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Excel Handy & Telefon Office

Excel 2007/2010: Tortendiagramme drehen, um andere Bereiche in den Vordergrund zu holen

Die Darstellung von Tabellen als Tortendiagramm ist besonders für Präsentationen sehr beliebt. Außerdem fördert die grafische Darstellung ein besseres Verstehen von abstrakten Zahlenreihen und lockert trockene Präsentationen optisch auf. Manchmal stellt man aber fest, dass ein benötigter Bereich des Diagramms nicht wie gewünscht im Vordergrund steht. Man kann natürlich mit der Tabelle so lange experimentieren, bis das „Tortenstück“ die gewünschte Position erreicht hat. Das ist aber ziemlich arbeitsintensiv und somit nicht besonders effektiv. Mit ein paar Handgriffen ist das Diagramm schnell in die richtige Position gedreht.

Als erstes starten Sie Excel und rufen die betreffende Tabelle mit dem Diagramm auf.

Wenn Sie noch kein Kreis- oder Tortendiagramm erstellt haben, markieren Sie die Tabelle und klicken im Menüband „Einfügen“ auf die Symbolschaltfläche „Kreis“ und wählen das passende Diagramm aus.

Um nun das Tortendiagramm in die richtige Position zu drehen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Kreisdiagramm und wählen im Kontextmenü „Datenreihen formatieren“.

Im neuen Bearbeitungsfenster „Datenreihen formatieren“ wählen Sie im linken Bereich das Register „Reihenoptionen“ aus. Im rechten Teil des Bearbeitungsfensters ändern Sie die Drehung mit dem Schieberegler. Ist die gewünschte Position erreicht, klicken Sie auf „Schließen“.

Diese Drehungen können Sie auch bei Explosions-Kreis-Diagrammen durchführen…

…und zusätzlich die Entfernung der einzelnen Diagrammteile zueinander verändern.

Nicht nur die dreidimensionalen Kreisdiagramme können so bearbeitet werden, sondern auch die zweidimensionalen.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Dateien komplett löschen

Werden Dateien auf Festplatten oder externen Speichermedien gelöscht, dann sind sie zwar nicht mehr sichtbar, aber physisch trotzdem noch vorhanden. Diesen Umstand machen sich übrigens verschiedene Datenrettungsprogramme zunutze. Sollen die gelöschten Daten jedoch unwiederbringlich zerstört werden, dann sollte man einen anderen Weg wählen.

Gelöscht und doch nicht weg

Beim „normalen“ Löschen entfernt der Windows-Explorer lediglich einen Sperreintrag der eine Datei vor dem Löschen schützt. Der Speicherort der zur Löschung vorgesehenen Datei wird dadurch zum Überschreiben mit neuen Daten freigegeben.

Zusätzliche Löschprogramme sind nicht notwendig

Zum unwiederbringlichen Entfernen von Daten müssen diese überschrieben und damit unkenntlich gemacht werden. Dies kann man mit Löschprogrammen wie „Eraser“ erreichen, oder auch – wie in diesem Tipp – mit Bordmitteln. Dazu wird hier die Eingabeaufforderung (Kommandozeile) benutzt.

Endgültiges Löschen mit Bordmitteln

Starten Sie die Kommandozeile mit der Tastenkombination [Windowstaste][R] und dem Befehl cmd.

cmd-windows-eingabeaufforderung-kommandozeile-datei-festplatte-extern-speichermedium-laufwerk-endgueltig

Geben Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein und bestätigen Sie mit [Enter]:

cipher /w:i:

windows-laufwerk-komplett-loeschen-explorer-befehl-cipher-frei-bereich

In diesem Beispiel werden die gelöschten Daten des Laufwerk „I“ überschrieben. Ersetzen Sie im Befehl daher den Laufwerksbuchstaben „I“ durch das von Ihnen gewünschte Laufwerk.

Der Einsatz des Verschlüsselungs-Tools „Cipher“ ist unbedenklich, da nur die „gelöschten“ Daten überschrieben werden. Daher kann „Cipher“ auch auf der Systemfestplatte „C“ gefahrlos verwenden.

