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Die Größe von Verzeichnissen im Windows Explorer anzeigen lassen

Windows zeigt standardmäßig die Größe der einzelnen Dateien an, wenn ein Ordner im Explorer geöffnet wird. Die Gesamtgröße dieses Verzeichnisses ist auf den ersten Blick aber nicht ersichtlich. Die Größenanzeige von Ordnern lässt sich im Windows Explorer mit einem kostenlosen Zusatz-Tool nachrüsten.

Bei Sourceforge kannst du das Open-Source-Tool Folder Size für 32- und 64-Bit-Betriebssysteme gratis herunterladen und installieren. Es ist nach der Installation sofort einsatzbereit.

Folder Size wird beim Hochfahren des Computers automatisch gestartet, arbeitet im Hintergrund und berechnet ständig die Größen der Verzeichnisse. Um die Größe eines Ordners anzuzeigen, klickst du einfach nur im Windows Explorer mit der linken Maustaste auf den Eintrag im Verzeichnisbaum.

Das öffnet ein Pop-Up-Fenster, in dem alle weiteren Unterordner inklusive der Gesamtgröße angezeigt werden. Du kannst nun wahlweise auf den Unterordner über das Pop-Up, oder klassisch über den Windows Explorer zugreifen.

Im Folder-Size-Fenster werden auch die Größen von Einzeldateien angezeigt. Das hat den Vorteil, dass die Ansicht im Windows Explorers nicht zwingend auf die Einstellung Details geändert werden muss.

Wir empfehlen, das Folder Size nicht zu beenden, da das Tool erst durch den Neustart des Windows Explorers wieder reaktiviert wird.

Fazit:

Folder Size ist ein nützliches kleines Werkzeug für alle Nutzer, die ständig auf die Ordnergrößen angewiesen sind. Die ungewöhnliche Anzeige per Pop-Up ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Für eine gelegentliche Größenermittlung reicht aber auch der Rechtsklick auf einen Order und die Auswahl der Option Eigenschaften. Auch das simple Positionieren des Mauszeigers auf einem Ordner offenbart dessen Größe.

Funktioniert übrigens auch mit Windows 10.

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Spielerechner aufrüsten und schneller machen: Eine neue Grafikkarte einbauen

Spielernaturen, die stets die neuesten 3D-Actionspiele, Rennsimulationen, Ego-Shooter oder Adventures spielen, brauchen eine schnelle Grafikkarte. Hersteller wie ATI/AMD und Nvidia haben hierzu spezielle Spiele-Grafikkarten entwickelt, die auch bei rasanten Bildschirmszenen für einen flüssigen Bildschirmaufbau sorgen. Diese Spezialkarten eignen sich auch ideal für die Bildbearbeitung oder Videoschnitt am PC.

Welche Grafikkarte brauche ich?

Bei fast allen Spielen ist genau angegeben, welche Grafikkarte Sie für das jeweilige Spiel mindestens brauchen. Nur mit den angegebenen Grafikkarten oder noch schnelleren Nachfolgemodellen ist der Spielspaß garantiert.

Läuft das Spiel hingegen zu langsam und kommt es zu Rucklern oder Standbildern, lohnt sich das Aufrüsten der Grafikkarte. Oder besser: Der Austausch, denn aufrüsten lassen sich Grafikkarten nicht. Hier hilft es nur, die alte Grafikkarte auszubauen und durch ein neues Modell zu ersetzen. Gute neue Grafikkarten von den beiden großen Herstellern AMD/ATI und Nvidia finden Sie hier:

AGP oder PCI-Express? Welche Grafikkarte passt

Schnelle Grafikkarten gibt es in zwei Varianten: Mit einer AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle. Bevor Sie eine neue Grafikkarte kaufen, sollten Sie folgendermaßen prüfen, ob in Ihrem PC überhaupt einer der beiden Schnittstellen frei ist:

1. Schalten Sie den PC aus, und ziehen Sie auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie beispielsweise an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC auf Seite, um die Hauptplatine und Steckplätze besser erkennen zu können.

