Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows: Shutdown-Meldung „Task Host Window“ beseitigen

Beim Herunterfahren des Computers kann es hin und wieder mal zur Meldung kommen, das Windows auf den Dienst Task Host Window wartet, der den Shutdown erheblich verlangsamt oder gar nicht beendet. Über die Computer-Verwaltung der Systemsteuerung lässt sich dieses Problem leicht beheben.

Die Shutdown-Meldung Warten auf Task Host Window erscheint, wenn das Betriebssystem auf die ordnungsmäßige Beendigung von Windows-Aufgaben wartet. Fehlerhafte Prozesse werden unter Umständen überhaupt nicht beendet, was zufolge hat, dass der PC nicht heruntergefahren wird und das Schließen dieser Aufgaben erzwungen werden muss.

Tritt die Meldung häufiger auf, kann der Dienst Task Host Window auch deaktiviert werden. Das beschleunigt das Herunterfahren erheblich.

Zur Abschaltung öffnest du die Systemsteuerung, klickst auf Verwaltung und startest mit einem Doppelklick die Computerverwaltung. Im Verzeichnisbaum des Dialogfensters klickst navigierst du zu folgendem Pfad:

Aufgabenplanung | Aufgabenplanungsbibliothek | Microsoft | Windows | TextServicesFramework

Im mittleren Anzeigebereich der Computerverwaltung wird jetzt der Eintrag MsCtfMonitor angezeigt. Per Rechtsklick öffnest du das Kontextmenü von MsCtfMonitor und wählst dann Deaktivieren aus. Nach einem Computer-Neustart wird die neue Einstellung gespeichert und der Shutdown-Prozess verläuft zukünftig wieder viel schneller.

Kategorien
Google Internet & Medien

Google Docs: Durch Aufgabenteilung eine effektivere Dokumentenbearbeitung erreichen

Der große und fast unschlagbare Vorteil von Google Docs ist die effektive, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Google Docs ist aber noch nicht effektiv genug. Eine Zuteilungsfunktion für die einzelnen Aufgaben der Team-Mitglieder sucht man vergebens. Dieses Problem wird durch eine Erweiterung für den Chrome-Browser gelöst.

Bei der Aufgabenverteilung mit der Chrome-Erweiterung Action lässt sich eine Aufgabenverteilung schnell und einfach erstellen. Damit entfallen zukünftig zeitraubende Meetings. Leider funktioniert Action derzeit nur mit Google Docs.

Die Extension Action kannst du im Chrome Web Store kostenlos herunterladen und installieren.

action-erweiterung-google-docs-chrome-aufgabenverteilung-team-dokument-einzel-aufgabe

Auch wenn die Erweiterung Action ausschließlich in englischer Sprache verfügbar ist, kann sie recht einfach bedient werden.

Nach der Installation wird der Google-Docs-Toolbar die Action-Schaltfläche hinzugefügt. Klicke auf diesen Button um ein neues Dokument zu erstellen, oder öffne vorher ein bestehendes Dokument.

Mit der Schaltfläche Manage Attendees gelangst du zur Erfassung der Mitarbeiter. Fülle das Namensfeld aus und gib die E-Mail-Adresse dieser Person an. Mit +Add Attendees wird diese Person gespeichert.

dokument-doc-google-starten-neu-action-manage-attendees-add

Um einem Teammitglied eine Aufgabe zu erteilen, klickst du auf die Zahl in der Klammer hinter dem Namen und tippst in das Textfeld die Arbeitsanweisung ein. Mit der Taste [Enter] wird sie gespeichert und ermöglicht dann über das Kalendersymbol noch zusätzlich eine Terminierung für die Erledigung.

aufgabe-person-bearbeiten-zuweisen-termin-datum-action-addon-chrome-docs-google

Abschließend klickst du noch auf den Button Send Emails um die Aufgaben an die betreffenden Personen zu versenden.

button-send-emails-action-chrome-docs-google-vereinfachen-team-gemeinsam-bearbeiten-aufgabe

Die Schaltfläche Export to Spreadsheet erzeugt eine Übersicht, mit der du den Fortschritt aller Tätigkeiten gut kontrollieren kannst.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad

Gehirntrainig für Unterwegs: Mit Brain Dots die grauen Zellen auf Trab bringen.

