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Hardware & Software Windows 7

Windows Ressourcenmonitor: Die bessere Alternative zum herkömmlichen Task-Manager

Der Task-Manager ist schon sehr hilfreich, wenn man abgestürzte Programme oder unnötige Prozesse beenden möchte. Benötigt man aber detailliertere Informationen und möchte zum Beispiel wissen, auf welche Dateien ein Prozess zugreift, ist der „normale“ Task-Manager nicht das richtige Tool. Gut, dass es da noch den „Ressourcenmonitor“ gibt. Der ist zwar nicht so bekannt, zeigt aber viel mehr Informationen.

Task-Manager de luxe

Um auf den „Ressourcenmonitor“ zuzugreifen, drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben in das Dialogfenster „Ausführen“ den Befehl „resmon“ ein und klicken auf „OK“.

Neben der Anzeige „Übersicht“, die eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen bereithält…

…gibt es noch weitere Informationsbereiche wie die Registerkarte „Arbeitsplatz“, die grafisch den belegten Arbeitsspeicher anzeigt.

Die Registerkarte „CPU“ zeigt alle laufenden Prozesse und die dazugehörenden Dateien an.

Auf der rechten Seite zeigen die Kurvengrafiken die Prozessorauslastung, Netzwerkverkehr und verschiedenes mehr an. Geschlossen wird der „Ressourcenmonitor“ mit der Systemschaltfläche „X“ oben rechts.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Trotz Energiesparfunktion den Computer ab und zu ausschalten und richtig herunterfahren

Sie haben bestimmt schon mal von Ihrem Systemadministrator in der Firma oder von einer Computerhotline folgenden Rat gehört: „Haben Sie Ihren Computer heruntergefahren und neu gestartet?“ Dieser Spruch ist mittlerweile zu einem Running-Gag geworden. Aber Spaß beiseite, die immer besser gewordenen Energiesparfunktionen von Hardware und Software können bisweilen zu Problemen führen. Für unerklärliche Fehlermeldungen bis hin zu Leistungseinbrüchen und Systemabstürze gibt es einen einfachen, aber effektiven Vorsorge-Tipp.

Der Nachteil der Energiesparfunktionen ist, dass der Arbeitsspeicher nicht richtig bereinigt wird und fehlerhafte Prozesse oder Dienste nicht beendet werden.

Daher sollte mindestens einmal in einer Woche der Computer heruntergefahren oder ein Neustart durchgeführt werden. Nur so werden alle Prozesse beendet und können mit einem Neustart wieder richtig initialisiert werden.

Treten nach einem Neustart immer noch Probleme auf, dann sind das „echte“ Fehler, die professionell gelöst werden müssen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 & Vista RAM-Test: Fehlerursache Arbeitsspeicher mit verstecktem Tool ausschließen

Bei wiederkehrenden Systemabstürzen ist es unerlässlich, einen Systemcheck durchzuführen, um die Fehlerursache zu identifizieren. Bevor man aber die großen Geschütze auffährt und mit dem Systemreparaturdatenträger bootet, empfiehlt es sich, als erstes den Arbeitsspeicher auf Fehler zu überprüfen. Oft ist zwar ein fehlerhafter Speicherbaustein die Ursache für Systemabstürze, aber man denkt meistens als letztes an diese Möglichkeit. Mit einem versteckten Windows-Tool kann man schnell und einfach den Arbeitsspeicher überprüfen, ohne den Systemreparaturdatenträger einzusetzen.

Arbeitsspeicher auf Herz und Nieren prüfen

Um den RAM-Check durchzuführen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Neu | Verknüpfung“.

Geben Sie danach in das Textfeld „%windir%system32MdSched.exe“ ein (achten Sie auf die korrekte Groß- und Kleinschreibung), und klicken Sie auf „Weiter“.

Im nächsten Fenster können Sie der Verknüpfung einen neuen Namen geben. Standardmäßig ist „MdSched“ vorgegeben. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche „Fertig stellen“.

