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Hardware & Software Windows 10

Windows 10 Einstellungen: Kategorie „Spielen“ deaktivieren

In den Einstellungen von Windows 10 gibt es neben den Kategorien System, Geräte, Personalisierung, etc. auch den Eintrag Spielen. Dieser Eintrag kann, wenn er nicht gebraucht wird, entfernt werden. So kann man zudem verhindern, dass andere Nutzer diese Funktion aktivieren.

Um die Kategorie Spielen aus der Übersicht zu entfernen, ist ein Eingriff in den Registrierungseditor notwendig.

Öffne mit der Tastenkombination [Strg][R] das Fenster Ausführen und starte mit dem Befehl regedit die Registry. Gegebenenfalls musst du vorher noch die Benutzerkontensteuerung mit Ja bestätigen.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

Im rechten Anzeigebereich des Eintrags Explorer legst du per Rechtsklick eine neue Zeichenfolge an, die du SettingsPageVisibility nennst.

Öffne die neue Zeichenfolge mit einem Doppelklick und trage im Feld Wert folgende Parameter ein:

hide:gaming-gamebar;gaming-gamedvr;gaming-broadcasting;gaming-gamemode;gaming-trueplay;gaming-xboxnetworking

Speichere die Änderung mit einem Klick auf OK, die auch ohne Computer-Neustart übernommen wird.

Wird die Kategorie Spielen später doch noch gebraucht, dann wiederhole die obigen Arbeitsschritte und lösche den Eintrag SettingsPageVisibility einfach wieder.

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Internet & Medien

Mit Zattoo Filme und Serien aufzeichnen

Zu den beliebtesten TV-Streaming-Diensten gehört auch Zattoo. Zu dem Streaming-Angebot dieses Anbieters gehören insgesamt 98 Fernsehsender. Mittlerweile kann man bei Zattoo Sendungen aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt ansehen. Wie bei einem Videorekorder oder Festplattenrekorder auch.

In der Gratis-Version ist die Aufnahmefunktion leider nicht verfügbar. Der Abschluss eines eines Premium-Zugangs für 9,99 Euro/Monat ist die Voraussetzung für die Aufnahmefunktion. Das Abonnement ist monatlich kündbar. Die ersten 30 Tage kannst du das Angebot aber kostenlos testen.

Im Premium-Paket sind noch weitere Features enthalten:

  • Umschalten ohne Werbung
  • 97 Sender inkl. ProSiebenSat1 und RTL
  • zwei parallele Streams
  • Streaming EU-weit
  • 30 Sendungen pro Monat online aufnehmen

Zu erwähnen ist noch, dass sich nicht grundsätzlich alle Sender und Sendungen aufzeichnen lassen. Derzeit ist bei den Sendern der Pro7-Gruppe, der RTL Mediengruppe und Eurosport keine Aufnahme möglich. Diese werden in Kürze folgen.

Aufnahme mit nur einem Klick

Zum Aufnehmen einer Sendung klickst du im Programmguide (EPG) auf den Aufnahmebutton und die Sendung wird in der Aufnahmeliste deines Zattoo-Kontos gespeichert. Die Aufnahme funktioniert natürlich auch bei einer Live-Sendung direkt über die Bedienleiste im Player.

500 Sendungen können gespeichert werden

Ein Herunterladen der aufgenommenen Sendungen ist nicht möglich, allerdings bleiben die maximal 500 speicherbaren Sendungen so lange verfügbar, bis du dein Zattoo-Premium-Abonnement kündigst oder die Sendungen manuell löschst.

Automatische Aufnahme von Serien

Besonders positiv ist uns die Aufnahmefunktion bei Serien aufgefallen. Du klickst eine Episode deiner Lieblingsserie an und wählst die Option Serienaufnahme aus. Dadurch werden automatisch alle nachfolgenden Episoden programmiert und anschließend in deiner Aufnahmeliste gespeichert.

