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DSL schneller machen: Mit der Fritzbox die DSL-Verbindung optimieren

Die DSL Verbindung ist trotz inzwischen existierender Alternativen wie Kabelnetz, Mobilfunkzugang oder Lichtwellenleiter noch immer der meist verbreitete Breitbandinternetzugang in Deutschland. Da die maximal mögliche Datenrate auf einer DSL Leitung stark von der Entfernung zum nächsten DSLAM und von der Qualität des Kabels abhängt, definieren die Provider nur maximale Unter- und Obergrenzen zwischen denen sich die tatsächliche Bandbreite bewegen darf. In der Regel stellt sich der DSL Router je nach gemessener Leitungsqualität auf eine Geschwindigkeit in diesem Korridor ein.

So kann es vorkommen, dass ein Kunde mit einem Internetanschluss von maximal 16 Megabit pro Sekunde, nur sehr viel geringere Bandbreiten von z.B. 10 Megabit pro Sekunde nutzen kann. Teilweise kann diese Geschwindigkeit sich auch täglich ändern, da Störeinflüsse von Nachbarleitungen die Leitungsgüte beeinflussen. Nutzen Sie eine Fritzbox für Ihren Internetzugang, haben Sie die Möglichkeit die Leitungsgeschwindigkeit je nach Wunsch auf Performance oder Geschwindigkeit zu optimieren.

Maximale Performance für den DSL-Anschluss

Und so können Sie die benötigten Einstellungen vornehmen:

1. Melden Sie sich über Ihren Browser und die Internetadresse „fritz.box“ auf Ihrem Router an und öffnen Sie das Konfigurationsmenü.

2. Dort wählen Sie links den Menüpunkt „Internet“ und anschließend den Unterpunkt „DSL-Informationen“.

3. Im Reiter „Übersicht“ bekommen Sie die aktuelle DSL Geschwindigkeit angezeigt und im Reiter „DSL“ die theoretisch maximale Leitungskapazität.

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4. Im Reiter „Störsicherheit“ können Sie die Einstellungen zur Optimierung der DSL Verbindung vornehmen. Sie können jeweils getrennt nach Sende- und Empfangsrichtung einzelne Parameter auf maximale Stabilität oder maximale Performance einstellen.

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Stellen Sie testweise die Fritzbox auf maximale Performance und starten Sie den Router neu. Kontrollieren Sie anschließend die nun nach der neuen DSL Synchronisation erzielte Bandbreite. Eventuell zeigt Ihnen die Fritzbox jetzt eine höhere Geschwindigkeit an. Allerdings sollten Sie prüfen, ob eventuell vermehrt DSL Fehler oder Leitungsabbrüche zu verzeichnen sind. Sollte die DSL Verbindung instabil sein, müssen Sie die Parameter wieder in Richtung „Leitungsstabilität“ verschieben.

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Hardware & Software

WLAN-Hotspots der Telekom kostenlos nutzen

Die Telekom rollt nach eigenen Angaben den WLAN-Teppich in Deutschland aus. Ab Sommer 2013 will die Telekom in Kooperation mit dem Wifi-Anbieter „Fon“ innerhalb von drei Jahren 2,5 Millionen neue Hotspots in Deutschland errichten. Die gute Nachricht ist, dass diese Hotspots kostenlos sein sollen.

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Der kostenlose Zugriff auf diese Hotspots ist allerdings nur Telekom-Kunden mit einem „WLAN TO GO“ Zugang möglich. Im Gegenzug können die bisherigen „Fon“- Kunden natürlich auch auf die zusätzlichen Telekom Hotspots zugreifen.

Alle bei „WLAN TO GO“ und Fon registrierten Nutzer teilen das eigene WLAN mit den anderen registrierten Nutzern.

Die Partnerschaft mit dem Wifi-Anbieter „Fon“ ermöglicht zudem den Zugriff auf weltweit über 8 Millionen weitere WLAN-Hotspots.

