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Windows 10: Nach Update funktioniert Hello nicht mehr?

Das Windows 10 April Update brachte sehr viele Probleme mit sich, von denen die Meisten beseitigt sein sollen. Daher wird das April Update bereits seit dem 8. Mai. 2018 auf die privaten Computer ausgerollt. Trotzdem werden immer noch einige Bugs von den Nutzern beklagt. Wie zum Beispiel beim Anmelden mit Windows Hello.

Beim Update auf die Windows Version 1803 kann es beim Login mit Hello zu unverhältnismäßig langen Wartezeiten kommen und/oder dass selbst bei guten Lichtverhältnissen Gesichter nicht erkannt werden.

Wenn du auch zu den betroffenden Nutzern gehören solltest, stehen dir drei Möglichkeiten zur Verfügung, wie du das Problem lösen kannst.

Treiber-Update

Als erstes solltest du die Treiber aktualisieren. Diese findest du auf der Webseite deines Geräteherstellers. Die Besitzer eines Surface-Notebooks können die Treiber im Download-Bereich von Microsoft herunterladen.

Hard Reset

Funktioniert nach der Treiberaktualisierung der Anmeldedienst Hello immer noch nicht richtig, dann könnte die Holzhammer-Methode Hard Reset weiterhelfen.

Öffne die Windows-Einstellungen, beispielsweise mit der Tastenkombination [Windows][I] und wähle die Kategorie Update und Sicherheit aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite zur Option Wiederherstellung und startest den Vorgang mit der Schaltfläche Los geht´s im Bereich Diesen PC zurücksetzen.

Anschließend wählst du aus, ob du deine persönlichen Daten behalten willst, oder ob sie gelöscht werden sollen. Die Wiederherstellung funktioniert auch unter Beibehaltung der Daten, ein besseres Ergebnis wird aber erzielt, wenn sie entfernt werden. In diesem Fall solltest du deine Daten vorher auf externen Datenträgern sichern.

Zur alten Version zurückkehren

Wer den Hard Reset nicht durchführen will oder kann, weil persönliche Daten nicht ausgelagert wurden, der kann auch zur älteren Windows Version 1709 zurückkehren. Vorausgesetzt, der Ordner Windows.old wurde nicht gelöscht oder geändert, da sich in diesem Verzeichnis die Version 1709 befindet.

Die Rückkehr zu 1709 startest du ebenfalls im Bereich Wiederherstellung | Zur vorherigen Version von Windows 10 zurückkehren.

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iOS 11 funkt trotz Bluetooth- und WLAN-Abschaltung munter weiter

Wenn man bei seinem iPhone, iPad oder dem iPod Touch die WLAN- und/oder Bluetooth-Funktion deaktiviert, dann hat das seinen guten Grund: Man möchte aus Sicherheitsgründen keine aktive Verbindung oder das Akku ist schlicht und einfach fast leer. Dem neuen iOS 11 ist diese Nutzerentscheidung offensichtlich egal. Denn trotz Deaktivierung über das Kontrollzentrum funkt das Gerät munter weiter. Die vollständige Abschaltung der Drahtlosverbindungen ist aber trotzdem möglich.

Nach dem Abschalten über das Kontrollzentrum ist die betreffende Verbindung zwar gekappt, die Funktion an sich arbeitet aber weiter. Apple begründet dieses Verhalten damit, dass verschiedene Funktionen und Hardware (AirDrop, AirPlay, Apple Pencil, Apple Watch) weiterhin mit iOS-Geräten kommunizieren können.

Aktiv oder nicht aktiv

Man kann erst dann sicher sein, dass die Funkverbindungen ganz abgeschaltet sind, wenn im Kontrollzentrum die entsprechenden Icons durchgestrichen dargestellt sind.

Vollständige Abschaltung in den Einstellungen

Die Komplettabschaltung der WLAN- und Bluetooth-Schnittstellen muss in den Einstellungen erfolgen. Dazu startest du die App Einstellungen und tippst auf die gewünschte Drahtlosverbindung. Über den Schieberegler schaltest du die WLAN- oder Bluetoothverbindung aus oder wieder ein.