Interessante und fesselnde Spiele müssen nicht zwingend viel technischen Schnickschnack enthalten. Dass auch ein sehr einfaches Spiel Spaß machen kann, beweist die Spiele-App Brain Dots vom japanischen Entwickler Translimit.

geschicklichkeit-spiel-hebelwirkung-schwerkraft-punkte-brain-dots-translimit

In diesem Denk- und Geschicklichkeitsspiel müssen die beiden farbigen Punkte zueinander finden. Meist gibt es für eine Aufgabe mehrere Lösungswege. Du kannst mit selbst gezeichneten Bögen, Kreisen, Rampen, etc. die Hebelwirkung und die Schwerkraft dazu nutzen, deine eigene Lösung herbeizuführen.

brain-dots-gehirnjogging-zeichnen-punkte-zusammen-bringen-schwerkraft-hebelwirkung

Bei über dreihundert verschiedenen Levels kann man jede Menge Gehirnjogging betreiben. Mit fortschreitendem Spielerfolg lassen sich auch noch bis zu 25 verschiedene Zeichenstifte freischalten.

Nachdem eine Aufgabe erfolgreich gelöst wurde, kannst du dir diese als Replay erneut ansehen und anschließend mit der Community teilen. Und wenn du mal eine kleine Hilfe benötigst, kannst du sie über Video Hint oder das Glühbirnensymbol anzeigen lassen.

brain-dots-schwerkraft-zeichnen-300-mehr-level-aufgabe-absolvieren-hints-hinweis

Das einzige das leider etwas nervt, ist die Musik. Vielleicht sehen das japanische Gamer anders, aber wer will, kann sie über die Einstellungen ausschalten.

brain-dots-einstellung-musik-aufdringlich-nervig-abstellen-katapult

Die App Brain Dots ist kostenlos für Android und iPhone/iPad in den jeweiligen App Stores erhältlich.

Übrigens, das Spiel funktioniert auch ohne Verbindung zum Internet.

Kategorien
Hardware & Software Outlook Word

Outlook-Aufgaben direkt aus Word heraus erstellen

Vielleicht kenne Sie das: Während Sie in Word schreiben fällt Ihnen etwas ein, was Sie auf keinen Fall vergessen wollen. Für diesen Fall wäre es praktisch, wenn Sie eine Outlook Aufgabe direkt aus der Textverarbeitung heraus erstellen könnten. Durch Anlegen eines Icons in der Symbolleiste von Word lässt sich dieses relativ einfach realisieren.

Word zaubert Outlook-Aufgaben

Bei Word bis Version 2007 öffnen Sie zunächst Word, und gehen Sie auf „Extras | Anpassen“. Wechseln Sie anschließend auf das Register „Befehle“ und gehen Sie zum Fenster „Kategorien“. Bei Word 2007/2010/2013 öffnen Sie das Fenster „Optionen“ (mit „Datei | Optionen“) und klicken auf „Symbolleiste für den Schnellzugriff“. Hier finden im Listenfeld „Befehle auswählen“ die Option „Alle Befehle“, welche Sie auswählen.

word-outlook-aufgaben-direkt-aus-word-heraus-anlegen

Scrollen Sie dann im Fenster „Befehle“ nach unten, bis zur Option „Aufgabe Erstellen“; ab Word 2010 lautet der Befehl „Microsoft Outlook-Aufgabe erstellen“. Sie können diese Option bei Word bis Version 2007 nun einfach mit gedrückter linker Maustasrter auf eine beliebige Symbolleiste von Word ziehen. An der gewünschten Option lassen Sie die Maus dann einfach los. Anschließend können Sie den offenen Dialog schließen. Ab Word 2007 klicken Sie auf „Hinzufügen“, um den neuen Befehl als Mini-Symbol in die Schnellzugriffsleiste (ganz oben links im Fensterrahmen) aufzunehmen.

