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Hardware & Software

iTunes Sprache: Nach dem Update nur noch Englisch? iTunes wieder auf deutsche Menüführung umstellen

So ein Update bringt nicht immer Verbesserungen. Oft schleichen sich auch Fehler ein. Wird zum Beispiel Apples Musiksoftware iTunes aktualisiert, erscheint die Programmoberfläche mitunter in englischer Sprache. Selbst wenn Sie in den Einstellungen die Sprache auf Deutsch umstellen, bleibt iTunes bei der englischen Menüführung. Wir zeigen, wie Sie iTunes trotzdem wieder auf deutsche Menüs umstellen.

Der Sprachfehler taucht zum Beispiel beim Update auf iTunes 10.2.1.1 auf. Nach der Aktualisierung gibt’s nur noch englische Menüs und Befehle. Die Änderungen im Dialogfenster „Edit | Preferences“ bringt nichts. Um wieder zur deutschen Oberfläche zu gelangen, hilft folgender Trick:

1. Schließen Sie iTunes.

2. Wechseln Sie in die Windows-Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung)

3. Hier wechseln Sie in den Bereich „Programme | Programme und Funktionen“.

4. In der Programmliste markieren Sie den Eintrag „iTunes“ und klicken auf „Reparieren“. Die iTunes-Installation wird daraufhin überprüft und korrigert.

Das war’s auch schon. Nach der Reparatur erscheint iTunes wieder mit Menüs und Befehlen in deutscher Sprache.

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Hardware & Software Outlook

Outlook-Daten nach Excel oder Word übernehmen

Viel PC-Anwender verwalten ihre Adressen mit Outlook. Doch was tun, wenn die Outlook-Adresse in eine Excel-Tabelle oder einem Word-Dokument übernommen werden sollen? Dann werden meist mit dem Export-/Import-Assistenten die Adressen aus Outlook in eine Datei exportiert und danach wieder in Excel importiert. Viel zu umständlich. Über die Zwischenablage von Windows geht’s viel schneller.

Um Outlook-Adressen in die Zwischenablage zu übernehmen, sollten Sie im Menü „Ansicht“ zuerst eine Ansicht wählen, in der alle gewünschten Felder dargestellt werden, etwa die Ansicht „Alle Felder“ oder „Liste“. Mit dem Befehl „Ansicht | Anordnen nach | Aktuelle Ansicht | Aktuelle Ansicht anpassen“ bzw. bei Outlook 2010 per Klick auf „Ansichtseinstellungen“ können Sie anschließend die nicht benötigten Felder ausblenden.

Zeigt die Listenansicht die gewünschten Felder, markieren Sie mit der Tastenkombination [Strg][A] sämtliche Kontaktdaten. Danach drücken Sie die Tastenkombination [Strg][C], um die markierten Elemente in die Zwischenablage zu kopieren. Jetzt wechseln Sie zu Word oder Excel und fügen die kopierten Adressen mit der Tastenkombination [Strg][V] ins Word- bzw. Excel-Dokument ein.

Ein Vorteil der Copy/Paste-Methode: Im Gegensatz zum Import-/Export-Assistenten können Sie auch Daten aus benutzerdefinierten Feldern übernehmen – das geht mit dem Export-Assistenten nicht.

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Hardware & Software

Windows: Speicherwarnung bei vollen Festplatten abschalten

Windows passt genau auf und warnt, sobald eine Festplatte zu voll wird. Jedes Mal, wenn es knapp wird, erscheint ein entsprechendes Warnfenster. Das kann ganz schön lästig werden, wenn es sich zum Beispiel um eine Archiv-Partition mit Backups handelt, die in absehbarer Zeit nicht kleiner wird. Gut, dass man die Warnung vor vollen Festplatten mit wenigen Handgriffen abschalten kann.