Zur Kontrolle wechselst du in das Kontrollzentrum, dass jetzt die betreffende Verbindung durchgestrichen anzeigt.

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Hardware & Software

Unbekannte oder ältere USB-Sticks testen

Wenn Ihnen nach längerer Zeit ältere USB-Sticks wiederfinden, sollten Sie keine sensiblen Daten darauf speichern. Jedenfalls nicht, ohne noch mindestens eine weitere Sicherheitskopie zu besitzen. Der Speicher auf dem Stick könnte durch unterschiedliche Einflüsse Schaden genommen haben und darauf gespeicherte Dateien könnten zerstört werden. Um dies auszuschließen, sollten die älteren USB-Sticks vor dem regelmäßigen Gebrauch mit dem kostenlosen Tool „Hash Tab“ getestet werden.

Das Tool „Hash Tab“ vergleicht die Prüfsumme von zwei gleichen Dateien, wobei sich eine auf Ihrem Computer befindet und die andere auf dem USB-Stick.

Rufen Sie in Ihrem Browser die Webseite www.implbits.com/hashtab.aspx auf, und klicken Sie auf den Button „Download“ Ihres Betriebssystems. Das Tool ist für Windows und für Mac erhältlich.

Sie werden auf die Download-Seite Ihres gewählten Betriebssystems weitergeleitet. Dort klicken Sie erneut auf „Download“ und laden die Zip-Datei herunter. Entpacken und installieren Sie die Datei und folgen dabei den Installationsanweisungen. Danach ist das Tool einsatzbereit und wird mit einem Rechtsklick über das Kontextmenü gestartet.

Für den Test des USB-Sticks benötigen Sie jetzt nur noch eine Test-Datei, die in etwa dem Gesamtspeicher des Sticks entspricht. Hierfür eignen sich am besten Videodateien.

Für diesen Test haben wir einen 500 MB Stick und eine 420 MB große Videodatei gewählt.

1. Kopieren Sie als erstes eine passende Datei auf den USB-Stick.

2. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei die sich auf Ihrem PC befindet und wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“.

3. Im neuen Fenster „Eigenschaften von…“ wechseln Sie zur Registerkarte „Hashwerte“. Das Auslesen der Prüfsumme der Datei startet automatisch. Der grüne Balken zeigt den Fortschritt der Berechnung an.

4. Nach dem Auslesen wird im Bereich „Hash-Vergleich“ die Schaltfläche „Mit Datei vergleichen“ aktiviert. Klicken Sie auf diese Schaltfläche und navigieren im Unterfenster „Öffnen“ zur Vergleichsdatei Ihres USB-Sticks. Markieren Sie die Vergleichsdatei und klicken unten rechts auf die Schaltfläche „Öffnen“

5. Nun wird auch bei der Vergleichsdatei der Hash-Wert ermittelt und mit dem Wert der Originaldatei verglichen. Bei einem positiven Ergebnis wird im Feld „Hash-Vergleich“ der Hashwert mit einem grünen Haken angezeigt.

6. Mit „OK“ schließen Sie das Dialogfenster.

Bei einem positiven Ergebnis können Sie nun davon ausgehen, dass der Stick fehlerfrei arbeitet. Bei einem negativen Ergebnis (Hash-Wert wird mit einem roten X dargestellt) können Sie noch versuchen, mit einer Formatierung den fehlerhaften Stick wiederherzustellen. Wiederholen Sie anschließend den Test noch einmal.

Ist der Test wieder negativ, dann sollten Sie dem Stick keine sensiblen Daten mehr anvertrauen. Sie können dann entscheiden ob Sie ihn wegwerfen, oder noch weiter nutzen wollen. Um beispielsweise Musik im Auto oder Filme mit einem Media Player abzuspielen, taugt er auf jeden Fall noch.