word-outlook-aufgaben-direkt-aus-word-heraus-anlegen-2

Sie finden das Icon nun an der entsprechenden Stelle. Nach einem Klick auf das Symbol öffnet sich das aus Outlook gewohnte Aufgabenfenster. Diese Möglichkeit besteht unabhängig davon ob Outlook gerade geöffnet ist oder nicht. Als Betreff für die Aufgabe wird automatisch der Name des aktuellen Word-Dokuments eingefügt. Vorteilhaft ist zudem, die direkte Verknüpfung des Dokuments mit der erstellten Aufgabe. Sollten Sie dies nicht wünschen können Sie einfach das Dokument-Icon im Aufgabenfenster löschen und den Betreff überschreiben.

word-outlook-aufgaben-direkt-aus-word-heraus-anlegen-3

Sofern Sie das aktuelle Word Dokument noch nicht gespeichert haben, erscheint beim Erstellen der Aufgabe eine Meldung, dass Sie dies zunächst tun müssen. Erst anschließend lässt sich eine neue Aufgabe anlegen. Neben Word haben Sie auch in Excel die Möglichkeit ein solches Icon zum Erstellen von Aufgaben anzulegen. Lediglich in Powerpoint steht diese Variante nicht zur Verfügung.

Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook als zentrale Verwaltungsstelle für Dokumente, Ordnerverweise, Fotos und Videos

Egal ob auf der Arbeit oder Zuhause: Outlook ist meistens geöffnet, um E-Mails, Termine, Aufgaben, Kontakte und den Kalender zu verwalten. Da bietet es sich doch an, dieses Programm auch zur zentralen Datenverwaltung zu nutzen. Hier können wichtige Dokumente und Ordnerverweise, die man ohnehin nahezu jeden Tag benötigt, direkt angewählt werden. Somit entfällt die herkömmliche, zusätzliche Navigation mit dem Windows-Explorer. Mit dieser weitestgehenden unbekannten Funktion lässt sich der Arbeitsalltag noch besser und effektiver strukturieren.

Um die zentrale Verwaltung einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie Outlook, und klicken Sie im Navigationsbereich unten links auf „Verknüpfungen“. Um die häufig genutzten Dateien zu strukturieren, fügen Sie mit der Schaltfläche „Neue Gruppe hinzufügen“ so viele Ordner hinzu, wie Sie benötigen. Vergeben Sie den neuen Ordnern gleichzeitig entsprechende Namen wie „Dokumente“, „Fotos“, Ordner, usw…

Wichtig: Der Link „Neue Verknüpfung hinzufügen“ ist für diesen Zweck nicht geeignet, da diese Verknüpfungen nur auf interne Outlook-Ordner verweist.

2. Anschließend öffnen Sie zusätzlich den Windows Explorer und ordnen beide offenen Fenster so an, dass Sie per Drag & Drop die benötigten Dateien und Ordner vom Explorer in die zuvor erstellten Gruppen hineinziehen.

Auf diese Weise entstehen neue Verknüpfungen direkt in Outlook. Die enthaltenen Daten werden nicht verschoben und verbleiben im ursprünglichen Ordner.

Kategorien
Outlook

Outlook: Aufgaben übertragen

Wenn Sie eine Aufgabe in das Aufgaben-Register von Outlook eintragen, heißt das noch lange nicht, daß Sie die Aufgabe selbst erledigen müssen und für das Projekt alleine verantwortlich sind. Auf Wunsch können Sie eine Aufgabe via E-Mail auch anderen Mitarbeitern übertragen und verfolgen, wie weit die übertragene Aufgabe gediehen ist.

