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Hardware & Software Software

Den Bass beim Amazon Echo mit Sprachbefehlen ändern

In der Vergangenheit war der Sound des Amazon-Echo-Lautsprechers nicht besonders zufriedenstellend. Den Beschwerden der Nutzer ist Amazon nachgekommen und hat mit einem Update der Firmware den Bass verbessert. Zudem lässt sich der Bass auch per Sprachbefehl einstellen.

Als erstes überprüfst du, ob die Firmware-Version 595479920 bereits installiert ist. Das aktuelle Versionsnummer des Speakers findest du in der Alexa-App im Bereich Info.

Um die Bässe zu erhöhen, verwendest du den Sprachbefehl Alexa, turn up the Bass. Zum Verringern sagst du Alexa, turn down the Bass.

Leider akzeptiert Alexa diese Befehle nur in englischer Sprache. Ob oder wann die deutsche Version verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Zur Sprachumstellung rufst du die Seite alexa.amazon.com auf, loggst dich mit deinen Zugangsdaten ein und wählst in der Kategorie Sprache die Einstellung Englisch aus.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Im neuen Tab noch mehr besuchte Webseiten sehen

Öffnet man im Firefox-Browser einen neuen Tab, werden standardmäßig sechs Schnellwahl-Kacheln mit den am häufigsten besuchten Webseiten angezeigt. Dieses sehr nützliche Feature kennen die Nutzer des Opera-Browsers schon seit Jahren. Wer beim Firefox mehr als sechs Schnellwahl-Kacheln benötigt, kann diese sehr einfach verdoppeln. Mit einem kleinen Trick lassen sich aber auch viel mehr Kachel im neuen Tab anzeigen.

Schnellwahl-Kacheln verdoppeln

Die einfachste Vermehrung der Schnellwahl-Icons führt über das Zahnrad-Symbol im neuen Tab. Im Bereich Meistbesuchte Seiten aktivierst du die Option Zwei Reihen anzeigen. Da die Änderungen sofort greifen, ist kein Neustart des Browsers erforderlich.

Mehr als 12 Schnellwahl-Kacheln anzeigen

Wer mit 12 Schnellwahlen nicht auskommt, der kann über about:config beliebig viele Schnellwahlkacheln der Startseite hinzufügen.

Gib den Befehl about:config in die Adresszeile des Firefox ein und drücke die Taste [Enter]. Die nachfolgende Warnmeldung bestätigst du mit dem Button Ich bin mir der Gefahren bewusst!

Suche dann nach dem Eintrag browser.newtabpage.activity-stream.topSitesCount und öffne ihn mit einem Doppelklick. Im Eingabefeld tippst du dann die erforderliche Anzahl ein und bestätigst du mit OK.

Abschließend startest du den Browser neu, damit die Änderungen vom Firefox übernommen werden. Ab sofort steht dir die gewünschten Schnellwahl-Icons zur Verfügung.

Tipp:

Alle Elemente können auch bearbeitet werden, wenn man mit dem Mauszeiger über die Kachel fährt und auf das Drei-Punkte-Icon klickt. Die Webseite kann hier beispielsweise angepinnt oder gelöst und die URL bearbeitet werden.

Für nicht so häufig besuchte, aber dennoch wichtige Webseiten empfehlen wir auf jeden Fall das Anpinnen, damit sie nicht irgendwann aussortiert wird. Eine Sortierungsfunktion per Drag and Drop ist noch nicht vorhanden, sie soll voraussichtlich ab Firefox-Version 59 verfügbar sein.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Taskleisten-Symbole frei anordnen

Wenn man der Taskleiste Icons hinzufügt, werden sie immer von links nach rechts angeordnet. Diese Standard-Ordnung kann mit einem kleinen Trick aufgehoben werden.