Nun öffnen Sie das Tool mit einem Doppelklick auf das neu erstellte Icon.

Im neuen Dialogfenster wählen Sie die Option „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen (empfohlen)“. Bitte aber vorher geöffnete Programme und Dateien speichern und beenden.

Der Computer fährt nun herunter und startet das Speichertest-Tool im Textmodus. Um den RAM-Test anzupassen, drücken Sie die [F1]-Taste.

Mit der Einstellung „Erweitert“ wählen Sie einen intensiven Speichertest.  Die [Tab]-Taste führt Sie zur nächsten Einstellung „Cache“ und danach zur Einstellung „Durchlaufanzahl“, die die Anzahl der Wiederholungen regelt. Mit der [F10]-Taste speichern Sie die Einstellung und starten den Speichertest.

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Hardware & Software

Rechner aufrüsten und schneller machen: Mehr Arbeitsspeicher (RAM) einbauen

Die einfachste und meist effektivste Möglichkeit, den PC auf einen Schlag schneller zu machen ist das Aufrüsten des Arbeitsspeichers. Viele ältere PCs sind noch mit 512 MB oder 1GB RAM ausgestattet. Für moderne Anwendungen ist das zu wenig. Oft bewirkt eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf zum Beispiel 2 GB, 4 GB oder mehr wahre Wunder. Der PC wird spürbar schneller, ohne dass die Erweiterung eine großes Loch in die Haushaltskasse reißt.

Das liegt daran, dass neben dem Prozessor der Arbeitsspeicher die zweitwichtigste Komponente im PC ist. Jedes Programm verbraucht einen Teil des Arbeitsspeichers. Je mehr Programme Sie starten oder je hungriger einzelne Programme sind, um so schneller ist der Arbeitsspeicher aufgebraucht. Das ist der kritische Moment, der den PC langsamer macht. Denn sobald der verfügbare Speicher knapp wird, weicht Windows auf die langsame Festplatte aus: Teile des Arbeitsspeichers wird kurzerhand auf der Festplatte „geparkt“ und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen. Das löst zwar elegant die Speicherknappheit, kostet aber Performance. Der Zugriff auf die Festplatte ist bis zu 500 Mal langsamer als auf den schnellen Arbeitsspeicher.

So viel kostet mehr Speicher

Arbeitsspeicher ist nicht teuer. Der Preis für 1 GB (1.000 MB) Speicher liegt zwischen 10 und 50 Euro. Bei Amazon gibt zum Beispiel 2 GB RAM für rund 20 Euro:

Amazon.de: Alle RAM/Arbeitsspeicher-Angebote

Wer seinem PC mehr Arbeitsspeicher gönnt, gibt damit dem Betriebssystem und den Programmen praktisch mehr Luft zum Atmen. Der PC muss weniger oder bestenfalls gar nicht mehr Speicher auf die Festplatte auslagern. Die Programme laufen schneller.

Ist überhaupt noch Platz?

Bevor Sie mehr Arbeitsspeicher einbauen, steht die Frage: Ist überhaupt noch Platz für mehr Speicher? Computer lassen sich nicht unbegrenzt mit mehr Arbeitsspeicher füttern. Irgendwann ist Schluss.

Wichtig ist, ob auf der Hauptplatine noch ein Steckplatz für weitere Speicherbausteine frei ist. Hier hilft nur ein Blick ins Innere des PC. Um den PC zu öffnen und unter die Motorhaube zu schauen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Vergewissern Sie sich, dass der PC ausgeschaltet ist und keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Ist das Gehäuse geöffnet, legen Sie den PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine (Motherboard) besser zugänglich ist.

Die Steckplätze für Arbeitsspeicher sind leicht zu finden. Sie erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine haben. Die meisten PCs verfügen über zwei oder vier Einsteckplätze für Arbeitsspeicher. Mindestens einer davon ist bereits belegt. Das ist der Arbeitsspeicher, der zurzeit in Ihrem PC eingebaut ist.