Nur unter einer Bedingung

Um Aufgaben anderen Mitarbeitern übertragen zu können, müssen diese ebenfalls mit Outlook arbeiten. Zudem sollten Sie die Anfragen über einen Mail-Dienst verschicken, der die Daten im sogenannten Exchange-Rich-Text-Format verschickt, beispielsweise via Microsoft Mail oder Microsoft Network.

Möchten Sie diese Aufgabe übernehmen?

Wenn Sie Aufgaben delegieren möchten, müssen Sie zunächst eine Aufgabenanfrage versenden. Der Empfänger kann die Aufgabe annehmen, ablehnen oder sie wiederum auf eine andere Person übertragen. Rufen Sie den Menübefehl „Datei -> Neu -> Aufgabenanfrage“ auf. Sie können auch eine bereits bestehenden Aufgabe übertragen, indem Sie im Aufgaben-Fenster den Befehl „Aufgabe -> Aufgabe übertragen“ aufrufen. Im nachfolgenden Dialogfenster können Sie die gewünschte Aufgabenstellung und das Fälligkeitsdatum formulieren. Im ersten Feld „An“ bestimmen Sie, wem Sie die Aufgabe übertragen möchten.

Aufgabe ruckzuck übertragen

Sie können den gewünschten Empfänger einer Aufgabe auch bereits im Vorfeld bestimmen. Markieren Sie hierzu im Kontakte-Register von Outlook den gewünschten Empfänger, und rufen Sie den Menübefehl „Kontakte -> Neue Aufgabe für Kontakt“ auf.

Im Vergleich zum normalen Aufgaben-Dialogfenster finden Sie im Dialogfenster zwei neue Optionen, die festlegen, wie die übertragenen Aufgaben in Ihrer eigenen Aufgabenübersicht verwaltet werden. Möchten Sie den Fortgang der übertragenen Aufgabe verfolgen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Aktualisierte Kopie dieser Aufgabe auf meiner Aufgabenliste speichern“. In diesem Fall wird die übertragene Aufgabe nicht nur in der Aufgabenliste des Empfängers, sondern – als Kopie – auch in Ihrer eigenen Aufgabenliste gespeichert. Möchten Sie einen Statusbericht erhalten, sobald der Empfänger die Aufgabe als erledigt markiert hat, markieren Sie die Option „Statusbericht senden, sobald die Aufgabe erledigt ist“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Senden“, um die Aufgabenanfrage auf die Reise zu schicken.

Annehmen oder nicht?

Auf der Empfängerseite erkennen Sie Aufgabenanfragen anhand des speziellen Mail-Symbols (eine kleine Hand reicht einen kleinen Aufgabenblock) sowie des Betreffs „Aufgabenanfrage“. Die Informationszeile zeigt Ihnen, wer Ihnen wann die Anfrage geschickt hat. Um auf die Anfrage zu antworten, stehen Ihnen die Schaltflächen „Übernehmen“ und „Ablehnen“ zur Verfügung. Bevor Sie die Aufgabe endgültig übernehmen, können Sie auf Wunsch noch einmal Veränderungen an der Aufgabenstellung vornehmen.

Wenn Sie eine Aufgabenanfrage verschickt und der Empfänger auf die Anfrage geantwortet hat, erhalten Sie im Posteingang automatisch eine entsprechende Benachrichtigung. Sofern der Empfänger die Aufgabe angenommen hat, können Sie ab sofort in der Aufgabenliste verfolgen, welche Änderungen der Empfänger an der Aufgabe vorgenommen hat. Sie schauen dem jeweiligen Mitarbeiter praktisch auf die Finger und verfolgen genau, wie weit die übertragene Aufgabe bereits gediehen ist. Sobald der Besitzer die Aufgabe als erledigt markiert hat, erhalten Sie automatisch via E-Mail einen abschließenden Statusbericht.