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Mozilla Thunderbird: Das komplette Adressverzeichnis lässt sich auch ausdrucken

Das Adressbuch des E-Mail-Clients Thunderbird lässt sich auch wie bei anderen E-Mail-Programmen als Datei sichern. Zusätzlich kann es aber auch ausgedruckt werden. Für manche Nutzer ist die Druckversion übersichtlicher und kann als zusätzliche „Offline-Version“ abgeheftet werden.

Mit wenigen Mausklicks ist das Adressbuch ausgedruckt. Starten Sie den Mozilla Thunderbird und klicken Sie in der Bearbeitungsleiste auf die Schaltfläche Adressbuch.

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Dann rufen Sie über Datei | Druckvorschau: Adressbuch die Liste der vorhandenen Kontakte auf.

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Die Liste kann dann noch ein wenig bearbeitet werden. Über den Button Seite einrichten lässt sich das Format, die Seitenränder, Kopf- und Fußzeilen bearbeiten und über die Skalierung wird die Schriftgröße geändert. Die Schaltfläche Drucken startet letztendlich den Druckvorgang.

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Schneller kann man eine physische Datensicherung von Adressen kaum durchführen.

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Excel Hardware & Software Office Word Word 2000

Word- und Excel-Dateien ohne Microsoft-Office öffnen und ausdrucken

Auf fast jedem Computer, ob Desktop, Notebook oder Tablet-PC, ist ein Microsoft Office Paket installiert um die Dokumente anzuzeigen und/oder zu bearbeiten. Die beste Lösung ist daher ein Officepaket mit mehreren Lizenzen. Aber um sich nur ein Excel- oder Word-Dokument anzusehen, ist eine Komplettversion nicht nötig. Ein reines Anzeige-Tool reicht meist aus und spart zudem noch Festplattenspeicher.

 Mehrfach-Installationen sind oft nicht nötig

Man kann natürlich auch zu Microsoft Office Alternativen wie zum Beispiel „Free Office“ oder „Microsoft Office Starter“ greifen, deren Programmierung um einiges schlanker ist. Das lohnt sich aber nur dann, wenn auf diesen Computern Word und Excel-Dateien bearbeitet werden sollen.

Zur Anzeige reicht meist ein Viewer

Wird aber meist nur eine Anzeige- oder Druck-Funktion benötigt, dann sind die beiden kostenlosen Tools „Word-Viewer„…

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…und „Excel-Viewer“ die bessere Lösung.

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Viele Formate werden unterstützt

Beide Versionen werden im Download-Center von Microsoft zum Herunterladen angeboten. Den direkten Downloadlink für den Word-Viewer finden Sie hier und für den Exel-Viewer klicken Sie hier. Zum Download klicken Sie auf den roten Button „Herunterladen“ und folgen dann den Installations- und Download-Anweisungen.

Folgende Formate werden vom Excel-Viewer unterstützt:

  • xls
  • xlsx
  • xlsm
  • xlsb
  • xltx
  • xltm
  • xlt
  • xlm
  • xlw

Der Word-Viewer unterstützt diese Formate:

  • doc
  • docx
  • docm

Auch wenn in beiden Versionen Dokumente mit Makros (xlsm, xltm, xlm oder docm) angezeigt werden, können die enthaltenen Makros aber nicht ausgeführt werden.

Diese beiden Anzeige-Programme sind besonders für Notebooks und Tablet-PC´s geeignet, die hauptsächlich zu Präsentationszwecken bei Kundenbesuchen genutzt werden. Zudem ist eine Office-Lizenz immer noch günstiger als eine mit mehreren Lizenzen.

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Microsoft Word: Den Druck grafischer Elemente unterbinden

Der Druck von grafischen Elementen, wie zum Beispiel Bilder, Diagramme und Clip-Art, verbraucht jede Menge Tinte oder Toner. Da der übermäßige Verbrauch ziemlich ins Geld gehen kann, sollte man sich vor einem Ausdruck überlegen, ob das Dokument nur zur Gedächtnisstütze gebraucht wird. Ein gutes Beispiel ist der Druck eines Kochrezeptes, das auch als Einkaufszettel benutzt werden soll. Hier ist der Druck von Bildern nicht nötig. Seit Word Version 2007 lässt sich der Grafikdruck unterbinden.

