwischen Rufnummernunterdrückung und Anzeige der Rufnummer wechseln.

Apple iPhone: Safari-Cache, Cookies und Verlauf löschen

Auf dem Desktop-Rechner kennt man die Prozedur: Möchte man keine Surfspuren hinterlassen, müssen Browserverlauf, der Cache-Zwischenspeicher und die Cookies gelöscht werden. Nur dann können andere PC-Nutzer nicht mehr nachverfolgen, auf welchen Webseiten man sich getummelt hat. Die digitale Putzaktion können Sie auch auf dem iPhone durchführen.