5. Prüfen Sie, ob auf der Hauptplatine ein AGP- oder PCI-Express-Port verfügbar ist. In den meisten Fällen steckt die derzeit eingebaute Grafikkarte in einem der beiden Ports.

Veraltet, aber häufig noch zu finden: AGP

AGP (Advanced Graphics Port) ist eine Schnittstelle ausschließlich für Grafikkarten. Sie erkennen die AGP-Schnittstelle zumeist als braune, längliche Schnittstelle über den weißen PCI-Schnittstellen. Sie ist etwas kürzer als ein PCI-Slot und befindet sich meist als letzter Steckplatz am oberen Rand der Steckleistenreihe Die meisten AGP-Ports haben zusätzlich rechts einen kleinen Haken oder eine „Nase“, um die AGP-Karte auf der Platine zu fixieren.

Modern: PCI-Express

Moderne PCs sind mit PCI-Express-Schnittstellen ausgestattet, die Sie auf der Hauptplatine zumeist anhand einen roten, gelben oder schwarzen Slot erkennen, der etwas länger ist als die PCI-Schnittstelle. Auch PCI-Express-Slots verfügen am Anfang über eine zusätzliche „Nase“ oder einen kleinen Hebel zum Fixieren der Karte.

Sofern der PC über eine freie AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle verfügt, ist der Weg für eine neue Grafikkarte frei. Achten Sie beim Kauf darauf, die korrekte Schnittstelle für Ihren PC zu wählen.

Grafikkarte einbauen

Ob PCI-Express- oder AGP-Modell, eine neue Grafikkarte ist schnell eingebaut. Die Installation dauert nur wenige Minuten:

1. Zunächst schalten Sie den Computer aus. Ziehen Sie am besten auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs, damit keine Netzspannung anliegt.,

2. Öffnen Sie mit das PC-Gehäuse. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem dem Öffnen des Gehäuses sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie zu Beispiel an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Am besten legen Sie den geöffneten PC auf die Seite, um besser an das Motherboard und die Steckplätze zu gelangen. Die Steckplätze für den AGP- oder PCI-Expressport erkennen Sie – wie weiter oben beschrieben – anhand der charakteristischen Merkmale wie der Klemme bei AGP-Ports.

Interne Grafikkarte?

Bei einige PCs können Sie die „alte“ Grafikkarte nicht ausbauen, da sie bereits auf dem Motherboard integriert ist. Fachleute sprechen dabei von eine „Onboard-Grafikkarte“. Sie können aber – sofern ein Steckplatz frei ist – trotzdem eine neue Grafikkarte einbauen. Der PC erkennt beim nächsten Start dann automatisch, dass der Monitor jetzt an der neu eingebauten Grafikkarte angeschlossen ist und schaltet die Onboard-Grafikkarte ab.

5. Bauen Sie die bisherige Grafikkarte aus. Hierzu müssen Sie bei den meisten PC zunächst eine Schraube am Seitenblech der Grafikkarte lösen. Bei AGP-Karten drücken Sie zusätzlich die an der Seite befestigte Klemme zur Seite, um die Arretierung zu lösen. Jetzt können Sie die Grafikkarte nach oben aus dem Steckplatz ziehen.

6. Anschließend kann der Einbau der neuen Grafikkarte beginnen. Nehmen Sie die Grafikkarte zur Hand, und halten Sie sie – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An den Kontakten erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Steckplatz verwenden.

7. Drücken Sie die Grafikkarte gleichmäßig in den freien Steckplatz.

8. Bei einigen Grafikkarten müssen Sie zusätzlich an einem Ende des Steckplatz mit einer Klemme die Grafikkarte arretieren.

9. Moderne Grafikkarten brauchen zudem eine eigene Stromversorgung. Schließen Sie hierzu einen freien Stromstecker aus dem PC-Netzteil an den Stromanschluss der Grafikkarte an.

Die neue Grafikkarte ist damit fertig eingebaut. Jetzt müssen Sie den PC nur noch wieder zuschrauben und die Anschlüsse wiederherstellen. Beim nächsten Start erkennt Windows automatisch, dass eine neue Grafikkarte eingebaut wurde und installiert in den meisten Fällen auch gleich die passenden Treiber.