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Hardware & Software

Namhafter Hersteller liefert Notebooks mit eingebautem Keylogger aus

Keylogger sind kleine Programme, die alle Tastenanschläge aufzeichnen und diese an einen potenziellen Angreifer weiterleiten. Normalerweise holt man sich einen Keylogger über Schadware, infizierte Wechseldatenträger und Webseiten auf den eigenen Computer. Aber es geht auch anders. In diesem Fall hat Hewlett Packard (HP) einen Keylogger im Keypad-Treiber von über 460 Notebook-Modellen versteckt.

Antiviren-Software schlägt nicht an

Einen ähnlichen Fall gab es in der Vergangenheit schon einmal bei Lenovo. Antiviren-Software erkennt den Keylogger leider nicht, da es sich um zertifizierte Originalsoftware des Herstellers handelt.

Angeblich nur ein Versehen

Als das Schadprogramm entdeckt wurde, wiegelte HP natürlich ab und deklarierte es als ein Versehen. Ursprünglich sollte das Tool nur für Debug-Optionen dienen. Außerdem sei er ja deaktiviert.

Einfache Aktivierung

Aber so ungefährlich ist dieser Keylogger gar nicht. Es bedarf nur zwei Änderungen in der Registry um den Keylogger zu aktivieren. Man benötigt dazu Admin-Rechte, aber die sind ja recht einfach zu beschaffen. Das kann jeder drittklassige Hacker.

Trotz der „beschwörten Ungefährlichkeit“ des Keyloggers, sah sich der Hersteller Hewlett Packard veranlasst, einen Patch zum Entfernen der Lauschsoftware zu veröffentlichen.

Patch zum Entfernen

Auf der Webseite https://support.hp.com/us-en/document/c05827409 findest du eine Liste der betroffenen Laptops inklusive den für dein Gerät passenden Patch.

Auch wenn der Patch die Malware entfernt, kann man mal darüber nachdenken, ob das neue Notebook eines von HP sein sollte.

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Probleme mit Windows oder anderen Programmen einfach aufzeichnen

Bei Problemen mit dem Windows Betriebssystem oder anderer Software werden meist als erstes die Freunde oder die Familie nach Hilfe gefragt. Doch am Telefon ein Computer- oder Softwareproblem in allen Einzelheiten zu schildern, ist meist schwierig. Das ist nicht schlimm, denn dafür ist ja der Windows Aufzeichnungsassistent da.

Problem einfach aufzeichnen

Startest du den Aufzeichnungsassistent, wird alles schrittweise protokolliert, was auf deinem Monitor geschieht. Anschließend kannst du die Datei speichern und an den Helfer senden (z. B. per E-Mail). Er kann sich nun ein besseres Bild von deinem Problem machen.

PSR starten

Um den Aufzeichnungsassistenten (Problemaufzeichnung) zu starten, öffnest du mit der Tastenkombination [Windows][R] den Dialog Ausführen, tippst dann psr ein und bestätigst mit OK oder mit der Taste [Eingabe].

Beachte dabei, dass du das Tool startest, bevor du das fehlerhafte Programm aufrufst.

Klicke dann auf die Schaltfläche Aufzeichnung starten, um deine Arbeitsschritte aufzuzeichnen. Ist alles „im Kasten“, beendest du die Aufzeichnung mit Aufzeichnung beenden.

Anschließend öffnet sich (bei Windows 10) automatisch eine Übersicht mit allen Arbeitsschritten. Im oberen Bereich des Protokolls speicherst du die Datei über den gleichnamigen Button mit dem Disketten-Symbol.

Fehlerprotokoll anzeigen und speichern

Bei Windows 7 öffnet sich direkt der Speicherdialog im Windows Explorer, der die .mht-Datei im ZIP-Format in einem beliebigen Verzeichnis ablegt. Zum Öffnen verwendest du am besten den Microsoft Internet-Explorer. Andere Browser funktionieren unter Umständen fehlerhaft.

Bei der Aufzeichnung handelt es sich um Screenshots mit Tätigkeitsbeschreibungen, die auch als Diashow (Slideshow) abgespielt werden können. Am Ende des Protokolls werden noch zusätzlich aufgezeichnete Informationen aufgelistet, die zur Lösung des Problems beitragen können.