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Die meisten Fon Hotspots befinden sich im Wesentlichen in England, Frankreich, Polen, Portugal, Japan und Brasilien. Ob sich in Ihrem Urlaub oder auf der Geschäftsreise ein kostenloser Internetzugang in der Nähe befindet, können Sie auf der Homepage von „Fon“ herausfinden. Klicken Sie auf den Link „Find a Fon Spot“ und navigieren Sie zum entsprechenden Ort.

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Schreibzugriff auf USB-Sticks verhindern

Wenn Sie verhindern möchten, dass Daten von Ihrem Computer auf USB-Sticks kopiert werden, sollten generell alle USB-Anschlüsse des Computers deaktiviert werden. Mit einem Eintrag in die Registry des Computers werden alle USB-Ports für USB-Sticks und USB-Festplatten ausgeschaltet.

USB-Ports deaktivieren

Mit folgenden Schritten unterbinden Sie für alle USB-Speichermedien (wie USB-Sticks oder USB-Festplatten) den Zugriff aus USB-Ports – alle anderen USB-Geräte wie USB-Drucker funktionieren trotzdem weiter:

1. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie „regedit“ ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

2. Navigieren Sie im Verzeichnisbaum des Registrierungseditors zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControl

3. Mit „Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ legen Sie einen neuen DWORD-Eintrag an und geben ihm den Namen „StorageDevicePolicies“.

4. Öffnen Sie anschließend den Eintrag „StorageDevicePolicies“, geben Sie den Wert „1“ ein und bestätigen Sie mit „OK“.

5. Starten Sie Ihren Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.

Ab sofort wird die Meldung „Der Datenträger ist schreibgeschützt“ angezeigt, wenn ein USB-Stick angeschlossen wird. Ein Kopieren von Dateien ist nun nicht mehr möglich.

Um die Sperre wieder rückgängig zu machen, rufen Sie den Eintrag „StorageDevicePolicies“ wieder auf und ändern den Wert auf „0“ (Null). Nach einem erneuten Systemstart können USB-Sticks wieder zum Datentransfer genutzt werden.

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Selbst gebrannte DVDs mit dem Laufwerk „Plextor PX-612U“ direkt am Fernseher ansehen

Möchte man seine selbst erstellten DVDs aus dem Urlaub oder die von einem Online-TV-Rekorder heruntergeladenen Filme auf dem Fernseher anschauen, muss man manchmal (je nach technischer Ausstattung) mehrere Hindernisse bewältigen. Entweder unterstützt der DVD-Player  das Video-Format oder das Diskformat nicht. Manchmal wird sogar beides nicht akzeptiert. Das gleich gilt auch für Media-Player. Die billigen unterstützen meist nur das AVI-Format. Eine gute Lösung bietet hier die Firma Plextor.

Sie bietet einen externen DVD/CD Brenner an, der auch direkt an einen Fernseher oder Beamer mit USB-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Der Slim-DVD-Brenner „Plextor PX-612U“ kann dank des integrierten Tools „PlexTV“ alle Formate wie Bilder, Videos und Präsentationen direkt auf dem Fernseher oder dem Beamer abspielen. Natürlich kann das Laufwerk auch an einen Laptop oder ein Netbook angeschlossen werden.

 

Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über USB und den integrierten Akku. Weitere Ausstattungsmerkmale wie u. a.  Double Layer und Lightscribe sind selbstverständlich. Außerdem kann das nur 300 gr schwere Laufwerk auch kleine Rohlinge mit acht Zentimeter Durchmesser verarbeiten. Als Brenner-Software gibt es die „Nero Suite“ dazu.