Damit Windows nicht jedes Mal eine Warnmeldung präsentiert, sobald es auf der Festplatte eng wird, können Sie das Warnfenster folgendermaßen deaktivieren:

1. Öffnen Sie den Registrierungseditor, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] drücken, den Befehl „“regedit“ eingeben und auf OK klicken.

2. Im Registrierungseditor wechseln Sie in den Ordner

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer

3. Dann klicken Sie in den rechten Fensterbereich und rufen den Befehl „Neu | DWORD-Wert“ auf, um einen neuen Eintrag zu ergänzen. Geben Sie dem neuen Eintrag den Namen

NoLowDiskSpaceChecks

4.  Klicken Sie doppelt auf den neuen Eintrag „NoLowDiskSpaceChecks“, geben Sie den Wert „1“ ein, und bestätigen Sie mit OK. Das war’s. Ab sofort verzichtet Windows auf die nervigen Meldungen bei zu vollen Festplatten.

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Hardware & Software

Windows: Den Start-Ordner des Windows-Explorers ändern

Standardmäßig öffnet der Windows-Explorer beim Start die Rubrik „Bibliotheken“ des angemeldeten Benutzers. Verwalten Sie Ihre Dateien jedoch in einem Ordner oder Laufwerk abseits der von Windows angenommenen Ordnerstruktur, macht es Sinn diese Voreinstellung so zu verändern dass sie den eigenen Vorlieben entspricht. Dies spart bei jedem Aufruf des Dateisystems Zeit und lästiges Suchen nach dem korrekten Ordner.

Um die Windows Voreinstellung anzupassen und zum Beispiel immer das Laufwerk d: zu öffnen können Sie den Aufruf um einen beliebigen Ordner oder eine Laufwerksangabe erweitern.

So geht’s:

1. Öffnen Sie „Start | Alle Programme | Zubehör“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Windows-Explorer Verknüpfung und wählen Sie den Menüpunkt „Senden an, Desktop (Verknüpfung herstellen)“ aus. Dieser Befehl erstellt eine neue Verknüpfung auf dem Desktop.

2. Wechseln Sie nun auf den Desktop und wählen Sie die neu erstellte Verknüpfung aus.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und wählen Sie, ganz unten, den Menüpunkt „Eigenschaften“ aus.

4. Wechseln Sie auf den Reiter „Verknüpfung“ und anschließend in den Eintrag „Ziel“.

5. Erweitern Sie den bereits vorhandenen Eintrag

%windir%explorer.exe

um den Ordner oder das Laufwerk das beim Start automatisch geöffnet werden soll. Für das Laufwerk d: lautet der Befehl zum Beispiel:

%windir%explorer.exe d:

6. Speichern Sie die Einstellungen nun über den Button OK. Die erstellte Verknüpfung öffnet nun immer in dem von Ihnen vorgegebenen Ordner oder Laufwerk.

Es lassen Sich auch Systemordner oder beliebige andere Ordner als Startpfad für das Programm hinterlegen. So lautet der Befehl für den Ordner „Eigene Dokumente“ zum Beispiel

%windir%explorer.exe %USERPROFILE%Documents.

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Hardware & Software

VLC Player: Bild und Ton synchronisieren, Audiovorsprung einstellen

Der VLC Player ist eine kostenlose Software zum Abspielen von verschiedenen Videoformaten. Das Programm ist innerhalb von wenigen Augenblicken heruntergeladen und installiert und spielt alle gängigen Formate ab. VLC bietet seinen Benutzern eine einfache und übersichtliche Oberfläche und ermöglicht außer dem Abspielen noch weitere nützliche Funktionen. Aber: Bei vielen Videos kommt es vor, dass die Bild- und die Tonspur nicht synchron laufen. Beide Spuren sind verschoben, der Ton passt nicht zum Bild. Wir zeigen, wie Sie ihren VLC Media Player so einstellen, dass Bild und Ton der Videos wieder synchron werden.