Die Windows-Treiber sind zwar praktisch und installieren sich meist automatisch, empfehlenswert sind sie aber nicht. Schneller und komfortabler sind die Treiber der Grafikkartenhersteller. Am besten laden und installieren Sie von der Webseite des Herstellers die aktuellste Version des Treibers. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Frühjahrsputz auf dem Rechner im Abschnitt Mit neuen Treiber frischen Schwung in den Rechner bringen.

Mit einer neuen Grafikkarte machen Spiele oder Videobearbeitung noch mehr Spaß.

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Rechner aufrüsten und schneller machen: Mehr Arbeitsspeicher (RAM) einbauen

Die einfachste und meist effektivste Möglichkeit, den PC auf einen Schlag schneller zu machen ist das Aufrüsten des Arbeitsspeichers. Viele ältere PCs sind noch mit 512 MB oder 1GB RAM ausgestattet. Für moderne Anwendungen ist das zu wenig. Oft bewirkt eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf zum Beispiel 2 GB, 4 GB oder mehr wahre Wunder. Der PC wird spürbar schneller, ohne dass die Erweiterung eine großes Loch in die Haushaltskasse reißt.

Das liegt daran, dass neben dem Prozessor der Arbeitsspeicher die zweitwichtigste Komponente im PC ist. Jedes Programm verbraucht einen Teil des Arbeitsspeichers. Je mehr Programme Sie starten oder je hungriger einzelne Programme sind, um so schneller ist der Arbeitsspeicher aufgebraucht. Das ist der kritische Moment, der den PC langsamer macht. Denn sobald der verfügbare Speicher knapp wird, weicht Windows auf die langsame Festplatte aus: Teile des Arbeitsspeichers wird kurzerhand auf der Festplatte „geparkt“ und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen. Das löst zwar elegant die Speicherknappheit, kostet aber Performance. Der Zugriff auf die Festplatte ist bis zu 500 Mal langsamer als auf den schnellen Arbeitsspeicher.

So viel kostet mehr Speicher

Arbeitsspeicher ist nicht teuer. Der Preis für 1 GB (1.000 MB) Speicher liegt zwischen 10 und 50 Euro. Bei Amazon gibt zum Beispiel 2 GB RAM für rund 20 Euro:

Amazon.de: Alle RAM/Arbeitsspeicher-Angebote

Wer seinem PC mehr Arbeitsspeicher gönnt, gibt damit dem Betriebssystem und den Programmen praktisch mehr Luft zum Atmen. Der PC muss weniger oder bestenfalls gar nicht mehr Speicher auf die Festplatte auslagern. Die Programme laufen schneller.

Ist überhaupt noch Platz?

Bevor Sie mehr Arbeitsspeicher einbauen, steht die Frage: Ist überhaupt noch Platz für mehr Speicher? Computer lassen sich nicht unbegrenzt mit mehr Arbeitsspeicher füttern. Irgendwann ist Schluss.

Wichtig ist, ob auf der Hauptplatine noch ein Steckplatz für weitere Speicherbausteine frei ist. Hier hilft nur ein Blick ins Innere des PC. Um den PC zu öffnen und unter die Motorhaube zu schauen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Vergewissern Sie sich, dass der PC ausgeschaltet ist und keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Ist das Gehäuse geöffnet, legen Sie den PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine (Motherboard) besser zugänglich ist.

Die Steckplätze für Arbeitsspeicher sind leicht zu finden. Sie erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine haben. Die meisten PCs verfügen über zwei oder vier Einsteckplätze für Arbeitsspeicher. Mindestens einer davon ist bereits belegt. Das ist der Arbeitsspeicher, der zurzeit in Ihrem PC eingebaut ist.

Wichtig für das Aufrüsten mit mehr Speicher: Es sollte mindestens noch ein Steckplatz frei sein. Dann ist das Aufrüsten mit mehr Speicher problemlos möglich. Kaufen Sie aber nicht mehr Speicherbausteine, als freie Steckplätze zur Verfügung stehen. Ist beispielsweise nur noch ein Steckplatz frei, sollten Sie sich für ein 1-GB-Modul statt für zwei 512-MB-Module entscheiden. Oder für ein 2GB-Modul statt für zwei 1-GB-RAM-Riegel.

