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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Problemschritte mit Bordmitteln aufzeichnen und an den Support senden

Wenn PC-Probleme auftauchen, die man selber nicht lösen kann, dann wendet man sich an den Support des Herstellers der Software oder Hardware, oder man fragt „jemanden der sich damit auskennt“. Oft aber bekommt man Fragen mit Fachausdrücken gestellt die man nicht kennt, oder wenn man als Laie versucht das Problem dem Profi zu erklären, findet man nicht immer die richtigen Worte. Das führt zu Missverständnissen und letztendlich nicht zur gewünschten Behebung des Problems. Die Lösung ist ein, bei Windows 7 integriertes Tool zur Problemaufzeichnung.

Dieses kleine Aufzeichnungs-Programm ist für Laien wie für Profis, das Tool, um zu dokumentieren, wie das Problem zustande kommt. Da gibt es dann keine Missverständnisse mehr und der Problemlösung steht nichts mehr im Wege. Die Aufzeichnung wird automatisch im schlanken HTML-Format erstellt, gepackt und kann direkt im gewünschten Ordner gespeichert werden.

Und so starten Sie die Problem-Aufzeichnung:

1. Klicken Sie auf den „Start“-Button, geben in das Suchfeld „psr“ ein und drücken die [Enter]-Taste.

2. Das Tool startet direkt. Mit der Schaltfläche „Aufzeichnung starten“ startet die Aufnahme und alle nun folgenden Schritte und Klicks werden protokolliert.

3. Haben Sie alle Schritte dokumentiert, beenden Sie die Aufnahme mit dem Button „Aufzeichnung beenden“.

Möchten Sie noch zusätzlich einen Kommentar zum Problem angeben, können Sie dies auch in die Problemaufzeichnung integrieren. Bevor Sie die Aufzeichnung beenden, klicken Sie auf „Kommentar hinzufügen“ und geben in das Textfeld den Kommentar ein. Mit „OK“ bestätigen und dann die Aufzeichnung beenden.

4. Mit Klick auf den Button „Aufzeichnung beenden“ wird die Datei automatisch formatiert und als ZIP-Datei zum Speichern bereitgestellt. Außerdem öffnet sich direkt das Dialogfenster „Speichern unter“, in dem Sie den Zielordner zum speichern festlegen. Vergeben Sie nun nur noch einen Dateinamen und beenden die Aktion mit „Speichern“.

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Internet & Medien

Skype Rekorder und Anrufbeantworter: Skype-Gespräche aufnehmen und als MP3-Datei speichern

Skype funktioniert normalerweise wie ein normales Telefon. Sie können lediglich mit Ihrem Gegenüber plaudern. Eine Aufnahmefunktion gibt’s nicht. Lässt sich aber nachrüsten. Im Web gibt’s einige interessante Skype-Rekorder, mit denen Sie jedes Skype-Gespräch aufzeichnen und als MP3-Datei auf dem Rechner speichern können. Sogar ein Skype-Anrufbeantworter ist mit dabei.

Mp3 Skype Recorder

Gut gemacht ist der kostenlose „MP3 Skype Recorder“. Mit dem Gratis-Windows-Programm können Sie alle laufenden Skype-Gespräche mit 128 Kbit/s in Stereo oder Mono aufnehmen und als MP3-Datei speichern. Auch Konferenzen mit mehreren Skype-Teilnehmer können Sie damit aufnehmen. Die Aufnahme startet wahlweise automatisch oder erst auf Knopfdruck. Den Skype Rekorder gibt’s für Windows 2000, XP, Vista und 7. Der Downloadlink:

voipcallrecording.com/MP3_Skype_Recorder

CallGraph Recorder for Skype

Ebenfalls empfehlenswert ist der CallGraph Recorder für Skype. Auch damit können Sie alle Skype-Gespräche (egal ob Skype to Skype, SkypeIn, SkypeOut oder Conference Calls) wahlweise manuell oder automatisch aufzeichnen. Als Dateiformat stehen WAV und MP3 zur Auswahl; die Bitraten reichen von 32 bis 256 Kbps. Jede Aufzeichnung lässt sich um Notizen und Zeitmarken ergänzen. Den Free Skype Rekorder gibt’s hier:

