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Microsoft deaktiviert Registry-Backup: So machst du das rückgängig.

Mit dem Frühjahrs-Update 2018 (Version 1803) hat Microsoft die automatische Registry-Backup-Funktion bei Windows 10 deaktiviert. Über ein Jahr hat es gedauert, bis Microsoft dazu Stellung bezogen hat. Die Deaktivierung der Backupfunktion wurde nicht irrtümlich, sondern bewusst vorgenommen und als Begründung die Einsparung von Speicherplatz genannt. Mit einer kleinen Änderung kann man das wieder rückgängig machen.

Microsoft wird die Deaktivierung wohl nicht wieder zurücknehmen. Das Unternehmen empfiehlt für diese Fälle das Anlegen eines System-Wiederherstellungspunktes.

Wenn die Empfehlung nicht deinen Vorstellungen entspricht, dann aktiverst du die Registry-Backup-Funktion wie folgt:

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gib dann den Befehl regedit ein, und klicke auf OK.

Anschließend navigierst du zu dem Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager.

Im rechten Anzeigebereich öffnest du mit der rechten Maustaste das Kontextmenü, wählst die Optionen Neu | DWORD-Wert (32-Bit) aus und gibst dem neuen Eintrag den Namen EnablePeriodicBackup.

Öffne den neuen Eintrag mit einem Doppelklick und ändere den Wert von 0 (Null) auf 1. Dann speicherst du die Änderung und führst einen PC-Neustart durch, damit der neue Eintrag aktiviert werden kann.

Ab sofort legt Windows 10 wieder automatische Registry-Backups an, die im Verzeichnis C:\Windows\System32\config\RegBack gespeichert werden.

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Windows 10: Fall Creators Update mit neuer Sicherheitsfunktion

Am 17. Oktober 2017 (Windows Patchday) ist das neue Update Redstone 3, auch Fall Creators Update genannt, veröffentlicht worden. Mit ihm kommt ein neues Sicherheitsfeature auf die Windows-10-Rechner, das deine Dateien und Verzeichnisse automatisch gegen Krypto-Trojaner schützen kann. Die Schutzfunktion ist aber nicht automatisch aktiv, du musst sie manuell einschalten.

Der Datei- und Verzeichnisschutz ist ein Bestandteil des hauseigenen Antiviren-Tools Windows Defender. Dieser muss nämlich für den Verzeichnisschutz ebenfalls aktiviert sein.

Um die neuen Sicherheits-Features einzuschalten, öffnest du mit der Tastenkombination [Windows][I] die Einstellungen und klickst auf Update und Sicherheit | Windows Defender.

Dann klickst du auf den Button Windows Defender Security Center öffnen und wechselst dann in die Kategorie Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz.

Sofern der Windows Defender bei dir noch nicht aktiv ist, schaltest du den Echtzeitschutz ein. Die Funktion der automatischen Übermittlung von Beispielen sollte ebenfalls aktiviert werden, damit erkannte Virensignaturen automatisch an Microsoft gesendet werden können.

Schalte nun die Option Überwachter Ordnerzugriff ein, damit deine Verzeichnisse von Windows geschützt werden. Nach der Aktivierung werden zwei Links sichtbar.

Über App durch überwachten Ordnerzugriff zulassen, kannst du Programmverknüpfungen hinzufügen, die den Ordnerschutz durchdringen können.

Der Link Geschützte Ordner zeigt dir alle Verzeichnisse an, die der Windows Defender absichert. Nach der Aktivierung sind die Ordner Dokumente, Bilder, Videos, Musik, Desktop und Favoriten automatisch abgesichert. Hier kannst du jetzt bei Bedarf weitere Ordner hinzufügen oder entfernen.

Sollte Schadware einen unerlaubten Zugriff auf die geschützten Verzeichnisse durchführen, dann wird dieser ab sofort geblockt und durch eine entsprechende Meldung angezeigt.