Sollte kein Platz mehr verfügbar sein, gibt es eine Alternative: Tauschen Sie die alten Bausteine einfach komplett gegen neue Module aus. Wenn in Ihrem PC etwa 1 GB in Form von zwei Module mit je 512 MB eingebaut sind, tauschen Sie die beiden Bausteine einfach gegen zwei 2-GB-Module aus, und schon haben Sie statt 1 GB insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung.

In diesem PC sind noch zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher frei.

Die richtige Speichertechnologie

Arbeitsspeicher ist nicht gleich Arbeitsspeicher. Beim Kauf zusätzlicher Speichermodule gibt es einiges zu beachten, denn im Handel sind viele unterschiedliche Module im Angebot und nicht alle sind miteinander kompatibel.

Zunächst müssen Sie klären, welche Bausteintypen in Ihrem PC zum Einsatz kommen. Auch wenn Speicherbausteine auf den ersten Blick gleich aussehen, können gewaltige Unterschiede bestehen. Dabei spielt auch die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Es gibt schnelle und langsamere Bausteine. Ein neues Speichermodul sollte in Sachen Geschwindigkeit mit dem bisher eingebauten Speicher und dem Motherboard harmonieren. Ein Highspeed-Speicher auf einem langsamen Motherboard ist rausgeschmissenes Geld. Andersherum wirkt langsamer Speicher auf einem schnellen Motherboard wie eine Bremse.

Um herauszufinden, welche Speichertechnologie und Geschwindigkeit Ihr PC verträgt, hilft ein Blick ins Handbuch des PCs bzw. des Motherboards. Dort steht exakt, welche Speicherbausteine Ihr PC verträgt.

Das Handbuch verrät, welche Bausteintypen der PC verträgt.

Sollte das Handbuch nicht verfügbar sein, schauen Sie auf der Webseite des PC- oder Motherboad-Herstellers nach. Im Support-Bereich des Herstellers erfahren Sie ebenfalls, welche Speichertypen geeignet sind. Oft können Sie dort auch das passende Handbuch als PDF-Datei herunterladen und am PC lesen. Den Namen des Motherboard-Herstellers und die genaue Typbezeichnung finden Sie oft in einer Ecke oder am Rand des Motherboards.

Zur Not können Sie auch den bislang eingebauten Speicherbaustein ausbauen. Auf dem Speicherbaustein finden Sie einen Aufkleber, auf der die genaue Bezeichnung steht. Zum Ausbau drücken Sie von oben auf die Klemmen, die den Speicherbaustein arretieren. Sobald die Klemmen gelöst sind, können Sie das Speichermodul nach oben herausziehen. Zum Einbau folgen Sie den Anweisungen weiter unten im Abschnitt Speicher einbauen.

Ein Aufkleber auf dem Speichermodul verrät den Bausteintyp und die Geschwindigkeit, hier z.B. DDR 400 (PC3200).

SDR, DDR und andere Kürzel

SDR, DDR, 333, 1200, 3200, 5300, 8500, 10600 – die Bezeichnungen für Speichermodule scheint undurchschaubar und muten wie ein Geheimcode an. Dahinter steckt aber ein relativ einfaches System: SDR und DDR bezeichnen die grundsätzliche Speichertechnologie. Moderne PCs arbeiten mit DDR-Bausteinen (Double Data Rate, auch DDR-SDRAM genannt), ältere Computer arbeiten mit etwas langsameren SDR-RAM-Speichermodule (Single Data Rate). Die Zahlen hinter dem DDR- oder SDR-Kürzel geben die Geschwindigkeit des Bausteins an. Je größer die Zahl, desto schneller ist der Speicherbaustein.

