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Hardware & Software Multimedia

Unitymedia´s neuer Clou: Kostenlose WLAN-Hotspots wirklich kostenlos? UPDATE!!

Wir halten es wie Radio Eriwan: Im Prinzip ja! Das ist die gute Nachricht. Seit Ende April 2016 informiert Unitymedia per Briefpost seine Kunden, dass bis zum Sommer 2016 die große mobile Freiheit beginnt. Es wird ein großes WLAN-Netz geschaffen, in dem (nur) der Unitymedia-Kunde kostenlos surfen kann. Das hört sich für die Einwohner von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen zunächst prima an. Der kleine Wermutstropfen ist, dass es auf dem Rücken der Unitymedia-Kunden geschieht.

In den Wochen bis zum Sommer 2016 wird über die WLAN-Router der Unitymedia-Kunden ein zusätzliches Signal freigeschaltet. Die dafür erforderliche Bandbreite soll laut den FAQ´s des Providers nicht zu Lasten des Kunden gehen. Auch die Sicherheit der eigenen WLAN-Verbindung soll gewährleistet sein, was aber durchaus kritisch gesehen werden kann.

Automatische Signalfreischaltung

Für die Freischaltung dieses zusätzlichen, vom eigenen WLAN unabhängigen Signals, muss man als Kunde nichts tun, das geschieht vollkommen automatisch.

Durch diese Erweiterungs-Praxis erspart sich Unitymedia zum Einen das Aufstellen zusätzlicher Hardware, zum Anderen natürlich auch die Stromkosten. Im Gegenzug wird nur den Unitymedia-Kunden der Zugang zu diesen WifiSpots ermöglicht.

Verbraucherschützer haben Bedenken

Verbraucherschützer sehen die automatische Freischaltung des Routers kritisch, denn eine Vertragsänderung benötige eigentlich die Zustimmung des Kunden, die in diesem Fall von Unitymedia stillschweigend entgegengenommen wird.

Innerhalb vier Wochen Widerspruch einlegen

Wer seinen Router dem Wifi-Netz nicht zur Verfügung stellen will, der sollte innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Informations-Schreibens widersprechen. Dies kann nach Angabe von Unitymedia telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800-000 99 91, oder über das Online-Kundencenter geschehen. Im Kunden-Center findest du den Widerruf unter Meine Produkte | Internet | WifiSpot sperren.

Nach der Sperrung verliert man natürlich auch das Recht, unterwegs kostenlos über die WifiSpots von Unitymedia zu surfen!

In den Fragen und Antworten auf der Webseite von Unitymedia, wird beim Thema Wie kann ich der Freischaltung des WLAN-Routers widersprechen dem Kunden das Recht zugebilligt, das Signal jederzeit sperren zu können.

WifiSpot  soll aber auf Wunsch auch wieder aktiviert werden können, allerdings erst 72 Stunden nach der letzten Deaktivierung.

Ob auch zukünftig die Abschaltung jederzeit vorgenommen werden kann, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Bei mir persönlich läuft die vierwöchige Widerspruchsfrist am 25. Mai 2016 ab…

UPDATE vom 09.06.2016

Die vierwöchige Widerspruchsfrist ist nun seit einiger Zeit abgelaufen und WifiSpot lässt sich über das Kundencenter weiterhin deaktivieren. Das bestätigte Unitymedia, nachdem das Unternehmen eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kassierte.

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Handy & Telefon

LTE-Verfügbarkeit prüfen: Wann gibt’s bei mir LTE von der Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus?

Schnell, schneller, LTE: Die Funktechnik LTE (Long Term Evolution) ist der derzeit schnellste Übertragungsstandard für den Mobilfunk. Viel schneller als das ohnehin schon flotte UMTS, und oft sogar flotter als ein DSL-Anschluss. Seit Anfang 2011 wird das LTE-Netz kontinuierlich ausgebaut. Allerdings dauert es noch einige Zeit, bis der 4G-Standard wirklich flächendeckend verfügbar ist. Stellt sich die Frage, ob LTE am eigenen Wohnort bereits verfügbar ist. Und falls nicht, wann es endlich so weit ist. Das alles können Sie online und mit wenigen Klicks überprüfen.