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Hardware & Software

Insekten aus dem Flachbildfernseher oder dem Notebook-Display herauslocken

In feuchtwarmen Sommernächten sind jede Menge Insekten unterwegs. Etliche dieser fliegenden Quälgeister sind so klein, dass sie sogar in die TFT-Displays von Flachbild-Fernsehern, Notebooks und Computer-Monitore kriechen können. Die Hintergrundbeleuchtung sowie die Wärmeentwicklung des Gerätes ziehen Gewittertierchen und ähnliche Krabbler magisch an. Entdecken Sie ein oder mehrere Exemplare dieses „Luftplanktons“ in Ihrem Gerät, sollten Sie schnell handeln. Mit den nachfolgenden Tricks sollten Sie die Tierchen über Nacht wieder herauslocken können.

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So schwer es auch in einer warmen Sommernacht fällt, schließen Sie als erstes die Fenster. Schalten Sie den Flachbildfernseher aus und lassen ihn abkühlen, dann legen Sie ihn mit dem Display nach unten auf eine weiche Unterlage.

Nehmen Sie eine kleine Lampe, beispielsweise die Nachtisch- oder Schreibtischlampe, schalten Sie die Lampe ein und richten den Lichtstrahl auf die Lüftungsschlitze des Geräts.

Verdunkeln Sie dann den Raum und lassen Sie diese Konstellation am besten über Nacht wirken. Am nächsten Morgen sollten die Insekten das Display verlassen haben.

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Bei Notebooks ist die Vorgehensweise etwas anders, da die Displays meist keine Lüftungsschlitze besitzen da sie sich in einem geschlossenen Gehäusedeckel befinden.

Schalten Sie auch hier das Gerät aus, lassen aber das Display offen stehen. Positionieren Sie Ihre Schreibtischlampe in einer Entfernung von ca. 15 Zentimeter zum Display und lassen das Licht in einem möglichst spitzen Winkel auf das Display fallen.

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Sorgen Sie hier ebenfalls für eine Verdunkelung des Raumes. Am nächsten Morgen sollten auch hier die Insekten wieder herausgekrabbelt sein.

Für den Fall dass das Tierchen das Display nicht verlassen hat, weil es den Ausflug in Ihren Fernseher nicht überlebt hat, dann sollten Sie Ihren Service-Techniker aufsuchen. Leider fällt dieser „Schadensfall“ nicht unter die Garantieleistung des Herstellers. Die Kosten werden Sie höchstwahrscheinlich selbst tragen müssen.

Bitte sehen Sie davon ab, den Fernseher, Monitor oder Laptop selbst zu öffnen. Die verschiedenen Folien eines TFT-Panels sind sehr empfindlich und die Leiterbahnen sehr fragil. Eine Beschädigung ist hier meist vorprogrammiert.

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Hardware & Software

Windows 7 und 8: Registry vor unberechtigten Änderungen schützen

Veränderte Eintragungen im Registrierungseditor können bisweilen schlimme Folgen haben. Im schlimmsten Fall ist das Betriebssystem nicht mehr funktionsfähig. Daher sollten nur berechtigte Personen Zugriff auf die Registry haben. Zum  einen kann das über die Benutzerkontensteuerung erfolgen (Benutzerkonten ohne Admin-Rechte einrichten), oder wie in diesem Fall, den Zugriff über die Richtlinieneinstellungen sperren.

Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl „gpedit.msc“ ein, und klicken Sie auf den Button „OK“.

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Navigieren Sie in den Gruppenrichtlinien zu folgendem Ordner:

„Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | System“

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Mit einem Doppelklick auf den Eintrag „Zugriff auf Programme zum Bearbeiten der Registrierung verhindern“ öffnen Sie dessen Richtlinieneinstellungen. Markieren Sie die Option „Aktiviert“ und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

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Die Sperrung der Registry ist ab sofort aktiv und wird beim Startversuch mit der Meldung „Das Bearbeiten der Registrierung wurde durch den Administrator deaktiviert“ quittiert.

