Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Häufig genutzte Programme und Ordner schnell erreichen

Bei Windows  kann man oft genutzte Programme oder Ordner per Desktop-Verknüpfung schnell erreichen, muss man aber nicht. Wenn Sie ein Freund eines aufgeräumten Desktops sind, oder diesen für eine kurzfristige Ablage von Fotos, Dokumenten und ähnliches nutzen, dann benötigt man eine andere Alternative. Diese gibt es bei Windows 7. Hier lässt sich im Navigationsbereich des Windows-Explorers der zentrale Zugang zum System, genannt „Computer“, zu diesem Zweck verwenden.

Prüfen Sie als erstes, ob Ihr Windows Explorer auch die „ausgeblendeten Dateien“ anzeigt. Normalerweise werden diese nicht angezeigt. Klicken Sie dazu im Windows Explorer auf „Organisieren | Ordner und Suchoptionen“.

Im Dialogfenster „Ordneroptionen“ aktivieren Sie auf der Registerkarte „Ansicht“ im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Anschließend navigieren Sie zu folgendem Ordner:

C:Users[Ihr Benutzername]AppDataRoamingMicrosoftWindowsNetwork Shortcuts

Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste in den rechten Bereich des Windows-Explorers und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

Im Dialogfenster „Verknüpfung erstellen“ geben Sie den Speicherort der Anwendung oder des Ordners an, den Sie häufig nutzen. Alternativ können Sie den Button „Durchsuchen“ nutzen, wenn Sie den Speicherort nicht kennen. Bestätigen Sie mit „Weiter“ und vergeben im nächsten Fenster der Verknüpfung einen Namen.

Wiederholen Sie die Anlage neuer Verknüpfungen mit allen Ordnern und Anwendungen die Sie ständig benutzen.

Abschließend deaktivieren Sie wieder die Anzeige der ausgeblendeten Ordner.

Ab sofort werden unter „Computer“ alle Verknüpfungen für den Schnellzugriff im Explorer-Bereich „Netzwerkadresse“ bereitgestellt.

Per Doppelklick können Sie nun von hier aus das Programm schnell starten, ohne es über „Start“ langwierig zu suchen.

Kategorien
Hardware & Software Office Outlook

Outlook 2003/2007/2010: Wenn Outlook beim Ausdrucken von E-Mails abstürzt

Wenn beim Ausdrucken von E-Mails, Outlook oder sogar Windows abstürzt, dann ist die Ursache meistens eine beschädigte Outlook-Datei. Doch welche ist es? Das herauszufinden ist nicht schwer.

Beschädigte Outlook-Datei reparieren

Bei Outlook werden die Druckeinstellungen in der Datei „OutlPrnt“ abgelegt. Ist diese Datei beschädigt, führt ein Druckversuch zu Programmabbrüchen. In solchen Fällen schaffen die folgenden Arbeitsschritte Abhilfe:

1. Beenden Sie Outlook.

2. Öffnen Sie den Dialog „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie in das Textfeld den Befehl

%appdata%

ein, und drücken Sie Sie die Taste [Enter] oder klicken Sie auf „OK“.

3. Im Windows Explorer navigieren Sie anschließend zum Ordner „Microsoft | Outlook“. In diesem Ordner befindet sich die Datei „OutlPrnt“.

4. Löschen Sie die Datei, schließen Sie den Windows Explorer, und starten Sie Outlook neu.

Nun erfolgt der Ausdruck von E-Mail wieder fehlerfrei.

Haben Sie als Windows 7 Nutzer dann immer noch Probleme mit dem Drucker, weil sich Druckaufträge in der Warteschlange befinden die sich nicht löschen lassen,  dann finden Sie die Antwort in diesem Artikel.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Herausfinden, ob jemand den Computer heimlich nutzt

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihre Kinder oder Kollegen heimlich Ihren Computer nutzen? Mit einer selbst erstellten Batch-Datei können Sie überprüfen, wann und wie oft der PC gestartet wurde. Die einfache und schnell erstellte Batch-Datei eignet sich auch hervorragend für die Kontrolle am Arbeitsplatz.

Rechnerstarts protokollieren

Die Batch-Datei protokolliert jeden Start des Computers mit Datum und Uhrzeit. Und so funktioniert es:

1. Zuerst legen Sie den folgenden Ordner an:

C:log

2. Dann starten Sie einen Texteditor, zum Beispiel „Word-Pad“ und geben dort folgende Befehle ein:

@echo off
echo %DATE% %TIME% >> C:loglog.txt
exit

3. Mit der Funktion „Speichern unter“ legen Sie die Datei unter dem Namen „log.bat“ in folgendem Ordner ab:

C:Benutzer<Benutzername>AppDataRoamingMicrosoftWindowsStartmenüProgrammeAutostart

Ab sofort wird jeder Computer-Neustart protokolliert und eine entsprechende Protokolldatei im Ordner „C:log“ abgelegt.

