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Die verschiedenen Berechtigungen des Windows-Administrators

Administrator-Rechte zu haben, macht einen Computer-Nutzer noch nicht zum Administrator. Hier gilt es zwischen den unterschiedlichen Admin-Berechtigungen zu unterscheiden.

windows-microsoft-administrator-recht-unterschiedlich-level-berechtigungen

Drei Amin-Levels enthalten unterschiedliche Berechtigungen  und Funktionen des Windows-Betriebssystems.

1. Als Administrator ausführen

Diese Variante ermöglicht aus einem eingeschränkten Benutzerkonto den Zugriff mit begrenzten Adminrechten. Hier reicht ein Rechtsklick auf eine Startdatei und der Befehl Als Administrator ausführen. Der Nachteil dieser Variante ist, dass man jedes Mal die Meldung der Benutzerkontensteuerung bestätigen und eventuell das Passwort eingeben muss.

2. Computer-Nutzer zum Administrator ernennen

Im Wesentlichen sind die Berechtigungen identisch wie mit der ersten Variante. Hier wird das Benutzerkonto im Admin-Modus betrieben. Der Vorteil hierin ist nur der Wegfall der Funktion Als Administrator ausführen. Die Meldung der Benuzterkontensteuerung bei Eingriffen in die Systemfunktionen erfolgt weiterhin, genauso  wie die eventuelle Eingabe des Passwortes.

3. Als Administrator anmelden

Das Administrator-Konto verfügt über die volle Berechtigung zur Änderung von Systemfunktionen. Eine Warnmeldung wie in den beiden vorigen Varianten erfolgt nicht und System-Änderungen werden sofort ausgeführt.

Daher sollte man auch als alleiniger Nutzer eines Computers, für sich ein „normales“ Benutzerkonto einrichten, damit man nicht aus Versehen gefährliche Eingriffe vornimmt.

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Sich wiederholende Suchvorgänge als Favoriten für einen schnellen Zugriff speichern

Die Suche nach den immer gleichen Dateien und Dateitypen bindet jede Menge (Arbeits-)Zeit, die man an anderer Stelle sinnvoller einsetzen könnte. Aber auch mit dem Computer lässt sich effektiv arbeiten, in dem man mit kleinen Tricks die Dateisuche vereinfacht. Solche Suchvorgänge lassen sich prima als Favoriten abspeichern, um sie bei Bedarf mit einem Klick aufzurufen anstatt sich durch den ganzen Verzeichnisbaum des Windows-Explorers zu klicken.

Und so einfach funktioniert´s:

1. Starten Sie Ihren Windows-Explorer und führen Sie über das Suchfeld die Dateisuche durch. Dabei ist es egal, ob nach einer bestimmten Datei oder nach Dateitypen gesucht wird.

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2. Klicken Sie dann in der Menüleiste auf Suche speichern, geben Sie dieser Suche einen eindeutigen Namen, und bestätigen Sie mit dem Button Speichern.

suche-speichern-dateiname-endung-typ-datei-dokument-indiziert

3. Diese Suche wird nun im Windows-Explorer unter den Favoriten gespeichert und kann dort mit nur einem Mausklick aufgerufen werden.

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Windows-Suche: Dateien richtig suchen und finden mit Windows 7

Der Windows Explorer hat schon lange keinen guten Ruf mehr. Viele Bestandteile sind weniger bedienerfreundlich. Besonders die Suche zerrt immer wieder an den Nerven der Benutzer. Das muss nicht so sein, denn mit der in Windows integrierten Dokumentensuche können Sie sehr viel mehr machen, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Die im Windows Explorer integriert Suchfunktion ist eine abgespeckte Version. Oftmals wird das Suchfeld neben der Adressleiste zum Start von Programmen genutzt, da es die Möglichkeit bietet, mit der Eingabe der ersten Buchstaben das Programm zu finden. Wenn Sie indes detaillierte Suchergebnisse für Ihre Dokumente haben wollen, brauchen Sie nur ein paar kleine Tricks.