Tipp:

Der Aufzeichnungsassistent erstellt standardmäßig (nur) 25 Sceenshots, die aber meistens ausreichen, um eine Problemlösung zu erarbeiten. Die Anzahl kann bei Bedarf auch individuell erhöht werden.

Dazu klickst du in der Tool-Leiste der Problemaufzeichnung auf den kleinen Pfeil neben dem blauen Fragezeichen-Button und rufst die Einstellungen auf. Hier legst du die neue Bilderanzahl fest und bestätigst mit OK.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Den Dateiverlauf des Windows Explorers löschen

Das Windows-Betriebssystem zeichnet im Hintergrund viele Tätigkeiten des Nutzers auf. So wird beispielsweise im Windows Explorer alles registriert, was du in der Vergangenheit geöffnet und bearbeitet hast. Fotos, Filme und andere Dateien werden dann für alle sichtbar in den häufig verwendeten Ordnern aufgelistet. Diesen Verlauf kannst du mit ein paar Mausklicks löschen. Bei Bedarf lässt sich die Anzeige der Dateien auch ganz verhindern.

Dazu startest du den Windows Explorer, wechselst in das Register Ansicht und klickst dann auf Optionen | Ordner und Suchoptionen ändern. 

Auf der Registerkarte Allgemein, im Bereich Datenschutz des nachfolgenden Dialogfensters entfernst du die Häkchen bei den Optionen der zuletzt und häufig verwendeten Dateien. Dadurch wird verhindert, dass der Dateiverlauf zukünftig im Explorer angezeigt wird.

Den bisherigen Verlauf entfernst du mit dem Lösch-Button. Bestätige die Änderungen abschließend nur noch mit Übernehmen oder OK damit die Änderungen von Windows 10 übernommen werden. 

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Mit Bordmitteln herausfinden wann der Windows-Rechner gestartet wurde

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Computer während deiner Abwesenheit benutzt wurde, dann kannst du mit ein paar Handgriffen schnell herausfinden, wann der PC ein- und wieder ausgeschaltet wurde.

Bei Windows laufen im Hintergrund jede Menge Prozesse, die automatisch aufgezeichnet werden. Darunter fallen natürlich auch die Nutzungszeiten, die man über die Ereignisanzeige (Microsoft Management Console) sichtbar machen kann.

Bordmittel: Ereignisanzeige

Du startest die Ereignisanzeige am schnellsten über das Suchfeld in der Taskleiste oder des Startmenüs durch Eingabe des Programmnamens.

Im Dialogfenster der Ereignisanzeige wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Benutzerdefinierte Ansichten und klickst dann rechts im Bereich Aktionen auf Benutzerdefinierte Ansicht erstellen.

Im nachfolgenden Unterdialog aktivierst du im Register Filter über das Drop-Down-Menü von Protokolle, die Option Windows-ProtokolleSystem ein.

Als nächstes tippst du im Eingabefeld Alle Ereignis-IDs die Kennziffern 6005, 6006 ein und bestätigst die Eingabe mit dem Button OK. Im nächsten Dialog gibst du der benutzerdefinierten Ansicht einen passenden Namen, erfasst bei Bedarf noch eine kurze Beschreibung und speicherst die Angaben ebenfalls mit OK.

Ab sofort wird im Fenster der Ereignisanzeige in der soeben erstellten benutzerdefinierten Ansicht die Start- und Stoppzeiten deines Rechners angezeigt. Die Kennziffer 6005 steht für das Einschalten und 6006 für das Ausschalten des Computers und funktioniert mit jedem Windows-Betriebssystem.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung: Nicht immer so sicher, wie versprochen.

Viele Webseiten bieten Ihren Nutzern eine zweifache Absicherung des Login-Bereiches an. Dazu gehört beispielsweise auch Ebay. Bei der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung wird dir nach der Eingabe der Logindaten ein zusätzlicher Code gesendet. Der meist per SMS oder per E-Mail versendete Code muss dann ebenfalls auf der Webseite eingegeben werden, damit der persönliche Bereich freigegeben wird. Aber auch diese Absicherungs-Variante ermöglicht Hackern den Webseiten-Einbruch ohne deine Logindaten zu kennen.