Zuerst erstellst du auf dem Desktop, oder an einer anderen Stelle deines Rechners, einen neuen Ordner. Klicke mit der rechten Maustaste anschließend auf eine freie Stelle der Taskleiste und entferne das Häkchen vor der Option Alle Taskleisten fixieren.

Dann öffnest du erneut das Kontextmenü der Taskleiste, wählst dann Symbolleisten| Neue Symbolleiste aus und fügst dieser den soeben erstellten neuen Ordner hinzu. Er wird dann automatisch rechts unten in der Taskleiste angezeigt.

Ziehe nun den neuen Ordner ganz nach links, damit die bereits vorhandenen Icons an die rechte Seite der Taskbar wandern. Mit den Anfasspunkten kannst du nun die Programmsymbole der Taskleiste an die gewünschte Stelle, zum Beispiel in die Mitte, ziehen.

Zum letzten Mal klickst du mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und entfernst im Kontextmenü den Haken vor der Option Titel anzeigen. Das war´s auch schon.

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Chrome Internet & Medien

Chrome Browser: Individuelle Farben für besuchte Links festlegen

Der Chrome-Browser zeigt in den Suchergebnissen gefundene Webadressen in dunkelblau an. Bereits besuchte Webseiten-Adressen werden dagegen in violett abgebildet. Wenn violett nicht deine bevorzugte Farbe ist, dann tausche diese Farbe doch einfach gegen eine Bessere aus.

Hilfe per Addon

Das kostenlose Chrome-Addon Stylist ermöglicht mit ein paar Klicks den Austausch der Farbe von besuchten Webseiten. Wahlweise für eine Webseite oder für alle Webseiten. Stylist ist kostenlos im Chrome Web Store erhältlich.

Lade dir das Addon herunter und füge es deinem Chrome-Browser hinzu. Um ein neues Farbprofil anzulegen, klickst du auf das drei-Punkte-Icon, wählst im Kontextmenü Weitere Tools | Erweiterungen und öffnest im Addon Stylist die Optionen aus.

Neues Farbprofil erstellen

Wechsle dann in das Tab Styles und klicke auf den Button Add New Style. In der nachfolgenden Dialogbox trägst du in der obersten Zeile einen Namen für das neue Profil ein. Dann stellst du im Aufklappmenü prefix die Option domain ein, wenn du nur für eine bestimmte Webseite (z. B. www.google.de) die Links neu einfärben möchtest.

Soll die neue Farbe für alle Webseiten gelten, dann aktiviere die Einstellung All site. Danach trägst du in den großen Eingabebereich (Stylesheet Text) folgende Codezeile ein:

a:visited { color: #FF0000 !important }

Abschließend speicherst du die neue Farbgebung mit der Schaltfläche Save. Die Änderung ist sofort aktiv.

Der Farbcode #FF0000 in obigem Befehl sorgt für eine satte rote Farbe und kann natürlich individuell angepasst werden.

Andere Farben

Weitere HTML Farbcodes findest du zum Beispiel auf dieser Webseite. Klicke einfach eine Farbe des HTML Farben Chart oder HTML Farbwählers an, kopiere den Farbencode in deine Zwischenablage, und füge ihn in die Befehlszeile des Chrome-Addons Styles ein.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows 10: Startbutton und -Menü individuell anpassen

Im Bereich Personalisierung der Windows-10-Einstellungen lässt sich das Aussehen von Startmenü und -Button verändern. Wem aber das Windows-10-Startmenü nicht gefällt und lieber das klassische Design wieder zurückhaben will, ist mit dem Tool Classic Shell gut bedient.

Mehrere Designs zur Auswahl

Bei Classic Shell kannst du zwischen drei Design-Varianten auswählen. Auch der Startbutton lässt sich anpassen, beispielsweise mit einem anderen Bild (ideale Größe: 32×32 Pixel).

Das Tool Classic Shell ist kostenlos im Netz oder auf der Herstellerwebseite erhältlich.

Nach der Installation startest du das Programm und rufst die Classic Start Menü Einstellungen auf.