Mit der erweiterten Suchsyntax die Ergebnisse filtern

Öffnen Sie zunächst explizit das Suchfenster des Windows Explorer mit der Tastenkombination [Windows-Taste] + [F]. Klicken Sie dort in das Suchfeld, werden Ihnen zusätzlich die Filter „Art“ und „Typ“ angeboten. Mittels „Typ“ können Sie die Erweiterungen (PDF, DOCX etc.) festlegen. Durch die Eingabe des Filters „Art“ bestimmen Sie die Art der gesuchten Dateien wie beispielsweise E-Mails, Dokumente oder PDF-Files. Sie haben jedoch noch einige weitere nützliche Filter, die Ihnen helfen, detaillierte Suchausgaben zu erhalten.

windows-suche-effizienter-suchfilter-filter-suchen-finden

windows-suche-effizienter-suchfilter-filter-suchen-finden-2

Spezielle Filter sorgen für spezielle Suchergebnisse

Suchen Sie nach Begriffen aus dem Inhalt der Dateien, geben Sie im Suchfeld

inhalt:suchbegriff

ein. Dient Ihre Recherche nur dem Auffinden von Verzeichnissen, deren Namen ein gewisses Wort enthalten, so erreichen Sie dies mit

art:ordner suchbegriff

In beiden Fällen müssen Sie „suchbegriff“ durch ein Wort Ihrer Wahl ersetzen.

Weitere Filter, die Ihnen eine nützliche Hilfe sein können, sind „art:bild“ oder „autor:suchbegriff“. Hier können Sie Ihre Suche auf Bilder beschränken oder die Dokumente eines bestimmten Autors finden lassen.

Noch spezieller wird die Suche, wenn Sie die Filter miteinander kombinieren. Beispielsweise gibt eine Suchanfrage mit den Filtern „typ:pdf name:tipps“ alle PDF-Dateien aus, welche das Wort „tipps“ enthalten.

Wildcards und boolesche Filter

Standardmäßig geht Windows bei der Eingabe mehrerer Suchbegriffe davon aus, dass Sie Dateien nach beiden Wörtern suchen wollen. Dieses „logische UND“ gehört zu den booleschen Filtern, mittels derer Sie die Suche professionalisieren können. Mit einem ODER zwischen den Begriffen werden alle Dateien gesucht, die entweder das eine oder das andere Wort enthalten. Der NICHT-Filter schließt alle Dateien, welche die nachfolgenden Suchparameter erfüllen, aus. Alle drei Filter müssen in Großbuchstaben eingegeben werden.

Es gibt noch weitere boolesche Filter wie die runden Klammern, Anführungszeichen und Größer-Kleiner-Pfeile. Platzhalter helfen Ihrem Gedächtnis. Sie brauchen nur einen Teil des Suchbegriffs eingeben und den Rest mit den Wildcards versehen. Windows kennt das „?“, welches genau einen Buchstaben ersetzt, und den „*“, der für mehre Buchstaben genommen werden kann.
Kombinieren Sie boolesche Filter mit Wildcards und Suchparametern für Dateieigenschaften, wird die Syntax Ihres Aufrufs mitunter sehr lang.

Beispiele

  • Wind UND Energie – alle Dateien, welche die Wörter „Wind“ und „Energie“ enthalten
  • Wind ODER Energie – Dateien, in denen entweder „Wind“ oder „Energie“ vorkommen
  • Wind ODER Energie NICHT Kraft – Dateien, in denen „Wind“ oder „Energie“ vorkommt, aber das Wort „Kraft“ nicht enthalten ist
  • (Wind Energie Kraft) – Dateien, in denen die Worte „Wind“, „Energie“ und „Kraft“ in beliebiger Reihenfolge vorkommen
  • „Wind hat Energie und Kraft“ – Dateien, in denen die genannte Phrase exakt vorkommt
  • Typ:ppt inhalt:Wind folien > 3 – Dateien mit der Erweiterung ppt, in deren Inhalt das Wort Wind vorkommt und die mehr als 3 Folien umfassen
  • Typ:docx ODER Wind – Dateien mit der Erweiterung docx oder Dateien, die das Wort „Wind“ enthalten
  • Geändert:22.03.2013 UND Win*ergie – Dateien, die am 22.03.2013 geändert worden sind und die ein Wort enthalten, welches mit „Win“ beginnt und mit „ergie“ endet.

windows-suche-parameter-platzhalter-und-oder

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Mit Windows 7 Firewall Control auch ausgehende Datenverbindungen kontrollieren

Die Windows Firewall ist so konzipiert, dass sie eingehende Bedrohungen abwehren soll. Leider gibt es keine automatisierte Rückfrage, sobald ein Programm Daten ins Internet sendet. Abgehende Datenverbindungen lassen sich nur komplett oder gar nicht blockieren. Um abgehende Datenströme zu unterbinden, benötigt man ein kleines Zusatzprogramm vom Anbieter „Sphinx Software“. In der Regel reicht die kostenlose Version „Windows 7 Firewall Control“ aus.