Ton und Bild sind versetzt? So laufen beide wieder synchron

Damit Ton und Bild wieder synchron laufen, können Sie folgendermaßen den Audiovorsprung gegenüber Videos anpassen:

1. Starten Sie den VLC Player.

2. Gehen Sie im Menü des Players auf „Extra“ und als Nächstes auf „Spur-Synchronisierung“.

3. Unter dem Punkt „Audiovorsprung gegenüber Video“ können Sie die gewünschte Zeitverschiebung eingeben.

4. Mit einem positiven Wert für die Verschiebung wird die Audiospur gegenüber der Videospur verzögert abgespielt. Bei einem negativen Wert wird der Ton früher als das Bild abgespielt.

5. Je nachdem wie stark der Unterschied zwischen Video- und Audiospur ist, desto größer muss der Wert für die Zeitverschiebung eingestellt werden.

6. Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“ und spielen Sie das gewünschte Video ab.

Dank des Schiebereglers lässt sich der VLC Media Player auf jede Art der Zeitverschiebung einstellen und ermöglicht wieder ein problemloses Abspielen von Videos. Da die Unterschiede zwischen Ton- und Bild von Video zu Video verschieden sein können, müssen Sie bei einem neuen Video mitunter einen anderen Wert einstellen. Hier hilf einfach mehrfaches Ausprobieren bis Bild und Ton wieder zusammenpassen.

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Heim & Hobby

Photoshop Passbildschablone: Mit Photoshop Passfotos selber machen

Sie müssen einen neuen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein beantragen? Dann brauchen Sie ein Passfoto. Und zwar nicht irgendeins, sondern ein Passfoto, das den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Und die sind streng. Nur wenn die gesetzlichen Auflagen erfüllt werden, wird das Passfoto akzeptiert. Wichtig ist zum Beispiel das richtige Format oder die Position von Augen und Nase. Wer selbst Passfotos anfertigen muss, muss also einiges beachten. Die gute Nachricht: Im Internet gibt es eine Passbildschablone für Photoshop. Damit können Sie ganz einfach am eigenen Rechner eigene Passfotos machen, die garantiert von den Behörden akzeptiert werden.

So legen Sie mit Photoshop und der Photoshop-Passbildschablone eigene Passfotos an:

1. Rufen Sie die Webseite http://www.dforum.net/showthread.php?t=511365 auf.

2. Klicken Sie auf „Hier geht’s zum Download“, um die Passbildschablone für Photoshop herunterzuladen.

3. Starten Sie Photoshop, und öffnen Sie das eigene Porträtfoto sowie die heruntergeladene Passbildschablone „passbild_neu.psd“.

4. Rechts unten in der Ebenenliste der Passbild-Schablone finden Sie die Ebene „hier das Bild einfügen“. Klicken Sie darauf, um die Ebene zu markieren.

5. Jetzt wechseln Sie zum Porträtfoto. Klicken Sie hier in der Ebenenliste mit der rechten Maustaste auf „Hintergrund“ und dann auf den Befehl „Ebene duplizieren“. Im folgenden Dialogfenster wählen Sie im Feld „Dokument“ den Eintrag „passbild_neu.psd“.

6. Jetzt müssen Sie das eingefügt Foto skalieren (verkleinern), indem Sie die Tastenkombination [Strg][T] drücken. An den Ecken erscheinen daraufhin Anfasser in Form kleiner Quadrate. Klicken Sie auf eines der Quadrate, halten Sie die [Shift/Umschalten]-Taste gedrückt, und ziehen Sie das Quadrat mit gedrückter Maustaste.

7. Sobald das Foto richtig in der Schablone platziert ist (wichtig ist z.B. der Augenbereich), blenden Sie in der Ebenenliste per Klick auf das Augensymbol folgende Ebene aus:

– Alter 6-9 Jahre
– Alter über 10 Jahre
– Maske (nicht mitdrucken)

8. Drucken Sie das fertige Passfoto aus und schneiden Sie es gegebenenfalls auf die richtige Größe. Die weißen Pfeile zeigen, wo das Foto beschnitten werden muss.