Gründlich, aber zeitaufwendig

Einen Nachteil gibt es aber doch. Das endgültige Löschen dauert recht lange. In diesem Beispiel dauerte die Löschung eines teilweise belegten USB-Sticks von 16 GB mehr als 30 Minuten.

Bei größeren Speichermedien wäre es daher vorteilhafter, die Löschung über Nacht durchzuführen.

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Chrome Google Internet & Medien Internet Explorer Opera

Google Chrome: Tabs inklusive komplettem Verlauf duplizieren

Bei umfangreichen Web-Recherchen sammeln sich zwangsweise viele Seiten zu einem erheblichen Web-Verlauf an. Dabei kann es passieren, dass man versehentlich einen Teil des Verlaufes löscht. Wird dieser gelöschte Teil ab später doch noch benötigt, dann ist guter Rat teuer. Mit dem Browser Google Chrome lassen sich Tabs samt Verlauf ganz bequem duplizieren.

Das hat den Vorteil, dass man bei einem erreichten Zwischenziel über das Duplikat seine Recherche weiterführen kann. Ist diese Suche eine Sackgasse, dann macht man einfach mit dem ursprünglichen Tab weiter.

Verlauf und History mitkopieren

Um einen Tab inklusive dessen Verlauf zu duplizieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Tab und wählen im Kontextmenü die Option „Duplizieren“. Das war es schon!

web-suche-recherche-google-chrome-tab-duplizieren-inklusive-verlauf-zwischenziel

Bei anderen Browsers kann das auch funktionieren. Darunter befinden sich der Browser „Opera“ und der Microsoft Internet Explorer. Bei ihm heißt es allerdings „Registerkarte kopieren“. Der Mozilla Firefox ist diesmal leider nicht mit dabei.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Administrator-Konto per Mausklick ein- und wieder ausschalten

Wer hauptsächlich mit einem Benutzerkonto ohne Administrator-Rechte arbeitet, kommt nicht umhin, bei Bedarf in das Admin-Konto zu wechseln. Da dies ziemlich zeitaufwendig ist und etliche Mausklicks erfordert, werden solche Arbeiten gerne mal auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Mit einem kleinen Trick lässt sich bei Windows 7 das Admin-Konto mit einem Doppelklick ein- und auch wieder ausschalten.

Ein- und Ausschalter als Verknüpfung

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops, und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Neu | Verknüpfung“ aus. Als Speicherort tragen Sie in das Eingabefeld folgenden Befehl ein:

net user Administrator /active /yes

bild-1-windows-7-win7-admin-konto-administrator-per-mausklick-einschalten-ausschalten-verknüpfung-active-net-user

Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Weiter“.

Im nächsten Fenster legen Sie den Namen der Verknüpfung fest. Zum Beispiel „Admin einschalten“.

bild-2-administrator-windows-einschalten-name-verknüpfung-anlegen-desktop-mausklick-admin-rechte

Zum Schluss auf den Button „Fertig stellen“ klicken, um die Verknüpfung auf dem Desktop anzulegen.

Nach diesem Vorbild legen Sie nun den Ausschalter an. Dazu wiederholen Sie die Schritte und tragen den Befehl net user Administrator /active /no ein.

Auch die Verknüpfungen benötigen Administrator-Rechte

Diese Verknüpfungen müssen ebenfalls mit Admin-Rechten gestartet werden. Entweder öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und wählen die Option „Als Administrator ausführen“, oder Sie aktivieren die Admin-Rechte dauerhaft.

Öffnen Sie dazu das Kontextmenü mit einem Rechtsklick und wählen Sie „Eigenschaften“. Danach wechseln Sie über die Schaltfläche „Erweitert“ zum nächsten Dialogfenster „Erweiterte Eigenschaften“. Dort aktivieren Sie die Option „Als Administrator ausführen“ und bestätigen beide offenen Fenster mit „OK“.

bild-3-als-administrator-ausführen-eigenschaften-erweitert-aktivieren-option-auswählen-konto-schutz-benutzerkonto

Wiederholen Sie anschließend diese Arbeitsschritte mit der Verknüpfung „Admin ausschalten“.