Dazu sind nur ein paar Einstellungsänderungen nötig, die aber nur ab Version 2007 möglich sind.

Starten Sie Word, klicken Sie in der Menüleiste auf „Datei“ (File), und wählen Sie anschließend „Optionen“ (Options) aus.

Im Dialogfenster „Word Optionen“ wechseln Sie zum Register „Ansicht“ (Display) und deaktivieren im Bereich „Druckoptionen“ (Printing options) die Einstellung „In Word erstellte Zeichnungen drucken“ (Print drawings created in Word). Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Nun erfolgen die Ausdrucke ohne die integrierten Grafiken.

Hinweis:

Vergessen Sie nicht, die geänderten Einstellungen wieder rückgängig zu machen. Es sind generelle Einstellungen, die permanent gespeichert werden und auch über das Beenden von Word hinaus wirksam bleiben.

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Word Texteffekte: Textstellen optisch hervorheben – die Markierung aber nicht mit ausdrucken

Textstellen bei Word für eine bessere Hervorhebung zu markieren, gehört zu den häufigsten Tätigkeiten. Unabhängig, ob das Dokument Teil einer Präsentation ist, oder ob das Dokument nur auf einem Bildschirm angezeigt wird. Ärgerlich nur: Wenn dieses Dokument ausgedruckt werden soll, müssen vorher alle Markierungen entfernt werden, da sie sonst auch ausgedruckt werden. Diese zusätzliche Arbeit lässt sich schnell unterbinden, indem Sie für Drucker „unsichtbare“ Markierungen nutzen.

Markieren, aber nicht drucken

Diese Gestaltungsmöglichkeit verbirgt sich hinter dem Menüpunkt „Format“. Und so geht´s:

1. Starten Sie Word, und rufen Sie das benötigte Dokument auf. Markieren Sie die Textstelle(n), die durch eine Markierung hervorgehoben werden soll.

2. Klicken Sie anschließend in der Menüzeile auf „Format | Zeichen“.

3. Im nächsten Fenster wechseln Sie zur Registerkarte „Texteffekte“.

4. Im Bereich der „Textanimation“ stehen insgesamt sechs verschiedene animierte Markierungen zur Auswahl, die zwar am Bildschirm, nicht aber im Ausdruck sichtbar sind:

  • Blinkender Hintergrund
  • Funkelnder Text
  • Las Vegas
  • Rote Ameisenkolonne
  • Schimmernd
  • Schwarze Ameisenkolonne

Mit einem einfachen Klick auf die Markierung wird diese ausgewählt und im Vorschaufenster angezeigt. Mit „OK“ bestätigen Sie die Auswahl und übernehmen die für den Drucker unsichtbare Markierung.

Diese Funktion ist ab Word Version 2000 und bis zur Version 2003 verfügbar. Seit der Version 2007 gibt es die nichtdruckbaren Texteffekte leider nicht mehr. Wer die Texteffekte auch bei Word 2007/2010 nutzen möchte, muss in die VBA-Trickkiste greifen und die Effekte selbst erzeugen. Wer die Office-Programmiersprache VBA beherrscht, erfährt hier, wie’s funktioniert.

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Die Bahnverbindung als Termin in Outlook übernehmen und nie wieder die Zugverbindung verpassen

Wenn eine Reise per Eisenbahn ansteht, sucht man sich normalerweise die passende Verbindung aus dem Fahrplan heraus und druckt sie zur eigenen Terminplanung aus. Man kann natürlich auch die Verbindung als Termin in das eigene Handy eingeben. Das ist aber bei immer kleiner werdenden Tastaturen zunehmend ein Problem. Auch der Ausdruck der Verbindung macht die Mappe mit den Reiseunterlagen immer dicker. Und was ist, wenn man bereits unterwegs ist und der Ausdruck liegt immer noch zu Hause auf dem Schreibtisch? Diese ganzen Unannehmlichkeiten haben nun ein Ende: Hier ist die Deutsche Bahn mal sehr innovativ und bietet mit wenigen Klicks die ausgewählte Zugverbindung als Download für Outlook & Co an.