Grundsätzlich sollten Sie in Ihrem PC nur Bausteine gleichen Typs und gleicher Geschwindigkeit einbauen. Sind zum Beispiel im PC bereits Bausteine des Typs DDR PC 6400 eingebaut, sollten auch die neuen Module vom gleichen Typ sein. Sie können auch Geschwindigkeiten mischen, allerdings ist der gesamte Speicher dann immer so schnell, wie das langsamste Modul.

Speicher einbauen

Der Einbau zusätzlicher Speichermodule ist recht einfach. Sie müssen lediglich den Computer ausschalten, aufschrauben und den Speicherbaustein in den jeweiligen Steckplatz einstecken. Hört sich einfach an, ist es auch. Schritt für Schritt sieht das dann folgendermaßen aus:

1. Schalten Sie den Computer aus, und stellen Sie sicher, dass keine Netzspannung anliegt. Ziehen Sie am besten den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2.  Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3.  Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, achten Sie darauf, dass Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen. Dazu können Sie unter anderem an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC am besten auf die Seite, so dass die Hauptplatine – auch Motherboard genannt – besser zu erkennen ist. Die Steckplätze für Arbeitsspeicher erkennen sie anhand schwarzer, länglicher Steckplätze, die an den Enden jeweils über eine Klemme zum Verriegeln der Speicherbausteine verfügen.

5. Drücken Sie die beiden Klemmen nach außen, so dass diese schräg stehen.

6. Nehmen Sie den Speicherbaustein zur Hand, und halten Sie ihn – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An der Kontaktleiste erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass der Speicherbaustein richtig herum eingesetzt wird.

7. Drücken Sie den Baustein gleichmäßig in den freien Steckplatz. Dabei stellen sich die beiden Klemmen langsam senkrecht.

8.  Sobald der Speicherbaustein tief genug eingesteckt ist, stellen Sie die Klemmen senkrecht, um das eingesetzte Modul zu arretieren.

Das war’s. Nach dem Einbau sollten Sie prüfen, ob der PC den neuen Speicher korrekt erkennt. Hierzu starten Sie den Computer und öffnen die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung oder Tastenkombination [Windows-Taste][Pause]). Nach einem Mausklick auf Leistung und Wartung sowie System verrät Windows, wie viel Speicher es erkannt und zur Verfügung steht. Steht dort die neue Speichermenge, ist alles in Ordnung. Ihr PC wird jetzt wesentlich schneller arbeiten – insbesondere wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen.

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CCleaner Enhancer: Das Aufräumtool CCleaner um weitere nützliche Funktionen erweitern (CCEnhancer)

Wenn Sie Ihren Rechner erfolgreich von Datenmüll beseitigen möchten, kommen Sie um das Gratistool „CCleaner“ nicht herum. Es gilt als das Schweizer Messer der Windows-Optimierer und -Aufräumer. Es geht sogar noch besser. Mit der kostenlosen Erweiterung „CCleaner Enhancer“ erweitern Sie das Aufräumprogramm um hunderte weitere Aufräum-Kandidaten.

Bereits in der Standardversion verrichtet der Windows-Optimierer „CCleaner“ gute Dienste. Es analysiert den Rechner, findet unbrauchbare und unnütze Dateien und entfernt sämtlichen Datenmüll. Falls Ihnen das noch nicht genug ist, sollten Sie zusätzlich den „CCEnhancer“ installieren. Damit bohren Sie den CCleaner mit weiteren Funktionen auf.

Ist der „CCleaner Enhancer“ (CCEnhancer) installiert, können Sie mit dem CCleaner zusätzlich die Spuren und überflüssigen Dateien von weiteren 270 bekannten Programmen entfernen. Wichtig: Vor dem Reinigen sollten Sie per Klick auf „Download Latest“ die Programmliste aktualisieren. Danach finden Sie in im „Applications“ alle neuen Programme, die der CCleaner dank des CCleaner Enhancers zusätzlich unterstützt, findet und von Datenmüll befreit.

Hier gibt des das Gratis-Aufräumprogramm CCleaner:
http://www.piriform.com/ccleaner

Und hier die kostenlose Erweiterung „CCleaner Enhancer“ (CCEnhancer):
http://thewebatom.net/programs/ccleaner-enhancer/