Startbutton individuell anpassen

Im Register Startmenü Design kannst du aus den Design-Varianten dein Lieblingslayout auswählen und den Startbutton anpassen.

Classic Shell kann aber noch viel mehr. Im Register Grundlegende Einstellungen legst du beispielsweise fest, wie Windows auf Shortcuts reagieren soll und welche Optionen der Button Herunterfahren noch bietet.

Bei Skin wählst du zwischen sechs Oberflächen aus und im Register Startmenü anpassen nimmst du abschließend das Feintuning deines „neuen“ Startmenüs vor.

Es lohnt sich auf jeden Fall Classic Shell zu testen und alle Features mal auszuprobieren.

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Hardware & Software Office Software Word

In Word die automatische Silbentrennung wieder aktivieren

Beim Schreiben längerer Texte erfolgt der Zeilenumbruch beim Erreichen des Zeilenendes automatisch. Der Umbruch wird nach dem letzten Wort, das noch in die Zeile passt, durchgeführt. Das Ergebnis ist dann meist ein recht ausgefranstes Schriftbild. Abhilfe schafft hier die Aktivierung der automatischen Silbentrennung.

Sie ist seit Word 2007 standardmäßig deaktiviert. Es sind nur wenige Mausklicks notwendig um die Silbentrennung zu aktivieren und passend zu konfigurieren.

Öffne das Register Layout und klicke im Bereich Seite einrichten auf die Option Silbentrennung. Im Aufklappmenü wählst du die Einstellung Automatisch aus und legst in den Silbentrennungsoptionen die maximale Anzahl von aufeinanderfolgenden Trennstriche fest.

Der Wert 3 sollte hier ausreichend sein, lässt sich bei Bedarf aber auch nachträglich noch ändern. Ab sofort wird das Schriftbild wesentlich weniger Lücken am Zeilenende aufweisen.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Taskleiste in Windows 10 automatisch verstecken

Die Taskleiste in den Windows Betriebssystemen erlaubt den schnellen Zugriff auf häufig verwendete Programme, Tools, Dateien und verschiedenen anderen Funktionen. Es gibt aber auch Nutzer, die sie am liebsten ausblenden würden, weil sie als störend empfunden wird oder das Display einfach zu klein ist. Wer auf eine permanente Anzeige der Taskleiste verzichten möchte, der kann sie automatisch ausblenden.

Das Ausblenden der Taskleiste ist dann überlegenswert, wenn sie nicht permanent genutzt wird. Wird die Taskbar dann doch benötigt, fährst du einfach mit dem Mauszeiger an den unteren Bildschirmrand um sie wieder sichtbar zu machen.

Desktop-PC

Unter Windows 10 findest du den Schalter für das automatische Ausblenden in den Einstellungen, die du am schnellsten mit der Tastenkombination [Windows][I] startest. Dann klickst du auf Personalisierung | Taskleiste.

Hier befindet sich der Schalter Die Taskleiste im Desktop-Modus automatisch ausblenden. Aktiviere den Schalter um die Taskleiste auszublenden und deaktiviere ihn um sie wieder dauerhaft sichtbar zu machen.

Besonderheit bei Windows 10

Da Windows 10 gleichermaßen auf Desktop-Computern und Convertibles, wie dem Microsoft Surface, installiert ist, gibt es hier eine Besonderheit. Das Betriebssystem Windows 10 erkennt automatisch, welche Version gerade verwendet wird.

Blendest du im Desktop-Modus die Taskleiste aus, so hat das keine Auswirkungen auf den Tablet-Betrieb. Das gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall.

Tablet-Modus

Im Tablet-Modus muss das Ausblenden separat vorgenommen werden. Die Arbeitsschritte sind aber identisch. Lediglich der Schalter heißt dann entsprechend Die Taskleiste im Tablet-Modus automatisch ausblenden.

