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Zum 100. Jahrestag: Die Geschichte(n) des ersten Weltkriegs auf einer Webseite

Beinahe täglich werden wir mit der Geschichte des zweiten Weltkriegs konfrontiert. Bei Fernsehsendern wie Phoenix, N-TV und N24 werden, wenn auch spät in der Nacht, häufig Dokumentationen über dieses Thema gezeigt. Zum einen liegt das mit Sicherheit auch daran, dass noch viele Zeitzeugen leben die diesen Krieg erlebt haben, zum Anderen existieren dazu noch sehr viele Dokumente und zeitgenössisches Filmmaterial. Etwas anders sieht es bei der Geschichte des ersten Weltkriegs aus. Der letzte Zeitzeuge (Veteran) starb 2011 in Australien, der letzte deutsche Veteran starb bereits am 01. Januar 2008 in Pulheim bei Köln. Eines der spannendsten Webseiten zu diesem Thema zeigt übrigens das Projekt Europeana 1914-1918.

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Mit zirka 660 Stunden Filmmaterial und unzähligen Dokumenten vereint diese Seite Material aus Archiven und Bibliotheken der ganzen Welt. Komplettiert wird diese Sammlung mit privaten Erinnerungen wie Postkarten und Feldpostbriefen.

Der Button Erkunden führt Sie zur Themenauswahl des Projekts Europeana 1914-1918.

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Hier können Sie das Archiv nach Dokumentenarten filtern. Es stehen insgesamt 17 Dokumentenarten in drei Kategorien zur Auswahl.

Im ersten Bereich finden Sie:

  • Postkarten
  • offizielle Dokumente
  • Briefe
  • Tagebücher
  • Fotos
  • Filme

Die Kategorie Themen ist unterteilt in:

  • Frauen,
  • Kriegsgefangene
  • Gedenken
  • Propaganda
  • Leben im Schützengraben

Die dritte Kategorie Kriegsschauplätze enthält:

  • Seekrieg
  • Luftkrieg
  • Heimatfront
  • Italienische Front
  • Ostfront
  • Westfront

Auch wenn die Berichterstattung über die Gräuel des zweiten Weltkriegs unsere Medien dominiert, sollte der erste Weltkrieg nicht vergessen werden. Er zeigte erstmals, wie grausam die Stellungskämpfe in Schützengräben sind und der Einsatz von Giftgas ist.

Der Fernsehsender Arte bietet zu diesem Thema die Dokumentationsreihe 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs an.

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Das 8-teilige Doku-Drama erzählt dort eindrücklich die wahren Geschichten einiger Kriegsteilnehmer der beteiligten Nationen.

Über die Arte Mediathek sind außerdem die bereits gesendeten Folgen noch verfügbar.

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Hardware & Software

Fernsehen auf dem Smartphone

Längst haben sich Smartphones auf dem Handymarkt durchgesetzt und sind zu alltäglichen Begleitern geworden. Die Qualität und Benutzerfreundlichkeit der Geräte hat mittlerweile einen bemerkenswerten Stand erreicht. So ist es inzwischen mit etwas Knowhow auch problemlos möglich das aktuelle Fernsehprogramm auf dem Smartphone in ausgezeichneter Qualität zu verfolgen oder sogar auf einen Flachbildschirm zu übertragen. Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über die verschiedenen technischen Möglichkeiten das Fernsehen auch auf Ihr Smartphone zu bringen.

Smartphone-TV per DVB-T

Eine sehr elegante Möglichkeit das Fernsehen auf jedes Smartphone oder mobiles Gerät zu bringen ist per mobilem, externem DVB-T Empfänger. Hersteller wie Equinux oder Belkin bieten zum Beispiel so genannte Tizi Empfänger an. Diese kleinen handlichen Geräte werden irgendwo im Haus an einer Stelle mit gutem DVB-T Empfang platziert und streamen anschließend das Programm per WLAN auf Ihr Smartphone. Sie benötigen auf dem Smartphone lediglich WLAN Empfang und die zum Gerät passende Tizi-App. Großer Vorteil dieser Lösung ist die gute Qualität und die geringen Kosten, da nur einmalig der Empfänger angeschafft werden muss.

TV-Apps für iPhone und Android

Für Smartphones sind auch diverse kostenlose Apps verfügbar die ausgewählte Inhalte verschiedener Sender direkt aus dem Internet auf das Smartphone streamen. Zum Beispiel die Apps der öffentlich rechtlichen Sender Arte oder das ZDF oder auch die kostenlose App von Zattoo, die gleich eine ganze Reihe von Sender bietet. Nachteil dieser Lösung ist das oft sehr begrenzte Senderangebot und die teilweise schlechte Qualität.

Auch die Bezahlsender wie Sky oder die Telekom mit MobileTV bieten Lösungen für das Fernsehen auf dem Smartphone. Zwar sind die Apps selbst kostenlos, doch muss man für das Programmangebot ein kostenpflichtiges Abo abschließen. MobileTV der Telekom hat zudem noch die Besonderheit, dass das Programm nicht über WLAN sondern nur im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom empfangen werden kann. Auch Zattoo bietet ein kostenpflichtiges Programm-Abo an, das im Vergleich zur kostenfreien Lösung eine bedeutend bessere Qualität liefert.

Je nach Smartphone gibt es bei den unterschiedlichen Apps auch noch die Möglichkeit das Fernsehbild per Kabel oder drahtlos auf den heimischen PC zu übertragen.