Ab sofort können Sie dann mit einem Doppelklick das Admin-Konto starten und auch wieder beenden.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Schnelle WLAN-Konfiguration per USB-Stick

Bei der häufigen Verwendung von unterschiedlichen Notebooks oder Tablet PC´s ist es notwendig, die WLAN-Konfiguration vorzunehmen. Unter Windows 7 ist das glücklicherweise nicht mehr so schwierig. Es geht aber trotz allem auch noch schneller. Gerade bei langen Passwörtern benötigt die Einrichtung dennoch einige Zeit. Durch das Exportieren der benötigten WLAN-Konfiguration auf einen USB-Stick wird das Einrichten neuer Geräte viel leichter.

So richten Sie den USB-Stick ein:

Über „Start | Systemsteuerung“, sowie anschließend über „Netzwerk und Internet“ gelangen Sie zum „Netzwerk und Freigabecenter“. Auf der linken Seite wählen Sie „Drahtlosnetzwerke verwalten“…

bild-1-wlan-konfiguration-export-usb-stick-drahtlos-netzwerk-verwalten-systemsteuerung-netzwerk-freigabe-center

…um zur Liste der gespeicherten WLAN-Profile zu gelangen. Markieren Sie das betreffende Profil mit einem Rechtsklick und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“ aus.

bild-2-rechtsklick-einstellung-wlan-adapter-passwort-lang-netzwerkschlüssel-flash-laufwerk-kopieren

Auf der Registerkarte „Verbindung“ klicken Sie auf „Dieses Netzwerkprofil auf ein USB-Flashlaufwerk kopieren“ und folgen Sie dann den weiteren Anweisungen.

bild-3-register-wlan-stick-usb-einrichten-schneller-windows-drahtlosnetzwerk-kopieren-verbindung

Um die auf den USB-Stick kopierten WLAN-Profile zu kopieren, stecken Sie ihn einfach nur in das neue Gerät ein, der Import startet dann automatisch.

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Hardware & Software Office Word

Word ab 2007: Einfügen von unformatierten Texten aus dem Zwischenspeicher

Das Einfügen von Texten oder Textfragmenten ist in Word nichts ungewöhnliches. Je nach Quelle des in die Zwischenablage kopierten Textes sind aber auch dessen Formatierungen kopiert worden. Nach dem Einfügen muss dann dieser Text an den den Rest des Dokuments angepasst werden. Das ist mal mit mehr oder auch mit etwas weniger Arbeit verbunden. Mit einer Änderung in den Word-Optionen wird aber der kopierte Text ohne jegliche Formatierung in die Zwischenablage übernommen.

Wird dann der Text im Rohformat in ein bestehendes Dokument eingefügt, benötigt man für die Anpassung weniger Arbeitsschritte.

Und so nehmen Sie die Änderung der Word-Optionen vor:

Starten Sie Word, klicken Sie auf den Office-Button, und wählen Sie „Word-Optionen“ aus.

bild-1-word-microsoft-2007-version-text-zwischenablage-kopieren-einfügen-ohne-formatierung

Im Dialogfenster der „Word-Opionen“ wechseln Sie auf der linken Seite zur Kategorie „Erweitert“. Im Bereich „Ausschneiden, Kopieren und Einfügen“ befinden sich insgesamt vier Optionen die das Einfügen von Texten regeln:

  1. Einfügen innerhalb desselben Dokuments
  2. Einfügen zwischen zwei Dokumenten
  3. Einfügen zwischen Dokumenten, wenn Formatvorlagendefinitionen nicht übereinstimmen
  4. Einfügen aus anderen Programmen

Legen Sie nun in den Drop-Down-Menüs dieser Optionen Ihre gewünschten Definitionen fest. Verwenden Sie die Einstellung „Nur den Text übernehmen“ wenn Sie keinerlei Formatierung wünschen.

bild-2-word-optionen-erweitert-einfügen-kopieren-ausschneiden-format-ziel-zielformatierung-übernehmen-beibehalten

Wenn Sie aber die Nachbearbeitung der eingefügten Elemente minimieren möchten. dann stellen Sie in den Drop-Down-Menüs direkt die Option „An Zielformatierung anpassen“ ein.