Wichtig für das Aufrüsten mit mehr Speicher: Es sollte mindestens noch ein Steckplatz frei sein. Dann ist das Aufrüsten mit mehr Speicher problemlos möglich. Kaufen Sie aber nicht mehr Speicherbausteine, als freie Steckplätze zur Verfügung stehen. Ist beispielsweise nur noch ein Steckplatz frei, sollten Sie sich für ein 1-GB-Modul statt für zwei 512-MB-Module entscheiden. Oder für ein 2GB-Modul statt für zwei 1-GB-RAM-Riegel.

Sollte kein Platz mehr verfügbar sein, gibt es eine Alternative: Tauschen Sie die alten Bausteine einfach komplett gegen neue Module aus. Wenn in Ihrem PC etwa 1 GB in Form von zwei Module mit je 512 MB eingebaut sind, tauschen Sie die beiden Bausteine einfach gegen zwei 2-GB-Module aus, und schon haben Sie statt 1 GB insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung.

In diesem PC sind noch zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher frei.

Die richtige Speichertechnologie

Arbeitsspeicher ist nicht gleich Arbeitsspeicher. Beim Kauf zusätzlicher Speichermodule gibt es einiges zu beachten, denn im Handel sind viele unterschiedliche Module im Angebot und nicht alle sind miteinander kompatibel.

Zunächst müssen Sie klären, welche Bausteintypen in Ihrem PC zum Einsatz kommen. Auch wenn Speicherbausteine auf den ersten Blick gleich aussehen, können gewaltige Unterschiede bestehen. Dabei spielt auch die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Es gibt schnelle und langsamere Bausteine. Ein neues Speichermodul sollte in Sachen Geschwindigkeit mit dem bisher eingebauten Speicher und dem Motherboard harmonieren. Ein Highspeed-Speicher auf einem langsamen Motherboard ist rausgeschmissenes Geld. Andersherum wirkt langsamer Speicher auf einem schnellen Motherboard wie eine Bremse.

Um herauszufinden, welche Speichertechnologie und Geschwindigkeit Ihr PC verträgt, hilft ein Blick ins Handbuch des PCs bzw. des Motherboards. Dort steht exakt, welche Speicherbausteine Ihr PC verträgt.

Das Handbuch verrät, welche Bausteintypen der PC verträgt.

Sollte das Handbuch nicht verfügbar sein, schauen Sie auf der Webseite des PC- oder Motherboad-Herstellers nach. Im Support-Bereich des Herstellers erfahren Sie ebenfalls, welche Speichertypen geeignet sind. Oft können Sie dort auch das passende Handbuch als PDF-Datei herunterladen und am PC lesen. Den Namen des Motherboard-Herstellers und die genaue Typbezeichnung finden Sie oft in einer Ecke oder am Rand des Motherboards.

Zur Not können Sie auch den bislang eingebauten Speicherbaustein ausbauen. Auf dem Speicherbaustein finden Sie einen Aufkleber, auf der die genaue Bezeichnung steht. Zum Ausbau drücken Sie von oben auf die Klemmen, die den Speicherbaustein arretieren. Sobald die Klemmen gelöst sind, können Sie das Speichermodul nach oben herausziehen. Zum Einbau folgen Sie den Anweisungen weiter unten im Abschnitt Speicher einbauen.

Ein Aufkleber auf dem Speichermodul verrät den Bausteintyp und die Geschwindigkeit, hier z.B. DDR 400 (PC3200).

SDR, DDR und andere Kürzel

SDR, DDR, 333, 1200, 3200, 5300, 8500, 10600 – die Bezeichnungen für Speichermodule scheint undurchschaubar und muten wie ein Geheimcode an. Dahinter steckt aber ein relativ einfaches System: SDR und DDR bezeichnen die grundsätzliche Speichertechnologie. Moderne PCs arbeiten mit DDR-Bausteinen (Double Data Rate, auch DDR-SDRAM genannt), ältere Computer arbeiten mit etwas langsameren SDR-RAM-Speichermodule (Single Data Rate). Die Zahlen hinter dem DDR- oder SDR-Kürzel geben die Geschwindigkeit des Bausteins an. Je größer die Zahl, desto schneller ist der Speicherbaustein.