Bewahrheitet sich Ihre Befürchtung, können Sie nun weitere Schritte zur Absicherung Ihres Computers durchführen und zum Beispiel die Kennwörter ändern. Bei Einrichtung einer Videoüberwachung sollten Sie sich allerdings vorher rechtlich beraten lassen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Aus den Windows Wallpapers die JPEG-Datei extrahieren

Die Auswahl der Windows-Themenbilder, die als Wallpaper beziehungsweise als Desktophintergrundbilder bei Windows integriert sind, sind eine wahre Augenweide. Leider können die Themenbilder nicht so ohne weiteres für eigene Zwecke kopiert werden, da sie als Windows-Design-Datei vorliege. Mit einem Trick kommt man trotzdem an die JPEG-Versionen.

Windows-Hintergründe als JPG

Genauer gesagt, es gibt zwei Möglichkeiten zu dem benötigten JPEG-Format zu gelangen. Variante 1:

1. Klicken Sie mit rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Anpassen“.

2. Im Fenster „Anpassung“ wählen Sie eines der angezeigten Themen aus, und klicken ganz unten im Bildschirm auf den Link „Desktophintergrund“.

3. Das nächste Fenster zeigt alle in diesem Thema enthaltenen Bilder.  Mit einem Rechtsklick markieren Sie das benötigte Bild und klicken im Kontextmenü auf „Öffnen mit“. Wählen Sie anschließend ein Bildbearbeitungsprogramm aus (z. B. Microsoft Office Picture Manager).

4. Das ausgewählte Bild wird nun im Bildbearbeitungsprogramm angezeigt. Über „Datei | Speichern unter“ wählen Sie den Speicherort aus, vergeben der Datei einen neuen Namen und speichern sie als JPEG-Datei ab.

Die zweite Möglichkeit, an die JPEG-Dateien zu gelangen ist der Weg per Windows-Explorer zu den etwas versteckten Verzeichnissen der Wallpaper und der Windows-Themes.

Um die JPEG-Dateien der bei Windows integrierten Wallpaper zu finden, öffnen Sie den Windows-Explorer mit der Tastenkombination [Windows][E] und klicken links im Verzeichnisbaum auf „C: | Windows | Web | Wallpaper“. Die dort angezeigten Unterordner enthalten jeweils ein Wallpaper-Thema.

Allerdings gibt es noch ein weiteres Verzeichnis, in dem die über den Bildschirm „Anpassen“ heruntergeladenen Designs gespeichert werden.

Jedes manuell heruntergeladene Design erstellt im Verzeichnis „Themes“ einen Unterordner „DesktopBackground“ mit dem entsprechenden Themennamen.

Um an dessen JPG-Dateien zu gelangen, öffnen Sie den Dialog „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R] und geben den Pfad  „%userprofile%appdatalocalMicrosoftwindowsthemes“ ein.

Mit Klick auf „OK“ oder mit der [Enter] Taste öffnen Sie das gewünschte Verzeichnis direkt im Windows-Explorer.

Nun brauchen Sie nur noch einen Unterordner zu öffnen und das gewünschte Bild mit einem Rechtsklick zu kopieren.

Kategorien
Beruf Hardware & Software Office

PowerPoint 2010: Standardschrift für neue Folien dauerhaft ändern

PowerPoint 2010 von Microsoft startet automatisch mit einer voreingestellten Schriftart und -größe. Diese Standardeinstellungen lassen keine direkten, dauerhaften Änderungen zu. Man muss für jede neue Folie die gewünschte Schriftart neu festlegen. Um die bevorzugte Schriftart individuell dauerhaft einzustellen, bedarf es eines kleinen Umweges.

Mit folgenden Schritten können Sie das Standard-Schriftbild ändern:

1. Starten Sie PowerPoint 2010, das Programm öffnet automatisch eine neue, leere Folie.

2. Wechseln Sie in der Menüleiste zu „Entwurf“ und wählen die Option „Schriftarten“. Suchen Sie sich nun eine für Sie passende Designschriftart per Doppelklick aus. Finden Sie kein passendes Design, dann klicken Sie unten im Drop-Down-Menü auf „Neue Designschriftarten erstellen“ und fahren mit dem nächsten Arbeitsschritt fort. Finden Sie aber ein passendes Design fahren Sie bitte mit Arbeitsschritt 5 fort.