LTE-Netzabdeckung und Netzausbau der Telekom prüfen

LTE gibt es bei der Deutschen Telekom seit Mitte 2011, und zwar nicht nur als DSL-Ersatz, sondern seit 2012 auch als ultraschneller Mobilfunkzugang. Teilweise sogar mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde. Mit über 3.000 LTE-Sendemasten hat die Telekom zudem das derzeit zweitdichteste LTE-Netz. Tendenz steigend. Wie weit der LTE-Ausbau bei der Telekom fortgeschritten ist, sehen Sie auf der Seite

www.t-mobile.de/netzausbau/0,25250,15400-_,00.html

Hier müssen Sie nur oben rechts Ihren Wohnort eintragen und erkennen anschließend an der farbigen Markierung, welche der fünf Mobilfunkstandards dort verfügbar bzw. geplant sind:

  • 2G/GSM/GPRS/EDGE – maximal 260 kbit/s
  • 3G/UMTS/HSPA – maximal 42 MBit/s
  • 4G/LTE (800 MHz) – maximal 50 MBit/s
  • 4G/LTE (1800 MHz) – maximal 150 MBit/s
  • LTE 1800 – maximal 150 MBit/s

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LTE-Netzabdeckung und Netzausbau von Vodafone prüfen

Auch Vodafone gehört zu den LTE-Pionieren und bietet LTE seit Ende 2011 als DSL-Alternative und Mobilfunkzugang an. Mit über 4.500 Sendemasten (Tendenz steigend) hat Vodafone das dichteste LTE-Netz Deutschlands. Ob Vodafone-LTE am eigenen Wohnort verfügbar ist, verrät die Seite:

www.vodafone.de/privat/mobiles-internet-dsl/lte-netzabdeckung.html

Auch hier müssen Sie nur Straße und Ort eingeben, und erfahren sofort, ob GSM, Edge, UMTS, HSDPA, LTE outdoor und LTE indoor verfügbar sind.

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LTE-Ausbau und Verfügbarkeit bei O2

In Sachen LTE gehört O2 zu den Nachzüglern. Zwar gibt es LTE bei O2 bereits seit Ende 2011, der Ausbau verläuft aber nur langsam. Zu den Ausbaugebieten gehören (Stand 2014) lediglich wenige Großstädte und Ballungsräume. Wie es mit der LTE-Netzabdeckung bei O2 bestellt ist, erfahren Sie auf der Seite

www.o2online.de/microsite/o2-netz/netzabdeckung

Die Abfrage ist simpel: Einfach die Adresse eingeben und in der linken Spalte die Mobilfunktechnik (GSM, UMTS/HSPA/LTE) auswählen. Die Farben zeigen an, ob LTE in Gebäuden (blau) oder nur im Freien (ocker/orange) emfpangbar ist.

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LTE E-Plus Verfügbarkeit und Netzabdeckung

Bei E-Plus sieht es in Sachen LTE mau aus. Der LTE-Start ist erst für März 2014 geplant. Derzeit gibt es von E-Plus nur eine Informationsseite zu LTE. Sobald der LTE-Ausbau gestartet ist, soll es hier auch eine Verfügbarkeits-Karte geben.

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Hardware & Software

Die Batterie auf der Hauptplatine (Motherboard) austauschen

Jeder Computer verfügt auf der Hauptplatine im Gehäuseinneren über eine kleine Batterie, um wichtige BIOS-Einstellungen wie die Festplattenkonfiguration oder die Uhrzeit zu speichern. Wie bei einer Armbanduhr ist auch die Computerbatterie früher oder später leer. Die Folge sind Fehlermeldungen wie in obiger Tabelle genannt.

Wenn der Computer Datum und Uhrzeit vergisst, ist es an der Zeit, die Batterie zu wechseln. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Zum Batteriewechsel müssen Sie den Computer öffnen. Im ersten Schritt schalten Sie den Rechner aus und ziehen den Netzstecker sowie alle anderen Verbindungskabel für Tastatur, Maus, Drucker und andere angeschlossenen Geräte.