Grundsätzlich sollten Sie in Ihrem PC nur Bausteine gleichen Typs und gleicher Geschwindigkeit einbauen. Sind zum Beispiel im PC bereits Bausteine des Typs DDR PC 6400 eingebaut, sollten auch die neuen Module vom gleichen Typ sein. Sie können auch Geschwindigkeiten mischen, allerdings ist der gesamte Speicher dann immer so schnell, wie das langsamste Modul.

Speicher einbauen

Der Einbau zusätzlicher Speichermodule ist recht einfach. Sie müssen lediglich den Computer ausschalten, aufschrauben und den Speicherbaustein in den jeweiligen Steckplatz einstecken. Hört sich einfach an, ist es auch. Schritt für Schritt sieht das dann folgendermaßen aus:

1. Schalten Sie den Computer aus, und stellen Sie sicher, dass keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2.  Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3.  Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine – auch Motherboard genannt – besser zu erkennen ist. Die Steckplätze für Arbeitsspeicher erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils über eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine verfügen.

5. Drücken Sie die beiden Klemmen nach außen, so dass diese schräg stehen.

6. Nehmen Sie den Speicherbaustein zur Hand, und halten Sie ihn – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An der Kontaktleiste erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass der Speicherbaustein richtig herum eingesetzt wird.

7. Drücken Sie den Baustein gleichmäßig in den freien Steckplatz. Dabei stellen sich die beiden Klemmen langsam senkrecht.

8.  Sobald der Speicherbaustein tief genug eingesteckt ist, stellen Sie die Klemmen senkrecht, um das eingesetzte Modul zu arretieren.

Das war’s. Nach dem Einbau sollten Sie prüfen, ob der PC den neuen Speicher korrekt erkennt. Hierzu starten Sie den Computer und öffnen die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung oder Tastenkombination [Windows-Taste][Pause]). Nach einem Mausklick auf Leistung und Wartung sowie System verrät Windows, wie viel Speicher es erkannt und zur Verfügung steht. Steht dort die neue Speichermenge, ist alles in Ordnung. Ihr PC wird jetzt wesentlich schneller arbeiten – insbesondere wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen.

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Windows XP, Vista, 7: Virtuellen Arbeitsspeicher auf eine andere Festplatte auslagern und dadurch eine Leistungssteigerung erzielen

Jeder Computerbesitzer ist immer darauf bedacht, dass der Computer die optimale Leistung liefert. Tools und Tipps zur Leistungssteigerung, Festplattensäuberung, Registry-Optimierung etc. gibt es im Internet genügend. Man sollte ausserdem immer darauf achten, die aktuellen Treiber von Hardware und Software-Updates zu installieren. Auch wird immer wieder geraten, die Windows-Auslagerungsdatei (= virtuellen Arbeitsspeicher) in der Größe fest einzustellen und in regelmäßigen Abständen zu defragmentieren. Dieser Tipp ist gut, bringt aber nur dann eine spürbare Leistungssteigerung, wenn diese Datei auf eine andere Festplatte verschoben wird. Das Verschieben ist nicht kompliziert und kann ohne weiteres von jedem durchgeführt werden.

Die einzige Voraussetzung für das Verschieben ist mindestens eine zweite, interne Festplatte. Mehrere Partitionen auf einer Festplatte, oder externe Festplatten sind hier leider nutzlos.

So verschieben Sie den virtuellen Arbeitsspeicher:

1. Nutzer von Windows 7 und Vista klicken auf „Start“, dann öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Computer“ das Kontextmenü. Wählen Sie hier die Option „Einstellungen“ und danach auf der linken Seite „Erweiterte Einstellungen“.