Diese komfortable Datenübernahme ist allerdings nicht auf Anhieb ersichtlich. Es ist auch kein Hinweis auf der Startseite der Bahn vorhanden, die auf diesen Service hinweist. Nur wer etwas genauer hin geschaut hat, ist darauf aufmerksam geworden.

Es werden zwei Möglichkeiten des Downloads zur Verfügung gestellt:

  1. Direktes Einbinden in den Kalender als Termin,
  2. Speicherung als .ics-Datei zur späteren Verwendung im Kalender oder zur Übertragung an Notebook oder Handy

Beide Arten dieses Downloads haben Vor- und Nachteile.

Bei der ersten Möglichkeit hat man den Termin direkt auf dem Computer oder Laptop. Will man den Termin auch auf dem Handy haben, muss es erst mit dem PC synchronisiert werden, sofern beide Systeme miteinander kompatibel sind.

Bei der zweiten Möglichkeit, kann man die heruntergeladene iCalendar-Datei (.ics) direkt per Bluetooth, per Netzwerkverbindung oder mit einer Speicherkarte auf das Handy kopieren.

Nutzer von Smartphones mit Internet-Flatrates wie zum Beispiel iPhone, Blackberry & Co, haben es besonders komfortabel. Sie können direkt mit dem Handy ins Internet auf die Webseite der Bahn und die Verbindung direkt als Termin abspeichern.

Egal welches Gerät Sie benutzen, Sie werden auf jeden Fall frühzeitig per Outlook an Ihre Bahnfahrt erinnert!

So wird die Zugverbindung in Outlook & Co importiert:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser und öffnen Sie die Webseite von Bahn.de.

2. Suchen Sie sich Ihre Bahnverbindung heraus.

3. Klicken Sie auf den weißen Pfeil in dem grauen Kästchen vor der gewünschten Zugverbindung. Der Eintrag expandiert und weitere Details werden angezeigt.

4. In der Detail-Ansicht wählen Sie die Option „In Kalender eintragen“. Im neuen Dialogfenster klicken Sie auf die Schaltfläche „Herunterladen“.

5. Es öffnet sich der Download-Dialog, in dem Sie unter zwei Möglichkeiten wählen können:

  • Zum Speichern als iCalender-Datei klicken Sie auf den Button „Speichern“ und wählen sich einen entsprechenden Zielordner auf Ihrer Festplatte oder Speichermedium aus. Klicken Sie auf „Speichern“ um die Bahnverbindung als Termin herunterzuladen.

  • Als direkten Termin-Eintrag in Ihren Outlook-Kalender, wählen Sie die Schaltfläche „Öffnen“ und alle Daten dieser Zugverbindung werden automatisch in das Termin-Dialogfenster übernommen. Mit einem Klick auf den Button oben links „Speichern und schließen“, ist der Termin in Outlook abgespeichert.

Um die gespeicherte iCalendar-Datei (.ics) in Outlook oder in den Terminplaner des Handys zu importieren, gehen Sie wie folgt vor:

6. Starten Sie Outlook und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Öffnen | Importieren“. In älteren Outlook-Versionen heißt der Befehl „Datei | Importieren/Exportieren“.

7. Im Dialogfenster „Import/Export-Assistent“ wählen Sie die Option „iCalendar- (ics) oder vCalendar-Datei (vcs) importieren“ und klicken auf „Weiter“.

8. Nun geben Sie den zuvor beim Download festgelegten Speicherort an, wählen die Datei aus (standardmäßig BAHN_Fahrplan) und klicken auf „OK“.

Der Termin ist nun abgespeichert und in Outlook ab sofort sichtbar.

Alle Terminplaner oder Kalender, die .ics-Dateien unterstützen, wie zum Beispiel Google oder Sunbird, sind mit diesem Service der Bahn kompatibel.