Die Software erweitert die Windows-Firewall und meldet automatisch, sobald eine Anwendung versucht eine Datenverbindung aufzubauen. Sie meldet aber auch eingehende Datenströme. Die einzige Einschränkung der kostenlosen Version ist, dass sie Verbindungen von Windows-Systemprogrammen nicht blockiert.

Download und Installation

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite „www.sphinx-soft.com“ in Ihrem Browser auf und wechseln zum Bereich „Download & Buy„. Dort wählen Sie in der Spalte „Free“ die für Sie passende Version aus, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Installationsanweisungen.

Bearbeiten der Meldungen

Nach dem Herunterladen und der Installation ist das Programm direkt aktiv und überwacht die Datenverbindungen. Wird eine Verbindung erkannt, öffnet sich das Programmfenster automatisch.

Im linken Bereich „Application“ wird das Programm angezeigt, dass versucht Daten zu senden. Darunter wird der Speicherort der Anwendung angezeigt. Im rechten Bereich „Quick apply“ legen Sie mit den Schaltflächen fest, wie mit der Datenverbindung zu verfahren ist. Mit dem Button „EnableAll“ gestatten Sie alle Verbindungen dieses Programms, mit „DisableAll“ wird die Verbindung verhindert. Der Schalter „IncomingOnly“ erlaubt nur eingehende Datenströme, „OutgoingOnly“ erlaubt nur ausgehende Datenverbindungen.

Kompatibilität von „Windows 7 Firewall Control“

Auch wenn der Name dieses Programms etwas irreführend ist (Windows 7 Firewall Control Free), ist es doch kompatibel mit Windows 7, 8, Vista und XP. Es wurde ebenfalls an beide Versionen (32- und 64-bit) gedacht.

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Chrome Google Internet & Medien

Google Chrome: Bei Bedarf den Standard-Download-Ordner ändern

Standardmäßig werden alle Downloads bei Google Chrome in einem Ordner gespeichert.  Das ist soweit nicht bedenklich, wenn viele unterschiedliche Downloads stattfinden. Nutzt man den Browser Chrome hauptsächlich nur für eine Art von Downloads, dann denkt man schon mal darüber nach, ob die Dateien direkt ein den richtigen Ordner heruntergeladen werden können. Und genau dies ist mit Google Chrome möglich.

Der Standard-Speicherpfad

C:Users<Username>Downloads

lässt sich mit ein paar einfachen Änderungen in den erweiterten Einstellungen beliebig ändern. Und zwar so:

1. Starten Sie den Google Chrome Browser, geben Sie in die Adresszeile den Befehl

chrome://settings

ein, und drücken Sie die Taste [Enter].

2. Scrollen Sie in den Einstellungen ganz nach unten und klicken auf den Link „Erweiterte Einstellungen anzeigen“.

3. Die Schaltfläche „Ändern“ im Bereich „Downloads“ ermöglicht in einem neuen Dialogfenster die Festlegung eines anderen, beliebigen Speicherortes. Wählen Sie im Dialogfenster „Ordner suchen“ den passenden Ordner aus, und bestätigen Sie die Auswahl mit OK. Fertig ist der neue Standard-Download-Ordner.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Mit dem Session-Manager alle Tabs der aktuellen Sitzung speichern

Umfangreiche Online-Recherchen werden meistens auf mehrere Tabs aufgeteilt und Zwischenergebnisse noch zusätzlich angezeigt. Muss man aber mal zwischendurch mal etwas anderes erledigen, dann öffnet man meistens ein weiteres Fenster, damit die aktiven Tabs bestehen bleiben. Dabei ist aber die Gefahr groß, die aktuellen Sitzung zu verändern oder versehentlich zu schließen. Mit dem „Session Manager“ können Sie die aktuelle Internet-Sitzung sichern und zu einem späteren Zeitpunkt an gleicher Stelle fortsetzen.

Firefox-Sitzungen speichen – beliebig viele

Zum Download und Installieren des kostenlosen Add-ons klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus. Sollte der Firefox-Button nicht sichtbar sein, blenden Sie mit [Alt] die Menüleiste ein und rufen den Befehl „Extras | Add-Ons“ aus.

Im Tab des „Add-ons-Manager“ geben Sie in das Suchfeld „session manager“ ein und starten den Suchvorgang. Scrollen Sie bis zum Eintrag „Session Manager“, und klicken Sie dort auf die Schaltfläche „Installieren“.