Bei Windows XP klicken Sie auf „Start“, dann öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Arbeitsplatz“ das Kontextmenü, in dem Sie „Einstellungen“ auswählen.

2.  Die weiteren Arbeitsschritte sind bei allen drei Betriebssystemen gleich: Im Dialogfenster „Systemeigenschaften“ wählen Sie die Registerkarte „Erweitert“.

3.  Im Bereich (System-)Leistung klicken Sie auf den Button „Einstellungen“ und wählen wieder das Register „Erweitert“.

4.  Hier wählen Sie im Bereich „Virtueller Arbeitsspeicher“ den Button „Ändern“.

5. Im Dialogfenster „Virtueller Arbeitsspeicher“ deaktivieren Sie die Option „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten“.

6. Klicken Sie nun auf die Festplatte, auf der die derzeitige Auslagerungsdatei angelegt ist. Standardmäßig ist es Festplatte „C:“. Danach aktivieren Sie die Option „Keine Auslagerungsdatei“ und bestätigen mit dem Button „Festlegen“. Die nachfolgende Warnmeldung können Sie mit „Ja“ bestätigen.

7. Jetzt wählen Sie eine Ihrer anderen, internen Festplatten aus, auf der Sie die neue Auslagerungsdatei anlegen wollen. Wählen Sie danach die Option „Größe wird vom System verwaltet“ aus und bestätigen wiederum mit „Festlegen“.

8. Schließen Sie alle offenen Dialogfenster und führen einen Systemneustart durch, damit die Änderungen wirksam werden.

Hinweis: Sollten Sie einmal die Festplatte, auf der die Auslagerungsdatei neu erstellt wurde, austauschen wollen oder müssen, denken Sie daran, den Vorgang wieder rückgängig zu machen.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Arbeitsspeicher bei 64-Bit-System optimieren und mehr als 3,25 GByte von 4 GByte nutzen

Mit Windows 7 (64-Bit-Version) kann man im Gegensatz zu Windows XP mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher nutzen. Bei der 32-Bit-Version von Windows 7 ist die Speichernutzung auf maximal 3,25 Gbyte beschränkt – selbst wenn 4 GB eingebaut sind. Vermutlich aus Kompatibilitätsgründen wurde da ein Riegel vorgeschoben und die Werte wie bei XP begrenzt. Aber durch ein paar Anpassungen im BIOS und MSConfig kann diese Begrenzung aufgehoben werden.

So stellen Sie die maximale Speicher-Funktion her:

1. Starten Sie Ihren Computer und wechseln mit [F2] oder [Entf] ins BIOS.

2. Wählen Sie den Eintrag „Advanced Chipset Setup“ mit der [Enter] Taste aus.

3. Suchen Sie die Option „Memory Remap Feature“ und kontrollieren ob sie auf „Enabled“ steht.

Hierbei kann es passieren, das die Einträge je nach BIOS – Herstelle etwas anders lauten können.

4. Speichern Sie die Änderungen und starten Windows 7.

5. Öffnen Sie das Startmenü und geben in das Suchfeld „msconfig“ ein.

6. In der Ergebnisliste klicken Sie auf den gleichlautenden Eintrag und wechseln auf die Registerkarte „Start“.

7. Wählen Sie die Schaltfläche „Erweiterte Startoptionen“ und entfernen den Haken vor der Option „Maximaler Speicher“.

8. Bestätigen Sie die Änderungen mit „Übernehmen“ und „OK“ und starten den Rechner neu.

Jetzt steht Ihnen der maximale Arbeitsspeicher zur Verfügung.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

PC-Tuning und Optimierung: Das macht den PC schnell – Die wichtigsten Komponenten eines Rechners

Ganz klar: PCs müssen schnell sein. Je schneller, desto besser. Doch welche Komponenten sind für die hohen Geschwindigkeiten verantwortlich? Was kann einen PC bremsen? Die Antworten sind einfach: Beim Blick auf – oder besser: in einen PC wird deutlich, dass im Grunde nur wenige Bausteine über die tatsächliche Geschwindigkeit entscheiden.