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Android Handy & Telefon

Google Cloud Print: Direkt vom Smartphone drucken

Sollen Inhalte des Handys ausgedruckt werden, dann ist das mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Notizen, Chat- und SMS-Nachrichten sowie Fotos müssen erst auf den PC heruntergeladen werden. Je nach Handy-Hersteller ist dafür teilweise noch zusätzliche Software nötig. Mit „Google Cloud Print“ gehören diese zusätzlichen Arbeitsschritte der Vergangenheit an.

Android-Smartphones benötigen aus dem „Play-Store“ nur die App „Cloud Print“ und der heimische Computer den Browser „Google Chrome“. Sollten Sie den Browser „Google Chrome“ noch nicht heruntergeladen haben, dann können Sie das hier nachholen.

Google Chrome für „Cloud Print“ vorbereiten

Ist der Browser installiert, starten Sie ihn und melden sich mit Ihrem Account an. Klicken oben rechts auf die Symbolschaltfläche „Google Chrome anpassen“ und wählen Sie dann im Kontextmenü die Option „Einstellungen“.

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Drucker dem Google-Konto hinzufügen

Gegebenenfalls aktivieren Sie „Erweiterte Einstellungen anzeigen“ und scrollen anschließend zu der Einstellung „Google Cloud Print“ und klicken auf die Schaltfläche „Drucker hinzufügen“…

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…gefolgt von einem Klick auf den blauen Button „Add printer(s)“.

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Im nächsten Fenster klicken Sie auf den Link „Manage your printers“, um sich das Ergebnis anzeigen zu lassen.

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Google Chrome erkennt nun automatisch alle angeschlossenen Drucker und listet sie auf. Mit der Symbolschaltfläche „Refresh“ (Aktualisieren) wird die Liste auf den aktuellen Stand gebracht und steht nun unter Ihrem Google-Konto bereit.

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Mit dem Button „Share“ können Sie auch anderen Google-Nutzern Ihren Drucker zur Verfügung stellen. Im Anschluß-Dialog müssen Sie nur noch die betreffende E-Mail-Adresse des zusätzlichen Nutzers eintragen.

Download und Installation der „Cloud Print“-App auf Ihrem Smartphone

Nun laden Sie mit Ihrem Android-Smartphone die kostenlose App „Cloud Print“ aus dem Google Play-Store herunter.

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Druckerauswahl

Starten Sie auf Ihrem Mobiltelefon die App „Cloud Print“ und folgen Sie dem Einrichtungsassistenten. Aktualisieren Sie die Druckerliste und wählen Sie den benötigten Drucker aus.

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Druckdatei auswählen

Nach der Druckerauswahl wechseln Sie in das Register „Lokal“ und wählen den Speicherort der zu druckenden Datei aus (z. B. „Bilder“).

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Seite einrichten

Nach der Auswahl der zu druckenden Datei können Sie vor dem Druck noch den Ausdruck über „Seite einrichten“ Ihren Wünschen entsprechend einstellen. Hier haben Sie auch noch die Möglichkeit, den Drucker zu ändern. Zum Drucken klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Hier klicken, um zu drucken“.

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Aktive Internetverbindung erforderlich

Zum Drucken vom Handy ist eine Internetverbindung notwendig. Ist der angewählte Drucker offline, beziehungsweise der Computer ausgeschaltet, werden die Druckaufträge in Ihrem Google-Konto gespeichert. Wird der Computer und der Drucker wieder eingeschaltet, erhalten Sie von Ihrem Drucker die Meldung, dass Druckaufträge vorliegen.

Tipp:

Im Register „Lokal“ befindet sich außerdem eine sehr nützliche Funktion namens „Dokumente scannen“. Haben Sie unterwegs einen interessanten Text gefunden, können Sie mit dieser Funktion den Text scannen und ausdrucken, ohne vorher davon ein Foto zu schießen.