2. Bevor Sie den Rechner öffnen müssen Sie sich erden, um eine statische Aufladung zu verhindern und nicht versehentlich die empfindliche Elektronik im Gerät zu beschädigen. Fassen Sie hierzu einen geerdeten Gegenstand an, zum Beispiel eine Heizung.

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3. Öffnen Sie das Computergehäuse, indem Sie – je nach Modell – das aufschrauben oder eine Entriegelungstaste drücken.

4. Die Batterie ist meist eine handelsübliche Knopfbatterie und befindet sich auf der großen Hauptplatine (dem Motherboard). Entfernen Sie die Batterie vorsichtig aus der Halterung. Dabei sollten Sie keinen Schraubenzieher, sondern einen nicht-leitenden Gegenstand aus Kunststoff verwenden.

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5. Tauschen Sie die leere Batterie gegen eine neue, typgleiche Batterie aus. Die Typbezeichnung wie CR 2032 steht auf der Oberseite.

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6. Befestigen Sie das Gehäuse, und stellen Sie alle Kabelverbindungen wieder her. Fehlermeldungen aufgrund einer schwachen Batterie sind beim nächsten Start verschwunden.

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Hardware & Software

PlayStation 3 (PS3): Festplatte tauschen, neue Festplatte einbauen

Die PlayStation 3 ist mehr als nur eine Spielekonsole. Sie eignet sich auch hervorragend als Media-Center für Videos, Bilder und Mp3-Musik. Allerdings wird die interne PS3-Festplatte schnell zu klein. Kein Problem. Die PS3-Festplatte lässt sich relativ leicht gegen ein größeres Modell austauschen. Wir zeigen, wie’s geht.

Der Austausch ist leicht möglich, da Sony in der PS3 handelsübliche 2,5-SATA-Zoll-Festplatten verwendet, die auch in Notebooks stecken. Für den Tausch brauchen Sie nur eine kleine 2,5-Zoll SATA Festplatte, etwa das folgende (sehr leise) Modell mit satten 500 GB Speicherplatz:

Zudem brauchen Sie zum Öffnen der PS3 einen Kreuzschraubenzieher (idealerweise in der Größe PH0).

PS3-Festplatte tauschen

Um die Standard-Festplatte der PlayStation 3 gegen ein größere Modell zu tauschen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Sichern Sie die alten Spielstände, Demos und Dateien, indem Sie im PlayStation-Menü den Befehl „Einstellungen | System-Einstellungen | Datensicherungsprogramm | Sichern“ aufrufen. Das Backup speichern Sie zum Beispiel auf einem USB-Stick oder eine USB-Festplatte. Die USB-Datenträger sollten im FAT32-Format formatiert sein.

Nach dem Backup die PS3 ausschalten und den Netzstecker ziehen.

2. Danach geht es an den Ausbau der alten PS3-Festplatte. Öffnen Sie die untere Klappe, und drehen Sie die blaue Schraube heraus. Aufgepasst: Da das Metall der Schraube sehr weich ist, sollte ein passender Schraubenzieher verwendet werden – sonst ist die Schraube schnell „durchgedreht“.

Danach den Festplattenkäfig am Metallbügel herausziehen.

3. Die alte PS3-Festplatte aus dem Festplattenkäfig ausbauen (Vorsicht: auch diese Schrauben sind recht weich) und an gleicher Position die neue Festplatte einsetzen. Den Festplattenkäfig wieder ins PS3-Gehäuse einsetzen.

4. Anschließend die PS3 wieder anschließen und einschalten. Die PlayStation 3 erkennt automatisch, dass eine neue Festplatte eingebaut wurde, formatiert sie und bereitet sie für die Nutzung in der PlayStation fort.

Sobald die Formatierung abgeschlossen ist, können Sie unter „Einstellungen | Systeminformationen“ prüfen, ob unter „Freier Speicherplatz“ die richtige Größe angegeben ist.

5. Im letzten Schritt das Backup (aus Schritt 1) wiederherstellen.