3. Im neuen Fenster wählen Sie über die Schaltflächen die Schriftarten für Überschrift und Textkörper aus, vergeben einen Namen für dieses neu erstellte Design und bestätigen mit „OK“.

4. Zurück im Bildschirm, im Bereich „Entwurf“,  wählen Sie nun in der Option „Schriftart“ die neu erstellte Designschriftart per Doppelklick aus.

5. Wählen Sie nun in der Menüleiste oben links „Datei“ aus und klicken auf „Speichern unter“.

6. Als erstes wählen Sie unter „Dateityp“ die Option „PowerPoint-Vorlage“ (*.potx) aus und geben als Dateinamen „blank“ ein. Prüfen Sie, ob der automatisch gewählte Speicherpfad zum Standard-Vorlagenordner führt. Bei Windows 7 heisst der Pfad „C:Benutzerihr BenutzernameAppDataRoamingMicrosoftTemplates“. Der Laufwerksbuchstabe und der Benutzername können von diesem Beispiel abweichen. Zum Bestätigen klicken Sie auf „Speichern“ und starten PowerPoint neu.

Nach erfolgtem Programm-Neustart, wird die neue Folie automatisch mit dem neuen Schriftbild gestartet.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Bei Windows 7, Vista und XP die Meldung loswerden: „Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden“

So manchem User ist es schon passiert, das Daten aus Versehen auf das CD- oder DVD-Laufwerk gezogen wurden. Logischer Weise interpretiert Windows das als „Brenn-Auftrag“. Es erscheint auch die Meldung „Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden“. Wenn dann kein Brenn-Auftrag durchgeführt wird, kommt die Meldung immer wieder. Um diese loszuwerden, müssen die Inhalte in dem versteckten „Temporären Order für zu brennende Dateien“ geleert werden. Folgen Sie den nachstehenden Arbeitsanweisungen, um diese nervige Meldung zu entfernen.

Das kann auf zweierlei Arten geschehen:  Man kann natürlich die Dateien auf CD brennen, oder den Inhalt des temporären Ordners löschen.

Da man sicherlich keine Rohlinge verschwenden möchte, werden sich die meisten für das Löschen der Dateien entscheiden.

Windows XP:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit [Windows] [E] und klicken in der Menüleiste auf „Extras | Ordneroptionen“.

2. Im Dialogfenster „Ordneroptionen“ rufen Sie die Registerkarte „Ansicht“ auf und aktivieren im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ die Option „Alle Dateien und Ordner anzeigen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

3. Nun geben Sie in die Explorer-Adresszeile den Befehl „%userprofile%“ ein und drücken die [Enter] Taste.

4. Wechseln Sie nacheinander zu den Unterordnern „Lokale EinstellungenAnwendungsdatenMicrosoftCD Burning“. Hier löschen Sie alle gespeicherten Inhalte und der nervige Hinweis erscheint ab sofort nicht mehr.

In vereinzelten Fällen kann es trotzdem vorkommen, dass die Meldung anschließend immer noch erscheint. Das liegt an den „superhidden“ Dateien, die sich immer noch im Ordner „CD Burning“ befinden. In diesem Fall rufen Sie erneut die „Ordneroptionen“, wie im zweiten Arbeitsschritt beschrieben, auf. Deaktivieren Sie im Register „Ansicht“ die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)“ und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Wenn Sie jetzt noch einmal die Inhalte im Ordner „CD Burning“ löschen, sollte die Meldung nicht mehr erscheinen.

Bitte denken Sie aber unabhängig vom Betriebssystem daran, alle Änderungen in den „Ordneroptionen“ wieder rückgängig zu machen, um versehentliches Löschen von Systemdateien in anderen Bereichen zu verhindern.

Windows 7 und Vista:

Bei Windows 7 und Vista sind die befinden sich die zu brennenden Dateien in einem anderen Ordner. Zuvor müssen Sie aber auch hier prüfen, ob alle versteckten Dateien und Ordner angezeigt werden.

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit der Tastenkombination [Windows][E] und klicken in der Menüleiste auf „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“.

2. Im Dialogfenster „Ordneroptionen“ rufen Sie die Registerkarte „Ansicht“ auf und aktivieren im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ die Option „Ausgeblendete Dateien, Order und Laufwerke anzeigen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

3. Nun geben Sie in die Explorer-Adresszeile den Befehl „%userprofile%“ ein und drücken die [Enter] Taste.

4. Navigieren Sie nacheinander zu den Unterordnern „AppData | Local | Microsoft | Windows |  Burn“.

Löschen Sie in diesem Ordner alle gespeicherten Inhalte. Danach erscheint der Hinweis nicht mehr.