Die vier wichtigsten Komponenten in Sachen Performance sind:

* Prozessor (CPU)

* Arbeitsspeicher (RAM)

* Festplatte

* Grafikkarte

Der Prozessor – Das Herz des Computers

Auf Platz Eins der wichtigsten PC-Komponenten steht unangefochten der Prozessor bzw. die CPU (Central Processing Unit). Der Prozessor ist das Herz des Computers; das wichtigste Organ im Zusammenspiel der Computerbausteine. Wie schnell ein Prozessor ist, verrät die Taktfrequenz. Analog zur PS-Zahl des Autos gibt die Taktfrequenz in Megahertz oder Gigahertz die Leistungsfähigkeit der CPU an. Dabei gilt: Je höher die Taktfrequenz, desto mehr „PS“ hat der PC.

Bei modernen Prozessoren wird die Taktfrequenz bewusst „versteckt“. Produktbezeichnungen wie „Intel Core 2 Extreme QX9300“ oder „AMD Phenom X4“ verraten zunächst nichts über den tatsächlichen Takt. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen möchten die beiden Haupt-Konkurrenten Intel und AMD im Prozessor-Markt den direkten Vergleich der Konkurrenzprodukte erschweren. Zum anderen spielen bei modernsten Prozessoren neben der Taktfrequenz mehr und mehr andere Aspekte der CPU eine große Rolle. Die Faustregel: Hohe Taktfrequenz gleich hohe Geschwindigkeit behält dennoch seine Gültigkeit – zumindest innerhalb der gleichen Prozessorklasse.

Der Arbeitsspeicher – Je mehr, desto besser

Viel hilft viel. Auf dieses simple Motto lässt sich die Bedeutung des Arbeitsspeichers reduzieren. Denn Arbeitsspeicher kann ein PC eigentlich nie genug haben. Je mehr sie ihm gönnen, umso schneller und flüssiger arbeiten Ihre Programme; umso rascher wechseln Sie zwischen mehreren Programmen hin und her.

Der Arbeitsspeicher ist praktisch die „Spielwiese“ ihres PCs, auf dem sich Programme und Daten nach Herzenslust „austoben“ können. Und richtig Spaß macht es erst auf einer richtig großen Wiese.

Hungrig nach Speicher sind alle Programme; die einen mehr, die anderen weniger. Je nachdem, ob Sie nur mit Büroanwendungen arbeiten oder die allerneuesten PC-Spiele installieren, sollten Sie Ihrem PC entsprechend genügend Speicher gönnen. Als Faustregel gelten folgende Speicherempfehlungen für ein schnelles Arbeiten:

* Büroanwendungen wie Word, PowerPoint, Outlook: 1 GB bis 2 GB

* Grafikanwendungen wie PhotoShop oder CorelDraw: 2 GB bis 4 GB

* Grafik-intensive Spiele und/oder Videobearbeitung: 4 GB bis 16 GB

Wichtig; Beim Kauf von Speichermodulen sollten Sie möglichst große Module kaufen. Für 4 GB Arbeitsspeicher sind zwei 2-GB-Bausteine empfehlenswerter als vier 1-GB-Bausteine. Das spart Steckplätze für spätere zusätzliche Erweiterungen.

Die Festplatte – Platz satt für Programme und Daten

Ihr Rechner braucht Platz. Viel Platz. Den bekommt er in Form der Festplatte. Auf ihr speichert Ihr Computer dauerhaft alle Dateien und Programme, die für die Arbeit mit dem PC notwendig sind. Das kann mit der Zeit eine ganze Menge werden. Mehrere tausend oder hunderttausend Dateien sind keine Seltenheit.