Webbrowser, wie beispielsweise Chrome oder Firefox, legen bei Webseitenanmeldungen Cookies an, die später zur Wiedererkennung verwendet werden. Da macht auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung meist keine Ausnahme.

Es sei denn, der Webseitenbetreiber verzichtet auf Cookies beim Login-Vorgang. Dadurch geht der Komfort bei der Anmeldung verloren, weil du jedes mal beide „Sicherheitsschleusen“ durchschreiten musst. Aber Bequemlichkeit ist das größte Sicherheitsrisiko.

So kommen die Hacker an deine Anmeldedaten

Ein Angreifer führt ein Session Sidejacking durch, um an deine Anmeldedaten zu kommen. Dabei zeichnet er deinen Datentraffic auf. Die hierzu verwendete Software kann unterschiedlich sein (z. B. Wireshark). Mit diesem Tool hat er zuvor schon das Netzwerk, z. B. einen öffentlichen Hotspot, infiziert.

Anschließend analysiert er deinen Datentraffic (z. B. mit Hamster und Ferrit) und extrahiert damit die Login-Cookies. Das Passwort und/oder die Zugangscodes sind in den Cookies zwar nicht in Klarschrift sichtbar, aber das ist auch nicht nötig. Der Hacker verwendet den kompletten Cookie, um sich gegenüber der Webseite zu authentifizieren. Da ist kein Passwort notwendig, weil die Webseite ihn als „Wiederkehrer“ erkennt.

Wie schützt man sich?

Wenn man einmal davon absieht, dass man sich auf sensiblen Webseiten nicht anmeldet, wenn man unbekannte WLAN/LAN-Netzwerke nutzt, dann ist eine gute Firewall unerlässlich. Außerdem sollte das Anlegen von Cookies gänzlich untersagt und die Browserdaten nach jeder Onlinesession gelöscht werden.

Auf die HTTPS-Webseiten (SSL/TLS-Verschlüsselung) alleine, sollte man sich auf keinen Fall verlassen.

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Druckkontrolle: Druckaufträge im Hintergrund speichern und nachträglich auslesen

Manchmal werden Inhalte von Webseiten oder anderen Quellen gedruckt und die Originaldatei anschließend verworfen oder gelöscht. Wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Neudruck erforderlich, dann wird es schwierig diesen zu wiederholen. Bei vielen Druckern ist es möglich, über den Drucker-Verlauf das verlorene Dokument recht einfach wiederzufinden.

Protokollfunktion aktiviert?

Die Voraussetzung ist aber, dass der Drucker-Verlauf bei den betreffenden Printern aktiviert wurde. Dies muss man nach dem Anschließen eines Drucker manuell erledigen. Diese Funktion ist standardmäßig  deaktiviert, da sie alle Druckjobs im SHD- oder SPL-Format in einem Verzeichnis speichert und mit der Zeit viel wertvollen Speicherplatz belegt.

Als erstes kontrollierst du, ob der Druckerverlauf bereits aktiviert ist. In der Systemsteuerung unter Geräte und Drucker klickst du mit der rechten Maustaste auf den betreffenden Drucker und öffnest über das Kontextmenü die Druckereigenschaften. Auf der Registerkarte Erweitert prüfst du, ob die Einstellung Druckaufträge nach dem Drucken nicht löschen aktiviert ist.

Gegebenenfalls holst du das jetzt nach und speicherst die Änderung mit Übernehmen oder mit Ok. Spätestens ab diesem Zeitpunkt werden alle Druckaufträge gespeichert. Du findest sie über den Pfad C:\WINDOWS\System32\spool\PRINTERS.

SplViewer erforderlich

Allerdings benötigst du zum Öffnen dieser Dateien einen SPL-Viewer. Das Tool ist zum Beispiel bei Heise.de kostenlos erhältlich.

Etliche Druckermodelle zeichnen auch im Gerät selber den Verlauf auf. Die Einstellungen für die Protokollierung sind jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Am besten, du suchst im Handbuch nach dieser Funktion, bevor die Geräteeinstellungen versehentlich geändert werden.