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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Treiberleichen alter Geräte finden und löschen

Zuerst die gute Nachricht: Bei Windows 7 kommen kaum noch Treiberleichen vor. Die schlechte Nachricht ist: Es gibt doch noch welche. Gerade wenn Sie PC-Komponenten wie beispielsweise WLAN-, Netzwerk- oder Grafikkarten austauschen, bleiben die Treiber auf dem PC erhalten. Sie können aber recht schnell identifiziert und gelöscht werden.

Dazu benutzt man am besten den Texteditor Notepad. Öffnen Sie das Textprogramm über das Eingabefeld des Startmenüs.

notepad-windows-alte-treiber-finden-loeschen-win7

Geben Sie in Notepad die zwei folgenden Zeilen ein:

  1. set devmgr_show_nonpresent_devices=1
  2. start devmgmt.msc

zeile-notepad-eingeben-speichern-zeigealles-desktop

Speichern Sie über Datei | Speichern unter diese Datei unter dem Namen ZeigeAlles.cmd auf Ihrem Desktop.

Mit einem Doppelklick auf diese Datei öffnet sich der Gerätemanager. Klicken Sie in der Menüleiste auf Ansicht und wählen Sie die Einstellung Ausgeblendete Geräte anzeigen.

geraetemanager-anzeige-ansicht-ausgeblendete-geraete

Die Liste der Geräte werden die Symbole nicht mehr vorhandener Hardware ausgegraut angezeigt.

rechtsklick-kontext-deinstallieren-treiber-grau-ausgegraut

Um die Treiber der nicht mehr vorhandenen Geräte zu entfernen, öffnen Sie mit der rechten Maustaste dessen Kontextmenü und wählen Deinstallieren.

Kleiner Tipp zum Schluss:

Wenn Sie nur hin und wieder mal den Geräte-Manager aufrufen, dann können Sie sich die Desktop-Verknüpfung per Notepad auch sparen.

Geben Sie in diesem Fall einfach den Begriff Geräte-Manager in das Eingabefeld des Startmenüs ein und bestätigen Sie mit [Enter].

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Word: Screenshots mit zwei Arbeitsschritten in Dokumente einfügen

Wollte man in den älteren Word-Versionen einen Bildschirm-Schnappschuss einfügen, erforderte dies mehrere Arbeitsschritte. Seit Word 2010 ist das Einfügen von Screenshots nur noch eine Kleinigkeit.

Mit nur zwei Arbeitsschritten ist das gewünschte Bildschirm-Foto in das Dokument eingefügt.

Starten Sie als erstes das Programm oder die Webseite, die per Screenshot in ein Dokument eingefügt werden soll und drücken Sie auf Ihrer Tastatur [Druck] um das Foto anzufertigen.

Dann öffnen Sie in Word das betreffende Dokument und setzen den Cursor an die Stelle, an die das Bild eingefügt werden soll. In der Menüleiste rufen Sie das Register „Einfügen“ auf und klicken auf „Screenshot“.

bild-1-word-2010-version-schnappschuss-screenshot-einfügen-zwei-schritte-schnell-früher-kompliziert-bearbeiten-menüleiste

Zum Einfügen klicken Sie einfach auf das angezeigte Bild im Miniformat.

bild-2-foto-screenshot-einfügen-2-zwei-arbeitsschritte-schnell-einfach-2010-2013-auswählen

Wie dieses Beispiel zeigt, ist der komplette Screenshot nicht immer vorteilhaft. Manchmal reicht auch nur ein bestimmter Ausschnitt des Fotos. Daher wurde auch eine kleine Bearbeitungsfunktion integriert, so dass man auch nur einen Teilausschnitt des Screenshots verwenden kann.

Klicken Sie dazu auf „Screenshot | Bildschirmausschnitt“. Die Seite des Screenshots wird unscharf dargestellt. Mit gedrückter linker Maustaste können Sie nun den Ausschnitt festlegen, den Sie in das Dokument übernehmen möchten.

bild-3-bildschirmausschnitt-verwenden-word-2010-teil-fragment-einfügen-dokument-vorteilhaft-besser

Der gewählte Ausschnitt wird automatisch in das Dokument eingefügt, sobald Sie die Maustaste loslassen.

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So einfach kann das Einfügen von Screenshots sein!

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Word: Beim Speichern als PDF automatisch ein anklickbares Inhaltsverzeichnis anlegen

Beim Erstellen umfangreicher PDF-Dokumente per Microsoft Word ist es oftmals vorteilhafter, ein anklickbares Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Seit Word 2007 ist das Anlegen von Inhaltsverzeichnissen sehr einfach.

PDF inklusive anklickbares Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis wird mit einem zusätzlichen Arbeitsschritt beim Speichern als PDF erzeugt. Dazu werden die Überschriften genutzt. So gehen Sie ab der Version Word 2007 am besten vor:

1. Öffnen oder erstellen Sie das Word-Dokument, das in das PDF-Format umgewandelt werden soll.

2. Danach wählen Sie „Datei | Speichern unter“ und legen als Dateityp „PDF“ fest.

3. Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Optionen“ und aktivieren im Unterfenster im Bereich „Nicht druckbare Informationen einschließen“ die Einstellungen „Textmarken erstellen mithilfe von:“ und „Überschriften“. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“ und speichern das PDF-Dokument im Hauptfenster mit „Veröffentlichen“.

Sollte im Unterfenster „Optionen“ die Funktion „Textmarken erstellen mithilfe von:“ inaktiv (ausgegraut) sein, dann wurde im Textdokument vergessen, die Überschriften als solche zu formatieren.

Brechen Sie in diesem Fall die Speicherung ab und kehren Sie zum Text zurück. Markieren Sie dann die Überschriften und wählen im Register „Start“ unter „Formatvorlagen“ das Format „Überschrift 1“.

Anschließend wiederholen Sie den Speichervorgang wie unter Arbeitsschritt zwei und drei beschrieben.

4. Das Dokument öffnet sich nun als PDF. Im linken Bereich öffnen Sie mit der Symbolschaltfläche „Lesezeichen“ das Inhaltsverzeichnis im Überschriftenformat. Von hier aus gelangen Sie mit nur einem Klick zur gewünschten Seite.

Die darüber liegende Symbolschaltfläche mit den zwei Blättern öffnet das Inhaltsverzeichnis als Miniaturvorschau. Auch hier gelangen Sie mit einem Klick zur Seite Ihrer Wahl.