Windows 7

Auch unter Windows 7 kann die Taskleiste bei Bedarf automatisch ausgeblendet werden. Der Pfad führt in diesem Betriebssystem über die Systemsteuerung und lautet wie folgt:

Start | Systemsteuerung | Darstellung und Anpassung | Taskleiste und Startmenü.

Aktiviere im Dialogfenster auf der Registerkarte Taskleiste die entsprechende Einstellung und speichere die Änderung mit Übernehmen oder OK.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Kommandozeilen-Verknüpfung im Kontextmenü wieder herstellen

Mit dem letzten großen Windows 10 Update, Redstone 2 oder auch Creators Update genannt, habt sich einiges geändert. Einige Funktionen und Features sind hinzugekommen, andere sind dafür entfernt worden. Entfernt wurde auch der Kontextmenüeintrag der Eingabeaufforderung. Er wurde nicht aus dem Betriebssystem entfernt, nur unsichtbar gemacht. Glücklicherweise kann man sich den Eintrag wieder zurückholen.

Seit Windows XP konnte die Eingabeaufforderung mit dem Shortcut [Umschalt][Rechte Maustaste] ganz bequem über das Kontextmenü gestartet werden. Seit dem letzten Windows 10 Update ist dieser Befehl durch PowerShell ersetzt worden. Offensichtlich soll dies mal der Nachfolger der Kommandozeile werden.

Um den alten Kommandozeilen-Befehl wieder in das Kontextmenü zurück zu holen, ist ein Eingriff in die Registry erforderlich. Du öffnest sie mit der Tastenkombination [Windows][R] über das Fenster Ausführen und dem Befehl regedit.

Navigiere dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\cmd

Im Verzeichnis cmd befindet sich der Eintrag HideBasedOnVelocityId, der umbenannt werden muss. Da er aber geschützt ist und sich nicht ohne weiteres ändern lässt, musst du erst die Berechtigungen des Ordners cmd anpassen.

Berechtigungen anpassen

Dazu klickst du mit der rechten Maustaste auf den Ordner cmd und wählst Berechtigungen aus. Im Dialogfenster Berechtigungen für „cmd“ klickst du auf den Button Erweitert und dann im Bereich Besitzer auf den Link Ändern.

In der nächsten Dialogbox legst du im Feld des zu verwendenden Objektnamen den neuen Besitzer ein. Er setzt sich aus dem Namen deines Rechners und dem betreffenden Benutzernamen zusammen (z. B.: Computer1\Thorsten). Ein Klick auf die Schaltfläche Namen überprüfen zeigt an, ob die Eingabe korrekt ist. In diesem Fall wird der gesamte Name unterstrichen angezeigt.

Mit OK bestätigst du die Eingabe und kehrst damit zum vorigen Dialogfenster zurück. Hier wählst du dann den Eintrag der Administratoren aus, klickst auf den Button Bearbeiten und aktivierst den Vollzugriff. Bestätige abschließend alle offenen Dialogfenster mit OK.

Eintrag umbenennen

Nun kannst du den Eintrag HideBasedOnVelocityId im Verzeichnis cmd umbenennen. Es reicht vollkommen aus, den Namen geringfügig durch ein vorangestelltes Zeichen (z. B. Stern oder Raute) zu ergänzen.

Damit wurde der Befehl Eingabeaufforderung hier öffnen nur in das Kontextmenü des Windows Explorers (Ordnerverwaltung) eingefügt.

Drei Änderungen sind notwendig

Insgesamt drei Einträge des Wertes HideBasedOnVelocityId müssen nach diesem Vorbild umbenannt werden.

Der zweite Eintrag ist für den Desktop verantwortlich. Ihn findest du hier:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shell\cmd

Die dritte und letzte Änderung wird in HKEY_CLASSES_ROOT\Drive\shell\cmd vorgenommen und fügt den Kommandozeilenbefehl in das Kontextmenü des Laufwerksbuchstaben ein.

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