Auf der Festplatte geht’s ganz schön rund: Das Starten von Programm, das Speichern von Dateien oder das Spielen hält die Festplatte auf Trab. Stets müssen neue Dateien von ihr geladen auf ihr gespeichert werden. Die Geschwindigkeit der Festplatte ist daher in Sachen Performance ein gewichtiger Faktor: Je schneller der Computer die Dateien findet oder ablegt, umso zügiger geht’s zur Sache.

Drei Faktoren sind für die Geschwindigkeit der Festplatte ausschlaggebend:

* Die Datenübertragungsrate: Dieser Wert bestimmt, wie schnell große Datenpakete übertragen werden. Flotte Platten schaufeln die Daten mit einer Transferrate von 40 MByte pro Sekunde vom und zum Rechner.

* Die Zugriffszeit: Dieser Wert definiert die Zeit, die die Festplatte benötigt, um einen Datenblock zu finden. Schnelle Festplatten haben eine mittlere Zugriffszeit – auch Random Access Time genannt – von 9 bis 11 Millisekunden.

* Die Fragmentierung: Die Fragmentierung – oder „Zerstückelung“ bestimmt, in welchem Grad die Daten auf der Festplatte in einzelne Teilstücke zerteilt (fragmentiert) vorliegen. Je mehr Dateien nur als Fragmente und nicht in einem Stück vorliegen, umso mehr Zeit vergeht beim Lesen der Dateien.

Neben der Geschwindigkeit ist auch die Größe der Festplatte für ein flottes Arbeiten wichtig. Der Grund: Einen Teil der Festplatte nutzt Windows als „Not-Reserve“. Wenn es im Arbeitsspeicher eng wird, nimmt Windows einen Teil der Festplatte, um dort selten benötigte Bereiche des Arbeitsspeichers auf der Festplatte in einer so genannten Auslagerungsdatei auszulagern. Dieser Bereich ist in etwa so groß wie der derzeit installierte Arbeitsspeicher. Für 1 GByte Arbeitsspeicher schnappt sich Windows entsprechend 1 GByte zusätzlichen Festplattenspeicher.

Weitaus hungriger als Windows selbst sind Programme und Spiele. Nicht selten verlangen moderne Programme nach mehreren GByte Festplattenplatz. Wenn Sie Video- oder Musikdateien bearbeiten oder speichern sind in Windeseile mehrere Dutzend GByte verbraucht.

Für die Auslagerungsdatei, Programme und Dateien sollten Sie stets freien Speicherplatz in Reserve haben. Denn wenn die Platte voll ist, geht gar nichts mehr. Als Faustregel hat sich folgendes bewährt: Auf Ihrer Festplatte sollte stets die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kapazität noch frei sein, um für zukünftige Programme und Dateien gerüstet zu sein. Wenn auf Ihrer 200-GB-Festplatte zurzeit nur noch 30 GB frei sind, ist ein Engpass in den nächsten Wochen oder Monaten bereits abzusehen.

Ganz schön bunt hier – Die Grafikkarte

Spielen Sie gerne? Dann, aber auch nur dann sollten Sie auf Ihre Grafikkarte ein besonderes Augemerk legen. Für normale Büro-Anwendungen ist die Qualität der Grafikkarte von geringer Bedeutung.

Anders bei Computerspielen: Nahezu alle grafikintensiven Spiele verlangen nach einer Grafikkarte mit speziell auf Spiele abgestimmten Grafik-Prozessoren. Die beiden Marktführer in Sachen Spiele-Grafikkarten – NVidia und ATI – haben hierfür spezielle Prozessoren entwickelt, die Spiele richtig schnell machen.

Schnelle Grafik kann sehr teuer werden: Die allerneuesten und -schnellsten Grafikkarten kosten selten unter 500 Euro. Unser Tipp: Wählen Sie nie das allerneueste Modell, da dies innerhalb weniger Monate technisch bereits wieder überholt sein wird. Greifen Sie stattdessen zum wesentlich günstigeren, aber nur minimal langsameren Vorgängermodell von ATI und Nvidia.

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