Starten Sie zur Aktivierung der Erweiterung den Browser neu.

Möchten Sie nun eine aktuelle Sitzung speichern, dann klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Sitzungs-Manager | Sitzungs-Manager | Sitzung sichern“.

Im nachfolgenden Dialogfenster vergeben Sie im unteren Bereich der Sitzung einen Namen und speichern sie mit dem Button „Sitzung sichern“.

Um die gespeicherte Sitzung zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, klicken Sie wieder in der Menüleiste auf  „Extras | Sitzungs-Manager | Sitzungs-Manager | Sitzung laden“. Sind mehrere Sitzungen gespeichert, markieren Sie eine und wählen im unteren Bereich des Dialogfensters aus, wie die Sitzung geöffnet werden soll. Standardmäßig ist die Option „Sitzung ersetzten“ aktiviert.

Mit der Schaltfläche „Laden“ wird die gespeicherte Session im Browser aufgerufen und kann nun weiter bearbeitet werden.

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Excel Hardware & Software

Bei Microsoft Excel die Standardschrift dauerhaft ändern

Auch bei Microsoft Excel kann man, wie bei Word auch, die Standardschriftart und -größe dauerhaft festlegen. Nicht für jeden Nutzer sind die Grundeinstellungen, wie Arial in der Größe 11 bei Excel 2010, ideal. Man kann zwar über die Schaltflächen für jede Arbeitsmappe die Größe ändern, aber das ist nicht von Dauer.  Entweder wird schon  bei der nächsten Zelle die Schrift wieder geändert, oder nach Erstellung  der Arbeitsmappe muss man die betreffenden Zellen markieren und die Schriftart ändern. Das geht auch einfacher. Eine der wenig beachteten Excel-Optionen, ist die Änderung der Standardschrift und -größe.

Bei Excel 2003 klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Optionen“. Im Dialogfenster „Optionen“ wählen Sie die Registerkarte „Allgemein“ und können hinter der Option „Standardschriftart“ die Schriftart und -größe ändern. Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“ und starten Excel neu.

 Bei Excel 2007 geht das so:

Klicken Sie auf den „Office“-Button und danach auf „Excel-Optionen“. Hier wählen Sie im linken Bereich „Häufig verwendet“. Im Bereich „Beim Erstellen neuer Arbeitsmappen“ können Sie hinter „Folgende Schriftart verwenden“ Art und Größe der Schrift ändern. Auch hier mit „OK“ bestätigen und Excel neu starten.

Excel 2010:

Unter „Datei | Optionen“ wählen Sie die Kategorie „Allgemein“ aus.    Im Bereich „Beim Erstellen neuer Arbeitsmappen“ können Sie hinter „Folgende Schriftart verwenden“ die gewünschten Änderungen vornehmen. Mit „OK“ bestätigen und Excel 2010 neu starten, damit die geänderten Einstellungen aktiviert werden.

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Microsoft Word: Text in Spiegelschrift darstellen

Zum Aufwerten und Auflockern von Präsentationen gibt es verschiedene Werkzeuge. Eines davon ist das Spiegeln von Texten. Tatsächlich enthalten die Office-Programme Word, Excel und PowerPoint aber keine direkte Funktion oder Schriftformat zur Spiegelung von Texten. Hier kann man mit „WordArt“ ein wenig tricksen.

Um Word-Texte in Spiegelschrift zu schreiben, gehen Sie folgenermaßen vor:

1. Öffnen Sie Word, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Symbolleiste.

2.  Mit einem Klick auf „Zeichnen“ öffnen Sie diese Leiste. Danach klicken Sie auf das Symbol mit dem blauen, schräg gestellten A „WordArt einfügen“.

3. Im folgenden Katalog wählen Sie das gewünschte Format aus und bestätigen mit „OK“.

4. Geben Sie den Text, der gespiegelt werden soll, in das Dialogfenster „WordArt-Text bearbeiten“ ein. Hier können Sie den Text nach Ihren Wünschen noch weiter bearbeiten, zum Beispiel die Schriftart, -größe sowie Fett- oder Kursivschrift einstellen. Bestätigen Sie dann die Eingabe mit „OK“.

5. Zum Schluss klicken Sie auf die Schaltfläche „Zeichnen“ und wählen im Kontextmenü die Optionen „Drehen oder kippen | Horizontal kippen“.  Achten Sie darauf, das der Text markiert (umrahmt) ist.

Schon erscheint der Text in Spiegelschrift.