Der Preis dieses Multi-Format-Brenners liegt mit ca. 60 Euro im akzeptablen Bereich. Eine Suche über Google ergab sogar einen Preis von 48 Euro. Es kommen da aber noch Versandkosten hinzu.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox schneller starten

Bei jedem Start prüft Firefox ob es Updates für Browser, Addons und Suchmaschinen gibt. Das ist wichtig, da nur bei aktueller Software Sicherheitslücken geschlossen wurden. Der Nachteil ist, dass der Startvorgang erheblich verzögert wird. Bei Arbeitsplatz-Rechnern ist das nicht weiter tragisch, aber beim mobilen Arbeiten zählt jede Minute der Akkulaufzeit. Die einfachste Methode der Beschleunigung ist das Abschalten der Update-Funktion, die aber jederzeit wieder aktiviert werden kann.

Damit Firefox schneller startet, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie Mozilla Firefox, klicken auf den „Firefox“-Button und wählen im Drop-Down-Menü „Einstellungen | Einstellungen“.

2. Im Dialogfenster „Einstellungen“ wechseln Sie zum Register „Update“, entfernen das Häkchen vor der Option „Suchmaschinen“ und bestätigen die Änderung mit „OK“. Der Neustart von Firefox wird nun spürbar schneller erfolgen.

Das Abschalten der Update-Funktion ist nicht problematisch, da sich bei Suchmaschinen nur selten etwas gravierendes ändert. Bei der Google-Suchmaschine gab es das letzte Update zum Beispiel Anfang des Jahres 2010.

Tipp: Wenn Sie Firefox auf Ihrem Laptop/Notebook vor dem mobilen Einsatz einmal starten und so alle Einstellungen aktualisiert werden, können Sie sogar alle drei Update-Funktionen deaktivieren und so den Start noch mehr beschleunigen.

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Internet & Medien

AVM Fritz!Box konfigurieren: Die FritzBox an jedem DSL-Anschluss verwenden

Wer einen neuen DSL-Anschluss bestellt, erhält vom Provider meist auch ein DSL-Modem oder einen DSL-WLAN-Router. Und dazu die „Warnung“, bloß kein anderes Gerät zu verwenden, da sonst der Support nicht gewährleistet werden kann. Alles nur vorgeschobene Gründe. Die Provider scheuen nur den Zusatzaufwand, sobald andere DSL-Hardware zum Einsatz kommt. Wir zeigen, wie Sie statt des (meist veralteten oder mit wenigen Funktionen ausgestatteten) Routers des Providers die bewährte Fritz!Box am vorhanden DSL-Anschluss nutzen – egal von welchem Provider.

Nicht ganz eigennützig hat der Router-Hersteller AVM die Aktion „Läuft! an jedem Anschluss gestartet“. Auf der Internetseite

http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox_an_jedem_Anschluss_Internet.html

gibt es für alle wichtigen Provider ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie der vom Provider gestellte Router gegen eine AVM FritzBox getauscht wird.

Anleitungen zur Einrichtung des DSL-Zugangs sowie die Einrichtung der Telefoniedienst gibt’s für folgende Provider:

  • 1&1
  • Deutsche Telekom (T-Online)
  • Alice
  • Versatel
  • Vodafone
  • Tewe Tel
  • osna Tel
  • Teleos
  • nord com

Gut gemacht: Zu jedem Internetanbieter gibt es einen Muster-Zugangsdatenbrief, der genau zeigt, an welcher Stelle des Zugangsdatenbriefs die jeweiligen Kennungen, Benutzernamen und Kennwörter stehen. Damit können selbst Laien im Handumdrehen die verstaubte Providerbox gegen eine AVM-FritzBox austauschen.

Internettelefonie einrichten

Auch an die Internettelefonie hat AVM gedacht. Um kostenlos oder günstig übers Internet telefonieren zu können, finden Sie auf der Webseite

http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox_an_jedem_Anschluss_Telefonie.html

Anleitungen zum Einrichten der Internet-Telefone, zum Anschluss von analogen und ISDN-Telefon und zur Einrichtung der Zugangsdaten beim VoIP-Provider. Und zwar für folgende Internet-Telefonie-Anbieter:

  • sipgate
  • dus.net
  • GMX
  • T-Online
  • easybell