scribie.com/free-skype-recorder

Pamela: Skype Recorder und Anrufbeantworter

Das Gratisprogramm „Pamela“ ist eigentlich ein Skype-Anrufbeantworter. Sie können den Anrufbeantworter für Skype aber auch zum Aufzeichnen von laufenden Skype-Gesprächen nutzen. In der Gratisvariante „Basic“ ist die Aufnahmezeit zwar auf 15 Minuten beschränkt – das sollte für den Hausgebrauch aber reichen. Nettes Gimmick: mit Pamela können Sie während des Gesprächs (und während der Aufzeichnung) Sounds abspielen. Die Aufzeichnungen werden wahlweise im Format MP3, WMA, OGG oder WAV gespeichert. Hier geht’s zum Pamela-Rekorder und -Anrufbeantworter:

www.pamela.biz/de/download/

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Handy & Telefon iPhone

iPhone: Schneller neue Telefonnummern speichern

Welchen Weg wählen die meisten iPhone-Nutzer, um eine neue Telefonnummer ins Handy einzutragen? Richtig: das Kontakte-Register. Meist wird die Kontakte-App geöffnet, auf das Pluszeichen in der rechten oberen Ecke geklickt, das Feld „Mobil“ angetippt und erst dann die Rufnummer eingetragen. Viel zu umständlich. Wenn Sie neue Telefonnummern von Freunden oder Bekannten schneller „notieren“ möchten, sollten Sie die Telefon-App verwenden.

Die schnellste Methode, um beim iPhone eine neue Rufnummer einzutragen, funktioniert folgendermaßen:

1. Drücken Sie auf dem Home-Screen das Programm „Telefon“, und wechseln Sie zum „Ziffernblock“.

2. Tippen Sie die Rufnummer ein, die Sie im Adressbuch speichern möchten.

3. Tippen unten links auf die „Plus“-Schaltfläche neben dem grünen Abheben-Symbol.

5. Mit dem Befehl „Neuen Kontakt erstellen“ legen Sie sofort einen neuen Adressbucheintrag an; die eingetippte Rufnummer steht bereits im Feld „Mobil“.

Falls Sie mit dem Kontakt schon einmal telefoniert haben, ist es noch einfacher. Dann müssen Sie nur in der Telefon-App zur „Anrufliste“ wechseln, auf den blauen Pfeil des jeweiligen Anrufs tippen und dann mit „Neuen Kontakt erstellen“ einen neuen Adressbucheintrag anlegen. Der Befehl „Zu Kontakt hinzufügen“ ist praktisch, wenn sich die Rufnummer einer Person geändert hat, die bereits im Adressbuch steht.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Tricks: Den Befehl „Defragmentieren“ ins Kontextmenü der rechten Maustaste einbauen

Das Aufräumen der Festplatte übernimmt Windows 7 automatisch. Der Defragmentierer läuft etwa einmal pro Woche und sorgt dafür, dass verstreut gespeicherte Dateien wieder zusammengesetzt werden und die Platte insgesamt schneller wird. Das reicht Ihnen noch nicht? Wer gerne selbst Hand anlegt und die Platte manuell defragmentieren möchte, kann mit folgendem Trick den Defragmentierbefehl ins Kontextmenü der rechten Maustaste aufnehmen.

So landet der neuen Befehl „Defragmentieren“ im Kontextmenü der rechten Maustaste:

1. Zuerst müssen Sie den Registrierungseditor starten. Das geht am einfachsten, indem Sie die Tasttenkombination [Windows-Taste]+[R] drücken und den Befehl „regedit“ eingeben.

2. Anschließend wechseln Sie im Registrierungseditor in den Ordner HKEY_CLASSES_ROOTDriveshell.

3. Dann klicken Sie auf einen freien Bereich in der rechten Fensterhälfte und rufen den Befehl „Bearbeiten| Neu | Schlüssel“ auf. Geben Sie dem neuen Schlüssel den Namen runas.

4. Markieren Sie den neuen Ordner runas. Klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf „(Standard)“, und geben Sie den Begriff „Defragmentieren“ ein.

5. Im nächsten Schritt fügen Sie mit dem Befehl „Datei | Neu | Schlüssel“ einen weiteren Schlüssel namens command ein.

6. Anschließend folgt ein Doppelklick auf den Eintrag „(Standard)“. Geben Sie ins Dialogfenster den folgenden Befehl ein:

defrag %1 -v

7. Schließen Sie den Registrierungseditor, und starten Sie Windows neu.

Das Ergebnis: Wenn Sie im Explorer mit der rechten Maustaste auf ein Laufwerk klicken, erscheint im Kontextmenü der neuen Befehl „Defragmentieren“, mit dem Sie die Festplatte auch außerhalb der normalen Defrag-Zeiten auf Vordermann bringen.

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