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Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer

Nicht benötigte Browsererweiterungen und unerwünschte Toolbars auf einen Schlag loswerden

Der Download kostenloser Software enthält oftmals unerwünschte Symbolleisten mit Werbung unnütze Browser-Erweiterungen und Hilfsobjekte, die sich meist ungefragt in Ihren Web-Browser einklinken. Mal abgesehen davon, dass diese Toolbars den Browser in seiner Optik verunstalten und viele dieser nutzlosen Elemente gefährden sogar die Stabilität des Browsers. Diesen unerwünschten Datenmüll wieder loszuwerden erfordert viel Zeit und Geduld. Das kostenlose Programm „Toolbar Cleaner“ entfernt diesen Müll auf einen Schlag.

Hässlich und überflüssig

Gerade wenn Sie mehrere Webbrowser nutzen, können Sie mit diesem Hilfsprogramm sich jede Menge Arbeit ersparen. Es kann auf der Webseite www.toolbarcleaner.com oder auch auch auf www.chip.de heruntergeladen werden.

bild-1-toolbar-cleaner-kostenlos-symbolleiste-toolbar-nutzlos-entfernen-schwer-viel-zeit-arbeit-gefährlich

Klicken Sie auf den „Download“-Button und folgen Sie anschließend den Installationsanweisungen.

„Toolbar Cleaner“ mit unnötigen Zusatztools

Aber Vorsicht: Auch hier werden im letzten Schritt der Installation zusätzliche Browser-Erweiterungen angeboten.

bild-2-zusätzliche-softwar-abwählen-deaktivieren-häkchen-entfernen-finish-klick-installation-download-unnötig

Entfernen Sie daher die beiden Haken aus den Checkboxen und klicken erst dann auf „Finish“ um die Installation abzuschließen.

Einstellung und Bedienung

Das Programm startet danach automatisch. Als erstes empfiehlt es sich die Sprache auf Deutsch umzustellen. Klicken Sie dazu auf „Options | Language | Deutsch“. Starten Sie den „Toolbar Cleaner“ neu, damit die Sprachumstellung aktiviert wird.

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Anschließend können Sie im Register „Browser“ alle unerwünschten Elemente zur Löschung auswählen. Die Schaltfläche „Gewählte Toolbar(s)/BHO(s) entfern“ löscht endgültig alle ungewollten Erweiterungen aus allen drei Browsern. Den „Adobe Flash Player“ sollten Sie nicht löschen, da er für die Darstellung vieler Internetseiten verwendet wird.

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Sollte sich dem Löschen die eine oder andere Toolbar widersetzen, dann probieren Sie mal den Uninstaller von IObit aus.

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Internet & Medien

Schneller die richtigen YouTube-Videos finden

Bei den etwa 90 Millionen YouTube-Videos das gewünschte Filmchen zu finden, gestaltet bisweilen als ziemlich großer Zeitfresser. Die Suchergebnisse sind mit den von Google vergleichbar. Es wird alles angezeigt, was den eingegebenen Suchbegriff enthält. Mit ein paar Einstellungen gelangt man schneller zum gewünschten Ziel.

Besser suchen mit YouTube

Geben Sie in das Eingabefeld den gewünschten Suchbegriff ein, und starten Sie den Suchvorgang. Zunächst wird die gesamte Ergebnisliste angezeigt. In diesem Beispiel enthält die Trefferliste etwa 76.000 Eintragungen.

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Um die Suchergebnisse zu verbessern, klicken Sie auf die Schaltfläche „Filter“ und wählen die passenden Optionen aus. Jede angeklickte Filteroption ändert die Ergebnisliste entsprechend.

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Mit dem Filter lassen sich beispielsweise Videos heraussuchen die in etwa eine 4-minütige Laufzeit haben oder in „High Definition“ (HD) produziert wurden. Ebenfalls kann eingestellt werden, wann die gesuchten Dateien hochgeladen wurden. Testen Sie ganz einfach mal ein paar dieser Funktionen.

Möchten Sie zur ursprünglichen Trefferliste zurückkehren, klicken Sie im Feld „Filter“ auf den Button „Alle Filter löschen“.