Vorgaben der Bundesdruckerei

Übrigens: Neben dem richtigen Format und der Position der Augen kommt es auch auf den richtigen Gesichtsausdruck, den Hintergrund oder die korrekte Beleuchtung an. Welche gestalterischen Anforderungen erfüllt werden müssen, erfahren Sie auf den Internetseiten der Bundesdruckerei:

Gestalterische Vorgaben für Personalausweise, Reisepässe und den ePass

Passbildschablonen der Bundesdruckerei

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Handy & Telefon

Apple iPhone Tricks: Die iPod Menüs ändern und anpassen

Der iPod in Apples iPhone sind auf allen Geräten gleich aus: Von Hause aus gibt es hier Ansichten für Listen, Interpreten, Alben, Videos und Weitere. Was viele iPhone-User nicht wissen: Die iPod-Menüs innerhalb des iPhones lassen sich ganz einfach ändern und nach eigenen Wünschen anpassen.

Das geht folgendermaßen: Wechseln Sie im iPhone in den Bereich „iPod“ und dort in die Ansicht „Mehr.“ Anschließend tippen Sie oben links auf „Bearbeiten“.

Im nächsten Fenster können Sie die iPod-Menüs beliebig anpassen und etwa um „Alben“, „Podcasts“, „Hörbücher“, „Komponisten“, „Compilations“, „Playlists“, „Interpreten“,“ Titel“ oder „Videos“ erweitern. Um Schaltflächen auszutauschen tippen Sie auf den entsprechenden Button und ziehen ihn mit dem Finger an die gewünschte Position. Mit „Fertig“ wird die neue Einstellung gespeichert.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Den Standard-Speicherort für Bilder, Dokumente und Downloads ändern

Mit Windows 7 feiern die sogenannten Bibliotheken ihre Premiere. Damit müssen Sie sich für Dokumente, Musik, Fotos und Videos nicht mehr die Ordner merken, in dem die Dateien abgelegt wurden. Bibliotheken fassen Dateien unterschiedlicher Speicherorte unter einem Sammelbegriff wie „Dokumente“ oder „Musik“ zusammen. Der Clou: Der Hauptspeicherort, an dem Dateien abgelegt werden, können Sie selbst bestimmen.

Das ist vor allem sinnvoll, wenn Sie Daten und Betriebssystem trennen möchten. Einige Anwender bevorzugen die Trennung, um zum Beispiel einfacher Sicherheitskopien anzulegen oder beim Update des Betriebssystems nicht erst die Daten extern sichern zu müssen.

Standardmäßig speichert Windows die eigenen Dateien auf der Hauptfestplatte „Lokaler Datenträger (C:)“, auf dem auch das Windows-System untergebracht ist. Viele Anwender gehen lieber einen anderen Weg und trennen Daten und System; die persönlichen Dateien werden zum Beispiel auf der separaten Festplatte D: gespeichert.

Um den Standard-Speicherort für Bilder, Dokumente und Downloads zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[E] den Windows-Explorer.

2. Dann klicken Sie auf die Bibliothek, dessen Standardspeicherort geändert werden soll, zum Beispiel auf die Bibliothek „Dokumente“.

3. Im rechten Fenster klicken Sie in der oberen Leiste rechts neben „Hierzu gehören“ auf „x Orte“.

4. Ergänzen Sie gegebenfalls per Klick auf „Hinzufügen“ den neuen Speicherort.

5. Klicken Sie mit der rechten auf den Ordner, der als neuer Standardspeicherort dienen soll. Danach schließen Sie die Fenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

Wenn Sie jetzt zum Beispiel Dateien in den Ordner „Dokumente“ ziehen, landen diese nicht mehr im Ordner „C:Benutzer<Benutzername>Eigene Dokumente“, sondern im neu festgelegten Standardordner, zum Beispiel auf der externen USB-Festplatte oder der Netzwerkfestplatte (NAS-Laufwerk).

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